mg technologies Krach
07.09.01 15:37
boersenmagazin.de
Wie die Experten vom boersenmagazin.de berichten, habe mg technologies (WKN 660200) Krach mit dem Großaktionär Happel.
Die Aktie der MG Technologies sei seit Jahresbeginn rund 35 Prozent zurückgegangen. Hauptursache für den Kursverfall sei die nach wie vor schwelende Auseinandersetzung zwischen mg-Chef Kajo Neukirchen und Großaktionär Otto Happel. Letzterer werfe Neukirchen Missmanagement und Bilanzfälschung vor und sorge auf diesem Wege für eine günstige Bewertung des Konzerns.
Auf der Hauptversammlung sei Happel mit seinem Antrag auf eine Sonderprüfung für das Geschäftsjahr 1999/2000 gescheitert. Wegen der nicht ausreichenden Unterstützung durch die anderen Aktionäre werde Happel seinen Antrag möglicherweise vor Gericht durchsetzen müssen, so die Experten. Seine Anwälte hätten auf dem Aktionärstreffen einen Fragenkatalog vorgelegt, um für Happels Anschuldigung der Bilanzmanipulation Beweise zu sammeln. Das dürfe schwer fallen, denn er müsse dem Vorstand groben Verstoß gegen sein Berufsethos nachweisen. Die meisten Aktionäre auf der HV haben Kajo Neukirchen den Rücken gestärkt und Happel kursschädigendes Verhalten vorgeworfen, berichten die Experten. Dennoch habe Happel für seinen Antrag 34 Prozent der versammelten Stimmen erhalten.
Mit Blick auf die fundamentalen Daten würde die Reaktion des Kapitalmarktes stark übertrieben erscheinen. Nach drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2000/01 (30. September) würde sich der Konzern auf einem guten Weg befinden. Der Umsatz sei um ein Prozent auf 6,23 Milliarden Euro gestiegen, der Gewinn je Aktie sei im Vergleich zum Umsatz überproportional um zwölf Prozent auf 0,76 Euro geklettert. Im gesamten Geschäftsjahr solle ein Gewinn von 1,09 Euro erreichbar sein. Im Geschäftsjahr 1999/2000 habe MG das Vorsteuerergebnis um stolze 47,6 Prozent und den Umsatz um 18 Prozent steigern können. Verluste der Töchter Lurgi und Lurgi Lentjes in Höhe von 120 Millionen Euro seien durch die gute Entwicklung bei Gea und Dynamit Nobel kompensiert worden. Zudem haben Unternehmensverkäufe und der Verkauf des Metallhandels zur Ergebnisverbesserung beigetragen.
Zwei Spekulationen würden die Aktie interessant machen: Zum einen könne die frühere Metallgesellschaft wegen ihrer Verlustvorträge Ziel der nächsten Übernahme der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG werden. Zum anderen würde die mögliche Trennung in einen Chemie- und Technologiebereich locken, die Gerüchten zufolge auch das Interesse der WCM geweckt habe. Rund 3,5 Milliarden Euro seien allein die Beteiligungen Dynamit Nobel (Sprengstoffe) und Solvadis (Chemie) wert. Die Börsenkapitalisierung von MG Technologies betrage aber lediglich 1,6 Milliarden Euro. Die Maßnahmen zum Konzernumbau dürften bald greifen, während die inzwischen verstärkte Ausrichtung auf Life Science als Zulieferer für die Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelphantasie weiterhin Wachstumschancen bieten werde, so die Experten. Derzeit würde der Umsatzanteil dieser Sparte rund ein Drittel betragen. 2003 solle sie rund die Hälfte der Erlöse erbringen. Der Sektor würde wegen des weltweiten Bevölkerungswachstums, des medizinischen Fortschritts und der Überalterung der Bevölkerung in Westeuropa und Japan überdurchschnittlich zulegen können und würde hohe Margen versprechen. Chancen würde auch der von MG betriebene Internetmarktplatz cheop für die Chemie- und Pharmaindustrie bieten.
Angesichts des günstigen KGV von 7,2 für 2001 sei MG ein attraktives Langfristinvestment. Kurzfristig könne die schon lange schwelende Übernahmefantasie neue Nahrung erhalten. Ebenfalls sei positiv, dass die MG inzwischen zur Quartalsberichterstattung übergegangen sei. Auch die Umstellung der Rechnungslegung auf den Standard US-GAAP dürfte die Aktie für internationale Anleger attraktiver machen, so die Experten.
Mit dem Sturz unter die wichtige Unterstützung bei zehn Euro würde sich die Aktie aus charttechnischer Sicht im Niemandsland befinden. Aufgrund fehlender Unterstützungen seien weitere Kursverluste daher nicht gänzlich auszuschließen. Allerdings dürfte sich das Papier aufgrund stark überverkaufter Indikatoren kurzfristig erholen können, so die Experten. Der nächste Widerstand würde bei 10,50 Euro liegen. Würde er überwunden, würden mittelfristig Kurse um 12 Euro in Reichweite rücken, so die Experten des Börsenmagazins.de.
Die Aktie der MG Technologies sei seit Jahresbeginn rund 35 Prozent zurückgegangen. Hauptursache für den Kursverfall sei die nach wie vor schwelende Auseinandersetzung zwischen mg-Chef Kajo Neukirchen und Großaktionär Otto Happel. Letzterer werfe Neukirchen Missmanagement und Bilanzfälschung vor und sorge auf diesem Wege für eine günstige Bewertung des Konzerns.
Auf der Hauptversammlung sei Happel mit seinem Antrag auf eine Sonderprüfung für das Geschäftsjahr 1999/2000 gescheitert. Wegen der nicht ausreichenden Unterstützung durch die anderen Aktionäre werde Happel seinen Antrag möglicherweise vor Gericht durchsetzen müssen, so die Experten. Seine Anwälte hätten auf dem Aktionärstreffen einen Fragenkatalog vorgelegt, um für Happels Anschuldigung der Bilanzmanipulation Beweise zu sammeln. Das dürfe schwer fallen, denn er müsse dem Vorstand groben Verstoß gegen sein Berufsethos nachweisen. Die meisten Aktionäre auf der HV haben Kajo Neukirchen den Rücken gestärkt und Happel kursschädigendes Verhalten vorgeworfen, berichten die Experten. Dennoch habe Happel für seinen Antrag 34 Prozent der versammelten Stimmen erhalten.
Zwei Spekulationen würden die Aktie interessant machen: Zum einen könne die frühere Metallgesellschaft wegen ihrer Verlustvorträge Ziel der nächsten Übernahme der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG werden. Zum anderen würde die mögliche Trennung in einen Chemie- und Technologiebereich locken, die Gerüchten zufolge auch das Interesse der WCM geweckt habe. Rund 3,5 Milliarden Euro seien allein die Beteiligungen Dynamit Nobel (Sprengstoffe) und Solvadis (Chemie) wert. Die Börsenkapitalisierung von MG Technologies betrage aber lediglich 1,6 Milliarden Euro. Die Maßnahmen zum Konzernumbau dürften bald greifen, während die inzwischen verstärkte Ausrichtung auf Life Science als Zulieferer für die Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelphantasie weiterhin Wachstumschancen bieten werde, so die Experten. Derzeit würde der Umsatzanteil dieser Sparte rund ein Drittel betragen. 2003 solle sie rund die Hälfte der Erlöse erbringen. Der Sektor würde wegen des weltweiten Bevölkerungswachstums, des medizinischen Fortschritts und der Überalterung der Bevölkerung in Westeuropa und Japan überdurchschnittlich zulegen können und würde hohe Margen versprechen. Chancen würde auch der von MG betriebene Internetmarktplatz cheop für die Chemie- und Pharmaindustrie bieten.
Angesichts des günstigen KGV von 7,2 für 2001 sei MG ein attraktives Langfristinvestment. Kurzfristig könne die schon lange schwelende Übernahmefantasie neue Nahrung erhalten. Ebenfalls sei positiv, dass die MG inzwischen zur Quartalsberichterstattung übergegangen sei. Auch die Umstellung der Rechnungslegung auf den Standard US-GAAP dürfte die Aktie für internationale Anleger attraktiver machen, so die Experten.
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