mobilcom Marketperformer
14.12.04 10:21
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von mobilcom mit "Marketperformer" ein.
Der Aufsichtsrat des Mobilfunkanbieters mobilcom werde am Donnerstag über eine mögliche Klage auf Steuer-Rückerstattung im Zuge des Kaufs einer UMTS-Mobilfunklizenz beraten. Ob dann auch über eine Klage entschieden werde, stehe noch nicht fest, habe ein Firmensprecher gesagt. Die Entscheidung werde aber auf jeden Fall vor Weihnachten fallen, habe er hinzugefügt. Die Telekom-Regulierungsbehörde (RegTP) habe den Mobilfunkunternehmen unlängst angeboten, die Frist für Ansprüche auf Rückerstattung zu verlängern, wenn sie im Gegenzug vorerst auf Klagen verzichten würden.
Nach bisherigem Stand müssten die Konzerne, die im Jahr 2000 eine der 6 deutschen Lizenzen ersteigert hätten, bis spätestens zum Jahresende vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) klagen. Dem EuGH in Luxemburg lägen Verfahren aus Österreich und Großbritannien vor. Sollte das Gericht die Fälle annehmen und zu Gunsten der klagenden Mobilfunkunternehmen entscheiden, würden in mehreren europäischen Ländern milliardenschwere Steuerrückerstattungen drohen.
In Deutschland hätten die UMTS-Lizenzinhaber bislang erfolglos eine Rückerstattung der Umsatzsteuer gefordert. Das Bundesfinanzministerium habe es wiederholt abgelehnt, den 6 deutschen UMTS-Lizenzerwerbern 7,5 Mrd. Euro Umsatzsteuer zu erstatten. Von einer Klage gegen den Bund hätten T-Mobile, Vodafone, E-Plus, O2 sowie die inzwischen aus dem Markt ausgeschiedenen Anbieter mobilcom und Quam bisher abgesehen - angesichts eines Auktionserlöses im Jahr 2000 von 98 Mrd. Mark würden die Gerichtskosten in Deutschland rund 60 Mio. Euro betragen.
Die mobilcom-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer bewertet.
Der Aufsichtsrat des Mobilfunkanbieters mobilcom werde am Donnerstag über eine mögliche Klage auf Steuer-Rückerstattung im Zuge des Kaufs einer UMTS-Mobilfunklizenz beraten. Ob dann auch über eine Klage entschieden werde, stehe noch nicht fest, habe ein Firmensprecher gesagt. Die Entscheidung werde aber auf jeden Fall vor Weihnachten fallen, habe er hinzugefügt. Die Telekom-Regulierungsbehörde (RegTP) habe den Mobilfunkunternehmen unlängst angeboten, die Frist für Ansprüche auf Rückerstattung zu verlängern, wenn sie im Gegenzug vorerst auf Klagen verzichten würden.
In Deutschland hätten die UMTS-Lizenzinhaber bislang erfolglos eine Rückerstattung der Umsatzsteuer gefordert. Das Bundesfinanzministerium habe es wiederholt abgelehnt, den 6 deutschen UMTS-Lizenzerwerbern 7,5 Mrd. Euro Umsatzsteuer zu erstatten. Von einer Klage gegen den Bund hätten T-Mobile, Vodafone, E-Plus, O2 sowie die inzwischen aus dem Markt ausgeschiedenen Anbieter mobilcom und Quam bisher abgesehen - angesichts eines Auktionserlöses im Jahr 2000 von 98 Mrd. Mark würden die Gerichtskosten in Deutschland rund 60 Mio. Euro betragen.
Die mobilcom-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer bewertet.
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