schlott gruppe günstig bewertet
11.10.05 18:06
BörseGo
Die Experten von "BörseGo" halten in ihrem aktuellen "Tec-Report", die Aktie der schlott gruppe für günstig bewertet.
Die in Freudenstadt ansässige schlott gruppe sei einer der größten Dienstleister für Druck und Direktmarketing in Europa. Mit den beiden Segmenten schlott Print und Meiller Direct sei man sowohl im Printsektor als auch im Bereich Direktmarketing gut positioniert. Den größten Teil der Erlöse generiere man im Tiefdruck-Segment. In diesem Bereich sei man in den vergangenen Jahren durch verschiedene Akquisitionen zum drittgrößten Anbieter in Europa aufgestiegen. Unter anderem habe man im Jahr 2000 die Nürnberger Sebaldus-Gruppe übernommen. 2002 seien die Akquisitionen des schwedischen Direktmarketingdienstleisters Elanders Lithorex und der Hamburger Broschek Gruppe gefolgt.
Im dritten Quartal des laufenden Jahres hätten sich Streiks und die damit verbundenen Produktionsausfälle negativ ausgewirkt. So sei der Umsatz um drei Prozent auf 413 Millionen Euro gesunken. Das Vorsteuerergebnis habe mit 3,1 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau gelegen, als man noch 4,8 Millionen Euro verdient habe. In den ersten neun Monaten habe der Vorsteuergewinn mit 14,5 Millionen Euro aber immerhin um sechs Prozent über dem Vorjahresergebnis gelegen.
Trotz des schwächeren dritten Quartals habe das Unternehmen vor Kurzem bekannt gegeben, dass man seine Ziele in dem im September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr erreicht habe. Nach vorläufigen Zahlen habe der Vorsteuergewinn mit 25,6 Millionen Euro wie prognostiziert auf Vorjahresniveau gelegen. Die Nettobankverbindlichkeiten seien gegenüber dem Vorjahresstand von 195,6 Millionen Euro um rund zehn Millionen Euro zurückgeführt worden.
Für das soeben begonnene Geschäftsjahr 2005/2006 rechne schlott wieder mit einem Gewinnzuwachs. Dazu solle auch der Geschäftsbereich Direct Marketing beitragen, der im vierten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht habe. Im kommenden Geschäftsjahr solle die Produktivität im Direct Marketing weiter gesteigert werden. Auch Einsparungen bei den Personalkosten könnten das Ergebnis positiv beeinflussen, da in den neuen Tarifverträgen der Druckereigruppe zahlreiche Sonderzulagen beispielsweise für Wochenendarbeit wegfallen würden. Nach dem angepeilten leichten Gewinnanstieg in diesem Jahr rechne das Management für das Geschäftsjahr 2006/2007 wieder mit einem deutlichen Ergebnisplus. Zum künftigen Wachstum könnten auch weitere Akquisitionen beitragen.
Die Aktie, die nach dem Anstieg auf ein neues Allzeithoch zuletzt in eine enge Seitwärtsbewegung eingeschwenkt habe, sei nach wie vor günstig bewertet. Der SDAX-Titel werde mit einem einstelligen KGV bezahlt, die Marktkapitalisierung betrage derzeit nicht einmal ein Drittel eines Jahresumsatzes. Zudem kämen Aktionäre in den Genuss einer Dividendenrendite von gut drei Prozent.
Vor diesem Hintergrund sollte es sich lohnen, die aktuelle Konsolidierung zum mittelfristigen Einstieg in die Aktie der schlott gruppe zu nutzen, so die Experten von "BörseGo".
Die in Freudenstadt ansässige schlott gruppe sei einer der größten Dienstleister für Druck und Direktmarketing in Europa. Mit den beiden Segmenten schlott Print und Meiller Direct sei man sowohl im Printsektor als auch im Bereich Direktmarketing gut positioniert. Den größten Teil der Erlöse generiere man im Tiefdruck-Segment. In diesem Bereich sei man in den vergangenen Jahren durch verschiedene Akquisitionen zum drittgrößten Anbieter in Europa aufgestiegen. Unter anderem habe man im Jahr 2000 die Nürnberger Sebaldus-Gruppe übernommen. 2002 seien die Akquisitionen des schwedischen Direktmarketingdienstleisters Elanders Lithorex und der Hamburger Broschek Gruppe gefolgt.
Im dritten Quartal des laufenden Jahres hätten sich Streiks und die damit verbundenen Produktionsausfälle negativ ausgewirkt. So sei der Umsatz um drei Prozent auf 413 Millionen Euro gesunken. Das Vorsteuerergebnis habe mit 3,1 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau gelegen, als man noch 4,8 Millionen Euro verdient habe. In den ersten neun Monaten habe der Vorsteuergewinn mit 14,5 Millionen Euro aber immerhin um sechs Prozent über dem Vorjahresergebnis gelegen.
Für das soeben begonnene Geschäftsjahr 2005/2006 rechne schlott wieder mit einem Gewinnzuwachs. Dazu solle auch der Geschäftsbereich Direct Marketing beitragen, der im vierten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht habe. Im kommenden Geschäftsjahr solle die Produktivität im Direct Marketing weiter gesteigert werden. Auch Einsparungen bei den Personalkosten könnten das Ergebnis positiv beeinflussen, da in den neuen Tarifverträgen der Druckereigruppe zahlreiche Sonderzulagen beispielsweise für Wochenendarbeit wegfallen würden. Nach dem angepeilten leichten Gewinnanstieg in diesem Jahr rechne das Management für das Geschäftsjahr 2006/2007 wieder mit einem deutlichen Ergebnisplus. Zum künftigen Wachstum könnten auch weitere Akquisitionen beitragen.
Die Aktie, die nach dem Anstieg auf ein neues Allzeithoch zuletzt in eine enge Seitwärtsbewegung eingeschwenkt habe, sei nach wie vor günstig bewertet. Der SDAX-Titel werde mit einem einstelligen KGV bezahlt, die Marktkapitalisierung betrage derzeit nicht einmal ein Drittel eines Jahresumsatzes. Zudem kämen Aktionäre in den Genuss einer Dividendenrendite von gut drei Prozent.
Vor diesem Hintergrund sollte es sich lohnen, die aktuelle Konsolidierung zum mittelfristigen Einstieg in die Aktie der schlott gruppe zu nutzen, so die Experten von "BörseGo".
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