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Sa, 4. Februar 2023, 4:01 Uhr

Apple

WKN: 865985 / ISIN: US0378331005

Apple: Das ist bitter! Aktienanalyse


25.11.22 16:07
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Apple-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Apple Inc. (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, NASDAQ-Symbol: AAPL) unter die Lupe.

Die Unruhen im weltgrößten iPhone-Werk des Apple-Zulieferers Foxconn im chinesischen Zhengzhou würden die dortige Produktion offenbar stärker beeinträchtigen als bisher befürchtet. So sollten 20.000 neu eingestellte Arbeiter bereits wieder weg sein. Mit Blick auf das nun startende Weihnachtsgeschäft sei das besonders bitter für den Tech-Riesen.

Auch wenn sich die Proteste im "iPhone City" genannten Foxconn-Werk wieder gelegt hätten, seien die Konsequenzen für die Produktion offenbar weitreichend. Die Herstellung der Apple-Smartphones werde um mindestens 30% zurückgehen - statt wie bislang angenommen um bis zu 3%. Das berichte die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Dabei würden wohl auch die Berichte eines anderen Insiders eine Rolle spielen, wonach rund 20.000 überwiegend neu eingestellte Mitarbeiter die Firma bereits wieder verlassen hätten. Das entspreche rund einem Zehntel der insgesamt dort Beschäftigten. Zwar seien die meisten der neuen Mitarbeiter ohnehin noch nicht in die Produktion einbezogen gewesen. Nach dem aktuellen Exodus sei es unmöglich, bis zum Monatsende die Kapazitäten wie geplant wieder auszuweiten, habe der Informant gegenüber Reuters gesagt.

Zur Wochenmitte habe es in der Foxconn-Fabrik gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Beschäftigten und Sicherheitspersonal gegeben. Grund dafür sollten neben den strengen Corona-Einschränkungen auch Streitigkeiten über Löhne und Boni gewesen sein. Foxconn habe in dem Zusammenhang auch "technische Fehler" eingeräumt und solle den Mitarbeitern laut Medienberichten eine Prämie von umgerechnet 1.340 Euro angeboten haben, wenn sie das Werk wieder verlassen würden.

Außerdem habe sich Foxconn bislang nicht offiziell zu den Vorgängen geöußert. Auch von Apple gebe es dazu bislang noch keinen Kommentar. Der Tech-Riese habe allerdings eigene Mitarbeiter ins Werk des Zulieferers entsandt, berichte die Nachrichtenagentur.

Die neuerlichen Covid-Lockdowns in China und die Auseinandersetzungen in der größten iPhone-Fabrik hätten unmittelbare Auswirkungen auf die Auslieferungszahlen. Analysten würden schon jetzt von teils deutlich gestiegenen Lieferzeiten bei besonders beliebten Modellen berichten. Das sei besonders bitter, schließlich sei das Weihnachtsgeschäft auch für Apple die umsatzstärkste Zeit des Jahres.

Zum Start des wichtigen Weihnachtsgeschäfts komme all das zu Unzeit. Ob die Käufer in der Folge auf schneller verfügbare Modelle umsteigen oder ihren iPhone-Kauf nach hinten verschieben würden, da würden die Meinungen aber auseinandergehen.

Die Apple-Aktie reagiere zum Start in den US-Handel am Freitag erst einmal mit Verlusten auf die Nachricht. "Der Aktionär" gehe aber davon aus, dass Apple auch diese Herausforderung meistern werde und bleibe bei der positiven Langfrist-Einschätzung, so Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 25.11.2022)
Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Apple-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Apple-Aktie:
143,18 EUR -1,59% (25.11.2022, 15:57)

XETRA-Aktienkurs Apple-Aktie:
142,76 EUR -1,88% (25.11.2022, 15:43)

NASDAQ-Aktienkurs Apple-Aktie:
147,81 USD -2,16% (25.11.2022, 15:44)

ISIN Apple-Aktie:
US0378331005

WKN Apple-Aktie:
865985

Ticker-Symbol Apple-Aktie:
APC

NASDAQ-Symbol Apple-Aktie:
AAPL

Kurzprofil Apple Inc.:

Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, NASDAQ-Symbol: AAPL) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Unterhaltungselektronik mit Hauptsitz im kalifornischen Cupertino. Aktuelle Verkaufsschlager des Elektronikriesen sind die Smartphones der iPhone-Modellreihe, die Tabletts der iPad-Serie sowie die Notebooks der MacBook-Reihe. Neben dem Verkauf von Elektronik-Hardware gewinnt stark zunehmend der Verkauf von Medien über den iTunes Store und Applikationen über den Apple-App Store an Bedeutung. (25.11.2022/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.





 
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