BAWAG Aktie: Top-Investment für Dividendenjäger
10.01.25 13:25
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BAWAG-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der BAWAG Group AG (ISIN: AT0000BAWAG2, WKN: A2DYJN, Ticker-Symbol: 0B2, Wiener Börse-Symbol: BG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die BAWAG Group sei ein Geheimtipp für Dividendenjäger. Immerhin würden nach 8,5 Prozent im Vorjahr in diesem Jahr erneut üppige Ausschüttungen locken. Zudem habe die Bank die Übernahme des deutschen Privatkundengeschäfts von Barclays nun fest eingetütet.
Die BAWAG dürfe das deutsche Privatkundengeschäft der britischen Bank Barclays übernehmen. Wie die Bank mitgeteilt habe, seien alle notwendigen Genehmigungen für den Kauf der Barclays Consumer Bank erteilt worden. Mit der Übernahme würden die Österreicher ihre Präsenz in der DACH/NL-Region stärken und ihre Position für künftiges Wachstum in einem ihrer Kernmärkte festigen wollen.
Die Barclays Consumer Bank Europe habe Ende März 2024 über Assets in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro verfügt, die überwiegend aus Karten- und Kreditforderungen bestünden. Nach vollständiger Integration rechne die BAWAG damit, dass die Akquisition ab 2027 jährlich über 100 Millionen Euro zum Ergebnis vor Steuern beitrage.
Die Übernahme stehe wie üblich unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Der Abschluss werde jedoch bereits für das vierte Quartal 2024 oder spätestens das erste Quartal 2025 erwartet.
Die BAWAG-Aktie habe 2024 ein bärenstarkes Jahr gefeiert. 69,1 Prozent habe das Plus am Jahresende gelautet. Damit habe sich die "Aktionär"-Empfehlung längst nicht nur wegen der üppigen Dividende gelohnt.
Für 2023 habe die BAWAG Group 5,00 Euro je Aktie ausgeschüttet, was zum damaligen Kurs einer Dividendenrendite von 8,5 Prozent entsprochen habe. Seit ihrem Börsengang im Oktober 2017 hätten Anleger Dividenden in Höhe von insgesamt 19,66 Euro erhalten. Aktionäre der ersten Stunde hätten damit bereits 50 Prozent des Ausgabepreises von 48 Euro in Form von Dividenden zurückerhalten.
Ein Ende dieser Dividendenpolitik sei nicht absehbar: Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 würden Analysten leicht steigende Gewinne und damit auch Dividenden prognostizieren. Die Konsensprognose zur Dividende für das Geschäftsjahr 2024 laute 5,15 Euro. Auf dem aktuellen Kursniveau entspreche das einer Dividendenrendite von 6,4 Prozent. Auch das KGV sei mit 7 weiterhin attraktiv.
Die BAWAG-Aktie bleibe ein Top-Investment für Dividendenjäger. Mit der Übernahme des deutschen Privatkundengeschäfts von Barclays habe die Bank einen weiteren Grundstein für die Fortsetzung ihrer Wachstumsstory gelegt. Bewertung und Dividende würden zwar nicht mehr so hervorstechen wie vor einem Jahr, böten aber weiterhin Spielraum für weitere Kursgewinne.
Das Chartbild signalisiert nach dem jüngsten Sprung auf ein neues Allzeithoch ebenfalls klar: kaufen, so Michael Herrmann von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.01.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der BAWAG Group AG (ISIN: AT0000BAWAG2, WKN: A2DYJN, Ticker-Symbol: 0B2, Wiener Börse-Symbol: BG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die BAWAG Group sei ein Geheimtipp für Dividendenjäger. Immerhin würden nach 8,5 Prozent im Vorjahr in diesem Jahr erneut üppige Ausschüttungen locken. Zudem habe die Bank die Übernahme des deutschen Privatkundengeschäfts von Barclays nun fest eingetütet.
Die BAWAG dürfe das deutsche Privatkundengeschäft der britischen Bank Barclays übernehmen. Wie die Bank mitgeteilt habe, seien alle notwendigen Genehmigungen für den Kauf der Barclays Consumer Bank erteilt worden. Mit der Übernahme würden die Österreicher ihre Präsenz in der DACH/NL-Region stärken und ihre Position für künftiges Wachstum in einem ihrer Kernmärkte festigen wollen.
Die Barclays Consumer Bank Europe habe Ende März 2024 über Assets in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro verfügt, die überwiegend aus Karten- und Kreditforderungen bestünden. Nach vollständiger Integration rechne die BAWAG damit, dass die Akquisition ab 2027 jährlich über 100 Millionen Euro zum Ergebnis vor Steuern beitrage.
Die Übernahme stehe wie üblich unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Der Abschluss werde jedoch bereits für das vierte Quartal 2024 oder spätestens das erste Quartal 2025 erwartet.
Für 2023 habe die BAWAG Group 5,00 Euro je Aktie ausgeschüttet, was zum damaligen Kurs einer Dividendenrendite von 8,5 Prozent entsprochen habe. Seit ihrem Börsengang im Oktober 2017 hätten Anleger Dividenden in Höhe von insgesamt 19,66 Euro erhalten. Aktionäre der ersten Stunde hätten damit bereits 50 Prozent des Ausgabepreises von 48 Euro in Form von Dividenden zurückerhalten.
Ein Ende dieser Dividendenpolitik sei nicht absehbar: Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 würden Analysten leicht steigende Gewinne und damit auch Dividenden prognostizieren. Die Konsensprognose zur Dividende für das Geschäftsjahr 2024 laute 5,15 Euro. Auf dem aktuellen Kursniveau entspreche das einer Dividendenrendite von 6,4 Prozent. Auch das KGV sei mit 7 weiterhin attraktiv.
Die BAWAG-Aktie bleibe ein Top-Investment für Dividendenjäger. Mit der Übernahme des deutschen Privatkundengeschäfts von Barclays habe die Bank einen weiteren Grundstein für die Fortsetzung ihrer Wachstumsstory gelegt. Bewertung und Dividende würden zwar nicht mehr so hervorstechen wie vor einem Jahr, böten aber weiterhin Spielraum für weitere Kursgewinne.
Das Chartbild signalisiert nach dem jüngsten Sprung auf ein neues Allzeithoch ebenfalls klar: kaufen, so Michael Herrmann von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.01.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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