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BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar)

WKN: A2YY63 / ISIN: XC000A2YY636

Bitcoin: War das die letzte große Hürde?


23.11.23 14:16
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Die am Dienstag verkündete Einigung zwischen dem Kryptobörsenbetreiber Binance und der US-Justiz zur Beilegung eines jahrelangen Ermittlungsverfahrens hat am Kryptomarkt für Aufsehen gesorgt, so Nikolas Kessler vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär".

Nach Einschätzung von Branchenbeobachtern könnten das ein weiterer wichtiger Schritt für die US-Zulassung von Spot ETFs auf den Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC) gewesen sein.

Der Deal zwischen Binance und den US-Behörden sei am Kryptomarkt mit einer Mischung aus Entsetzen und Erleichterung aufgenommen worden. Entsetzen darüber, dass Binance beim Streben nach Wachstum und mangels wirksamer Kontrollen in der Vergangenheit sogar Transaktionen an Terrorgruppen und in sanktionierte Länder ermöglicht habe.

Und Erleichterung deshalb, weil Binance - sofern die 4,3 Milliarden Dollar Strafe bezahlt und weitere Auflage erfüllt würden - das operative Geschäft fortführen dürfe. Obwohl die Plattform zuletzt Marktanteile verloren habe, sei sie nach wie vor die weltgrößte Kryptobörse nach Handelsvolumen und für die Liquidität im Spot-Handel der meisten Kryptowährungen maßgeblich. Eine Schieflage wie bei FTX oder eine zwangsweise Schließung hätte sehr wahrscheinlich den gesamten Kryptomarkt in Chaos gestürzt.

Durch diese herausgehobene Stellung spiele Binance allerdings auch bei den Überlegungen zur Zulassung von Bitcoin Spot ETFs in den USA eine Rolle. Die Anbieter müssten die Bitcoin-Bestände für die physisch hinterlegten Produkte schließlich irgendwo kaufen. Emittenten wie BlackRock, Fidelity oder Franklin Templeton, die aktuell ETF-Zulassungsanträge im Rennen hätten, hätten dazu Vereinbarungen mit der US-Kryptobörse Coinbase getroffen. Die tatsächliche Bestimmung des Spot-Preises für den Bitcoin finde aber bei Binance statt.

Coinbase sei nicht der liquideste Kryptomarktplatz der Welt, sondern Binance, gebe Analyst Michael Rinko von Delphi Digital gegenüber "CNBC" zu bedenken. "Wie könnte man grünes Licht für einen ETF geben, wenn es laufende Ermittlungen gegen das Unternehmen und dessen CEO gibt, die den Preis für diese Vermögenswerte liefern?"

Die nun getroffene Übereinkunft mit den US-Behörden zur Beendigung aller laufenden strafrechtlichen Verfahren könnte daher laut Rinko "der letzte große Schritt" sein, der für die Zulassung der Spot ETFs in den USA nötig sei.

Hoffnungen auf eine baldige US-Zulassung von Spot ETFs hätten maßgeblich zur 125-Prozent-Rally des Bitcoin im laufenden Jahr beigetragen. Trotz teils deutlicher Tagesschwankungen gönne er sich aktuell eine kleine Verschnaufpause. Diese Konsolidierung erfolge jedoch auf vergleichsweise hohem Niveau, das nächste Zwischenziel an der psychologisch wichtigen 40.000er-Marke bleibe in Sichtweite.

DER AKTIONÄR rechne mittel- und langfristig mit einer Fortsetzung der dynamischen Aufwärtsbewegung und bestätige die spekulative Kaufempfehlung für den Bitcoin. (23.11.2023/ac/a/m)





 
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