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Mi, 28. Februar 2024, 10:54 Uhr

S&P 500

WKN: A0AET0 / ISIN: US78378X1072

Blick auf Aktienmärkte spricht für Fortsetzung der Aufwärtsbewegung


01.08.23 17:05
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Gestützt insbesondere von fallenden Inflationsraten und zuversichtlichen Datenveröffentlichungen zum Zustand der US-Wirtschaft sind die Aktienmärkte in den letzten Wochen weiter deutlich angestiegen, so die Analysten der National-Bank AG.

Der von den Analysten in den letzten Monaten oftmals prognostizierte deutliche Rückgang der Inflationsraten scheine sich zu materialisieren. Hilfreich für die Entwicklung der letzten Wochen sei zudem auch der hohe Grad an Pessimismus gewesen, der vor allem bei den institutionellen Investoren herrsche. Stärker als der (Konjunktur-)pessimismus sei auf institutioneller Seite jedoch die Angst markante Marktbewegungen zu verpassen. Dies führe dazu, dass aufgrund steigender Kurse weitere Liquidität in die Aktienmärkte ströme.

Von den Konjunkturaussichten sehe die US-Volkswirtschaft weiter vielversprechend aus, im Gegensatz zu den eher mauen Wachstumserwartungen in der Eurozone. Die Analysten würden daher eine hohe Wahrscheinlichkeit sehen, dass die Inflationsrate in der Eurozone im kurz- bis mittelfristigen Zeitfenster wieder in ihren strukturellen Abwärtstrend vor der Corona-Pandemie einschwenke. Der Zinserhöhungspfad der EZB sollte daher eher früher als später der Vergangenheit angehören und dann wieder in einen Zinssenkungsmodus übergehen.

Auch in den USA scheine das Ende des laufenden Zinserhöhungszyklus näher zu rücken bzw. bereits erreicht sein. Es sei daher zu erwarten, dass die Notenbanken in den nächsten Monaten den laufenden Aufwärtsmodus an den Aktienmärkten weiter deutlich unterstützen würden.

Die laufende Berichterstattung zum zweiten Quartal liefere in den USA, nachdem circa. die Hälfte der Unternehmen des S&P 500 berichtet hätten, wenige neue Erkenntnisse. Kaum überraschend müssten Energieunternehmen nach den markanten Rückgängen bei den Energiepreisen deutliche Einbußen bei den Umsätzen und Gewinnen verkraften, Hersteller von Gütern des täglichen Bedarfs sowie Unternehmen der Telekommunikation hingegen würden sich deutlicher Zuwächse erfreuen, ebenso wie die Finanzbranche, welche von den gestiegenen Zinsen deutlich profitiere.

Der Blick auf die Aktienmärkte bzw. die Markttechnik spreche für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Von der Zinsseite würden die Analysten ihre Erwartung mit Blick auf die kommenden Monate bekräftigen, dass die Zentralbanken, im Einklang mit dem stetigen Rückgang der Inflationsraten, dem nachlassenden Druck vom Arbeitsmarkt sowie den sinkenden Import- und Produzentenpreisen in den USA das Ende ihres Zinserhöhungspfades einläuten würden. Die Aussichten für die Aktienmärkte, trotz vieler (gerade politischer) Belastungsfaktoren seien schon deutlich schlechter gewesen. Trotzdem: Gerade in den umsatzschwachen Sommerwochen seien heftige Ausschläge in die ein oder andere Richtung nicht selten. Die Gesamtausrichtung sollte davon aber nicht tangiert werden. (01.08.2023/ac/a/m)





 
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