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Sa, 25. Juni 2022, 20:00 Uhr

Cancom

WKN: 541910 / ISIN: DE0005419105

CANCOM: Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt aktuell bei 58,89 Euro - Aktienanalyse


17.05.22 09:00
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - CANCOM-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der CANCOM SE (ISIN: DE0005419105, WKN: 541910, Ticker-Symbol: COK) unter die Lupe.

CANCOM habe im ersten Quartal trotz Lieferkettenproblemen mehr Geld verdient. Die bereits Anfang Mai gestutzte Jahresprognose sei mit der Vorlage der endgültigen Zahlen für das erste Quartal in der vergangenen Woche bestätigt worden. Die Analysten hätten bereits reagiert und ihre Schätzungen gesenkt. Die angepassten Kursziele lägen zum Teil deutlich über dem aktuellen Kursniveau.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe im ersten Quartal rund 6 Prozent über Vorjahr bei 27,2 Millionen Euro gelegen. Die EBITDA-Marge habe entsprechend 9,1 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent) betragen. Unter dem Strich habe der IT-Dienstleister 11,3 Millionen Euro Gewinn gemacht, nach 10,1 Millionen vor einem Jahr. Der Umsatz sei um rund 11 Prozent auf 300,9 Millionen Euro geschrumpft.

"Unser Dienstleistungs- und As a Service-Geschäft hat zuverlässig für eine gute Ertragsentwicklung gesorgt und ist ein Garant für die langfristige Ertragskraft", so Vorstand, Rudolf Hotter, bei der Präsentation der Zahlen in der vergangenen Woche. "Damit konnten wir trotz eines Umsatzrückgangs, der sich im Projektgeschäft aus den Engpässen in der Lieferkette ergab, sogar eine Ergebnissteigerung erzielen."

Die bereits Anfang Mai mit den vorläufigen Q1-Eckdaten gestutzte Jahresprognose habe das Unternehmen bestätigt. Erwartet würden nun ein deutlich steigender Umsatz und Rohertrag sowie ein deutlich steigendes EBITDA. Für das Segment Cloud Solutions erwarte der Vorstand ebenfalls ein deutliches Wachstum des Umsatzes und des EBITDA. Im Segment IT Solutions werde mit einem deutlichen Wachstum des Umsatzes und EBITDA gerechnet.

"Mit unserer Prognose von deutlichem Wachstum bei den Umsatz- und Ergebniskennzahlen im laufenden Geschäftsjahr haben wir auf das erheblich veränderte Umfeld mit unvorhersehbar langen Corona-Lockdowns in China, gesenkten Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland und der Welt sowie die andauernden Probleme in der IT-Lieferkette reagiert", so Hotter. Detaillierte Planzahlen für 2022 habe der Firmenlenker wieder nicht präsentiert.

"Wir sehen weiterhin hohe Nachfrage bei Kunden, einen rekordhohen Auftragsbestand und eine widerstandsfähige Ertragsentwicklung. Darauf basiert unsere Wachstumsperspektive für 2022", so Hotter.

Die Analysten hätten bereits reagiert: Deutsche Bank Research habe das Kursziel von 70 auf 58 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "buy" belassen. Analyst Lars Vom-Cleff habe seine Schätzungen gesenkt und das Kursziel auch an das gesunkene Bewertungsniveau angepasst.

Die Nachfrage bleibe stark und die Bewertung mache einen anspruchslosen Eindruck, heiße es bei Hauck Aufhäuser Lampe. Analyst Tim Wunderlich habe den fairen Wert der Aktie von 80 auf 65 Euro gesenkt.

Das Analysehaus Jefferies habe das Kursziel von 81 auf 63 Euro reduziert, die Einstufung aber ebenfalls auf "buy" belassen. Der IT-Dienstleister habe mit Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder sehr unterschiedlich abgeschnitten, so Analyst Martin Comtesse. So seien im Cloud-Bereich die Margen stabil geblieben, während in der Sparte IT Solutions die Profitabilität gesunken sei. Das niedrigere Kursziel reflektiere nach unten korrigierte Gewinnerwartungen und eine höhere gesamtwirtschaftliche Unsicherheit.

Im Schnitt sähen die Analysten den Umsatz im Jahr 2022 bei 1,37 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,30 Milliarden Euro) und würden mit einem EBITDA von 145 Millionen Euro (Vorjahr: 130 Millionen Euro) rechnen. Unter dem Strich könnte so ein Gewinn je Aktie von 1,50 Euro (Vorjahr: 1,16 Euro) zu Buche stehen. Im kommenden Jahr würden die Experten einen Erlösanstieg auf 1,5 Milliarden Euro und einen Gewinn je Aktie von 1,75 Euro prognostizieren. Daraus würde ein KGV von 20 und ein KUV von 0,7 resultieren. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liege aktuell bei 58,89 Euro.

CANCOM bekomme den Gegenwind durch die angespannten Lieferketten zu spüren. Wie lange das temporäre Problem den IT-Dienstleister noch ausbremse, sei fraglich. Mit dem jüngsten Kursrückgang von 55 auf 35 Euro sollte das Thema aber mehr als eingepreist sein. Eine Gegenbewegung Richtung 45 Euro scheine in den kommenden Wochen überfällig - nicht nur mit Blick auf den Chart. "Der Aktionär" spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario, so Michael Schröder von "Der Aktionär" zur CANCOM-Aktie. (Analyse vom 17.05.2022)

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von CANCOM befinden sich im Real-Depot von "Der Aktionär".

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze CANCOM-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs CANCOM-Aktie:
36,10 EUR +1,40% (17.05.2022, 08:50)

XETRA-Aktienkurs CANCOM-Aktie:
35,46 EUR -1,99% (16.05.2022, 17:35)

ISIN CANCOM-Aktie:
DE0005419105

WKN CANCOM-Aktie:
541910

Ticker-Symbol CANCOM-Aktie:
COK

Kurzprofil CANCOM SE:

Als Digital Transformation Partner begleitet CANCOM (ISIN: DE0005419105, WKN: 541910, Ticker-Symbol: COK) Unternehmen in die digitale Zukunft. CANCOM unterstützt Kunden dabei, die Komplexität ihrer IT zu reduzieren und ihren Geschäftserfolg durch den Einsatz modernster Technologie auszubauen. Um den IT-Bedarf von Unternehmen, Organisationen und dem öffentlichen Sektor ganzheitlich abzubilden, bietet CANCOM passgenaue IT von A bis Z aus einer Hand.

Das IT-Lösungsangebot der CANCOM Gruppe enthält Beratung, Umsetzung, Services sowie den Betrieb von IT-Systemen. Kunden profitieren dabei von der umfangreichen Expertise sowie einem ganzheitlichen und innovativen Portfolio, das die für eine erfolgreiche digitale Transformation notwendigen Anforderungen an die IT von Unternehmen abdeckt. Als Hybrid IT Integrator und Service Provider liefert das Unternehmen ein Leistungs- und Lösungsspektrum, das Business Solutions und Managed Services wie Cloud Computing, Analytics, Enterprise Mobility, IT-Security, Hosting oder As-a-Service-Angebote umfasst.

Die weltweit über 4.000 Mitarbeiter der international tätigen CANCOM Gruppe und ein leistungsfähiges Partnernetzwerk gewährleisten Marktpräsenz und Kundennähe unter anderem in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Großbritannien und den USA. Die CANCOM Gruppe wird von Rudolf Hotter (CEO) und Thomas Stark (CFO) geführt. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in München. CANCOM erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro und die Konzern-Muttergesellschaft CANCOM SE ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im MDAX und TecDAX notiert. (17.05.2022/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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