China: Die Central Economic Work Conference im Fokus
10.12.24 09:55
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche findet in China die Central Economic Work Conference (CEWC) statt, so die Analysten von Postbank Research.
Bei diesem Treffen dürfte die aktuelle Wirtschaftslage bewertet und die Leitlinien für das kommende Jahr festgelegt werden. Die von China seit Ende September eingeleiteten wachstumsfördernden Maßnahmen zur Stützung der Volkswirtschaft und der Finanzmärkte wären ein wichtiger Impulsgeber für chinesische Aktien. Die erste Runde der Konjunkturmaßnahmen habe sich vor allem auf den Tausch von Schulden der lokalen Gebietskörperschaften konzentriert und nicht auf nachfrageseitige Maßnahmen zur Stützung des Verbrauchs und des Immobiliensektors.
Die Märkte würden damit rechnen, dass China auf den folgenden Sitzungen zusätzliche Maßnahmen beschließen könnte. Da die Novembersitzung des Politbüros vorbei sei und Chinas Wirtschaft bereits einige positive Anzeichen gezeigt habe, hielten die Analysten es für unwahrscheinlich, dass die CEWC diese Woche weitere Vorhaben bekannt geben werde. Ihrer Meinung nach könnte es Anfang nächsten Jahres weitere fiskalische Maßnahmen als Reaktion auf etwaige höhere US-Zölle geben.
Fazit: Da die USA im nächsten Jahr wahrscheinlich höhere Zölle auf chinesische Exporte erheben würden, würden die Analysten davon ausgehen, dass Chinas Entscheidungsträger erst einmal abwarten und im Jahr 2025 weitere Maßnahmen ergreifen könnten. In diesem Umfeld dürften sich chinesische Aktien wohl eher seitwärts bewegen. (Ausgabe vom 09.12.2024) (10.12.2024/ac/a/m)
Bei diesem Treffen dürfte die aktuelle Wirtschaftslage bewertet und die Leitlinien für das kommende Jahr festgelegt werden. Die von China seit Ende September eingeleiteten wachstumsfördernden Maßnahmen zur Stützung der Volkswirtschaft und der Finanzmärkte wären ein wichtiger Impulsgeber für chinesische Aktien. Die erste Runde der Konjunkturmaßnahmen habe sich vor allem auf den Tausch von Schulden der lokalen Gebietskörperschaften konzentriert und nicht auf nachfrageseitige Maßnahmen zur Stützung des Verbrauchs und des Immobiliensektors.
Die Märkte würden damit rechnen, dass China auf den folgenden Sitzungen zusätzliche Maßnahmen beschließen könnte. Da die Novembersitzung des Politbüros vorbei sei und Chinas Wirtschaft bereits einige positive Anzeichen gezeigt habe, hielten die Analysten es für unwahrscheinlich, dass die CEWC diese Woche weitere Vorhaben bekannt geben werde. Ihrer Meinung nach könnte es Anfang nächsten Jahres weitere fiskalische Maßnahmen als Reaktion auf etwaige höhere US-Zölle geben.
Fazit: Da die USA im nächsten Jahr wahrscheinlich höhere Zölle auf chinesische Exporte erheben würden, würden die Analysten davon ausgehen, dass Chinas Entscheidungsträger erst einmal abwarten und im Jahr 2025 weitere Maßnahmen ergreifen könnten. In diesem Umfeld dürften sich chinesische Aktien wohl eher seitwärts bewegen. (Ausgabe vom 09.12.2024) (10.12.2024/ac/a/m)
