China: Puls-Check
06.01.25 17:05
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Über den Jahreswechsel fielen sowohl der NBS- als auch der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China im Dezember aufgrund der saisonalen Winterschwäche auf 50,1 bzw. 50,5, während die Auftragseingänge zunahmen, so die Analysten von Postbank Research.
Der NBS Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor sei von 50,0 im November auf 52,2 gestiegen, und auch der Caixin EMI für den Dienstleistungssektor dürfte sich verbessern. Am Donnerstag würden die Zahlen zur Verbraucher- und Produzentenpreisinflation vorliegen, anhand derer die Anleger den anhaltenden Nachfrage- und Konsumdruck in der chinesischen Wirtschaft beurteilen könnten.
Später in der Woche, am Freitag, würden die Geldmengenzahlen für Dezember (M0, M1 und M2) veröffentlicht. Dabei sei zu beachten, dass ab Januar 2025 die Zahl zur Geldmenge M1 um Sichteinlagen und vorausbezahlte Gelder bei Nicht-Bank-Zahlungsinstituten erweitert werde. Am selben Tag würden die Daten zu den neuen Yuan-Darlehen und die aggregierten Daten zur Finanzierung der Realwirtschaft veröffentlicht. Im November hätten die neuen Yuan-Kredite trotz der Ende September angekündigten geldpolitischen Maßnahmen nur enttäuschende CNY 580 Mrd. erreicht.
Fazit: Nach einer zurückhaltenden Ankündigung der Central Economic Work Conference im Dezember würden sich nun die Blicke auf die Sitzung des Nationalen Volkskongresses im März richten, um Einzelheiten zur Fiskalpolitik als Reaktion auf möglicherweise durch die USA verhängte Zölle zu erfahren. (06.01.2025/ac/a/m)
Der NBS Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor sei von 50,0 im November auf 52,2 gestiegen, und auch der Caixin EMI für den Dienstleistungssektor dürfte sich verbessern. Am Donnerstag würden die Zahlen zur Verbraucher- und Produzentenpreisinflation vorliegen, anhand derer die Anleger den anhaltenden Nachfrage- und Konsumdruck in der chinesischen Wirtschaft beurteilen könnten.
Später in der Woche, am Freitag, würden die Geldmengenzahlen für Dezember (M0, M1 und M2) veröffentlicht. Dabei sei zu beachten, dass ab Januar 2025 die Zahl zur Geldmenge M1 um Sichteinlagen und vorausbezahlte Gelder bei Nicht-Bank-Zahlungsinstituten erweitert werde. Am selben Tag würden die Daten zu den neuen Yuan-Darlehen und die aggregierten Daten zur Finanzierung der Realwirtschaft veröffentlicht. Im November hätten die neuen Yuan-Kredite trotz der Ende September angekündigten geldpolitischen Maßnahmen nur enttäuschende CNY 580 Mrd. erreicht.
Fazit: Nach einer zurückhaltenden Ankündigung der Central Economic Work Conference im Dezember würden sich nun die Blicke auf die Sitzung des Nationalen Volkskongresses im März richten, um Einzelheiten zur Fiskalpolitik als Reaktion auf möglicherweise durch die USA verhängte Zölle zu erfahren. (06.01.2025/ac/a/m)
