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Mo, 26. Februar 2024, 19:27 Uhr

Defama AG

WKN: A13SUL / ISIN: DE000A13SUL5

DEFAMA: Fels in der Brandung - Aktienanalyse


06.11.23 12:09
Der Anlegerbrief

Krefeld (www.aktiencheck.de) - DEFAMA-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":

Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Fachmarkt AG (DEFAMA) (ISIN: DE000A13SUL5, WKN: A13SUL, Ticker-Symbol: DEF) unter die Lupe.

Während die Börse derzeit ungnädig mit jeder Art von Immobilien-Aktien umgehe, schreibe die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG ein Rekordquartal nach dem anderen. Da die Aktie inzwischen gut 30% unter ihrem Höchstkurs aus dem Februar letzten Jahres notiere, eröffne sich hier eine interessante Einstiegschance.

DEFAMA habe sich als Bestandshalter von Gewerbeimmobilien für Einzelhandelsunternehmen in kleinen und mittleren Städten spezialisiert, mit regionalem Schwerpunkt auf Nord- und Ostdeutschland. In dieser Nische würden die Berliner seit Jahren ebenso kräftig wie beständig wachsen. Habe die Gesellschaft 2016 noch elf Standorte mit 52 Tsd. qm Fläche gehabt, so seien es aktuell bereits 64 Standorte mit 267 Tsd. qm Fläche. Entsprechend dynamisch würden sich auch die Geschäftszahlen entwickeln: Nachdem Umsatz und operativer Gewinn (FFO) allein im letzten Jahr um 18% auf 20,2 Mio. Euro bzw. 22% auf 8,6 Mio. Euro gesteigert worden seien, seien beide Kennzahlen auch im ersten Halbjahr 2023 mit zweistelliger Rate um jeweils 16% auf 11,0 bzw. 4,6 Mio. Euro vorangekommen.

Dass die Börse die Aktie dennoch auf Talfahrt geschickt habe, dürfte vor allem am widrigen Umfeld liegen, für das DEFAMA quasi in Mithaftung genommen werde. Allerdings hätten insbesondere die gestiegenen Zinsen kaum einen negativen Einfluss auf das Unternehmen, denn bei den Darlehen für die Bestandsimmobilien reiche die Zinsbindung im Schnitt über fünf Jahre, mindestens aber bis 2026, und bei Neuinvestitionen würden die gesunkenen Kaufpreise weitgehend den Zinsanstieg ausgleichen. Ähnlich verhalte es sich mit der Inflation, denn zum einen habe DEFAMA zu über 90% indexierte Mietverträge abgeschlossen, so dass die Geldentwertung über entsprechende Preissteigerungen aufgefangen werde. Und zum anderen bestehe die Mieterschaft der Berliner ganz überwiegend aus etablierten und krisensicheren Konzernen der Nahversorgung (u.a. Aldi, Lidl, Netto, Edeka, Tedi, Toom), die die Inflation problemlos auf die Preise überwälzen könnten und auch keine nennenswerten Marktanteilsverluste durch den Onlinehandel befürchten müssten.

Von daher spreche wenig dagegen, dass die Berliner ihr einfach skalierbares Erfolgsmodell auch in den kommenden Jahren fortsetzen könnten. Bis 2025 sollten die FFO bis auf 13 Mio. Euro ansteigen, was mit Blick auf das zuletzt gezeigte Wachstum fast konservativ anmute.

Ein Einstieg erscheint daher trotz des optisch sportlichen KGV24 von 20 langfristig attraktiv, so die Experten von "Der Anlegerbrief". (Ausgabe 40 vom 04.11.2023)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze DEFAMA-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs DEFAMA-Aktie:
21,00 EUR 0,00% (06.11.2023, 11:56)

Xetra-Aktienkurs DEFAMA-Aktie:
21,00 EUR +0,48% (06.11.2023, 11:25)

ISIN DEFAMA-Aktie:
DE000A13SUL5

WKN DEFAMA-Aktie:
A13SUL

Ticker-Symbol DEFAMA-Aktie:
DEF

Kurzprofil Deutsche Fachmarkt AG:

Die in Berlin ansässige Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) (ISIN: DE000A13SUL5, WKN: A13SUL, Ticker-Symbol: DEF) investiert gezielt in kleine Einzelhandelsobjekte in kleinen und mittleren Städten, überwiegend in Nord- und Ostdeutschland. Wichtigste Kaufkriterien sind je zwei oder mehr bonitätsstarke Filialisten als Ankermieter, möglichst nicht mehr als 10 Mieter und eine Jahresnettomiete von mindestens 100 TEUR. Angestrebt ist dabei stets eine zweistellige Nettomietrendite.

Erklärtes Ziel von DEFAMA ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden. Die DEFAMA-Aktie wird im Qualitätssegment m:access der Börse München sowie im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse und auf XETRA gehandelt. (06.11.2023/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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