Deutsche Politik immer noch tonangebend
18.03.25 09:40
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Marktteilnehmer werden in dieser Woche wahrscheinlich weiterhin die politische Bühne in Deutschland beobachten, da die Koalitionsverhandlungen in vollem Gange sind, so die Analysten von Postbank Research.
Darüber hinaus hätten sich die CDU/CSU und die SPD am Freitag mit den Grünen auf ein umfassendes Fiskalpaket geeinigt, welches eine Änderung der verfassungsmäßigen Schuldenbremse umfasse, um Mittel für Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben freizusetzen. Dies sei von entscheidender Bedeutung, da die erforderliche Zweidrittelmehrheit im neuen Bundestag wahrscheinlich noch schwieriger zu erreichen gewesen wäre. Die 2. und 3. Lesung des Gesetzesentwurfs im Bundestag sei für den 18. März geplant, die Abstimmung im Bundesrat finde voraussichtlich am 21. März statt.
Aus Datensicht erwarten wir morgen die aggregierten Januar-Handelsbilanzzahlen für die Eurozone sowie den ZEW-Konjunkturerwartungsindex für die Eurozone für März, so die Analysten von Postbank Research. Letzterer sei im Februar auf 24,2 Punkte gestiegen und habe den höchsten Stand seit August 2024 erreicht. Am Mittwoch würden außerdem die endgültigen Verbraucherpreisindizes der Eurozone für Februar veröffentlicht, sowie die Zahlen zur Bauproduktion in der Eurozone für Januar und der Wirtschaftsbericht der EZB am Donnerstag. Am Freitag stehe dann die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen in der Eurozone für März an.
In einem Wettlauf gegen die Zeit habe Friedrich Merz die Unterstützung der Grünen für eine historische Schuldenreform sichern können, damit das scheidende Parlament diese Woche noch darüber abstimmen könne. (Ausgabe vom 17.03.2025) (18.03.2025/ac/a/m)
Darüber hinaus hätten sich die CDU/CSU und die SPD am Freitag mit den Grünen auf ein umfassendes Fiskalpaket geeinigt, welches eine Änderung der verfassungsmäßigen Schuldenbremse umfasse, um Mittel für Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben freizusetzen. Dies sei von entscheidender Bedeutung, da die erforderliche Zweidrittelmehrheit im neuen Bundestag wahrscheinlich noch schwieriger zu erreichen gewesen wäre. Die 2. und 3. Lesung des Gesetzesentwurfs im Bundestag sei für den 18. März geplant, die Abstimmung im Bundesrat finde voraussichtlich am 21. März statt.
Aus Datensicht erwarten wir morgen die aggregierten Januar-Handelsbilanzzahlen für die Eurozone sowie den ZEW-Konjunkturerwartungsindex für die Eurozone für März, so die Analysten von Postbank Research. Letzterer sei im Februar auf 24,2 Punkte gestiegen und habe den höchsten Stand seit August 2024 erreicht. Am Mittwoch würden außerdem die endgültigen Verbraucherpreisindizes der Eurozone für Februar veröffentlicht, sowie die Zahlen zur Bauproduktion in der Eurozone für Januar und der Wirtschaftsbericht der EZB am Donnerstag. Am Freitag stehe dann die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen in der Eurozone für März an.
In einem Wettlauf gegen die Zeit habe Friedrich Merz die Unterstützung der Grünen für eine historische Schuldenreform sichern können, damit das scheidende Parlament diese Woche noch darüber abstimmen könne. (Ausgabe vom 17.03.2025) (18.03.2025/ac/a/m)
