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Mi, 31. Mai 2023, 18:46 Uhr

Europäische Börsen starten mit Kursgewinnen in die letzte Märzwoche


28.03.23 10:40
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Nach einer volatilen Vorwoche, welche vor allem von Meldungen rund um den kriselnden Finanzsektor geprägt war, starteten die europäischen Börsen quer durch die Bank mit Kursgewinnen in die letzte Märzwoche, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Der EURO STOXX 50 (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) und der österreichische ATX (ISIN: AT0000999982, WKN: 969191) hätten nach anfänglichen Schwierigkeiten jeweils mit einem Plus von 0,82% bzw. 0,92% geschlossen. Der deutsche DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe sich nach den Turbulenzen rund um die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) am Freitag wieder erholt und mit +1,14 % die jüngsten Verluste zum Teil wieder gutmachen können. Ebenso unterstützend hätten die gestrigen Veröffentlichungen der ifo-Makrodaten für den Monat März gewirkt: Die Barometer zur aktuellen Lage, zukünftigen Erwartungen und dem Geschäftsklima seien allesamt über den Erwartungen ausgefallen. Der Sub-Index für die aktuelle Lage, welcher sich über die letzten Monate mehrheitlich seitwärts bewegt habe, zeige laut der neuesten Umfrage wieder nach oben. Für die Indices zu den Erwartungen und dem Geschäftsklima sei es bereits der fünfte Anstieg in Folge gewesen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks hätten Nachrichten rund um den Finanzsektor die Themenlage bestimmt. Allem voran ein Bericht, wonach die US-Regierung weitere Unterstützung für die kriselnde First Republic Bank (ISIN: US33616C1009, WKN: A1C7VF, Ticker-Symbol: 81R, NYSE-Symbol: FRC) erwäge, um dieser mehr Zeit zur Verbesserung ihrer Bilanz zu geben. Des Weiteren habe sich ein Käufer für die Reste der Silicon Valley Bank (SVB) (ISIN: US78486Q1013, WKN: A0ET46, Ticker-Symbol: SV4, NASDAQ-Symbol: SIVB) gefunden. Ein wesentlicher Teil der Vermögenswerte werde von der First Citizens Bank (ISIN: US31946M2026, WKN: A0YG4D, NASDAQ-Symbol: FCNCA) übernommen, was zu einer Erleichterung bei den unter Druck gekommenen Bankaktien geführt habe und die Sorgen über systemisches Risiko im Sektor habe verringern lassen. Der Dow Jones Index (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) und der marktbreite S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) hätten um 0,60% und 0,16% zulegen können. Der Technologie-Auswahlindex NASDAQ 100 (ISIN: US6311011026, WKN: A0AE1X) sei mit Gewinnen in die neue Woche gestartet, diese seien aber im Handelsverlauf sukzessive abgebröckelt. Zum Ende hin sei ein Minus von 0,74% zu Buche gestanden.

Die Börsen in Asien würden sich heute Morgen mehrheitlich im positiven Terrain präsentieren. Japans Topix als auch die Indices aus Hong Kong und Festland-China würden momentan Kursgewinne verbuchen.

An Impulsen dürfte es am heutigen Dienstag nicht fehlen, da uns mit dem US-Konsumentenvertrauen weitere Konjunkturdaten ins Haus stünden.

Der Ölpreis habe am Montag starke Zugewinne verbuchen können. Vorausgegangen sei ein Stopp iranischer Rohölexporte aus der halbautonomen Region Kurdistan gewesen, was etwa ein halbes Prozent der weltweiten Fördermenge ausmache. Das Barrel der Nordseesorte Brent habe in weiterer Folge um 3,87% auf USD 78 dazugewinnen können. Der Goldpreis habe sich gestern verringert - der Preis einer Feinunze pendele aktuell wieder um die Marke von USD 1.960. Auch der Kryptomarkt sei von Abgabedruck geprägt gewesen. (28.03.2023/ac/a/m)




 
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