Eurozone: Handelsgespräche auf dem Prüfstand
27.05.25 10:25
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Verhandlungen um die künftigen Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Eurozone befinden sich noch im Anfangsstadium, so die Analysten von Postbank Research.
Medienberichten zufolge habe die EU letzte Woche überarbeitete Vorschläge zu Handelsvereinbarungen vorgelegt, um den Interessen der USA Rechnung zu tragen. Als Reaktion auf die gegenseitigen Zölle von Präsident Trump habe die EU zuvor mögliche Gegenmaßnahmen für US-Waren im Wert von 95 Mrd. EUR vorbereitet. Anfang des Monats habe die EU zugestimmt, eine Reihe von Vergeltungszöllen gegen die US-Zölle in Höhe von 25% auf die Stahl- und Aluminiumexporte der EU für 90 Tage aufzuschieben, nachdem Trump den entsprechenden Zollsatz für die meisten EU-Exporte für denselben Zeitraum von 20% auf 10% gesenkt habe. Daher dürften die Handelsgespräche zwischen Washington und Brüssel in dieser Woche voraussichtlich weiterhin im Mittelpunkt stehen.
An der makroökonomischen Front werde sich die Aufmerksamkeit wahrscheinlich auf die vorläufigen Inflationsschätzungen für Mai in mehreren Ländern richten, die einen ersten Hinweis auf die Anfang nächsten Monats zu erwartenden Zahlen für die gesamte Eurozone liefern sollten. Vorausgegangen seien gemischte Inflationsdaten im April. Am Mittwoch werde die Europäische Zentralbank (EZB) die Inflationserwartungen veröffentlichen, die sich aus ihrer Umfrage zu den Verbrauchererwartungen (CES) ergeben würden. Schließlich dürfte die morgige Veröffentlichung der endgültigen Indikatoren für das Vertrauen der Verbraucher und der Wirtschaft zu einem umfassenderen Bild der Stimmung der Verbraucher und Unternehmen beitragen.
Während die Handelsverhandlungen zwischen den USA und der EU auf vorsichtige Fortschritte hindeuten könnten, sollten die anstehenden Inflationsdaten und Vertrauensindikatoren für die Bewertung der wirtschaftlichen Stimmung inmitten der anhaltenden Unsicherheit ebenfalls von entscheidender Bedeutung sein. (Ausgabe vom 26.05.2025) (27.05.2025/ac/a/m)
Medienberichten zufolge habe die EU letzte Woche überarbeitete Vorschläge zu Handelsvereinbarungen vorgelegt, um den Interessen der USA Rechnung zu tragen. Als Reaktion auf die gegenseitigen Zölle von Präsident Trump habe die EU zuvor mögliche Gegenmaßnahmen für US-Waren im Wert von 95 Mrd. EUR vorbereitet. Anfang des Monats habe die EU zugestimmt, eine Reihe von Vergeltungszöllen gegen die US-Zölle in Höhe von 25% auf die Stahl- und Aluminiumexporte der EU für 90 Tage aufzuschieben, nachdem Trump den entsprechenden Zollsatz für die meisten EU-Exporte für denselben Zeitraum von 20% auf 10% gesenkt habe. Daher dürften die Handelsgespräche zwischen Washington und Brüssel in dieser Woche voraussichtlich weiterhin im Mittelpunkt stehen.
An der makroökonomischen Front werde sich die Aufmerksamkeit wahrscheinlich auf die vorläufigen Inflationsschätzungen für Mai in mehreren Ländern richten, die einen ersten Hinweis auf die Anfang nächsten Monats zu erwartenden Zahlen für die gesamte Eurozone liefern sollten. Vorausgegangen seien gemischte Inflationsdaten im April. Am Mittwoch werde die Europäische Zentralbank (EZB) die Inflationserwartungen veröffentlichen, die sich aus ihrer Umfrage zu den Verbrauchererwartungen (CES) ergeben würden. Schließlich dürfte die morgige Veröffentlichung der endgültigen Indikatoren für das Vertrauen der Verbraucher und der Wirtschaft zu einem umfassenderen Bild der Stimmung der Verbraucher und Unternehmen beitragen.
Während die Handelsverhandlungen zwischen den USA und der EU auf vorsichtige Fortschritte hindeuten könnten, sollten die anstehenden Inflationsdaten und Vertrauensindikatoren für die Bewertung der wirtschaftlichen Stimmung inmitten der anhaltenden Unsicherheit ebenfalls von entscheidender Bedeutung sein. (Ausgabe vom 26.05.2025) (27.05.2025/ac/a/m)
