Eurozone: Harte Daten im Rampenlicht
08.04.25 10:19
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In der Eurozone werden in dieser Woche Fundamentaldaten veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Heute (07.04.) könnten die Einzelhandelsumsätze für den Monat Februar Aufschluss über die jüngste Konsumschwäche geben. Die in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 beobachtete allmähliche Verbesserung der Ausgaben sei im September ins Stocken geraten, und der Januar 2025 sei der vierte Monat in Folge gewesen, in dem die Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat nicht gestiegen seien. Die Industrieproduktion in Deutschland (07.04.) und Italien (Dienstag) dürfte unter die Lupe genommen werden, um festzustellen, ob der zu Beginn des neuen Jahres verzeichnete Aufschwung im Februar angehalten habe.
Die Initiative "ReArm Europe/Readiness 2030" und die enorme fiskalische Expansion Deutschlands dürften sich langfristig positiv auf die industrielle Basis Europas auswirken, stünden jedoch nicht für eine unmittelbare Trendwende. Am Freitag würden die endgültigen deutschen Inflationsdaten für März veröffentlicht. Die vorläufigen Daten hätten auf eine Verlangsamung der Gesamt- und Kerninflation auf jeweils 2,2% bzw. 2,4% im Jahresvergleich hingedeutet.
Die EU sei bei der Ankündigung der gegenseitigen Zölle durch die USA mit einem Zollsatz von 20% belegt worden und habe mögliche Gegenzölle auf Mitte April verschoben. Da die EU-Beamten Verhandlungen bevorzugen würden, würden die Entwicklungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU wahrscheinlich weiter die Schlagzeilen bestimmen.
Während sich die durch die USA verhängten Zölle negativ auf das europäische Wachstum auswirken dürften, werde erwartet, dass die fiskalischen Anreize in Deutschland und Europa später im Jahr die Konjunktur stützen sollten. (Ausgabe vom 07.04.2025) (08.04.2025/ac/a/m)
Heute (07.04.) könnten die Einzelhandelsumsätze für den Monat Februar Aufschluss über die jüngste Konsumschwäche geben. Die in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 beobachtete allmähliche Verbesserung der Ausgaben sei im September ins Stocken geraten, und der Januar 2025 sei der vierte Monat in Folge gewesen, in dem die Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat nicht gestiegen seien. Die Industrieproduktion in Deutschland (07.04.) und Italien (Dienstag) dürfte unter die Lupe genommen werden, um festzustellen, ob der zu Beginn des neuen Jahres verzeichnete Aufschwung im Februar angehalten habe.
Die EU sei bei der Ankündigung der gegenseitigen Zölle durch die USA mit einem Zollsatz von 20% belegt worden und habe mögliche Gegenzölle auf Mitte April verschoben. Da die EU-Beamten Verhandlungen bevorzugen würden, würden die Entwicklungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU wahrscheinlich weiter die Schlagzeilen bestimmen.
Während sich die durch die USA verhängten Zölle negativ auf das europäische Wachstum auswirken dürften, werde erwartet, dass die fiskalischen Anreize in Deutschland und Europa später im Jahr die Konjunktur stützen sollten. (Ausgabe vom 07.04.2025) (08.04.2025/ac/a/m)
