Eurozone: Stagnation
10.02.25 18:45
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Abgesehen von neuen BIP-Zahlen für das vierte Quartal am Freitag wird es in dieser Woche nur wenige Highlights im Datenkalender der Eurozone geben, so die Analysten von Postbank Research.
Der Schwerpunkt dürfte darauf liegen, wie sich die Situation an der Zollfront entwickele. Erste Schätzungen hätten darauf hingedeutet, dass die Wirtschaft der Eurozone im letzten Quartal 2024 stagniert habe. Sie sei damit hinter den Erwartungen zurückgeblieben (0,0% vs. +0,1% ggü. Vorquartal) und habe den schwächsten Wert des Jahres 2024 verzeichnet, was die Befürchtungen verstärkt habe, dass sich die prognostizierte Erholung weiter verzögern könnte. Die Beschäftigungszahlen für das vierte Quartal in der Eurozone würden ebenfalls am Freitag veröffentlicht. Die Arbeitslosenquote im Dezember sei von 6,2% im Vormonat auf 6,3% gestiegen, was darauf hindeute, dass die außergewöhnlich robuste Phase des Arbeitsmarktes vorbei sein könnte. Heute würden die Sentix-Zahlen zum Anlegervertrauen in der Eurozone für Februar bekanntgegeben, und am Donnerstag erhalte man die Zahlen zur Industrieproduktion für Dezember. Im Oktober und November sei dieser Wert um jeweils +0,2% ggü. Vormonat gestiegen. Im Jahresvergleich sei das Wachstum jedoch seit Mai 2023 durchweg negativ, was die ausgeprägte Schwäche des verarbeitenden Gewerbes unterstreiche.
Fazit: Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone sei in den vergangenen zwei Jahren schwach gewesen, da die Industrie mit hohen Energiekosten zu kämpfen habe. Eine Abschwächung des Arbeitsmarkts und ein möglicher Handelskrieg könnten die ohnehin schon schwache Volkswirtschaft der Eurozone weiter belasten. (Perspektiven Week up front vom 10.02.2025) (10.02.2025/ac/a/m)
Der Schwerpunkt dürfte darauf liegen, wie sich die Situation an der Zollfront entwickele. Erste Schätzungen hätten darauf hingedeutet, dass die Wirtschaft der Eurozone im letzten Quartal 2024 stagniert habe. Sie sei damit hinter den Erwartungen zurückgeblieben (0,0% vs. +0,1% ggü. Vorquartal) und habe den schwächsten Wert des Jahres 2024 verzeichnet, was die Befürchtungen verstärkt habe, dass sich die prognostizierte Erholung weiter verzögern könnte. Die Beschäftigungszahlen für das vierte Quartal in der Eurozone würden ebenfalls am Freitag veröffentlicht. Die Arbeitslosenquote im Dezember sei von 6,2% im Vormonat auf 6,3% gestiegen, was darauf hindeute, dass die außergewöhnlich robuste Phase des Arbeitsmarktes vorbei sein könnte. Heute würden die Sentix-Zahlen zum Anlegervertrauen in der Eurozone für Februar bekanntgegeben, und am Donnerstag erhalte man die Zahlen zur Industrieproduktion für Dezember. Im Oktober und November sei dieser Wert um jeweils +0,2% ggü. Vormonat gestiegen. Im Jahresvergleich sei das Wachstum jedoch seit Mai 2023 durchweg negativ, was die ausgeprägte Schwäche des verarbeitenden Gewerbes unterstreiche.
Fazit: Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone sei in den vergangenen zwei Jahren schwach gewesen, da die Industrie mit hohen Energiekosten zu kämpfen habe. Eine Abschwächung des Arbeitsmarkts und ein möglicher Handelskrieg könnten die ohnehin schon schwache Volkswirtschaft der Eurozone weiter belasten. (Perspektiven Week up front vom 10.02.2025) (10.02.2025/ac/a/m)
