Geht der schlott gruppe die Puste aus?
09.03.11 11:39
aktiencheck.de EXKLUSIV
Freudenstadt (aktiencheck.de AG) - Die Aktionäre des Druckdienstleisters schlott gruppe AG (ISIN DE0005046304 / WKN 504630) haben eine schwere Zeit hinter sich.
Am 17. Januar 2011 schockte das Unternehmen die Märkte mit der Nachricht, dass die Gespräche mit einem Eigenkapitalgeber gescheitert sind. Da zudem auch im Rahmen einer Bankensitzung die Aufnahme weiterer Mittel zur nachhaltigen Finanzierung nicht möglich war, stellte die Gesellschaft bereits einen Tag später beim Amtsgericht in Nürnberg den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Zudem wurde auch für alle elf deutschen Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Nürnberger Rechtsanwalt Siegfried Beck bestellt.
Da das Unternehmen nach dem Insolvenzantrag aufgrund von Liquidationswerten bilanzieren musste, musste man bereits am 20. Januar 2011 verkünden, dass das Grundkapital der schlott gruppe AG zu mehr als 50 Prozent aufgezehrt ist. Am 31. Januar gab man bekannt, dass die Fortführung der schlott gruppe im vorläufigen Insolvenzverfahren gesichert ist, da in mehrtägigen Verhandlungen ein "Massekredit" vereinbart werden konnte. Damit kann der Geschäftsbetrieb den Angaben zufolge auf absehbare Zeit und damit über den Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung Anfang April hinaus aufrechterhalten werden.
Am 10. Februar 2011 teilte der Konzern mit, dass sich seit dem Insolvenzantrag eine größere Zahl von Interessenten gemeldet hat. Hierzu zählen nehmen Finanzinvestoren auch strategische Investoren. Am 4. März 2011 wurde schließlich verlautbart, dass eine Veräußerung der schlott gruppe AG und ihrer Tochtergesellschaften im Wege der übertragenden Sanierung angestrebt wird. Ferner wurde allerdings auch mitgeteilt, dass in diesem Zusammenhang nicht zu erwarten ist, dass die Aktionäre der schlott gruppe AG an den zu erzielenden Erlösen partizipieren werden.
Nachdem die schlott-Aktie Mitte Januar 2011 noch bei etwa 2 Euro notierte, kam es infolge des Insolvenzantrages zu einem heftigen Kursrutsch. Am 4. März büßte das Papier noch einmal gut die Hälfte seines Wertes ein. Derzeit kann sich der Anteilsschein wieder erholen und legt um 8,9 Prozent auf 0,393 Euro zu. (09.03.2011/ac/e/a)
Disclaimer
Diese Publikation wurde durch einen Redakteur der aktiencheck.de AG, erstellt. Die hierin geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Ansichten des Redakteurs und der aktiencheck.de AG dar. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen können ohne vorherige Ankündigung jederzeit geändert werden.
Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
Diese Publikation stellt kein Verkaufsangebot für Wertpapiere dar und ist nicht Teil eines solchen und keine Aufforderung für ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren und ist nicht in diesem Sinne auszulegen; noch darf sie oder ein Teil davon als Grundlage für einen verbindlichen Vertrag, welcher Art auch immer, dienen oder in einem solchen Zusammenhang als verlässlich herangezogen werden. Eine Entscheidung im Zusammenhang mit einem voraussichtlichen Verkaufsangebot für Wertpapiere von der sollte ausschließlich auf der Grundlage von Informationen in Prospekten oder Angebotsrundschreiben getroffen werden, die in Zusammenhang mit einem solchen Angeboten herausgegeben werden.
Die Verfasser dieser Publikation stützen sich auf als zuverlässig und genau geltende Quellen und haben die größtmögliche Sorgfalt darauf verwandt, sicherzustellen, dass die verwendeten Fakten und dargestellten Meinungen angemessen und zutreffend sind. Gleichwohl sind die in diesem Dokument enthaltenen Informationen von der aktiencheck.de AG nicht gesondert geprüft worden, daher übernimmt die aktiencheck.de AG für die Angemessenheit, Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen sowie für übersetzungsfehler keine Haftung oder Gewährleistung - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Für unvollständige oder falsch wiedergegebene Meldungen sowie für redaktionelle Versehen in Form von Schreibfehlern, übersetzungsfehlern, falschen Kursangaben o.ä. wird ebenfalls keine Haftung übernommen. Wir übernehmen auch keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die angedeuteten Kursziele erreicht werden. Die aktiencheck.de AG übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung dieses Dokumentes oder seines Inhaltes oder auf andere Weise in diesem Zusammenhang entstehen. Wir geben zu bedenken, dass Investments in Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
Diese Dokumentation ist Ihnen lediglich zur Information zugegangen. Sie darf zu keinem Zweck vollständig oder teilweise nachgedruckt, vervielfältigt, veröffentlicht oder an andere Personen weitergegeben werden.
Am 17. Januar 2011 schockte das Unternehmen die Märkte mit der Nachricht, dass die Gespräche mit einem Eigenkapitalgeber gescheitert sind. Da zudem auch im Rahmen einer Bankensitzung die Aufnahme weiterer Mittel zur nachhaltigen Finanzierung nicht möglich war, stellte die Gesellschaft bereits einen Tag später beim Amtsgericht in Nürnberg den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Zudem wurde auch für alle elf deutschen Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Nürnberger Rechtsanwalt Siegfried Beck bestellt.
Am 10. Februar 2011 teilte der Konzern mit, dass sich seit dem Insolvenzantrag eine größere Zahl von Interessenten gemeldet hat. Hierzu zählen nehmen Finanzinvestoren auch strategische Investoren. Am 4. März 2011 wurde schließlich verlautbart, dass eine Veräußerung der schlott gruppe AG und ihrer Tochtergesellschaften im Wege der übertragenden Sanierung angestrebt wird. Ferner wurde allerdings auch mitgeteilt, dass in diesem Zusammenhang nicht zu erwarten ist, dass die Aktionäre der schlott gruppe AG an den zu erzielenden Erlösen partizipieren werden.
Nachdem die schlott-Aktie Mitte Januar 2011 noch bei etwa 2 Euro notierte, kam es infolge des Insolvenzantrages zu einem heftigen Kursrutsch. Am 4. März büßte das Papier noch einmal gut die Hälfte seines Wertes ein. Derzeit kann sich der Anteilsschein wieder erholen und legt um 8,9 Prozent auf 0,393 Euro zu. (09.03.2011/ac/e/a)
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