Großbritannien: Vermutlich nur moderate Auswirkungen der Zölle
08.04.25 11:00
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche werden im Wesentlichen rückwärts gerichtete Wirtschaftsdaten für Februar veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Am Freitag würden die monatlichen Daten zum BIP, zur Industrieproduktion, zum verarbeitenden Gewerbe, den Dienstleistungsindex, sowie die Leistungszahlen für den Bausektor und Handelsbilanzdaten veröffentlicht. Sie sollten bestätigen, dass sich die Schwäche auf das verarbeitende Gewerbe konzentriere, während sich die Dynamik im Dienstleistungssektor auf niedrigem Niveau zu verbessern scheine. Das Handelsbilanzdefizit könnte aufgrund möglicher Vorzieheffekte im Zusammenhang mit den Erwartungen höherer US-Zölle zurückgehen. Der vergangene Woche angekündigte Mindestzoll von 10% auf britische Waren sei im Vergleich zu anderen Ländern niedrig, und die britische Regierung habe durchblicken lassen, dass sie keine Vergeltungsmaßnahmen beabsichtige. Die beeinträchtigende Wirkung dürfte daher schwächer sein als in anderen Ländern. Die vom Markt implizierten Zinssenkungserwartungen würden auf zwei Zinssenkungen in diesem Jahr hindeuten, eine Senkung um 25 Basispunkte im Mai und eine weitere im September.
Fazit: Die beeinträchtigende Wirkung der Zölle auf das Wirtschaftswachstum sollte moderat bleiben und die BoE dürfte am geldpolitischen Kurs von schrittweisen Zinssenkungen festhalten. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 07.04.2025) (08.04.2025/ac/a/m)
Am Freitag würden die monatlichen Daten zum BIP, zur Industrieproduktion, zum verarbeitenden Gewerbe, den Dienstleistungsindex, sowie die Leistungszahlen für den Bausektor und Handelsbilanzdaten veröffentlicht. Sie sollten bestätigen, dass sich die Schwäche auf das verarbeitende Gewerbe konzentriere, während sich die Dynamik im Dienstleistungssektor auf niedrigem Niveau zu verbessern scheine. Das Handelsbilanzdefizit könnte aufgrund möglicher Vorzieheffekte im Zusammenhang mit den Erwartungen höherer US-Zölle zurückgehen. Der vergangene Woche angekündigte Mindestzoll von 10% auf britische Waren sei im Vergleich zu anderen Ländern niedrig, und die britische Regierung habe durchblicken lassen, dass sie keine Vergeltungsmaßnahmen beabsichtige. Die beeinträchtigende Wirkung dürfte daher schwächer sein als in anderen Ländern. Die vom Markt implizierten Zinssenkungserwartungen würden auf zwei Zinssenkungen in diesem Jahr hindeuten, eine Senkung um 25 Basispunkte im Mai und eine weitere im September.
Fazit: Die beeinträchtigende Wirkung der Zölle auf das Wirtschaftswachstum sollte moderat bleiben und die BoE dürfte am geldpolitischen Kurs von schrittweisen Zinssenkungen festhalten. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 07.04.2025) (08.04.2025/ac/a/m)
