Großbritannien: Wirtschaftssignale im 2. Quartal
10.06.25 16:40
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche wird ein breites Spektrum an grundlegenden Wirtschaftsdaten veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Ein Schwerpunkt dürften die Arbeitsmarktdaten vom Dienstag sein, die sich im März als widerstandsfähig erwiesen hätten. Das Lohnwachstum über der 5%-Marke halte die Inflationsraten hoch. Eine Abschwächung der Lohndynamik würde wesentlich zu einem geringeren Inflationsdruck beitragen. Am Donnerstag würden die monatlichen BIP-Daten veröffentlicht. Das BIP-Wachstum habe sich im März verbessert und es werde interessant sein zu sehen, ob die positive Dynamik zu Beginn des 2. Quartals anhalten werde. Bislang sei das BIP-Wachstum im Wesentlichen vom Dienstleistungs- und Bausektor getragen worden. Die jüngsten Einkaufsmanagerindices würden jedoch auf eine Stabilisierung des verarbeitenden Gewerbes hindeuten, so dass die negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum abnehmen könnten. Angesichts der nach wie vor hohen Inflationszahlen dürfte die Bank of England an ihrem vorsichtigen geldpolitischen Kurs festhalten. Die implizite Marktwahrscheinlichkeit deute derzeit darauf hin, dass die nächste Zinssenkung im September erfolgen werde.
Fazit: Die fundamentalen Wirtschaftsdaten dieser Woche könnten erste Signale zu den Auswirkungen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Zollpolitik auf die Wirtschaftsaussichten liefern. Die Marktteilnehmer würden nicht mit einer Zinssenkung der BoE auf der Sitzung am 19. Juni rechnen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 09.06.2025) (10.06.2025/ac/a/m)
Ein Schwerpunkt dürften die Arbeitsmarktdaten vom Dienstag sein, die sich im März als widerstandsfähig erwiesen hätten. Das Lohnwachstum über der 5%-Marke halte die Inflationsraten hoch. Eine Abschwächung der Lohndynamik würde wesentlich zu einem geringeren Inflationsdruck beitragen. Am Donnerstag würden die monatlichen BIP-Daten veröffentlicht. Das BIP-Wachstum habe sich im März verbessert und es werde interessant sein zu sehen, ob die positive Dynamik zu Beginn des 2. Quartals anhalten werde. Bislang sei das BIP-Wachstum im Wesentlichen vom Dienstleistungs- und Bausektor getragen worden. Die jüngsten Einkaufsmanagerindices würden jedoch auf eine Stabilisierung des verarbeitenden Gewerbes hindeuten, so dass die negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum abnehmen könnten. Angesichts der nach wie vor hohen Inflationszahlen dürfte die Bank of England an ihrem vorsichtigen geldpolitischen Kurs festhalten. Die implizite Marktwahrscheinlichkeit deute derzeit darauf hin, dass die nächste Zinssenkung im September erfolgen werde.
Fazit: Die fundamentalen Wirtschaftsdaten dieser Woche könnten erste Signale zu den Auswirkungen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Zollpolitik auf die Wirtschaftsaussichten liefern. Die Marktteilnehmer würden nicht mit einer Zinssenkung der BoE auf der Sitzung am 19. Juni rechnen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 09.06.2025) (10.06.2025/ac/a/m)
