Japan: BIP-Rückgang aufgrund von Exporten
18.11.25 10:00
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Das japanische BIP ist im dritten Quartal um 1,8% gegenüber dem Vorjahr geschrumpft - ein kleinerer Rückgang als erwartet und die erste Abschwächung seit sechs Quartalen (+2,2% gegenüber dem Vorjahr im zweiten Quartal) - bedingt durch einen Rückgang der Exporte und der Wohnungsinvestitionen, so die Analysten von Postbank Research.
Trotz höherer US-Zölle habe die japanische Wirtschaft eine stetige Erholung verzeichnen können, die vor allem auf die Verbesserung der Binnennachfrage zurückzuführen sei. Der Konsum der privaten Haushalte habe sich gut gehalten. Die Regierung habe Subventionen gewährt, um die negativen Auswirkungen der höheren Lebensmittelinflation auszugleichen. Die Unternehmensinvestitionen seien aufgrund von Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung solide gewesen. Die japanischen Exporte, insbesondere von Automobilen, seien jedoch durch die erhöhten US-Zölle beeinträchtigt worden, und die Exportdaten für Oktober (Mittwoch) könnten nach Ansicht von Postbank Research eine gewisse Abschwächung des Wachstums ggü. Vorjahr zeigen, nachdem es im September auf 4,2% gestiegen sei. Japan habe kürzlich ein Handelsabkommen mit den USA unterzeichnet, sodass die Auswirkungen der Zölle in den kommenden Monaten nachlassen könnten.
Fazit: Die japanische Volkswirtschaft habe sich dank einer soliden Binnennachfrage stetig erholt. Da die neue Premierministerin wahrscheinlich weitere Konjunkturmaßnahmen umsetzen werde, gehen Postbank Research davon aus, dass sich die wirtschaftliche Erholung Japans fortsetzen werde. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 17.11.2025) (18.11.2025/ac/a/m)
Trotz höherer US-Zölle habe die japanische Wirtschaft eine stetige Erholung verzeichnen können, die vor allem auf die Verbesserung der Binnennachfrage zurückzuführen sei. Der Konsum der privaten Haushalte habe sich gut gehalten. Die Regierung habe Subventionen gewährt, um die negativen Auswirkungen der höheren Lebensmittelinflation auszugleichen. Die Unternehmensinvestitionen seien aufgrund von Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung solide gewesen. Die japanischen Exporte, insbesondere von Automobilen, seien jedoch durch die erhöhten US-Zölle beeinträchtigt worden, und die Exportdaten für Oktober (Mittwoch) könnten nach Ansicht von Postbank Research eine gewisse Abschwächung des Wachstums ggü. Vorjahr zeigen, nachdem es im September auf 4,2% gestiegen sei. Japan habe kürzlich ein Handelsabkommen mit den USA unterzeichnet, sodass die Auswirkungen der Zölle in den kommenden Monaten nachlassen könnten.
Fazit: Die japanische Volkswirtschaft habe sich dank einer soliden Binnennachfrage stetig erholt. Da die neue Premierministerin wahrscheinlich weitere Konjunkturmaßnahmen umsetzen werde, gehen Postbank Research davon aus, dass sich die wirtschaftliche Erholung Japans fortsetzen werde. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 17.11.2025) (18.11.2025/ac/a/m)
