Japan: Maschinenbestellungen und Handelsbilanz im Fokus
15.07.25 12:20
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche werden nur wenige, aber dennoch wichtige Industrieindikatoren veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research im Kommentar zu Japan.
Es werde erwartet, dass der Rückgang der Maschinenbestellungen mit -2,0% im Mai geringer ausfallen werde als im Vormonat (-9,1%). In dieser Hinsicht werde die Industrieproduktion zu Beginn der nächsten Woche ein weiterer interessanter Datenpunkt sein. Für die kommende Woche werde ein deutlicher Anstieg der japanischen Handelsbilanz von zuvor -637,6 Mrd. JPY auf 336 Mrd. JPY erwartet. Das zeige, dass der internationale Handel trotz der Zolldrohungen weiterhin stark sei. Es sei jedoch ungewiss, welche Auswirkungen die neuen Handels- und Kupferzölle auf die Technologie- und Automobilexporte haben würden.
Der nächste Schwerpunkt dürfte auf dem Besuch des US-Handelsministers und des Finanzministers während der Weltausstellung in Japan und auf möglichen Verhandlungen nach der Ankündigung des neuen US-Zolls von 25% liegen, der am 1. August in Kraft treten werde. Die Kern-Verbraucherpreisinflation dürfte mit 3,3% auf einem hohen Niveau bleiben und gegenüber den 3,7% des letzten Jahres geringfügig zurückgehen.
Die jüngsten Daten würden trotz anhaltender Herausforderungen eine Verbesserung der Stimmung in der Industrie signalisieren. Allerdings könnten erneute Zolldrohungen die künftigen Indikatoren stark belasten. Obwohl die Inflation nach wie vor hoch sei, werde die BoJ wahrscheinlich mit Zinserhöhungen zurückhaltend bleiben, da die Unsicherheit in Bezug auf die Zölle die Wachstumsaussichten gefährde. (Ausgabe vom 14.07.2025) (15.07.2025/ac/a/m)
Es werde erwartet, dass der Rückgang der Maschinenbestellungen mit -2,0% im Mai geringer ausfallen werde als im Vormonat (-9,1%). In dieser Hinsicht werde die Industrieproduktion zu Beginn der nächsten Woche ein weiterer interessanter Datenpunkt sein. Für die kommende Woche werde ein deutlicher Anstieg der japanischen Handelsbilanz von zuvor -637,6 Mrd. JPY auf 336 Mrd. JPY erwartet. Das zeige, dass der internationale Handel trotz der Zolldrohungen weiterhin stark sei. Es sei jedoch ungewiss, welche Auswirkungen die neuen Handels- und Kupferzölle auf die Technologie- und Automobilexporte haben würden.
Der nächste Schwerpunkt dürfte auf dem Besuch des US-Handelsministers und des Finanzministers während der Weltausstellung in Japan und auf möglichen Verhandlungen nach der Ankündigung des neuen US-Zolls von 25% liegen, der am 1. August in Kraft treten werde. Die Kern-Verbraucherpreisinflation dürfte mit 3,3% auf einem hohen Niveau bleiben und gegenüber den 3,7% des letzten Jahres geringfügig zurückgehen.
Die jüngsten Daten würden trotz anhaltender Herausforderungen eine Verbesserung der Stimmung in der Industrie signalisieren. Allerdings könnten erneute Zolldrohungen die künftigen Indikatoren stark belasten. Obwohl die Inflation nach wie vor hoch sei, werde die BoJ wahrscheinlich mit Zinserhöhungen zurückhaltend bleiben, da die Unsicherheit in Bezug auf die Zölle die Wachstumsaussichten gefährde. (Ausgabe vom 14.07.2025) (15.07.2025/ac/a/m)
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