Japan: Stimmungsindizes im Fokus
01.10.24 10:19
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In Japan werden diese Woche der Verbrauchervertrauensindex und der Tankan Unternehmensumfrageindex veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Der Verbrauchervertrauensindex habe im August bei 36,7 gelegen und sei damit gegenüber Juli unverändert geblieben. Die Verbraucherstimmung sei in den vergangenen Jahren durch die Inflation beeinträchtigt worden. Angesichts der Lohnerhöhung zu Beginn des Jahres und der Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen könnte sich jedoch der Verbraucherstimmungsindex nach Ansicht der Analysten im September leicht verbessern. Der Tankan-Geschäftsklimaindex habe sich in den letzten Quartalen verbessert, da der Konjunkturausblick positiver geworden sei. Allerdings könnten die Zinserhöhung der BoJ im Juli und ein stärkerer Yen das Geschäftsklima auf kurze Sicht beeinflussen.
Japans Volkswirtschaft sei im vergangenen Quartal gewachsen, und das Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen habe sich verbessert. Sollten sich die Stimmungsindizes und andere Wirtschaftsdaten weiter verbessern, könnte die BoJ bei den kommenden Sitzungen die Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen hervorheben. (Ausgabe vom 30.09.2024) (01.10.2024/ac/a/m)
Der Verbrauchervertrauensindex habe im August bei 36,7 gelegen und sei damit gegenüber Juli unverändert geblieben. Die Verbraucherstimmung sei in den vergangenen Jahren durch die Inflation beeinträchtigt worden. Angesichts der Lohnerhöhung zu Beginn des Jahres und der Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen könnte sich jedoch der Verbraucherstimmungsindex nach Ansicht der Analysten im September leicht verbessern. Der Tankan-Geschäftsklimaindex habe sich in den letzten Quartalen verbessert, da der Konjunkturausblick positiver geworden sei. Allerdings könnten die Zinserhöhung der BoJ im Juli und ein stärkerer Yen das Geschäftsklima auf kurze Sicht beeinflussen.
Japans Volkswirtschaft sei im vergangenen Quartal gewachsen, und das Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen habe sich verbessert. Sollten sich die Stimmungsindizes und andere Wirtschaftsdaten weiter verbessern, könnte die BoJ bei den kommenden Sitzungen die Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen hervorheben. (Ausgabe vom 30.09.2024) (01.10.2024/ac/a/m)
