Japan: Zölle beeinträchtigen die Wachstumsaussichten
13.05.25 13:01
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Japan wird diese Woche vorläufige BIP-Daten für Q1 veröffentlichen, berichten die Analysten von Postbank Research.
Es werde erwartet, dass die japanische Volkswirtschaft im ersten Quartal langsamer gewachsen sei als im Vorquartal (2,2% ggü. Vorjahr). Das Wachstum der Inlandsnachfrage könnte sich verlangsamt haben, da die Erholung des Verbrauchs nachgelassen habe. Unterdessen könnte Japans Wirtschaftsausblick seit April durch die höheren US-Zölle stark beeinträchtigt worden sein. Japans Exporte in die USA unterlägen derzeit einem allgemeinen Zollsatz von 10 % sowie Zöllen von 25 % auf Auto-, Stahl- und Aluminiumprodukte. Die Zollverhandlungen zwischen den USA und Japan gingen weiter, aber es gebe noch keine Klarheit über das eigentliche Abkommen. Der Gouverneur der Bank of Japan, Ueda, habe kürzlich gewarnt, dass sich die Inflation in Japan aufgrund der US-Zölle vorübergehend abschwächen könnte und die BoJ daher das Tempo der Zinserhöhungen drosseln könnte.
Japan könnte als eines der ersten asiatischen Länder ein Handelsabkommen mit den USA unterzeichnen. Jegliche Ankündigung eines Handelsabkommens mit den USA könnte auf kurze Sicht ein Katalysator für japanische Aktien sein. Man gehe davon aus, dass die BoJ in den nächsten 12 Monaten nur eine einzige Zinserhöhung um 25 Basispunkte vornehmen werde. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)
Es werde erwartet, dass die japanische Volkswirtschaft im ersten Quartal langsamer gewachsen sei als im Vorquartal (2,2% ggü. Vorjahr). Das Wachstum der Inlandsnachfrage könnte sich verlangsamt haben, da die Erholung des Verbrauchs nachgelassen habe. Unterdessen könnte Japans Wirtschaftsausblick seit April durch die höheren US-Zölle stark beeinträchtigt worden sein. Japans Exporte in die USA unterlägen derzeit einem allgemeinen Zollsatz von 10 % sowie Zöllen von 25 % auf Auto-, Stahl- und Aluminiumprodukte. Die Zollverhandlungen zwischen den USA und Japan gingen weiter, aber es gebe noch keine Klarheit über das eigentliche Abkommen. Der Gouverneur der Bank of Japan, Ueda, habe kürzlich gewarnt, dass sich die Inflation in Japan aufgrund der US-Zölle vorübergehend abschwächen könnte und die BoJ daher das Tempo der Zinserhöhungen drosseln könnte.
Japan könnte als eines der ersten asiatischen Länder ein Handelsabkommen mit den USA unterzeichnen. Jegliche Ankündigung eines Handelsabkommens mit den USA könnte auf kurze Sicht ein Katalysator für japanische Aktien sein. Man gehe davon aus, dass die BoJ in den nächsten 12 Monaten nur eine einzige Zinserhöhung um 25 Basispunkte vornehmen werde. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)
