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Fr, 17. April 2026, 9:23 Uhr

Porr St

WKN: 850185 / ISIN: AT0000609607

PORR Aktie: Operatives Ergebnis übertrifft die Erwartungen


04.03.26 20:50
Montega AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - PORR-Aktienanalyse der Montega AG:

Patrick Speck, Analyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der PORR AG (ISIN: AT0000609607, WKN: 850185, Ticker-Symbol: ABS2, Wiener Börse-Symbol: POS).

PORR habe heute vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und beim EBIT die Montega- und die Markterwartungen deutlich übertroffen. Auch der indikative Ausblick auf 2026 falle trotz der Eskalation in Nahost positiv aus.

Auftragsbestand weiter deutlich über Jahresleistung: Mit einer Produktionsleistung i.H.v. von 6,818 Mrd. EUR und einem Konzernumsatz von 6,295 Mrd. EUR (Konsens: 6.293,9 Mio. EUR) habe die Topline ein neues Rekordniveau im Rahmen der Erwartungen markiert. Für Q4/25 habe dies mit einem Zuwachs von 6,1% yoy einen spürbaren Wachstumsschub bedeutet. Auch der Auftragsbestand von 9,539 Mrd. EUR (+11,7% yoy) stelle einen neuen Rekordwert per Jahresultimo dar und falle fast 1 Mrd. EUR höher aus als zum Jahresende 2024. Der Auftragseingang von 7,813 Mrd. EUR (+14,1% yoy) komme auf Gesamtjahressicht einer starken Book-to-Bill-Ratio von 1,24x gleich. In Q4/25 habe das Ordervolumen zwar erwartungsgemäß nicht ganz an das mit Neuaufträgen im Wert von mehr als 2 Mrd. EUR außergewöhnlich starke Q4/24 herangereicht (-14,1% yoy), letztendlich die Book-to-Bill-Ratio auch hier aber weiter im grünen Bereich (1,05x) gelegen.

EBIT schlage die Erwartungen: Aufgrund von Effizienzsteigerungen habe PORR eine deutlich überproportionale Steigerung des EBITs auf 197 Mio. EUR (+24% yoy) erzielt und damit sowohl den Konsens (188,5 Mio. EUR) als auch die eigene Guidance (180 bis 190 Mio. EUR) deutlich übertroffen. Wesentlicher Faktor für die Ergebnissteigerung sei laut PORR die starke Performance in den Heimmärkten Österreich, Polen und Rumänien gewesen. Die operative Marge des Konzerns habe mit 3,1% bereits in Schlagdistanz zum langfristigen Margenziel von 3,5 bis 4,0% gelegen, das PORR nach wie vor bis 2030 anstrebe.

Keine unmittelbaren Folgen des Kriegs in Nahost befürchtet: Auf Basis des weiterhin vollen Auftragsbuchs sowie der erwarteten Marktentwicklung gehe der Vorstand "von einer positiven Leistungs-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Jahr 2026 aus", ohne bislang konkrete Zahlen zu nennen. Diese dürften mit Vorlage des Geschäftsberichts am 26. März folgen. Im Hinblick auf den eskalierenden Irankonflikt habe PORR klargestellt, dass die operative Tätigkeit in Katar in den letzten zwei Jahren weitgehend reduziert worden sei und sich heute im Wesentlichen auf die administrative Restabwicklung beschränke. Das Management gehe davon aus, dass der aktuelle Konflikt im Nahen Osten darauf keinen wesentlichen Einfluss habe. Dank des hohen Exposures von PORR in Mittel- und Osteuropa (in 2025 seien 98,4% der Produktionsleistung in den sieben Heimmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei und Rumänien erbracht worden), erachte auch Montega die unmittelbaren Folgen des Krieges zunächst als überschaubar, zumal das Risiko von Energie- und Rohstoffpreisanstiegen i.d.R. durch langfristige Rahmenverträge mit Schlüssellieferanten sowie Preisgleitklauseln mit Kunden begrenzt werde. Nicht zuletzt habe PORR auch beim letzten exogenen Schock dieser Art aufgrund des Ukraine-Kriegs in 2022/2023 den profitablen Wachstumskurs beibehalten können.

Fazit: PORR habe 2025 mit einem überraschend hohen Rekordergebnis abgeschlossen und sollte angesichts der Auftragsfülle in 2026 hieran anknüpfen können. Wenngleich Montega unter normalen Umständen Spielraum für einen schnelleren Profitabilitätszuwachs sehe, lasse man die Margenprognose aus Vorsichtsgründen zunächst unangetastet. Den jüngsten Kursrücksetzer sehe Montega dennoch als gute Kaufgelegenheit. Das Kursziel von 46 EUR werde bestätigt.

Patrick Speck, Analyst der Montega AG, hat in einer aktuellen Aktienanalyse die Kaufempfehlung für die PORR-Aktie bekräftigt. (Analyse vom 04.03.2026)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (04.03.2026/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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