Pfizer: Zwei dicke Pfeile im Köcher im Kampf gegen Corona - Aktienanalyse
15.12.21 11:00
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Pfizer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Pfizer Inc. (ISIN: US7170811035, WKN: 852009, Ticker-Symbol: PFE, NYSE-Symbol: PFE) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Am Dienstag habe der amerikanische Pharma-Gigant Pfizer die finalen Daten zum Corona-Medikament Paxlovid (Ritonavir) veröffentlicht. Die Aktie habe im Anschluss ein neues Rekordhoch erreichen können. Mehrere Analysten hätten nun den konservativen Wert erneut unter die Lupe genommen.
Die US-Bank J.P. Morgan habe die Einstufung für Pfizer nach der Veröffentlichung von zusätzlichen Studiendaten zu dem Medikament Paxlovid gegen Covid-19 auf "neutral" mit einem Kursziel von 53 US-Dollar belassen. Bei Hochrisikopatienten sinke das Risiko eines Krankenhausaufenthaltes oder eines tödlichen Krankheitsverlaufes deutlich, so Analyst Chris Schott. Insofern sei Paxlovid ein wichtiges Heilmittel zur Bekämpfung der aktuellen Pandemie. Bei weniger risikobehafteten und nur teilweise geimpften Menschen aber seien die Daten weniger klar.
Die britische Großbank Barclays habe die Einstufung für Pfizer auf "equal-weight" mit einem Kursziel von 54 US-Dollar belassen. Bei Hochrisikopatienten sinke bei einer Anwendung des Mittels Paxlovid gegen Covid-19 das Risiko eines Krankenhausaufenthaltes oder eines tödlichen Krankheitsverlaufes deutlich, habe Analyst Carter Gould geschrieben. Die Ergebnisse einer diesbezüglichen neuen Studie bestätigten vorläufige Erkenntnisse des Pharmakonzerns vom November.
Die Kursziele beider Analysten lägen unter dem gestrigen Schlusskurs von 55,54 Dollar. Damit sähen Schott und Gould derzeit kein Upside-Potenzial für den Pharma-Wert. Im vorbörslichen US-Handel am Mittwoch befinde sich die Aktie wieder auf Rekordkurs, am Dienstag habe erst bei 55,95 Dollar eine neue Bestmarke erreicht werden können.
Im Kampf gegen Corona habe Pfizer zwei dicke Pfeile im Köcher: Das Corona-Medikament Paxlovid und den Corona-Impfstoff Comirnaty, der zusammen mit der Mainzer Biotech-Schmiede BioNTech entwickelt worden sei. Beide Produkte würden für milliardenschwere Erlöse und Gewinne sorgen, die Pfizer wiederum für Zukäufe nutzen könne, wie vor kurzem die angekündigte Übernahme von Arena Pharmaceuticals.
Investierte Anleger lassen beim US-Pharma-Wert die Gewinne laufen, so Michel Doepke von "Der Aktionär" zur Pfizer-Aktie. (Analyse vom 15.12.2021)
(Mit Material von dpa-AFX)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech und Pfizer.
Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot und Hebel-Depot.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Pfizer-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Pfizer-Aktie:
49,895 EUR +1,05% (15.12.2021, 11:30)
NYSE-Aktienkurs Pfizer-Aktie:
55,54 USD +0,62% (14.12.2021, 22:10)
ISIN Pfizer-Aktie:
US7170811035
WKN Pfizer-Aktie:
852009
Ticker-Symbol Pfizer-Aktie:
PFE
NYSE-Symbol Pfizer-Aktie:
PFE
Kurzprofil Pfizer Inc.:
Pfizer Inc. (ISIN: US7170811035, WKN: 852009, Ticker-Symbol: PFE, NYSE-Symbol: PFE) zählt zu den weltweit größten Pharmakonzernen. Das Unternehmen konzentriert sich primär auf die Entwicklung und Produktion von verschreibungspflichtigen Medikamenten und bietet Arzneimittel in vielen Therapiegebieten an. Die Kompetenzfelder sind in erster Linie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Rheuma und Schmerzen, Infektionen und HIV-Erkrankungen, urogenitale Erkrankungen, Atemwegsbeschwerden, Augen- und Stoffwechselleiden sowie Krebserkrankungen. Die Produkte des Unternehmens sind in über 150 Ländern rund um den Globus erhältlich. (15.12.2021/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Pfizer Inc. (ISIN: US7170811035, WKN: 852009, Ticker-Symbol: PFE, NYSE-Symbol: PFE) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Am Dienstag habe der amerikanische Pharma-Gigant Pfizer die finalen Daten zum Corona-Medikament Paxlovid (Ritonavir) veröffentlicht. Die Aktie habe im Anschluss ein neues Rekordhoch erreichen können. Mehrere Analysten hätten nun den konservativen Wert erneut unter die Lupe genommen.
Die US-Bank J.P. Morgan habe die Einstufung für Pfizer nach der Veröffentlichung von zusätzlichen Studiendaten zu dem Medikament Paxlovid gegen Covid-19 auf "neutral" mit einem Kursziel von 53 US-Dollar belassen. Bei Hochrisikopatienten sinke das Risiko eines Krankenhausaufenthaltes oder eines tödlichen Krankheitsverlaufes deutlich, so Analyst Chris Schott. Insofern sei Paxlovid ein wichtiges Heilmittel zur Bekämpfung der aktuellen Pandemie. Bei weniger risikobehafteten und nur teilweise geimpften Menschen aber seien die Daten weniger klar.
Die britische Großbank Barclays habe die Einstufung für Pfizer auf "equal-weight" mit einem Kursziel von 54 US-Dollar belassen. Bei Hochrisikopatienten sinke bei einer Anwendung des Mittels Paxlovid gegen Covid-19 das Risiko eines Krankenhausaufenthaltes oder eines tödlichen Krankheitsverlaufes deutlich, habe Analyst Carter Gould geschrieben. Die Ergebnisse einer diesbezüglichen neuen Studie bestätigten vorläufige Erkenntnisse des Pharmakonzerns vom November.
Die Kursziele beider Analysten lägen unter dem gestrigen Schlusskurs von 55,54 Dollar. Damit sähen Schott und Gould derzeit kein Upside-Potenzial für den Pharma-Wert. Im vorbörslichen US-Handel am Mittwoch befinde sich die Aktie wieder auf Rekordkurs, am Dienstag habe erst bei 55,95 Dollar eine neue Bestmarke erreicht werden können.
Im Kampf gegen Corona habe Pfizer zwei dicke Pfeile im Köcher: Das Corona-Medikament Paxlovid und den Corona-Impfstoff Comirnaty, der zusammen mit der Mainzer Biotech-Schmiede BioNTech entwickelt worden sei. Beide Produkte würden für milliardenschwere Erlöse und Gewinne sorgen, die Pfizer wiederum für Zukäufe nutzen könne, wie vor kurzem die angekündigte Übernahme von Arena Pharmaceuticals.
Investierte Anleger lassen beim US-Pharma-Wert die Gewinne laufen, so Michel Doepke von "Der Aktionär" zur Pfizer-Aktie. (Analyse vom 15.12.2021)
(Mit Material von dpa-AFX)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech und Pfizer.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Pfizer-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Pfizer-Aktie:
49,895 EUR +1,05% (15.12.2021, 11:30)
NYSE-Aktienkurs Pfizer-Aktie:
55,54 USD +0,62% (14.12.2021, 22:10)
ISIN Pfizer-Aktie:
US7170811035
WKN Pfizer-Aktie:
852009
Ticker-Symbol Pfizer-Aktie:
PFE
NYSE-Symbol Pfizer-Aktie:
PFE
Kurzprofil Pfizer Inc.:
Pfizer Inc. (ISIN: US7170811035, WKN: 852009, Ticker-Symbol: PFE, NYSE-Symbol: PFE) zählt zu den weltweit größten Pharmakonzernen. Das Unternehmen konzentriert sich primär auf die Entwicklung und Produktion von verschreibungspflichtigen Medikamenten und bietet Arzneimittel in vielen Therapiegebieten an. Die Kompetenzfelder sind in erster Linie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Rheuma und Schmerzen, Infektionen und HIV-Erkrankungen, urogenitale Erkrankungen, Atemwegsbeschwerden, Augen- und Stoffwechselleiden sowie Krebserkrankungen. Die Produkte des Unternehmens sind in über 150 Ländern rund um den Globus erhältlich. (15.12.2021/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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