Private Assets SE & Co. KGaA
WKN: A3H223 / ISIN: DE000A3H2234Private Assets: "Beyond Restructuring" - Aktienanalyse
04.03.24 16:20
GSC Research
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Private Assets-Aktienanalyse von GSC Research:
Jens Nielsen, Aktienanalyst von GSC Research, nimmt die Coverage für die Aktie der Private Assets SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A3H2234, WKN: A3H223, Ticker-Symbol: LSNA) mit dem Rating "kaufen" auf.
Die Private Assets SE & Co. KGaA sei mit ihrer Spezialisierung auf die Übernahme von Unternehmen mit Restrukturierungsbedarf oder offenen Nachfolgefragen sowie im Rahmen von Konzernabspaltungen in einem spannenden Geschäftsfeld aktiv. Dabei profitiere die Gesellschaft maßgeblich von der jahrzehntelangen, branchenübergreifenden Erfahrung des Managementteams um CEO Sven Dübbers, der zuvor unter anderem bei AURELIUS tätig gewesen sei, mit Unternehmen in Umbruch- und Sondersituationen. Als sehr positiv werte Nielsen in diesem Zusammenhang auch, dass das Management mit insgesamt knapp 70 Prozent der Aktien hinter der Gesellschaft stehe und bei den letzten Kapitalerhöhungen immer voll mitgezogen habe.
Angesichts des abgekühlten konjunkturellen Umfeldes dürften sich derzeit im Restrukturierungsbereich interessante Akquisitionsmöglichkeiten zu attraktiven Konditionen bieten. Zudem steige die Zahl mittelständischer Unternehmen mit offenen Nachfolgeregelungen weiter an. Hier habe Private Assets Ende 2022 die erste Übernahme tätigen können. Auch der Trend, dass Konzerne sich von nicht zum Kerngeschäft zählenden Randaktivitäten trennen würden, eröffne der Gesellschaft interessante Opportunitäten in Form einer Neuausrichtung als eigenständig am Markt agierende Unternehmen. Hier habe nach bereits mehreren Carve-Outs unter anderem von Caterpillar jüngst mit der Übernahme eines Produktionsstandortes von FRIWO eine weitere Transaktion abgeschlossen werden können.
Zudem habe Private Assets im vergangenen Jahr mit einer Akquisition in Spanien und der Eröffnung eines Büros in Frankreich auch bereits mit der Expansion ins europäische Ausland begonnen. Im Zuge des fortschreitenden Aufbaus des Beteiligungsportfolios sei auch zukünftig von weiteren Unternehmenszukäufen auszugehen. Dabei seien Kapitalmaßnahmen jedoch nur vorgesehen, wenn diese zur Finanzierung von Akquisitionen erforderlich seien. Wenngleich die Hamburger grundsätzlich die Strategie "Buy, Hold and Develop" verfolgen würden, seien darüber hinaus - bei entsprechend attraktiven Offerten - auch Unternehmensverkäufe denkbar.
Insofern könne das Zahlenwerk von Private Assets neben der Entwicklung der operativen Gesellschaften und nachlaufenden Sondereffekten aus getätigten Übernahmen auch signifikant durch künftige M&A-Transaktionen beeinflusst werden. Diese könne der Analyst jedoch naturgemäß nicht in seinen Schätzungen berücksichtigen. Daher sowie aufgrund des hohen Anteils des Projektgeschäfts im aktuellen Beteiligungsportfolio seien seine Prognosen mit deutlich erhöhten Unsicherheiten behaftet.
Angesichts der bisherigen positiven Entwicklung sei der Analyst jedoch von den mittel- bis langfristigen Perspektiven des Unternehmens überzeugt und gehe davon aus, dass das erfahrene Management weiterhin erfolgreich agieren und die in den bestehenden und möglichen künftigen Beteiligungen schlummernden Wachstums- und Ertragspotenziale sukzessive heben könne.
Vor dem Hintergrund des mit regelmäßigen M&A-Transaktionen verbundenen Geschäftsmodells stelle der Analyst seine Bewertung der Private-Assets-Aktie auf das DCF-Verfahren ab. Auf dieser Basis versehe er den im Freiverkehr Berlin notierten Anteilsschein im Rahmen seiner Ersteinschätzung mit einem Kursziel von 11,30 Euro.
Daher empfiehlt Jens Nielsen, Analyst von GSC Research, vor allem längerfristig orientierten Investoren mit entsprechender Risikoaffinität, die an den Chancen von Unternehmen in Sondersituationen partizipieren möchten, ohne sich jedoch den mit dem StaRUG verbundenen Risiken aussetzen zu wollen, die Aktie der Hamburger Beteiligungsgesellschaft zu "Kaufen". Angesichts der geringen Handelsliquidität sollten Orders stets limitiert erteilt werden. (Analyse vom 04.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Private Assets-Aktie:
Berlin-Aktienkurs Private Assets-Aktie:
6,80 EUR +7,09% (04.03.2024, 08:45)
ISIN Private Assets-Aktie:
DE000A3H2234
WKN Private Assets-Aktie:
A3H223
Ticker-Symbol Private Assets-Aktie:
LSNA
Kurzprofil Private Assets SE & Co. KGaA:
Die Private Assets SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A3H2234, WKN: A3H223, Ticker-Symbol: LSNA) ist eine in Hamburg ansässige Beteiligungsgesellschaft, die auf Unternehmensbeteiligungen in Sondersituationen spezialisiert ist. Die Aktien werden im Freiverkehr der Börse Berlin unter der Wertpapierkennnummer A3H223 gehandelt. Private Assets beteiligt sich an Konzernabspaltungen und mittelständischen Unternehmen mit heute unterdurchschnittlicher Performance. Ein weiterer Beteiligungsschwerpunkt sind Unternehmen mit offenen Nachfolgefragen. Das Management von Private Assets hat viele Jahre Erfahrung und einen nachweisbaren Track Record bei Investments in Sondersituationen. Zur notwendigen schnellen Umsetzung verfügt die Gesellschaft über ein eingespieltes Team mit Inhouse-Erfahrung in Bereichen wie Product-Supply, Project-Management, Sales & Marketing, Recht und Finanzen. Durch die enge operative Begleitung seitens Private Assets erzielt die Gesellschaft in ihren Beteiligungen schnelle, effiziente und nachhaltige Veränderungen. (04.03.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Jens Nielsen, Aktienanalyst von GSC Research, nimmt die Coverage für die Aktie der Private Assets SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A3H2234, WKN: A3H223, Ticker-Symbol: LSNA) mit dem Rating "kaufen" auf.
Die Private Assets SE & Co. KGaA sei mit ihrer Spezialisierung auf die Übernahme von Unternehmen mit Restrukturierungsbedarf oder offenen Nachfolgefragen sowie im Rahmen von Konzernabspaltungen in einem spannenden Geschäftsfeld aktiv. Dabei profitiere die Gesellschaft maßgeblich von der jahrzehntelangen, branchenübergreifenden Erfahrung des Managementteams um CEO Sven Dübbers, der zuvor unter anderem bei AURELIUS tätig gewesen sei, mit Unternehmen in Umbruch- und Sondersituationen. Als sehr positiv werte Nielsen in diesem Zusammenhang auch, dass das Management mit insgesamt knapp 70 Prozent der Aktien hinter der Gesellschaft stehe und bei den letzten Kapitalerhöhungen immer voll mitgezogen habe.
Angesichts des abgekühlten konjunkturellen Umfeldes dürften sich derzeit im Restrukturierungsbereich interessante Akquisitionsmöglichkeiten zu attraktiven Konditionen bieten. Zudem steige die Zahl mittelständischer Unternehmen mit offenen Nachfolgeregelungen weiter an. Hier habe Private Assets Ende 2022 die erste Übernahme tätigen können. Auch der Trend, dass Konzerne sich von nicht zum Kerngeschäft zählenden Randaktivitäten trennen würden, eröffne der Gesellschaft interessante Opportunitäten in Form einer Neuausrichtung als eigenständig am Markt agierende Unternehmen. Hier habe nach bereits mehreren Carve-Outs unter anderem von Caterpillar jüngst mit der Übernahme eines Produktionsstandortes von FRIWO eine weitere Transaktion abgeschlossen werden können.
Zudem habe Private Assets im vergangenen Jahr mit einer Akquisition in Spanien und der Eröffnung eines Büros in Frankreich auch bereits mit der Expansion ins europäische Ausland begonnen. Im Zuge des fortschreitenden Aufbaus des Beteiligungsportfolios sei auch zukünftig von weiteren Unternehmenszukäufen auszugehen. Dabei seien Kapitalmaßnahmen jedoch nur vorgesehen, wenn diese zur Finanzierung von Akquisitionen erforderlich seien. Wenngleich die Hamburger grundsätzlich die Strategie "Buy, Hold and Develop" verfolgen würden, seien darüber hinaus - bei entsprechend attraktiven Offerten - auch Unternehmensverkäufe denkbar.
Insofern könne das Zahlenwerk von Private Assets neben der Entwicklung der operativen Gesellschaften und nachlaufenden Sondereffekten aus getätigten Übernahmen auch signifikant durch künftige M&A-Transaktionen beeinflusst werden. Diese könne der Analyst jedoch naturgemäß nicht in seinen Schätzungen berücksichtigen. Daher sowie aufgrund des hohen Anteils des Projektgeschäfts im aktuellen Beteiligungsportfolio seien seine Prognosen mit deutlich erhöhten Unsicherheiten behaftet.
Angesichts der bisherigen positiven Entwicklung sei der Analyst jedoch von den mittel- bis langfristigen Perspektiven des Unternehmens überzeugt und gehe davon aus, dass das erfahrene Management weiterhin erfolgreich agieren und die in den bestehenden und möglichen künftigen Beteiligungen schlummernden Wachstums- und Ertragspotenziale sukzessive heben könne.
Vor dem Hintergrund des mit regelmäßigen M&A-Transaktionen verbundenen Geschäftsmodells stelle der Analyst seine Bewertung der Private-Assets-Aktie auf das DCF-Verfahren ab. Auf dieser Basis versehe er den im Freiverkehr Berlin notierten Anteilsschein im Rahmen seiner Ersteinschätzung mit einem Kursziel von 11,30 Euro.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Private Assets-Aktie:
Berlin-Aktienkurs Private Assets-Aktie:
6,80 EUR +7,09% (04.03.2024, 08:45)
ISIN Private Assets-Aktie:
DE000A3H2234
WKN Private Assets-Aktie:
A3H223
Ticker-Symbol Private Assets-Aktie:
LSNA
Kurzprofil Private Assets SE & Co. KGaA:
Die Private Assets SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A3H2234, WKN: A3H223, Ticker-Symbol: LSNA) ist eine in Hamburg ansässige Beteiligungsgesellschaft, die auf Unternehmensbeteiligungen in Sondersituationen spezialisiert ist. Die Aktien werden im Freiverkehr der Börse Berlin unter der Wertpapierkennnummer A3H223 gehandelt. Private Assets beteiligt sich an Konzernabspaltungen und mittelständischen Unternehmen mit heute unterdurchschnittlicher Performance. Ein weiterer Beteiligungsschwerpunkt sind Unternehmen mit offenen Nachfolgefragen. Das Management von Private Assets hat viele Jahre Erfahrung und einen nachweisbaren Track Record bei Investments in Sondersituationen. Zur notwendigen schnellen Umsetzung verfügt die Gesellschaft über ein eingespieltes Team mit Inhouse-Erfahrung in Bereichen wie Product-Supply, Project-Management, Sales & Marketing, Recht und Finanzen. Durch die enge operative Begleitung seitens Private Assets erzielt die Gesellschaft in ihren Beteiligungen schnelle, effiziente und nachhaltige Veränderungen. (04.03.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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