Meyer Burger (Germany) AG
WKN: A0JCZ5 / ISIN: DE000A0JCZ51Roth & Rau fährt heute Achterbahn
06.04.11 14:29
aktiencheck.de EXKLUSIV
Hohenstein-Ernstthal (aktiencheck.de AG) - Die Aktionäre des Solartechnikkonzerns Roth & Rau (ISIN DE000A0JCZ51 / WKN A0JCZ5) erleben heute ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem die Aktie kurz nach Handelsstart zwischenzeitlich der schwächste Wert im TecDAX war, setzte das Papier im Anschluss zu einer Rally an und ist momentan mit einem Zugewinn von 6 Prozent der mit Abstand stärkste Wert im TecDAX.
In den vergangenen Wochen war die Entwicklung der Aktie allerdings eindeutig. Und zwar ging es massiv nach oben. Am 11. März, also dem Tag, an dem in Japan die Erde bebte, schloss der Anteilsschein bei einem Kurs von 14,45 Euro. Derzeit notiert das Papier bei 18,70 Euro. Damit hat sich der Anteilsschein seither um knapp 30 Prozent verteuert. Der Titel zählt damit indirekt zu den ganz großen Profiteuren der Atomkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima, durch die zumindest in Deutschland ein schnellerer Ausstieg aus der Atomenergie wahrscheinlicher geworden ist. So hat auch unsere Bundesregierung seither eine deutlich kritischere Einschätzung der Atomenergie eingenommen und ein dreimonatiges Moratorium implementiert, während dessen die deutschen Atomkraftwerke auf ihre Sicherheit hin überprüft werden sollen.
Auf operativer Ebene lief es allerdings zuletzt bei Roth & Rau nicht so gut. Zwar konnte man nach vorläufigen Zahlen 2010 den Umsatz um 35,9 Prozent auf 268,9 Millionen Euro steigern, allerdings wurde gleichzeitig die Ertragslage durch Sondereffekte in Höhe von 51,2 Millionen Euro belastet. Daher rutschte man auf der EBIT-Ebene mit -25,9 Millionen Euro deutlich in die roten Zahlen.
Im Anschluss zeigten sich die Analysten zurückhaltend. So stuften die Analysten der WestLB die Aktie am 24. Februar von zuvor "reduce" auf "sell" zurück und bestätigten das Kursziel von 12 Euro. Die Analysten von Independent Research vergaben am 11. März das Rating "halten" und wiesen darauf hin, dass das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung angekündigt hat, nachdem es nicht gelungen war, im Turnkey-Bereich profitabel zu arbeiten. Daher wolle sich die Gesellschaft zukünftig auf Einzelanlagen konzentrieren. Das Kursziel reduzierten die Analysten von zuvor 18 auf 16 Euro.
Am 8. April wird Roth & Rau nun den vollständigen Geschäftsbericht für 2010 veröffentlichen. Nachdem das Geschäftsjahr 2010 nun abgeschlossen ist, dürfte sich dabei der Blick der Investoren und der Analysten vor allem auf den Ausblick konzentrieren.
Die Aktie von Roth & Rau rückt derzeit als bester Wert im TecDAX um 6 Prozent vor und notiert bei 18,70 Euro. (06.04.2011/ac/e/a)
Disclaimer
Diese Publikation wurde durch einen Redakteur der aktiencheck.de AG, erstellt. Die hierin geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Ansichten des Redakteurs und der aktiencheck.de AG dar. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen können ohne vorherige Ankündigung jederzeit geändert werden.
Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
Diese Publikation stellt kein Verkaufsangebot für Wertpapiere dar und ist nicht Teil eines solchen und keine Aufforderung für ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren und ist nicht in diesem Sinne auszulegen; noch darf sie oder ein Teil davon als Grundlage für einen verbindlichen Vertrag, welcher Art auch immer, dienen oder in einem solchen Zusammenhang als verlässlich herangezogen werden. Eine Entscheidung im Zusammenhang mit einem voraussichtlichen Verkaufsangebot für Wertpapiere von der sollte ausschließlich auf der Grundlage von Informationen in Prospekten oder Angebotsrundschreiben getroffen werden, die in Zusammenhang mit einem solchen Angeboten herausgegeben werden.
Die Verfasser dieser Publikation stützen sich auf als zuverlässig und genau geltende Quellen und haben die größtmögliche Sorgfalt darauf verwandt, sicherzustellen, dass die verwendeten Fakten und dargestellten Meinungen angemessen und zutreffend sind. Gleichwohl sind die in diesem Dokument enthaltenen Informationen von der aktiencheck.de AG nicht gesondert geprüft worden, daher übernimmt die aktiencheck.de AG für die Angemessenheit, Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen sowie für übersetzungsfehler keine Haftung oder Gewährleistung - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Für unvollständige oder falsch wiedergegebene Meldungen sowie für redaktionelle Versehen in Form von Schreibfehlern, übersetzungsfehlern, falschen Kursangaben o.ä. wird ebenfalls keine Haftung übernommen. Wir übernehmen auch keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die angedeuteten Kursziele erreicht werden. Die aktiencheck.de AG übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung dieses Dokumentes oder seines Inhaltes oder auf andere Weise in diesem Zusammenhang entstehen. Wir geben zu bedenken, dass Investments in Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
Diese Dokumentation ist Ihnen lediglich zur Information zugegangen. Sie darf zu keinem Zweck vollständig oder teilweise nachgedruckt, vervielfältigt, veröffentlicht oder an andere Personen weitergegeben werden.
In den vergangenen Wochen war die Entwicklung der Aktie allerdings eindeutig. Und zwar ging es massiv nach oben. Am 11. März, also dem Tag, an dem in Japan die Erde bebte, schloss der Anteilsschein bei einem Kurs von 14,45 Euro. Derzeit notiert das Papier bei 18,70 Euro. Damit hat sich der Anteilsschein seither um knapp 30 Prozent verteuert. Der Titel zählt damit indirekt zu den ganz großen Profiteuren der Atomkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima, durch die zumindest in Deutschland ein schnellerer Ausstieg aus der Atomenergie wahrscheinlicher geworden ist. So hat auch unsere Bundesregierung seither eine deutlich kritischere Einschätzung der Atomenergie eingenommen und ein dreimonatiges Moratorium implementiert, während dessen die deutschen Atomkraftwerke auf ihre Sicherheit hin überprüft werden sollen.
Im Anschluss zeigten sich die Analysten zurückhaltend. So stuften die Analysten der WestLB die Aktie am 24. Februar von zuvor "reduce" auf "sell" zurück und bestätigten das Kursziel von 12 Euro. Die Analysten von Independent Research vergaben am 11. März das Rating "halten" und wiesen darauf hin, dass das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung angekündigt hat, nachdem es nicht gelungen war, im Turnkey-Bereich profitabel zu arbeiten. Daher wolle sich die Gesellschaft zukünftig auf Einzelanlagen konzentrieren. Das Kursziel reduzierten die Analysten von zuvor 18 auf 16 Euro.
Am 8. April wird Roth & Rau nun den vollständigen Geschäftsbericht für 2010 veröffentlichen. Nachdem das Geschäftsjahr 2010 nun abgeschlossen ist, dürfte sich dabei der Blick der Investoren und der Analysten vor allem auf den Ausblick konzentrieren.
Die Aktie von Roth & Rau rückt derzeit als bester Wert im TecDAX um 6 Prozent vor und notiert bei 18,70 Euro. (06.04.2011/ac/e/a)
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