Silvergate Capital Corp
WKN: A2PCBX / ISIN: US82837P4081Silvergate Capital: Heftiger Kursabsturz - Aktienanalyse
05.01.23 22:43
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Silvergate Capital-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Silvergate Capital-Aktie (ISIN: US82837P4081, WKN: A2PCBX, Ticker-Symbol: 0XZ, NYSE-Symbol: SI) unter die Lupe.
Die Aktie der kryptofreundlichen US-Bank sei am Donnerstag zum Handelsstart in New York um mehr als 40% eingebrochen. Grund dafür seien die vorläufigen Q4-Zahlen, die das US-Unternehmen kurz zuvor veröffentlicht habe. Daraus gehe hervor, dass die Krypto-Kunden zuletzt massiv Kapital abgezogen hätten.
Die Kundeneinlagen im Geschäftsbereich "Digital Assets" seien von 11,9 Mrd. USD am Ende des dritten Quartals auf nur noch 3,8 Mrd. USD zum Jahresende gesunken, habe das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt. Das entspreche einem Einbruch um rund 68%.
Zur Begründung verweise das Unternehmen u.a. auf die skandalumwitterte Pleite der Kryptobörse FTX, die eine "Vertrauenskrise im gesamten Ökosystem" ausgelöst habe. Nach CNBC-Informationen habe FTX auch selbst zu den Kunden von Silvergate gehört. Insgesamt beziffere die Bank die Einlagen von Firmenkunden, die sich in einem Insolvenzverfahren befinden würden, auf 150 Mio. USD.
Um angesichts der großen Mittelabflüsse liquide zu bleiben, habe das Unternehmen im vierten Quartal Schuldverschreibungen im Volumen von 5,2 Mrd. USD verkauft und dabei einen Verlust von 718 Mio. USD verbucht. Zum Stichtag am 31. Dezember habe das Silvergate Capital über liquide Mittel i.H.v. 4,6 Mrd. USD verfügt, was über den verbliebenen Kundeneinlagen im Bereich digitaler Vermögenswerte liege, betone CEO Alan Lane.
Um dem "rapiden Wandel" in der Branche und den "wirtschaftlichen Realitäten, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist", Rechnung zu tragen, habe Silvergate Capital am Donnerstag auch einen massiven Stellenabbau angekündigt. Rund 200 Beschäftigte müssten demnach gehen, was rund 40% der gesamten Belegschaft entspreche. Die Kosten, die im Zuge der Kündigungswelle etwa für Abfindungen entstünden, beziffere das Unternehmen auf 8 Mio. USD. Sie sollten zum Großteil im laufenden ersten Quartal verbucht werden.
Endgültige Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal und das Gesamtjahr 2022 werde Silvergate Capital am 17. Januar veröffentlichen.
Die Silvergate Capital-Aktie breche nach der Schreckensmeldung am Donnerstag um mehr als 40% ein, nachdem sie im Laufe des vergangenen Jahres bereits 88% an Wert verloren habe. Sie zeige damit eindrucksvoll, dass eine Aktie, die bereits tief im Minus stecke, durchaus noch weit fallen könne. Ein Schicksal, das angesichts des anhaltenden Krypto-Winters womöglich noch weiteren Branchenplayern blühen könnte.
Die Silvergate Capital-Aktie stehe nicht auf der Empfehlungsliste des "Aktionärs". Anleger sollten jetzt auch nicht ins fallende Messer greifen, so Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 05.01.2022)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Der Chefredakteur der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Silvergate Capital-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Silvergate Capital-Aktie:
11,938 EUR -42,44% (05.01.2023, 22:26)
NYSE-Aktienkurs Silvergate Capital-Aktie:
12,57 USD -42,73% (05.01.2023, 22:00)
ISIN Silvergate Capital-Aktie:
US82837P4081
WKN Silvergate Capital-Aktie:
A2PCBX
Ticker-Symbol Silvergate Capital-Aktie:
0XZ
NYSE-Symbol Silvergate Capital-Aktie:
SI
Kurzprofil Silvergate Capital Corporation:
Silvergate Capital Corporation (ISIN: US82837P4081, WKN: A2PCBX, Ticker-Symbol: 0XZ, NYSE-Symbol: SI) mit Sitz in La Jolla im US-Bundeststaat Kalifornien ist eine Holdinggesellschaft für die Silvergate Bank (die Bank). Die Bank ist ein Anbieter von Finanzinfrastrukturlösungen und -dienstleistungen für Teilnehmer an der aufkommenden und expandierenden Digitalwährungsbranche. Sie bietet Finanzdienstleistungen an, zu denen das kommerzielle Bankgeschäft, die Kreditvergabe für Gewerbe- und Wohnimmobilien, das Hypothekenlager und die Kreditvergabe für gewerbliche Unternehmen gehören. Zudem betet die Bank eine breite Palette von Einlagenprodukten und -dienstleistungen an.
Das Silvergate Exchange Network (SEN) der Bank ist ein praktisch sofortiges Zahlungsnetzwerk für Teilnehmer der digitalen Währungsbranche, das als Plattform für die Entwicklung zusätzlicher Produkte und Dienstleistungen dient. Das Unternehmen hat das SEN als ein Netzwerk von Digitalwährungsbörsen und Digitalwährungsanlegern konzipiert, das die Bewegung von US-Dollar zwischen SEN-Teilnehmern 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr ermöglicht. (05.01.2023/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Silvergate Capital-Aktie (ISIN: US82837P4081, WKN: A2PCBX, Ticker-Symbol: 0XZ, NYSE-Symbol: SI) unter die Lupe.
Die Aktie der kryptofreundlichen US-Bank sei am Donnerstag zum Handelsstart in New York um mehr als 40% eingebrochen. Grund dafür seien die vorläufigen Q4-Zahlen, die das US-Unternehmen kurz zuvor veröffentlicht habe. Daraus gehe hervor, dass die Krypto-Kunden zuletzt massiv Kapital abgezogen hätten.
Die Kundeneinlagen im Geschäftsbereich "Digital Assets" seien von 11,9 Mrd. USD am Ende des dritten Quartals auf nur noch 3,8 Mrd. USD zum Jahresende gesunken, habe das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt. Das entspreche einem Einbruch um rund 68%.
Zur Begründung verweise das Unternehmen u.a. auf die skandalumwitterte Pleite der Kryptobörse FTX, die eine "Vertrauenskrise im gesamten Ökosystem" ausgelöst habe. Nach CNBC-Informationen habe FTX auch selbst zu den Kunden von Silvergate gehört. Insgesamt beziffere die Bank die Einlagen von Firmenkunden, die sich in einem Insolvenzverfahren befinden würden, auf 150 Mio. USD.
Um angesichts der großen Mittelabflüsse liquide zu bleiben, habe das Unternehmen im vierten Quartal Schuldverschreibungen im Volumen von 5,2 Mrd. USD verkauft und dabei einen Verlust von 718 Mio. USD verbucht. Zum Stichtag am 31. Dezember habe das Silvergate Capital über liquide Mittel i.H.v. 4,6 Mrd. USD verfügt, was über den verbliebenen Kundeneinlagen im Bereich digitaler Vermögenswerte liege, betone CEO Alan Lane.
Um dem "rapiden Wandel" in der Branche und den "wirtschaftlichen Realitäten, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist", Rechnung zu tragen, habe Silvergate Capital am Donnerstag auch einen massiven Stellenabbau angekündigt. Rund 200 Beschäftigte müssten demnach gehen, was rund 40% der gesamten Belegschaft entspreche. Die Kosten, die im Zuge der Kündigungswelle etwa für Abfindungen entstünden, beziffere das Unternehmen auf 8 Mio. USD. Sie sollten zum Großteil im laufenden ersten Quartal verbucht werden.
Endgültige Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal und das Gesamtjahr 2022 werde Silvergate Capital am 17. Januar veröffentlichen.
Die Silvergate Capital-Aktie breche nach der Schreckensmeldung am Donnerstag um mehr als 40% ein, nachdem sie im Laufe des vergangenen Jahres bereits 88% an Wert verloren habe. Sie zeige damit eindrucksvoll, dass eine Aktie, die bereits tief im Minus stecke, durchaus noch weit fallen könne. Ein Schicksal, das angesichts des anhaltenden Krypto-Winters womöglich noch weiteren Branchenplayern blühen könnte.
Die Silvergate Capital-Aktie stehe nicht auf der Empfehlungsliste des "Aktionärs". Anleger sollten jetzt auch nicht ins fallende Messer greifen, so Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 05.01.2022)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Silvergate Capital-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Silvergate Capital-Aktie:
11,938 EUR -42,44% (05.01.2023, 22:26)
NYSE-Aktienkurs Silvergate Capital-Aktie:
12,57 USD -42,73% (05.01.2023, 22:00)
ISIN Silvergate Capital-Aktie:
US82837P4081
WKN Silvergate Capital-Aktie:
A2PCBX
Ticker-Symbol Silvergate Capital-Aktie:
0XZ
NYSE-Symbol Silvergate Capital-Aktie:
SI
Kurzprofil Silvergate Capital Corporation:
Silvergate Capital Corporation (ISIN: US82837P4081, WKN: A2PCBX, Ticker-Symbol: 0XZ, NYSE-Symbol: SI) mit Sitz in La Jolla im US-Bundeststaat Kalifornien ist eine Holdinggesellschaft für die Silvergate Bank (die Bank). Die Bank ist ein Anbieter von Finanzinfrastrukturlösungen und -dienstleistungen für Teilnehmer an der aufkommenden und expandierenden Digitalwährungsbranche. Sie bietet Finanzdienstleistungen an, zu denen das kommerzielle Bankgeschäft, die Kreditvergabe für Gewerbe- und Wohnimmobilien, das Hypothekenlager und die Kreditvergabe für gewerbliche Unternehmen gehören. Zudem betet die Bank eine breite Palette von Einlagenprodukten und -dienstleistungen an.
Das Silvergate Exchange Network (SEN) der Bank ist ein praktisch sofortiges Zahlungsnetzwerk für Teilnehmer der digitalen Währungsbranche, das als Plattform für die Entwicklung zusätzlicher Produkte und Dienstleistungen dient. Das Unternehmen hat das SEN als ein Netzwerk von Digitalwährungsbörsen und Digitalwährungsanlegern konzipiert, das die Bewegung von US-Dollar zwischen SEN-Teilnehmern 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr ermöglicht. (05.01.2023/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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