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Mo, 17. Januar 2022, 19:25 Uhr

TUI

WKN: TUAG00 / ISIN: DE000TUAG000

TUI fliegt Urlauber nach Hause - Aktienanalyse


18.03.20 17:30
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - TUI-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Touristikkonzerns TUI AG (ISIN: DE000TUAG000, WKN: TUAG00, Ticker-Symbol: TUI1, Nasdaq OTC-Symbol: TUIFF) unter die Lupe.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil setze sich für möglichst rasche staatliche Hilfen für den TUI-Konzern in der Coronakrise ein. Der weltgrößte Reiseanbieter, dessen Airlines derzeit zusammen mit Lufthansa und Condor Zehntausende im Ausland festsitzende Urlauber nach Deutschland zurückbringen, sei durch die globale Verbreitung des neuen Virus erheblich in Bedrängnis geraten.

TUI sei eigentlich kerngesund, habe Weil am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Hannover gesagt. Der Nachfrageeinbruch wegen der Pandemie und die erzwungenen Streichungen seien aber bedrohlich: "Jetzt ist innerhalb kürzester Zeit das ganze Geschäftsmodell infrage gestellt." Es gehe darum, "durch Staatshilfe die Grundlage für den Fortbestand eines soliden Unternehmens" zu legen. Der Bund müsse daher geplante Hilfen für in Not geratene Firmen konkretisieren: "Es geht um Tempo."

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hätten ein umfangreiches Paket unter anderem aus Krediten, Bürgschaften und Liquiditätshilfen angekündigt. Die staatliche Förderbank KfW straffe bereits ihre Verfahren. "Anträge für die am vergangenen Freitag beschlossenen Hilfskredite sind ab sofort möglich und werden zügig bearbeitet", habe Altmaier erklärt.

Seit Dienstag würden reguläre TUI-Flugzeuge sowie Sondermaschinen und Flieger mit Extrakontingenten gestrandete Touristen nach Deutschland holen. Täglich könne dies für rund 10.000 Passagiere angeboten werden, habe es am Mittwoch aus der Konzernzentrale geheißen. Flüge ins Ausland habe TUI schon in der Nacht zum Montag eingestellt - ebenso wie den Großteil des Programms aus Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb.

Die Rückholaktion habe "klare Priorität", habe TUI erklärt. Es gehe vor allem um Deutsche in Ägypten und Spanien. Zu Beginn am Dienstag habe TUI zehn Zusatzflüge aus beiden Ländern angeboten. Am Mittwoch und Donnerstag seien ebenfalls zehn Sonderflüge geplant. Tuifly beteilige sich auch an vom Bund gecharterten Verbindungen.

Die TUI-Aktie bleibe ein äußerst heißes Eisen und nur für hartgesottene Anleger geeignet. Es sei letztlich eine Wette darauf, ab wann das "normale" öffentliche Leben in Europa weitergehe. Dauere der Ausnahmezustand in den Kernmärkten noch länger als bis etwa Ostern, dürfte es mit dem Aktienkurs noch weiter nach unten gehen. Nährt man sich hingegen ab April allmählich wieder einer Art "Normalzustand" können Mutige auf das Comeback der extrem heruntergeprügelten Aktie setzen (Stoppkurs: 2,20 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 18.03.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze TUI-Aktie:

XETRA-Aktienkurs TUI-Aktie:
3,087 EUR 0,00% (18.03.2020, 17:28)

Tradegate-Aktienkurs TUI-Aktie:
3,104 EUR -5,28% (18.03.2020, 17:40)

ISIN TUI-Aktie:
DE000TUAG000

WKN TUI-Aktie:
TUAG00

Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUI1

Nasdaq OTC Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUIFF

Kurzprofil TUI AG:

Die "neue" TUI AG (ISIN: DE000TUAG000, WKN: TUAG00, Ticker-Symbol: TUI1, Nasdaq OTC-Symbol: TUIFF) ist ein Unternehmen der Chancen - für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter. Unter einem Dach vereint sind das einzigartige Hotelportfolio der TUI, die Kreuzfahrtlinien, sechs europäische Fluggesellschaften und die Vertriebsstärke der Veranstalter, sowohl Online als auch über die Reisebüros in ganz Europa. Der weltweit größte integrierte Touristikkonzern steht für ein durchgängiges Kundenerlebnis über alle touristischen Wertschöpfungsstufen hinweg. Der direkte Kundenzugang macht Investitionen in Hotels und modernste Kreuzfahrtschiffe planbarer und sichert frühzeitig Auslastung. Man kann dadurch schneller wachsen und mehr Reiseangebote exklusiv für TUI entwickeln. (18.03.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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