UK: Schwierige Entscheidungsfindung
12.08.25 09:35
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche wird ein breites Spektrum an grundlegenden Wirtschaftsdaten veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Am Dienstag würden die Arbeitsmarktdaten und die wöchentlichen Einkommensdaten bekannt gegeben und am Donnerstag die vorläufigen BIP-Daten für das zweite Quartal, einschließlich des privaten Verbrauchs, der Staatsausgaben, der Bruttoanlageinvestitionen, der gesamten Unternehmensinvestitionen und der Import-/Exportdaten. Die Veröffentlichung der monatlichen Daten für Juni zur Industrieproduktion, zur Produktion des verarbeitenden Gewerbes, zum Dienstleistungsindex, zu den Leistungszahlen für den Bausektor und zur Handelsbilanz stehe an. Die Schwäche des Wirtschaftswachstums und die hartnäckig hohen Inflationsraten (die BoE habe ihre kurz- und mittelfristigen Prognosen für die Verbraucherpreisinflation nach oben korrigiert) hätten den geldpolitischen Ausschuss (MPC) in der vergangenen Woche vor einen schwierigen Entscheidungsprozess gestellt. In einer knappen Abstimmung mit 5:4 Stimmen habe der Ausschuss beschlossen, seinen Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,0 % zu senken. Die Marktreaktionen deuteten darauf hin, dass bis zum Jahresende weniger Zinssenkungen zu erwarten seien, da die Inflation auf den nächsten Sitzungen des geldpolitischen Ausschusses höchstwahrscheinlich der wichtigste Faktor für die Politik sein werde.
Der Anstieg der Lebensmittelpreise habe viel Aufmerksamkeit und Kommentare hervorgerufen. Die Markterwartungen hätten die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bis Ende des Jahres verringert. (Ausgabe vom 11.08.2025) (12.08.2025/ac/a/m)
Am Dienstag würden die Arbeitsmarktdaten und die wöchentlichen Einkommensdaten bekannt gegeben und am Donnerstag die vorläufigen BIP-Daten für das zweite Quartal, einschließlich des privaten Verbrauchs, der Staatsausgaben, der Bruttoanlageinvestitionen, der gesamten Unternehmensinvestitionen und der Import-/Exportdaten. Die Veröffentlichung der monatlichen Daten für Juni zur Industrieproduktion, zur Produktion des verarbeitenden Gewerbes, zum Dienstleistungsindex, zu den Leistungszahlen für den Bausektor und zur Handelsbilanz stehe an. Die Schwäche des Wirtschaftswachstums und die hartnäckig hohen Inflationsraten (die BoE habe ihre kurz- und mittelfristigen Prognosen für die Verbraucherpreisinflation nach oben korrigiert) hätten den geldpolitischen Ausschuss (MPC) in der vergangenen Woche vor einen schwierigen Entscheidungsprozess gestellt. In einer knappen Abstimmung mit 5:4 Stimmen habe der Ausschuss beschlossen, seinen Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,0 % zu senken. Die Marktreaktionen deuteten darauf hin, dass bis zum Jahresende weniger Zinssenkungen zu erwarten seien, da die Inflation auf den nächsten Sitzungen des geldpolitischen Ausschusses höchstwahrscheinlich der wichtigste Faktor für die Politik sein werde.
Der Anstieg der Lebensmittelpreise habe viel Aufmerksamkeit und Kommentare hervorgerufen. Die Markterwartungen hätten die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bis Ende des Jahres verringert. (Ausgabe vom 11.08.2025) (12.08.2025/ac/a/m)
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