UK: Zurück zu den Fundamentaldaten
13.05.25 07:35
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Nach der geldpolitischen Sitzung der letzten Woche, auf der Jahres durchaus ankurbeln, berichten die Analysten von Postbank Research.
Die BoE habe ihren Leitzins wie erwartet auf 4,25 % gesenkt, und dem angekündigten Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich, das die Auswirkungen der Zölle durch die Gewährung von Kontingenten mit niedrigeren Zöllen für bestimmte britische Exporte abfedern solle, würden sich die Marktteilnehmer wahrscheinlich wieder auf die wirtschaftlichen Fundamentaldaten konzentrieren. Mit Q1-Zahlen für das BIP, den privaten Verbrauch, die Staatsausgaben, die Bruttoanlageinvestitionen, die Unternehmensinvestitionen und die Exporte/Importe würden die diese Woche veröffentlichten Daten weitgehend rückblickend sein. Bei den monatlichen Indikatoren wie Arbeitsmarktdaten, Industrieproduktion und Dienstleistungsindex handele es sich um Daten für März. Da die Zölle zwar umfassend diskutiert, aber erst am 2. April eingeführt worden seien, gehe man davon aus, dass die Verbraucher Käufe von US-Waren, die möglicherweise von den Zöllen betroffen wären, vorgezogen hätten. Die angekündigten Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung könnten ebenfalls zu Vorzieheffekten beigetragen haben. Beide Effekte könnten für eine erhöhte Nachfrage mitverantwortlich gewesen sein und bessere Daten als in früheren Zeiträumen geliefert haben.
Die aktuellen fundamentalen Wirtschaftsdaten könnten leicht nach oben verzerrt sein, da sie eventuell eine erhöhte Aktivität im Vorfeld der Einführung von Zöllen widerspiegeln würden. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)
Die BoE habe ihren Leitzins wie erwartet auf 4,25 % gesenkt, und dem angekündigten Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich, das die Auswirkungen der Zölle durch die Gewährung von Kontingenten mit niedrigeren Zöllen für bestimmte britische Exporte abfedern solle, würden sich die Marktteilnehmer wahrscheinlich wieder auf die wirtschaftlichen Fundamentaldaten konzentrieren. Mit Q1-Zahlen für das BIP, den privaten Verbrauch, die Staatsausgaben, die Bruttoanlageinvestitionen, die Unternehmensinvestitionen und die Exporte/Importe würden die diese Woche veröffentlichten Daten weitgehend rückblickend sein. Bei den monatlichen Indikatoren wie Arbeitsmarktdaten, Industrieproduktion und Dienstleistungsindex handele es sich um Daten für März. Da die Zölle zwar umfassend diskutiert, aber erst am 2. April eingeführt worden seien, gehe man davon aus, dass die Verbraucher Käufe von US-Waren, die möglicherweise von den Zöllen betroffen wären, vorgezogen hätten. Die angekündigten Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung könnten ebenfalls zu Vorzieheffekten beigetragen haben. Beide Effekte könnten für eine erhöhte Nachfrage mitverantwortlich gewesen sein und bessere Daten als in früheren Zeiträumen geliefert haben.
Die aktuellen fundamentalen Wirtschaftsdaten könnten leicht nach oben verzerrt sein, da sie eventuell eine erhöhte Aktivität im Vorfeld der Einführung von Zöllen widerspiegeln würden. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)
