USA: Ankündigung gegenseitiger Zölle
01.04.25 10:50
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche dürfte die Aufmerksamkeit auf die lang erwartete Ankündigung von Trumps Zollpolitik (2. April) gerichtet sein, so die Analysten von Postbank Research.
Jüngste Nachrichtenberichte würden darauf hindeuten, dass sich die Trump-Regierung eher auf gegenseitige Zölle konzentriere - d. h. die Festsetzung von Zollsätzen auf Importe, die den Zollsätzen entsprächen, die andere Länder auf US-Exporte erheben würden - als auf eine Vielzahl von sektorbezogenen Zöllen. Daneben würden eine Reihe von wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden, bei denen das Hauptaugenmerk auf dem Arbeitsmarktbericht für März (Freitag) liegen dürfte. Man gehe von einem Anstieg der Zahl der Beschäftigten um 127.000 aus. Die Arbeitslosenquote dürfte von 4,1% auf 4,2% steigen. Davor stünden Stimmungsindikatoren an, wie der Chicago Einkaufsmanagerindex (Montag) sowie die ISM-Indizes für das verarbeitende Gewerbe (Dienstag) und für den Dienstleistungssektor (Donnerstag). Die Angst vor Zöllen könnte sich negativ auf das Vertrauen im verarbeitenden Gewerbe auswirken. Der ISM-Index für Dienstleistungen sollte dagegen auf dem derzeitigen Niveau von 53,4 Punkten bleiben. Die jüngsten US-Daten hätten zu einer deutlichen Abwärtskorrektur der BIP-Wachstumsprognose für dieses Jahr geführt (CIO-Prognose: +2,0%), während die Ankündigung von Automobilzöllen (und weitere, die diese Woche erwartet würden) zusätzlichen Inflationsdruck erzeugen dürften.
In den USA stehe eine wichtige Woche bevor - nicht nur wegen der Ankündigung der lange erwarteten gegenseitigen Zölle, sondern auch wegen der Veröffentlichung einer Reihe von Wirtschaftsdaten. (Ausgabe vom 31.03.2025) (01.04.2025/ac/a/m)
Jüngste Nachrichtenberichte würden darauf hindeuten, dass sich die Trump-Regierung eher auf gegenseitige Zölle konzentriere - d. h. die Festsetzung von Zollsätzen auf Importe, die den Zollsätzen entsprächen, die andere Länder auf US-Exporte erheben würden - als auf eine Vielzahl von sektorbezogenen Zöllen. Daneben würden eine Reihe von wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden, bei denen das Hauptaugenmerk auf dem Arbeitsmarktbericht für März (Freitag) liegen dürfte. Man gehe von einem Anstieg der Zahl der Beschäftigten um 127.000 aus. Die Arbeitslosenquote dürfte von 4,1% auf 4,2% steigen. Davor stünden Stimmungsindikatoren an, wie der Chicago Einkaufsmanagerindex (Montag) sowie die ISM-Indizes für das verarbeitende Gewerbe (Dienstag) und für den Dienstleistungssektor (Donnerstag). Die Angst vor Zöllen könnte sich negativ auf das Vertrauen im verarbeitenden Gewerbe auswirken. Der ISM-Index für Dienstleistungen sollte dagegen auf dem derzeitigen Niveau von 53,4 Punkten bleiben. Die jüngsten US-Daten hätten zu einer deutlichen Abwärtskorrektur der BIP-Wachstumsprognose für dieses Jahr geführt (CIO-Prognose: +2,0%), während die Ankündigung von Automobilzöllen (und weitere, die diese Woche erwartet würden) zusätzlichen Inflationsdruck erzeugen dürften.
In den USA stehe eine wichtige Woche bevor - nicht nur wegen der Ankündigung der lange erwarteten gegenseitigen Zölle, sondern auch wegen der Veröffentlichung einer Reihe von Wirtschaftsdaten. (Ausgabe vom 31.03.2025) (01.04.2025/ac/a/m)
