USA: Widerstandsfähige Konjunktur bei zugleich noch erhöhter Inflation
09.03.26 12:15
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Das jüngste Beige Book, das in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, deutete auf einen sich stabilisierenden Arbeitsmarkt, weiterhin etwas erhöhte Inflation sowie robuste Wachstumserwartungen hin, so Postbank Research.
Dasselbe Bild hätten auch die PMI- und ISM-Umfragen gezeichnet. Die in dieser Woche anstehenden Daten dürften dieses Szenario bestätigen, wobei zu beachten sei, dass alle Veröffentlichungen noch vor den aktuellen geopolitischen Risiken erhoben worden seien. Am Dienstag dürfte der NFIB-Index für kleine Unternehmen im Februar anziehen. Am Mittwoch würden die CPI-Daten folgen: Die Kerninflation werde dank positiver Basiseffekte voraussichtlich von 2,5% auf 1,5% im Jahresvergleich zurückgehen. Höhere Energiepreise dürften jedoch dafür sorgen, dass die Gesamtinflation bei 2,4% YoY verharre. Besonderes Augenmerk gelte den PCE-Daten für Januar, die weiterhin erhöht ausfallen dürften (Konsens für den Kern-PCE: +2,9% gegenüber zuvor 3%). Am Freitag dürfte die zweite Schätzung des BIP für Q4 von 1,4% (Erstschätzung) auf 2,0% QoQ annualisiert nach oben revidiert werden. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan dürfte ebenfalls zulegen und damit eine robuste Konsumausgabenentwicklung bestätigen.
Fazit: Die Daten dieser Woche dürften weiterhin eine widerstandsfähige Konjunktur bei zugleich noch erhöhter Inflation zeigen. Die jüngsten Entwicklungen bei den Ölpreisen würden jedoch die Unsicherheit für den weiteren Ausblick erhöhen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 09.03.2026) (09.03.2026/ac/a/m)
Dasselbe Bild hätten auch die PMI- und ISM-Umfragen gezeichnet. Die in dieser Woche anstehenden Daten dürften dieses Szenario bestätigen, wobei zu beachten sei, dass alle Veröffentlichungen noch vor den aktuellen geopolitischen Risiken erhoben worden seien. Am Dienstag dürfte der NFIB-Index für kleine Unternehmen im Februar anziehen. Am Mittwoch würden die CPI-Daten folgen: Die Kerninflation werde dank positiver Basiseffekte voraussichtlich von 2,5% auf 1,5% im Jahresvergleich zurückgehen. Höhere Energiepreise dürften jedoch dafür sorgen, dass die Gesamtinflation bei 2,4% YoY verharre. Besonderes Augenmerk gelte den PCE-Daten für Januar, die weiterhin erhöht ausfallen dürften (Konsens für den Kern-PCE: +2,9% gegenüber zuvor 3%). Am Freitag dürfte die zweite Schätzung des BIP für Q4 von 1,4% (Erstschätzung) auf 2,0% QoQ annualisiert nach oben revidiert werden. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan dürfte ebenfalls zulegen und damit eine robuste Konsumausgabenentwicklung bestätigen.
Fazit: Die Daten dieser Woche dürften weiterhin eine widerstandsfähige Konjunktur bei zugleich noch erhöhter Inflation zeigen. Die jüngsten Entwicklungen bei den Ölpreisen würden jedoch die Unsicherheit für den weiteren Ausblick erhöhen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 09.03.2026) (09.03.2026/ac/a/m)
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