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Fr, 17. April 2026, 8:49 Uhr

USA: Zollsorgen trüben die Datenveröffentlichungen


23.04.25 08:53
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - In den USA wird am 21.04.2025 der Konjunkturfrühindikator veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.

Im Februar sei er um 0,3% auf 101,1 gesunken. Die Erwartung von -0,4% deute darauf hin, dass der Pessimismus der Verbraucher den Index stark belaste. Die MBA-Hypothekenanträge, sowie die Verkäufe neuer Häuser und Daten zu den Einkaufsmanagerindizes würden am Mittwoch veröffentlicht werden. Die Volatilität an den Zinsmärkten habe die Aktivitäten am Immobilienmarkt belastet. Die MBA-Hypothekenanträge hätten in der zweiten Aprilwoche einen Einbruch von -8,5% verzeichnet.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sei im März gegenüber Februar gesunken (49,8 ggü. 52,7) und der negative Trend könnte im April anhalten. Die Verkäufe neuer Häuser hätten sich im Februar auf 1,8% von -10,5% im Januar erholt, mit einer saisonbereinigten Jahresrate von 676.000 im Februar (ggü. 664.000 im Januar). Der Konsens erwarte einen Anstieg der Verkäufe neuer Häuser auf 680.000, allerdings mit einem geringeren Tempo als im letzten Monat (1,6% ggü. 1,8%).

Am Donnerstag würden die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht. 223.000 ggü. 219.000 Anträge seien am 5. April gemeldet worden, was dem erwarteten Wert entsprochen habe. Der Wert der Verbraucherstimmung der University of Michigan am 11. April habe bereits die Zollunsicherheiten repräsentiert und habe bei 50,8 Punkten gelegen, was einem Rückgang um ca. 30% seit Dezember 2024 (74 Punkte) entspreche.

Unsicherheit im Zusammenhang mit den Zöllen und schwächere Arbeitsmarktdaten dürften die Verbraucherstimmung weiterbeeinträchtigen. (Ausgabe vom 22.04.2025) (23.04.2025/ac/a/m)