USA und Europa: USA vorne, Europa widerstandsfähig
24.02.26 11:10
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Die US-Berichtssaison für das 4. Quartal 2025 liefert weiterhin starke Ergebnisse, so die Analysten von Postbank Research.
Mit mehr als 75% der S&P-500-Unternehmen, die bereits berichtet hätten, dürfte das Gewinnwachstum im Quartal rund 14% erreichen - etwas weniger als im Vorquartal, aber 5 Prozentpunkte über den vorherigen Schätzungen. Der Technologiesektor bleibe klarer Spitzenreiter und steigere seine Gewinne um mehr als 30%. Auch Finanzwerte und Industrieunternehmen hätten zweistellige Zuwächse verzeichnet, wenngleich die Überraschungen im Industriesektor überwiegend negativ ausgefallen sein. In Europa zeige sich ein gemischteres Bild. Rund die Hälfte der erwarteten STOXX-600-Unternehmen habe bislang berichtet; das Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr bewege sich nur knapp im positiven Bereich - unterstützt durch Finanzwerte und Basismaterialien, jedoch gebremst durch zyklische Konsumgüter und Industriewerte. 57% der Unternehmen hätten die Erwartungen übertroffen, was dem langfristigen Durchschnitt entspricht. Auffällig in Europa sei in dieser Saison die deutliche Marktreaktion auf enttäuschende Ergebnisse: Schwache Zahlen hätten häufig zu kräftigen Kursverlusten geführt, während positive Überraschungen vergleichsweise nur moderate Aufwärtsreaktionen ausgelöst hätten.
Fazit: Beide Regionen hätten eine solide Berichtssaison hinter sich, aber die USA seien der klare Wachstumstreiber. Für das Gesamtjahr 2026 würden Analysten ein Gewinnwachstum von 15% für den S&P 500 und von 11% für den STOXX 600 erwarten, wobei der Großteil der Erholung in Europa im zweiten Halbjahr erwartet werde. (PERSPEKTIVEN Week up front von 23.02.2026) (24.02.2026/ac/a/m)
Mit mehr als 75% der S&P-500-Unternehmen, die bereits berichtet hätten, dürfte das Gewinnwachstum im Quartal rund 14% erreichen - etwas weniger als im Vorquartal, aber 5 Prozentpunkte über den vorherigen Schätzungen. Der Technologiesektor bleibe klarer Spitzenreiter und steigere seine Gewinne um mehr als 30%. Auch Finanzwerte und Industrieunternehmen hätten zweistellige Zuwächse verzeichnet, wenngleich die Überraschungen im Industriesektor überwiegend negativ ausgefallen sein. In Europa zeige sich ein gemischteres Bild. Rund die Hälfte der erwarteten STOXX-600-Unternehmen habe bislang berichtet; das Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr bewege sich nur knapp im positiven Bereich - unterstützt durch Finanzwerte und Basismaterialien, jedoch gebremst durch zyklische Konsumgüter und Industriewerte. 57% der Unternehmen hätten die Erwartungen übertroffen, was dem langfristigen Durchschnitt entspricht. Auffällig in Europa sei in dieser Saison die deutliche Marktreaktion auf enttäuschende Ergebnisse: Schwache Zahlen hätten häufig zu kräftigen Kursverlusten geführt, während positive Überraschungen vergleichsweise nur moderate Aufwärtsreaktionen ausgelöst hätten.
Fazit: Beide Regionen hätten eine solide Berichtssaison hinter sich, aber die USA seien der klare Wachstumstreiber. Für das Gesamtjahr 2026 würden Analysten ein Gewinnwachstum von 15% für den S&P 500 und von 11% für den STOXX 600 erwarten, wobei der Großteil der Erholung in Europa im zweiten Halbjahr erwartet werde. (PERSPEKTIVEN Week up front von 23.02.2026) (24.02.2026/ac/a/m)
