USA und Eurozone: Blick auf EMI und US VPI
21.10.25 10:40
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Veröffentlichung der Verbraucherpreisinflation für September (Freitag) dürfte das wichtigste Ereignis in den USA sein, so die Analysten von Postbank Research.
Diese Bekanntgabe hätte eigentlich am 15. Oktober erfolgen sollen, sei aber wegen des Stillstands der US-Regierung verschoben worden. Da es sich jedoch um eine wichtige Kennzahl handele, werde sie letztendlich diese Woche veröffentlicht. Es werde erwartet, dass die Verbraucherpreisinflation von 2,9% auf 3,1% steige, wobei die Kerninflation unverändert bei 3,1% bleiben dürfte. Am Freitag würden wir auch den S&P Global Einkaufsmanagerindex (vorläufiger Wert für September) für die USA und die Eurozone erhalten. Für die USA werde sowohl im verarbeitenden Gewerbe (52,2) als auch im Dienstleistungssektor (54,2) ein leichter Anstieg erwartet, und beide Werte dürften deutlich im expansiven Bereich liegen. In Europa sei die Stimmung im Dienstleistungssektor nach wie vor gut (Erwartung: 51,3), während die Besorgnis über ungelöste strukturelle Probleme in Deutschland und die politische Unsicherheit in Frankreich die Investitionsbereitschaft im verarbeitenden Gewerbe (49,7) weiterhin belasten könnte. Die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes dürfte jedoch in den nächsten Monaten abklingen, da die Zinssenkungen der EZB weitergegeben würden und die Investitionen im Rahmen des deutschen Infrastrukturplans, der höheren Verteidigungsausgaben in Europa und der letzten Jahre des NGEU-Programms steigen würden.
Fazit: Die Daten zur US-Verbraucherpreisinflation im September würden mit Verspätung am Freitag veröffentlicht. Es werde ein leichter Anstieg erwartet. Vorläufige S&P-Einkaufsmanagerindices würden einen besseren Überblick darüber geben, wie die USA und die Eurozone den letzten Teil des Jahres 2025 angehen würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 20.10.2025) (21.10.2025/ac/a/m)
Diese Bekanntgabe hätte eigentlich am 15. Oktober erfolgen sollen, sei aber wegen des Stillstands der US-Regierung verschoben worden. Da es sich jedoch um eine wichtige Kennzahl handele, werde sie letztendlich diese Woche veröffentlicht. Es werde erwartet, dass die Verbraucherpreisinflation von 2,9% auf 3,1% steige, wobei die Kerninflation unverändert bei 3,1% bleiben dürfte. Am Freitag würden wir auch den S&P Global Einkaufsmanagerindex (vorläufiger Wert für September) für die USA und die Eurozone erhalten. Für die USA werde sowohl im verarbeitenden Gewerbe (52,2) als auch im Dienstleistungssektor (54,2) ein leichter Anstieg erwartet, und beide Werte dürften deutlich im expansiven Bereich liegen. In Europa sei die Stimmung im Dienstleistungssektor nach wie vor gut (Erwartung: 51,3), während die Besorgnis über ungelöste strukturelle Probleme in Deutschland und die politische Unsicherheit in Frankreich die Investitionsbereitschaft im verarbeitenden Gewerbe (49,7) weiterhin belasten könnte. Die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes dürfte jedoch in den nächsten Monaten abklingen, da die Zinssenkungen der EZB weitergegeben würden und die Investitionen im Rahmen des deutschen Infrastrukturplans, der höheren Verteidigungsausgaben in Europa und der letzten Jahre des NGEU-Programms steigen würden.
Fazit: Die Daten zur US-Verbraucherpreisinflation im September würden mit Verspätung am Freitag veröffentlicht. Es werde ein leichter Anstieg erwartet. Vorläufige S&P-Einkaufsmanagerindices würden einen besseren Überblick darüber geben, wie die USA und die Eurozone den letzten Teil des Jahres 2025 angehen würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 20.10.2025) (21.10.2025/ac/a/m)
