Wacker Chemie: Gewinneinbruch in Q3 - Aktienanalyse
25.10.18 22:28
LBBW
Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Wacker Chemie-Aktienanalyse von Analyst Erkan Aycicek von der LBBW:
Erkan Aycicek, Analyst der LBBW, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Chemiekonzerns Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF), senkt aber das Kursziel von 150 EUR auf 103,50 EUR.
Gewinnrückgang bei Wacker Polysilicon belaste das Konzernergebnis: Das Q3-Ergebnis habe die Markterwartungen enttäuscht. Hauptgrund sei das rückläufige Ergebnis des Geschäftsbereichs Wacker Polysilicon gewesen, wo der Segmentumsatz infolge deutlich niedrigerer Absatzmengen und geringerer Durchschnittspreise für Polysilicium im Vergleich zum Vorjahresquartal um -49,2% yoy auf 173,5 Mio. EUR eingebrochen sei. Die chinesische Regierung habe Anfang Juni die Einspeisevergütung für Solarstrom teilweise gekürzt und den Netzzugang für Solaranlagen neu geregelt. Die Entscheidung habe die Nachfrage nach Solarmodulen gebremst und die Absatzmengen und Preise für Solarsilicium unter Druck gesetzt. Wenngleich die sonstigen Sparten den Segmentumsatz jeweils um 6,6% yoy bis 13,5% yoy hätten steigern können, sei der Konzernumsatz auf 1,24 Mrd. EUR (-5,3% yoy, Konsens: 1,29 Mrd. EUR) zurückgegangen. Das EBITDA des Segments Wacker Polysilicon się in Q3 um -94,9% auf nur noch 4,3 Mio. EUR gesunken. Auch bei den Geschäftsbereichen Wacker Polymers und Wacker Biosolutions sei das EBITDA zurückgegangen. Per Saldo sei das Konzern-EBITDA um -18,9% auf 241,7 Mio. EUR (Konsens: 257 Mio. EUR) gesunken. Das Nettoergebnis (68,9 Mio. EUR) habe ebenso die Markterwartung (Konsens: 75 Mio. EUR) enttäuscht.
Guidance bestätigt: Wacker Chemie erwarte den Konzernumsatz 2018 unverändert um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz höher als im Vorjahr (4.924,2 Mio. EUR). Das EBITDA werde gegenüber dem Vorjahr (1.014,1 Mio. EUR) voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentwert wachsen. Der Umsatz und das EBITDA der Sparte Wacker Polysilicon würden allerdings gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich jeweils um rund 25% sinken. Beim Konzernjahresüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten rechne Wacker Chemie mit einem deutlichen Anstieg.
Der Analyst habe seine Schätzungen überarbeitet. Auf Grundlage seiner DCF- und Peer Group-Analysen reduziert Erkan Aycicek, Analyst der LBBW, in einer aktuellen Aktienanalyse das Kursziel auf 103,50 EUR (alt: 150 EUR) und bestätigt seine Kaufempfehlung für die Wacker Chemie-Aktie. Als Hauptrisiken für seinen Investment Case betrachte er eine rückläufige Entwicklung der globalen PV-Nachfrage sowie unerwartet höhere Rohstoffpreise. (Analyse vom 25.10.2018)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Wacker Chemie-Aktie:
Xetra-Aktienkurs Wacker Chemie-Aktie:
80,14 EUR -4,89% (25.10.2018, 17:35)
Tradegate-Aktienkurs Wacker Chemie-Aktie:
81,10 EUR -3,22% (25.10.2018, 21:55)
ISIN Wacker Chemie-Aktie:
DE000WCH8881
WKN Wacker Chemie-Aktie:
WCH888
Ticker-Symbol Wacker Chemie-Aktie:
WCH
Nasdaq OTC Ticker-Symbol Wacker Chemie-Aktie:
WKCMF
Kurzprofil Wacker Chemie AG:
Die Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF) ist ein global operierender Chemiekonzern mit rund 13.800 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 4,9 Mrd. EUR (2017). WACKER verfügt weltweit über 23 Produktionsstätten, 21 technische Kompetenzzentren und 50 Vertriebsbüros. (25.10.2018/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Erkan Aycicek, Analyst der LBBW, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Chemiekonzerns Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF), senkt aber das Kursziel von 150 EUR auf 103,50 EUR.
Gewinnrückgang bei Wacker Polysilicon belaste das Konzernergebnis: Das Q3-Ergebnis habe die Markterwartungen enttäuscht. Hauptgrund sei das rückläufige Ergebnis des Geschäftsbereichs Wacker Polysilicon gewesen, wo der Segmentumsatz infolge deutlich niedrigerer Absatzmengen und geringerer Durchschnittspreise für Polysilicium im Vergleich zum Vorjahresquartal um -49,2% yoy auf 173,5 Mio. EUR eingebrochen sei. Die chinesische Regierung habe Anfang Juni die Einspeisevergütung für Solarstrom teilweise gekürzt und den Netzzugang für Solaranlagen neu geregelt. Die Entscheidung habe die Nachfrage nach Solarmodulen gebremst und die Absatzmengen und Preise für Solarsilicium unter Druck gesetzt. Wenngleich die sonstigen Sparten den Segmentumsatz jeweils um 6,6% yoy bis 13,5% yoy hätten steigern können, sei der Konzernumsatz auf 1,24 Mrd. EUR (-5,3% yoy, Konsens: 1,29 Mrd. EUR) zurückgegangen. Das EBITDA des Segments Wacker Polysilicon się in Q3 um -94,9% auf nur noch 4,3 Mio. EUR gesunken. Auch bei den Geschäftsbereichen Wacker Polymers und Wacker Biosolutions sei das EBITDA zurückgegangen. Per Saldo sei das Konzern-EBITDA um -18,9% auf 241,7 Mio. EUR (Konsens: 257 Mio. EUR) gesunken. Das Nettoergebnis (68,9 Mio. EUR) habe ebenso die Markterwartung (Konsens: 75 Mio. EUR) enttäuscht.
Guidance bestätigt: Wacker Chemie erwarte den Konzernumsatz 2018 unverändert um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz höher als im Vorjahr (4.924,2 Mio. EUR). Das EBITDA werde gegenüber dem Vorjahr (1.014,1 Mio. EUR) voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentwert wachsen. Der Umsatz und das EBITDA der Sparte Wacker Polysilicon würden allerdings gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich jeweils um rund 25% sinken. Beim Konzernjahresüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten rechne Wacker Chemie mit einem deutlichen Anstieg.
Der Analyst habe seine Schätzungen überarbeitet. Auf Grundlage seiner DCF- und Peer Group-Analysen reduziert Erkan Aycicek, Analyst der LBBW, in einer aktuellen Aktienanalyse das Kursziel auf 103,50 EUR (alt: 150 EUR) und bestätigt seine Kaufempfehlung für die Wacker Chemie-Aktie. Als Hauptrisiken für seinen Investment Case betrachte er eine rückläufige Entwicklung der globalen PV-Nachfrage sowie unerwartet höhere Rohstoffpreise. (Analyse vom 25.10.2018)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Wacker Chemie-Aktie:
Xetra-Aktienkurs Wacker Chemie-Aktie:
80,14 EUR -4,89% (25.10.2018, 17:35)
81,10 EUR -3,22% (25.10.2018, 21:55)
ISIN Wacker Chemie-Aktie:
DE000WCH8881
WKN Wacker Chemie-Aktie:
WCH888
Ticker-Symbol Wacker Chemie-Aktie:
WCH
Nasdaq OTC Ticker-Symbol Wacker Chemie-Aktie:
WKCMF
Kurzprofil Wacker Chemie AG:
Die Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF) ist ein global operierender Chemiekonzern mit rund 13.800 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 4,9 Mrd. EUR (2017). WACKER verfügt weltweit über 23 Produktionsstätten, 21 technische Kompetenzzentren und 50 Vertriebsbüros. (25.10.2018/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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