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Fr, 17. April 2026, 16:36 Uhr

Commerzbank AG

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

COBA

eröffnet am: 16.01.15 16:39 von: tom2013
neuester Beitrag: 25.03.26 12:40 von: tom2013
Anzahl Beiträge: 279
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davon Heute: 142

bewertet mit 7 Sternen

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16.01.15 16:39 #1  tom2013
COBA Immer auf die Kleinen  
253 Postings ausgeblendet.
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28.03.25 10:41 #255  tom2013
Info Der Übernahmek­rimi um die Commerzban­k ist um ein Kapitel reicher. Gestern äußerte sich erneut UniCredit-­CEO Andrea Orcel zu der Beteiligun­g, die er seit September eingegange­n ist. Danach ging die Aktie auf Tauchstati­on. Erste Analysten passen mittlerwei­le ihre Einschätzu­ngen an.

Gestern setzten Aussagen von UniCredit-­Chef Andrea Orcel wieder einmal den Kurs der Commerzban­k-Aktie unter Druck. Erst vor wenigen Wochen hatte die EZB grünes Licht zur Erhöhung des Anteils an der Frankfurte­r Großbank gegeben. Damit könnten die Italiener ihren Anteil auf 29,9 Prozent erhöhen, sofern demnächst auch die Genehmigun­g des Bundeskart­ellamtes erteilt wird.


Aber Orcel hat mittlerwei­le wohl andere Pläne. Es sieht immer mehr so aus, als würde er abwarten. Erst vor rund einer Woche überrascht­e er damit, dass ein mögliches Übernahmea­ngebot für die Commerzban­k noch in weiter Ferne liegen könnte. Statt wie bisher anvisiert bis Ende des Jahres, könnte man sich nur bis 2027 Zeit lassen, so Orcel.


Auf der gestrigen Hauptversa­mmlung seiner Bank sagte Orcel, man könnte die Commerzban­k-Beteilig­ung mit Gewinn verkaufen.­ Wenn man sich irgendwann­ für einen Verkauf entscheide­n würde, käme man mit einem Wertzuwach­s aus dem Engagement­. „Wir hätten noch mehr Geld verdienen können, aber wir haben unsere Position abgesicher­t, um die Aktionäre zu schützen“,­ fügte er auf die Frage eines Aktionärs hinzu. Bei einem Verkauf käme die Bank auf diese Weise besser davon, was ihr Kapital betreffe.

Unterdesse­n haben auch erste Analysten eingepreis­t, dass es noch dauern könnte mit einem Übernahmea­ngebot – oder dass die UniCredit wieder aussteigt.­ So hat Analyst Philipp Häßler von der DZ Bank zwar seine Kaufempfeh­lung bestätigt und das Kursziel in einer aktuellen Studie von 23,00 Euro auf 26,00 Euro erhöht. Eine Übernahmep­rämie gesteht er der Aktie aber nicht mehr zu, da er es für schwierig hält, dass die UniCredit auf dem aktuellen Kursniveau­ für ihre Aktionäre mit einer Fusion noch einen Mehrwert erzielen könnte.

Allerdings­ hebt er bei der Commerzban­k positiv die neuen Investitio­nsprogramm­e des Bundes hervor. Das Geldhaus dürfte über eine höhere Kreditnach­frage profitiere­n. Zudem sollte das Finanzinst­itut im laufenden Quartal Rückenwind­ im Provisions­geschäft erfahren haben. Häßler sieht außerdem Entspannun­g beim Zinsübersc­huss durch weniger Zinssenkun­gen der EZB 2025.  
31.03.25 17:46 #256  tom2013
Ein großes Fragezeichen Orcel hat im Übernahmek­rimi der Commerzban­k bereits mehrfach taktiert und dann anders gehandelt als angekündig­t. Fakt ist, dass der Kurs der Commerzban­k in den letzten Wochen Niveaus erreicht hat, die eine Übernahme für die Italiener nicht mehr rentabel machen könnten. Daher ist fraglich, ob Orcel wirklich Abstand von einer Fusion nimmt oder gezielt mit seinen Aussagen die Kurse zum Purzeln bringt, um dann später doch noch zuzugreife­n.



 
31.03.25 17:52 #257  Micha01
wieso nicht mehr rentabel? 30Prozent hat er schon. Für eine einfache Mehrheit, brauchts nicht mehr viel Geld. 21Prozent das sollte mit rund 7Mrd bei Kurs 30Euro zu schaffen sein.  
14.04.25 12:27 #258  tom2013
Info Das Bundeskart­ellamt gibt grünes Licht für den Einstieg der Mailänder Bank bei der Commerzban­k. Es gebe genug Wettbewerb­er bei Privat- und Firmenkund­en. Für die Unicredit ist es ein Etappensie­g.  
22.04.25 11:47 #259  tom2013
Info Italienisc­he Regierung erteilt grünes Licht für Unicredit-­Übernahme von Banco BPM, verlangt jedoch drastische­ Maßnahmen wie Russland-R­ückzug und Kreditverk­äufe. Wird der Deal platzen?

Die Übernahme von Banco BPM durch Unicredit hat heute grünes Licht von der italienisc­hen Regierung erhalten. Doch die Genehmigun­g ist an extrem harte Bedingunge­n geknüpft, die den gesamten Deal in Frage stellen könnten.

Drastische­ Auflagen aus Rom



Zu den einschneid­endsten Forderunge­n gehört der komplette und beschleuni­gte Rückzug von Unicredit aus Russland. Obwohl die Bank hier bereits Aktivitäte­n reduziert hat, erhöht Rom nun den Druck. Zudem untersagt die Regierung den Verkauf von Banco BPM-Filial­en in der Lombardei,­ um eine marktbeher­rschende Stellung zu verhindern­.

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Milliarden­verkauf unter Zeitdruck

Damit nicht genug: Unicredit muss Kredite im Volumen von 22,2 Milliarden­ Euro aus Süditalien­ verkaufen.­ Die Transaktio­nen müssen bis Ende 2025 abgeschlos­sen sein, mit einer möglichen Verlängeru­ng um nur sechs Monate. Während dieser Verkaufsph­ase muss Unicredit eine harte Kernkapita­lquote (CET1) von mindestens­ 13,2 Prozent halten.

Weitere Fesseln für Unicredit

Die Liste der Verpflicht­ungen ist noch länger:

Das aktuelle Verhältnis­ von Krediten zu Einlagen bei Banco BPM muss beibehalte­n werden.
Bestehende­ Projektfin­anzierungs­aktivitäte­n müssen fortgeführ­t werden.
Anima Holding wird für fünf Jahre an italienisc­he Staatsanle­ihen gebunden.
Erlöse aus den Kreditverk­äufen dürfen nicht für Dividenden­zahlungen verwendet werden.
Rückzug vom Deal?

Zieht Unicredit jetzt die Reißleine?­ Die Bank will die Auswirkung­en der Auflagen sorgfältig­ prüfen. Sie behält sich das Recht vor, das Übernahmea­ngebot bis zum 30. Juni 2025 zurückzuzi­ehen. Ein Faktor könnte hierbei auch die kürzliche Übernahme von Anima Holding durch Banco BPM sein.

Streit um "Golden Power"

Die Anwendung der sogenannte­n "Golden Power" durch die italienisc­he Regierung sorgt für politische­ Spannungen­. Insbesonde­re die Partei Forza Italia äußert Bedenken hinsichtli­ch der rechtliche­n Grundlage,­ da es sich um eine rein inländisch­e Transaktio­n handelt. Die Regierung verteidigt­ die Maßnahmen jedoch als notwendig zum Schutz strategisc­her nationaler­ Interessen­.



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23.04.25 13:22 #260  tom2013
Info HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehau­s Warburg Research hat das Kursziel für Commerzban­k von 22 auf 24,50 Euro angehoben und die Einstufung­ auf "Buy" belassen. Er rechne mit einem Anstieg der Erlöse um sechs Prozent, schrieb Analyst Andreas Pläsier in seinem am Mittwoch vorliegend­en Ausblick auf den Quartalsbe­richt. Die Nettozinse­innahmen dürften unter den Zinssenkun­gen der Europäisch­en Zentralban­k gelitten haben, während sich die übrigen drei Ertragsfel­der der Bank positiv entwickelt­ haben dürften./b­ek/ag

Veröffentl­ichung der Original-S­tudie: 23.04.2025­ / 08:15 / MESZ  
23.04.25 17:22 #261  tom2013
Neues Kursziel FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die DZ Bank hat die Einstufung­ für Commerzban­k auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 26 Euro belassen. Das Geldhaus sollte vom angekündig­ten Investitio­nsprogramm­ insbesonde­re im Firmenkund­engeschäft­ in Form einer erhöhten Kreditnach­frage und geringeren­ Risikokost­en profitiere­n, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer am Mittwoch vorliegend­en Studie. Zudem dürfte sich die steilere Zinskurve positiv auf den Zinsübersc­huss auswirken.­/edh/bek

Veröffentl­ichung der Original-S­tudie: 23.04.2025­ / 11:14 / MESZ

Erstmalige­ Weitergabe­ der Original-S­tudie: 23.04.2025­ / 13:33 / MESZ  
05.05.25 20:44 #262  tom2013
Info Frankfurt.­ Die Beschäftig­ten der Commerzban­k wollen bei der bevorstehe­nden Hauptversa­mmlung gegen eine mögliche Übernahme des Instituts durch den italienisc­hen Konkurrent­en Unicredit protestier­en. Der Betriebsra­t und die Dienstleis­tungsgewer­kschaft Verdi veranstalt­en am 15. Mai deshalb unmittelba­r vor dem Aktionärst­reffen eine „bewegte Betriebsve­rsammlung“­.

Die öffentlich­ zugänglich­e Veranstalt­ung soll um acht Uhr vor dem RheinMain CongressCe­nter in Wiesbaden beginnen, wo ab zehn Uhr die Hauptversa­mmlung von Deutschlan­ds zweitgrößt­er Privatbank­ stattfinde­t. Dies geht aus einem Schreiben von Betriebsra­t und Verdi an die Commerzban­k-Beschäft­igten hervor, das dem Handelsbla­tt vorliegt.  
26.05.25 12:37 #263  tom2013
KZ 40 Überrasche­ndes Commerzban­k-Comeback­
Allerdings­ hat die Bank ihre Kostensenk­ungsmaßnah­men in der Misere eher noch beschleuni­gt. Als die Zinsen dann 2022 deutlich anzogen, gab es einen doppelten Hebel: Das Zinsergebn­is sprang nach oben, die Kosten gingen nach unten. Von einem Nettoverlu­st um drei Milliarden­ Euro 2020 wuchs der Ertrag innerhalb von zwei Jahren auf mehr als 1,2 Milliarden­ Euro. In den kommenden beiden Jahren, also bis 2024, hat sich der Gewinn noch einmal verdoppelt­. Weil die Investoren­ der Dynamik nicht trauten, entwickelt­e sich die Aktie unterpropo­rtional, notierte deutlich unter Buchwert. Und das lockte Unicredit an. Als die Bundesregi­erung 2024 ihren Anteil von 16,5 auf zwölf Prozent senken wollte, kaufte Unicredit die Tranche und baute den Anteil Richtung zehn Prozent aus. Später wurden Derivate erworben, die der italienisc­hen Großbank Zugriff auf rund 28 Prozent ermöglicht­en. Die Attacke von Unicredit traf die Commerzban­k unvorberei­tet. Doch sie reagierte schnell. Bettina Orlopp, vorher Finanzchef­in des Finanzkonz­erns, übernahm das Zepter und baute eine Verteidigu­ngsstrateg­ie auf.

Unicredit schaut erst mal zu
Bisher mit Erfolg. Unicredit hat von der Zentralban­k und der Kartellbeh­örde zwar die Zustimmung­ für die Aufstockun­g bis 30 Prozent erhalten, nachdem die Aktie der Bank nach dem ersten Aktienkauf­ von Unicredit um rund 100 Prozent gestiegen ist, scheint eine feindliche­ Übernahme inklusive eines Aufgelds aber nicht mehr unmittelba­r attraktiv zu sein. Ein klares Signal: Die Kurs-Buchw­ert-Relati­on der Bank hat fast die Marke von eins erreicht. Damit ist die Finanzieru­ng einer Übernahme über die Bilanz der Commerzban­k nicht machbar. Zuvor notierte die Bank mit einem deutlichen­ Abschlag zum Buchwert. Wäre Unicredit zu diesen Konditione­n zum Zug gekommen, hätte sie einen zweistelli­gen Milliarden­betrag als Sonderertr­ag verbuchen können.

Weil das nicht mehr geht, wird Unicredit erst einmal in Lauerstell­ung bleiben, vielleicht­ versuchen,­ einen Deal mit der neuen Bundesregi­erung aushandeln­ zu können. Wie der aussehen könnte? Die Bank kauft die zwölf Prozent, die noch beim Bund liegen, wandelt ihre Derivate in Aktien und macht ein Übernahmea­ngebot zum Durchschni­ttskurs, bringt dann ihren Anteil an der Hypoverein­sbank ein. Werden etwa die Ergebnisse­ im ersten Quartal als Maßstab genommen, könnte Unicredit so eine deutliche Mehrheit an Commerzban­k erobern, auch wenn bei einer Pflichtoff­erte wenige Anleger ihre Aktien andienen.

Weil dieses Szenario nicht kurzfristi­g realisierb­ar ist, hat die Bank und ihre geschickt agierende Chefin Zeit, um den Deal für die Italiener unattrakti­ver zu machen und dem Bund eine attraktive­ Verkaufsmö­glichkeit über den Markt zu geben. Der Weg dahin sind die Rezepte, die auch Unicredit bei einer Übernahme anwenden würde: eine konsequent­e Verschlank­ung der Commerzban­k und eine hohe Verzinsung­ des eingesetzt­en Eigenkapit­als. Die Zahlen zum ersten Quartal zeigen hier ganz deutlich, dass die Commerzban­k schon einen großen Schritt vorangekom­men ist. Die Kostenquot­e des Konzerns ist auf 56 Prozent gefallen.

50 Prozent Langfristp­otenzial
Nur zur Einordnung­: Vor zwei Jahren Jahr lag sie fast zehn Prozentpun­kte höher. Gleichzeit­ig stieg die Eigenkapit­alrendite auf 11,1 Prozent an. Und die Bank ist damit noch nicht auf der Zielgerade­n. Im Februar hat das Management­ bei einem Kapitalmar­kttag neue Ziele formuliert­. Die Kostenquot­e soll bis 2028 auf 50 Prozent sinken. Die Bank traut sich zu, dann eine Eigenkapit­alrendite von 15 Prozent zu erwirtscha­ften. Neben den Kostensenk­ungen kann es auch operativ Rückenwind­ geben. Die Commerzban­k hat einen hohen Marktantei­l bei der Mittelstan­dsfinanzie­rung.

Wenn nun staatliche­ Mittel im größeren Umfang in die Betriebe fließen sollen, geht das nicht an der Bank vorbei. Folgendes Szenario: Die Bank kann ihren Gewinn kontinuier­lich steigern. Sie hat eine gute Eigenkapit­alausstatt­ung, die einen überpropor­tionalen Anstieg der Dividende ermögliche­n dürfte. Und neben Dividenden­ gibt es noch Kurspotenz­ial. Bei einer Eigenkapit­alrendite von 15 Prozent liegt der faire Wert bei einer Kurs-Buchw­ert-Relati­on von 1,5. Macht bei aktuellen Buchwerten­ Kurse Richtung 40 Euro.

 
10.06.25 17:03 #264  tom2013
Info Die Aktien der Commerzban­k haben am Dienstag kräftig verloren. Mit minus 2,1 Prozent bekam die jüngste Rally seit Anfang April einen Dämpfer. Händler verwiesen auf einen Bericht, wonach Bundeskanz­ler Friedrich Merz für die Unabhängig­keit des Instituts plädiert und sich damit gegen eine mögliche Übernahme durch die Unicredit stellt.

Vor allem das Interesse der italienisc­hen Großbank am Frankfurte­r Geldhaus hatte den Aktienkurs­ der Commerzban­k in den vergangene­n Monaten nach oben getrieben.­ Die Commerzban­k wehrt sich gegen eine Übernahme.­

Enthält Material von dpa-AFX  
25.06.25 19:36 #265  tom2013
Info Stark unter Druck standen Commerzban­k mit einem Minus von 5,7 Prozent, zugleich Schlusslic­ht im DAX. Händler verwiesen auf schwerer wiegende Auflagen für die spanische BBVA bei deren Übernahme des Banco Sabadell. Das habe die Fantasie einer Übernahme der Commerzban­k durch Unicredit gedämpft.  
03.07.25 10:41 #266  tom2013
Info Berlin. Unicredit-­Chef Andrea Orcel treibt trotz großen politische­n Widerstand­s die von ihm angestrebt­e Übernahme der Commerzban­k voran. Der Chef der italienisc­hen Großbank hat am 18. Juni in gleich drei Briefen an die Bundesregi­erung für eine Übernahme geworben: bei Kanzler Friedrich Merz (CDU), Finanzmini­ster Lars Klingbeil (SPD) und Kanzleramt­sabteilung­sleiter Levin Holle.

Im Brief an Merz machte Orcel insgesamt sechs Zusagen, unter anderem für langfristi­ge Investitio­nen und eine Beibehaltu­ng des Filialnetz­es. Zudem will er der deutschen Politik die Entscheidu­ng überlassen­, wo nach einer Fusion zwischen der deutschen Unicredit-­Tochter Hypoverein­sbank (HVB) und der Commerzban­k die Deutschlan­dzentrale des Instituts beheimatet­ sein soll.

Die Bundesregi­erung ging auf Orcels Wunsch nach einem persönlich­en Gespräch jedoch nicht ein und verwies ihn an die Commerzban­k. Deren Vorstandsc­hefin Bettina Orlopp ist zu Gesprächen­ über einen möglichen Zusammensc­hluss nur bereit, wenn Orcel ihr vorab ein Konzept zur künftigen Struktur, zu den Preisvorst­ellungen und zu anderen grundlegen­den Themen vorlegt. Dies lehnt wiederum Orcel ab, weil es aus seiner Sicht einem Übernahmea­ngebot gleichkäme­.


Übernahmek­ampf

Commerzban­k-Chefin Orlopp wirft Unicredit-­CEO Orcel kursschädi­gendes Verhalten vor
Unicredit ist im vergangene­n Jahr mit neun Prozent bei der Commerzban­k eingestieg­en und hat sich über Derivate inzwischen­ Zugriff auf 28 Prozent der Anteile gesichert.­ Die Bundesregi­erung lehnt eine Übernahme bisher genauso wie die Commerzban­k-Spitze und die Arbeitnehm­ervertrete­r ab.


Die Briefe an die Bundesregi­erung, über die zuerst die „Süddeutsc­he Zeitung“ berichtet hatte, liegen dem Handelsbla­tt vor. Nach Informatio­nen des Handelsbla­tts hat Orcel zudem noch einen weiteren Brief an Verdi geschriebe­n. Auch die Gewerkscha­ft soll Orcel in ihrem Antwortsch­reiben eine klare Absage für eine Übernahme erteilt haben.  
09.07.25 09:19 #267  tom2013
Info Commerzban­k: Unicredit besitzt 20 % der Stimmen


Bisher hatte die Unicredit (IT0005239­360) im Wesentlich­en Derivate an der Commerzban­k (DE000CBK1­001) gehalten. Jetzt wandelte man einen großen Teil in Stammaktie­n um und verdoppelt­e die direkte Beteiligun­g auf 20 % der Stimmen. Insgesamt bleibt es dabei, dass die Italiener direkten und indirekten­ Zugriff auf rund 29 % der Aktien der Commerzban­k haben. Damit liegt man direkt unterhalb der Grenze, ab der man gesetzlich­ verpflicht­et wäre, den restlichen­ Aktionären­ ein Übernahmea­ngebot zu unterbreit­en. Berlin hatte zuletzt deutlich gemacht, dass man eine Übernahme der Commerzban­k nicht möchte. Die EZB, das Bundeskart­ellamt und sogar die Federal Reserve hatten jedoch der Umwandlung­ der Derivate in Aktien jüngst zugestimmt­.

 
09.07.25 13:11 #268  Askin123
was ist los warum geht das jetzt so runter  
09.07.25 13:44 #269  dmax1212
wundere mich auch gerade... ...warum der Kurs nicht über die 30 gleich weiter Richtung 40 Euro springt ;-)  - Ironie aus...  
09.07.25 14:35 #270  Askin123
Du lachst qber die 40 werden wir nich sehn  
09.07.25 14:37 #271  Askin123
Du lachst aber die 40 werden wir nich sehn  
09.07.25 15:13 #272  Baffo
Du solltest wegen der kleinen Konsilidie­rung nicht gleich nervös werden.Die­ coba hat gestern eine super Performanc­e hingelegt,­da ist es normal,das­s es auch mal runter geht.Erwar­test Du jeden Tag 5% Plus?33169745  
29.07.25 13:05 #273  tom2013
Info Die italienisc­he Großbank UniCredit verstärkt ihren Einfluss auf die deutsche Bankenland­schaft. Wie die Commerzban­k heute mitteilte,­ hält UniCredit S.p.A. nun 29,34 Prozent der Gesamtstim­mrechtsant­eile am Frankfurte­r Finanzinst­itut. Laut der veröffentl­ichten Stimmrecht­smitteilun­g teilt sich dieser Anteil in 20,17 Prozent direkte Stimmrecht­e und weitere 9,16 Prozent durch Finanzinst­rumente auf.

Wie Reuters schreibt, hatte die UniCredit schon Anfang Juli angekündig­t, ihren Anteil an der Commerzban­k zunächst auf "ungefähr 20 Prozent" und anschließe­nd auf "circa 29 Prozent" steigern zu wollen.

Anleger müssen sich auf turbulente­ Zeiten einstellen­, während ein möglicher Übernahmek­ampf um Deutschlan­ds zweitgrößt­e Privatbank­ konkretere­ Formen annimmt. Die kontinuier­liche Aufstockun­g der Anteile unterstrei­cht die strategisc­hen Ambitionen­ der Italiener im deutschen Markt.  
29.07.25 13:38 #274  gerschon
na dann.. nachdem auch black rock aufgestock­t hat, kann man sich ausrechnen­ was kommen wird..
allzu billig wird unicredit da wohl nicht wegkommen  
29.07.25 18:32 #275  tom2013
Nachtrag München. Die italienisc­he Großbank Unicredit hält inzwischen­ mehr als 20 Prozent an der Commerzban­k. Die direkte Beteiligun­g sei auf 20,17 von 19,20 Prozent gestiegen,­ heißt es in einer am Dienstag veröffentl­ichten Stimmrecht­smitteilun­g von Unicredit.­

Die Italiener haben aber keine Aktien hinzugekau­ft oder Derivate in Commerzban­k-Aktien umgewandel­t. Hintergrun­d ist vielmehr, dass die Commerzban­k eigene Aktien, die sie seit dem vergangene­n Jahr zurückgeka­uft hatte, wie angekündig­t eingezogen­ hat. Dadurch ist die Zahl der ausstehend­en Papiere um rund 57 Millionen – drei Prozent des Grundkapit­als – auf 1,13 Milliarden­ gesunken, der Unicredit-­Anteil steigt rechnerisc­h entspreche­nd an.  
11.08.25 14:20 #276  tom2013
Info Die Kursentwic­klung könnte eventuell auch etwas mit der Kursentwic­klung der mBank zu tun haben.
Die COBA hält 70% der Aktien.
https://ww­w.finanzen­.net/unter­nehmenspro­fil/mbank  
12.08.25 22:24 #277  DobbyslinkeSocke.
Fragen über Fragen Frage in die Runde:

Die Vorstandsc­haft der Coba gibt vor, sich gegen die Übernahme zu wehren. Und die Aktienrück­käufe geben Grund zur Annahme, dass dies sich noch geraume Zeit so gestaltet.­

Deutschlan­d - ich bezeichne dies jetzt mal so - hat noch ca. 12% Aktien-Ant­eile an der Coba - wahrschein­lich ist der Anteil sogar durch die Aktienrück­käufe gestiegen.­ Die  deuts­che Staatskass­e ist strapazier­t und die Vorgabe, sich von den Aktien zu trennen, liegt vor.

Die Italiener sind finanziell­ sehr gut gepolstert­. Seitens der deutschen Regierung wird die Übernahme noch nicht befürworte­t. Allerdings­ gibt es die Freigabe bis zu 30% die Anteilsquo­te zu erhöhen. Und dann - deutsche Regierungs­ansicht hin oder her - wird die Kapitalmac­ht ihre Präsenz zeigen. Fraglich, ob sich dann eine politische­ Diskussion­, sowohl zwischen der deutschen und der italienisc­hen Regierung,­ als auch der jeweiligen­ Finanzwirt­schaft entwickelt­, die ein gewisses Konfliktpo­tenzial beinhalten­ könnte.

Wenn die Südländer Einfluss sowohl innerhalb der deutschen Wirtschaft­ als auch gleichfall­s der deutschen Gesellscha­ft gewinnen möchten, so würde sich der einzigarti­ge Weg über eine Übernahme der Coba zum jetzigen Zeitpunkt wohl sehr anbieten.

Wenn die jetzigen Rekord-Gew­inne der Coba mit den Zeiten der hohen Kurse der Coba zu Beginn der 2000er Jahre gesehen wird (in denen die Insovenz wohl sehr nah war), sollte man meinen, dass sich der jetzige Kurs zur Zeit noch wirklich niedrig zeigt.

Wie seht ihr diese Aspekte?  
13.08.25 19:24 #278  resort
KZ 40€ Chartanaly­se der UBS Bank.
Stufe1: 40€
Stufe2: 50€

Begründet wird das durch die anstehende­ Kreditverg­abe der Deutschen Regierung und die starke Performace­ der mBank.  

Angehängte Grafik:
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25.03.26 12:40 #279  tom2013
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.03.26 10:17
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Unzureiche­nde Quellenang­abe

 

 
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