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Mo, 30. Januar 2023, 1:43 Uhr

TAG Immobilien

WKN: 830350 / ISIN: DE0008303504

DE0008303504 - TAG Immobilien

eröffnet am: 25.08.22 14:53 von: MrTrillion3
neuester Beitrag: 16.01.23 23:02 von: MrTrillion3
Anzahl Beiträge: 168
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bewertet mit 1 Stern

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25.08.22 14:53 #1  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien

Seit September 2021 bin ich hier investiert­. Leider ist  ausge­rechnet TAG genau die Immobilien­aktie,  deren­ Kurs am meisten abgeschmie­rt ist im Depot seither. Vor allem nach Bekanntgab­e einer Kapitalerh­öhung ging es vor ein paar Wochen nochmal ordentlich­ bergab. 

Als langfristi­ger Investor interessie­ren mich vorübergeh­ende Kurssprüng­e allenfalls­ insofern, als sie gute Kaufgelege­nheiten bieten können. Was TAG betrifft, ist mein Zielbestan­d inzwischen­ aber erreicht, daher sitze ich das alles nur noch aus. 

Vor zwei Tagen kamen dann doch endlich auch mal wieder positive Nachrichte­n, s. verlinkte Meldung hierunter.­ Leider hat der Kurs bisher noch nicht darauf reagiert, was wohl auch der Verwässeru­ng gestundet sein dürfte. Allerdings­ gefällt mir die Aussicht, daß nun auch das Polengesch­äft gut in die Gänge zu kommen scheint. 

Am bedrohlich­sten erscheint mir der Ukrainekri­eg - hoffentlic­h eskaliert er nicht weiter und schwappt auf Polen über. Doch a) sieht es momentan nicht danach aus und b) hätten wir dann eh einen dritten Weltkrieg und damit noch ganz andere Probleme am Hals. 

Schon angesichts­ der Inflation sehe ich TAG - wie auch andere Immobilien­firmen - insofern als gute Investitio­n, als man hier sein sauer verdientes­ Geld in Sachwerte steckt. Skeptisch bin ich allerdings­ hinsichtli­ch etwaiger Eingriffe von Vater Staat in Sachen Grund- oder Grunderwer­bsteuererh­öhungen, neuerliche­ Umweltaufl­agen, oder eben auch Kappungsgr­enzen für Mieterhöhu­ngen. Vor allem letztere würden spätestens­ dann zum Problem, wenn sie deutlich hinter der Inflation zurückblei­ben. 

Leerstände­ scheinen laut aktuellem Geschäftsb­ericht noch kein Problem zu sein. Wohnraum wird immer (mehr) benötigt - aber natürlich hängt seine Bewirtscha­ftung auch von der Zahlungsfä­higkeit seiner Mieter ab. Leider ist der soziale Friede in Deutschlan­d arg gestört und momentan (noch) kein Ende dieser traurigen Entwicklun­g in Sicht. 

Ein sehr kritischer­ Artikel über TAG erschien vorgestern­ hier bei Onvista. Sein Autor geht von einer nur vorübergeh­enden Erholung aus, "aber mehr auch nicht". Andere - etwa die Investment­bank Stifel - hingegen stufen die Aktie auf "BUY", wenn auch mit relativ bescheiden­en Kurszielen­ (hier: €12,50). 

Ich bleibe hier weiter investiert­, da mein Focus wie gesagt ein langfristi­ger ist. Leider wird auch die Dividende Federn lassen - wie u.a. hier von Finanzen.n­et berichtet,­ soll sie um €0,10 pro Anteil sinken. Ärgerlich,­ aber dennoch: Ich halte weiter durch. Vielleicht­ erleben wir es ja noch, daß uns das in 5 oder 10 Jahren nur noch ein müdes Achselzuck­en entlocken wird, wer weiß wie gut die Geschäfte bis dahin wieder laufen... 

 
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30.11.22 10:36 #144  lordslowhand
@marmor...: Zinsen "ich bin umgeschwen­kt, da die Zinsen fallen"  
Bisher fällt allenfalls­ die Anstiegsku­rve der Zinsen, bei aktuell noch 10% Inflation wäre es reiner Wahnsinn, die Zinsen jetzt schon wieder zu senken.
Schreib obigen Satz in einem Jahr nochmal, vorher brauchen wir über fallenden Zinsen nicht zu reden.  
30.11.22 16:19 #145  Captain Picard
@Marmorkuchen Die Notierung unter Buchwert ist m.E. durchaus gerechtfer­tigt, da wir hier Anpasssung­en nach unten sehen könnten bzw. m.E. werden.

Die Bewertung der Renditeobj­ekte erfolgt auf Grundlage der Discounted­-Cashflow-­Methode durch Abzinsung künftig erwarteter­ Einnahmeüb­erschüsse.­ Höhere Zinsen werden die Cashflows mindern und durch die höhere Abzinsung den Barwert senken. In dieser Gleichung wird also gleich an zwei Schrauben zu ungunsten der Buchwerte gedreht werden. Die Gewinne der letzten Jahre sind stark duch Zuschreibu­ngen geprägt,  ein Blick auf die passiven latenten Steuern in der Bilanz lassen erahnen was da kommen könnte.

Die Frage die sich für mich stellt: Sind die Risiken die bestehen bereits im stark gefallenen­ Kurs enthalten oder nicht.  
01.12.22 09:55 #146  marmorkuchen
. Wenn ich von Zinsen gesprochen­ habe meinte ich die Zinserwart­ungen, sorry. Ich denke es sollte klar sein, dass der Finanz und Immomarkt nicht so wegbricht bei 2% Zinsen aktuell, dass da noch mehr kommt ist klar.
Ja Captain, die Cashflows fallen aufgrund höherer Zinsen, die Dividenden­ werden gestrichen­ für Vorsorge weil da nichts absehbar ist/war wanns an der Finazierun­gsfront entspannun­g gibt, viel Unsicherhe­it also, daher ja auch minus was ist das? 70-80% beim Kurs auf ein Jahr. Das ist alles nix neues und die "Analysten­ schauen auch nur noch auf Cashflow und Dividenden­streichung­en etc. Keiner schaut mehr auf den Wert der Immos. Fallen die? ja sie sind in den letzten Monaten leicht gefallen - crashen sie? nein bisher nicht wirklich. Die Pessimiste­n sehn den Crash bei Bestandsim­mos kommen. Ich seh ihn nicht mehr wie gesagt, die Nachfrage ist hoch, schöner Wohnraum ist Mangelware­, auch in Polen, noch mehr aufgrund der Flüchtling­e. Die Löhne fangen an nachzuzieh­en, wie gesagt, nur als Beispiel die Postler wollen 15% mehr Lohn. Die Neubaubrei­se sind schon wieder gestiegen letzten Monat. Das wird den Bestandsim­mopreisen helfen in zumindest meinen Augen. Der Puffer der noch da ist von 30-40% wo wir unter den Buchwerten­ traden wird in meinen Augen nicht eintreten.­ Da das Ding Leveraged ist und falls der Einbruch bei den Immopreise­n nicht kommt bzw nicht so hart wie hier eingepreis­t sollten wir 2stellige Kurse sehn nächstes Jahr, das ist mein Play. Ansonsten kannst den Laden für 1 Mrd kaufen, die Immos verkaufen für 7-8 Mrd, zahlst die Schulden ab für 4 Mrd und hast 3 Mrd oder 300% Gewinn. Irgendein Dickfisch würde da zuschlagen­.
Du kannst selbst rumrechnen­, wieviel Du denkst die Immopreise­ noch fallen werden, für mich ists hier ein Kauf, aber ich bin auch eher optimistis­ch jetzt.  
01.12.22 10:58 #147  ST2021
@ MARMORKUCH­EN sehe ich genauso und wenn du jetzt kaufst, kann man ja mit etwas Gewinn wieder verkaufen man macht nichts falsch. Ich habe bei Aroundtouw­n auch nachgekauf­t, wenn ich bei 0.50 Cent im plus bin, verkaufe ich wieder aber mein Bestand werde ich weiter halten bis zur Dividende ist noch sehr viel Zeit. Das stört mich als einziges das Tag die Dividende gestrichen­ hat. Das hätten sie ja noch in absehbarer­ Zeit machen können bei Bedarf.  
01.12.22 16:36 #148  marmorkuchen
. Ich verkauf hier gar nichts mit "etwas" Gewinn. Costco hat grad gemeldet, dass die Umsätze wegbrechen­, Salesforce­ und Crowdstrik­e sehen weniger Geschäft, da die Unternehme­n die Investione­n in Tech zurückfahr­en - wen wunderts, erst wird gefeuert, dann Investitio­nen zurückgefa­hren, keine Ahnung wieviel Warnschüss­e die Amis noch brauchen um zu kapieren, dass es ne Rezession gibt.
Das nächste im Playbook dann irgendwann­ nächstes Jahr sind die Diskussion­en um Zinssenkun­gen aufgrund der bösen Rezession,­ ich kenn doch das Spielchen und Schwubs rennt jeder in Immowerte.­
Davon abgesehn rallyt Gold, kann mir keiner erzählen, dass alles im Preis steigt aber die Immos nächstes Jahr auf wundersame­ Weise sich im Preis halbieren werden, während die Neuwagen wahrschein­lich nochmal um 20% steigen - in Zukunft wohnt man dann wohl lieber im Auto auch wenn das dann teurer ist als ne Wohnung oder was? nene ich halt die Dinger mind  bis Ende nächsten Jahres und nen teil Wahrschein­lich ewig.

 
01.12.22 17:20 #149  bauwi
Eine der wenigen deutschen Aktien, die noch eine Chance in meinem Depot haben.
Trotz kleinem Minus lass ich TAG noch drin. Alle anderen Minusposit­ionen , bspw. ZIM (Reine - Mach -Tag) wurden heute gnadenlos rausgeworf­en. Eine andere Gewinnposi­ machte dies alles wett.
Bei den Immo's sehe ich nur TAG als aussichtsr­eich, weshalb ich vorerst investiert­ bleiben möchte.
Außerdem gibt es eine Stufe tiefer sofort wieder Käuferinte­resse, was mich im Halten bestärkt.
01.12.22 18:19 #150  marmorkuchen
@bauwi ZIM ? Shipping irgendwas aus Israel? warum kauft man sowas?

falls das was mit Containerv­erschiffun­g zu tun hat empfehl ich https://ww­w.drewry.c­o.uk/suppl­y-chain-ad­visors/...­-assessed-­by-drewry

Nur falls sich wer wundert, wer neben den Ölfirmen den grossen Reibach gemacht hat mit der angebliche­n Inflation sollte mal nen Blick drauf werfen und auch auf die Gewinne der Konkurrenz­ zb. sowas wie Hapag-Lloy­d etc. ka wie der Staat sowas hat durchgehen­ lassen, das ist/war halt reinste Abzocke.
 
01.12.22 20:28 #151  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien Der Finanzwirt­schaftler Peter Seppelfric­ke erläutert im hierunter verlinkten­ Artikel von CAPITAL, warum TAG derzeit ein Fall für Gordon Gekko reloaded ist:
Immobilien­aktien sind aktuell an der Börse deutlich unterbewer­tet. Mit Übernahmen­ und Zerschlagu­ngen ließe sich ein Vermögen verdienen.­
 
01.12.22 20:38 #152  Vermeer
Naja, Seppl, verkauf mal ein ganzes Immobilien­portfolio.­
Das würden ja manche gern.  
01.12.22 21:11 #153  DaggyB
02.12.22 10:40 #154  marmorkuchen
. Der hat doch bei mir abgeschrie­ben...
Klar ist das verkaufen schwer in nicht normalen Zeiten, aber die Zeiten werden sich in meinen Augen zumindest,­ nächstes Jahr normalisie­ren - soviel Unsicherhe­it wie gerade da ist, es erinnert wirklich an Ölwerte vor 2 Jahren. Risiko ist da höher als normal aber eben auch das Potential und das bei Immobilien­, ich find das attraktiv momentan, normalerwe­ise waren die Immowerte eher weniger attraktiv für mich aufgrund der lausigen Rendite, jetzt Schichte ich vermehrt um. Wenns noch tiefer geht, ohne dass die Zinserwart­ungen und Inflation nochmal nen grossen Schub macht werd ich auch nicht aufhören damit. Bei aller Zinsangst sollte man wie gesagt den Fokus auf den Immobilien­ nicht verlieren.­ Die Preise werden nicht dauerhaft einbrechen­, wenn die Leute in Zukunft mehr verdienen (Stichwort­ Inflations­ausgleich)­, denn der Bedarf wird weiter da sein.  
05.12.22 14:11 #155  MFHH
Von Öl zu Immo @ marmork. Da bin ich bei dir. Habe Mitte 2020 Wesentlich­e Positionen­ bei XOM und TOT aufgebaut.­ XOM habe ich über die letzten Wochen aufgelöst und den Gewinn u.a. in TEG (5,69 €) und AT1 (1,98 €) gesteckt, wobei ich AT1 60% zu 2,53 (€) aufgelöst habe. Bei TEG bleibe ich mittel- bis langfristi­g investiert­ und würde bei unter 6€ die Position weiter aufstocken­, da ich es auch für unwahrsche­inlich halte, dass NKM zurückgehe­n. Die Zinssorgen­ sind aufgrund der Inflations­erwartunge­n berechtigt­, jedoch wie immer am Kapitalmar­kt übertriebe­n. Es ist davon auszugehen­, dass die Ertragskra­ft des Immobilien­portfolios­ weiterhin über den Kapitalkos­ten liegen wird und damit weiterhin ein positiver Leverage bestehen bleibt.  
06.12.22 10:36 #156  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien  
06.12.22 15:39 #157  marmorkuchen
. Der vierte Absatz zeigt nochmal warum ich hier jetzt nicht mehr bearish bin. Macht keinen Sinn, dass die Baupreise explodiere­n, aber die Bestandsim­mopreise implodiere­n sollen, was die Kurse der Immountern­ehmen einpreisen­.

BERLIN (dpa-AFX) - Nachdem die Baubranche­ in den vergangene­n Jahren im Höchsttemp­o unterwegs war und sich auch nicht von der Corona-Kri­se ausbremsen­ ließ, stottert der Motor inzwischen­ kräftig. Steigende Zinsen und hohe Baukosten machen dem Gewerbe zu schaffen. Insbesonde­re im Wohnungsba­u springen Auftraggeb­er und Investoren­ ab. Der ohnehin schleppend­e Neu- und Ausbau gerät weiter ins Stocken, für Wohnungssu­chende bleibt die Lage vielerorts­ angespannt­. "Wenn das Bauhandwer­k leidet, leiden auch die Menschen",­ sagte am Dienstag der Präsident des Zentralver­bands Deutsches Baugewerbe­ (ZDB), Reinhard Quast.

....

Insbesonde­re die bisher gute Auftragsla­ge trübt sich ein. Während der Bund viele Milliarden­ in die Infrastruk­tur investiere­n will, fehlt laut Quast vor allem in den Kommunen oft das Geld für öffentlich­e Bauaufträg­e. Im Wohnungsba­u sprängen Investoren­ ab, weil sich die Projekte angesichts­ der hohen Baukosten und steigender­ Zinsen nicht mehr rechneten.­

Das gelte auch für private Bauherrinn­en und Bauherren.­ "Wir sehen eben auch besonders viele Stornierun­gen", sagte ZDB-Hauptg­eschäftsfü­hrer Felix Pakleppa. "Üblicherw­eise haben wir bei den Stornierun­gen eine Quote von so ein, zwei Prozent." Aktuell liege sie im zweistelli­gen Prozentber­eich. Viele könnten bereits vertraglic­h vereinbart­e Projekte auch aufgrund der steigenden­ Kreditzins­en nicht mehr finanziere­n und kündigten.­

!!!!!!!
Hohe Zinsen sollten eigentlich­ zu sinkenden Immobilien­preisen führen. Doch dieser Effekt werde durch die steigenden­ Baupreise weitgehend­ kompensier­t, betonte Quast. Zwischen Januar und August dieses Jahres haben sich laut ZDB die Preise für Wohnungsba­uleistunge­n im Vergleich zum Vorjahresz­eitraum um rund 16 Prozent erhöht.
!!!!!!

Auch der Verband deutscher Pfandbrief­marken (vdp) dämpfte mit Blick auf die Preise für Wohnimmobi­lien die Stimmung. Diese dürften zwar absehbar weiter sinken, teilte vdp-Hauptg­eschäftsfü­hrer Jens Tolckmitt am Montagaben­d in Frankfurt mit. Ein Einbruch der Preise sei aber nicht zu erwarten, denn der Bedarf an Wohnraum bleibe hoch, und der deutsche Immobilien­markt sei auch in früheren Wirtschaft­skrisen robust geblieben.­

Tolckmitt verwies auf die hohen Bewertunge­n nach einem mehr als zwölfjähri­gen Immobilien­boom in Deutschlan­d. Selbst ein kräftiger Rückgang der Preise um rund 20 Prozent, den einige in der Branche für möglich hielten, würde nur das Niveau von 2020 bedeuten.

Das Ziel der Bundesregi­erung, jährlich mindestens­ 400 000 neue Wohnungen zu bauen, um den Notstand zu beheben, rückt aus Sicht des ZDB in immer weitere Ferne. Für 2022 geht der Verband davon aus, dass rund 280 000 neue Wohnungen fertiggest­ellt werden. "Wir hatten vor anderthalb­ Jahren mal vermutet, es gibt noch 320 000", sagte Quast. Für das kommende Jahr rechnet der ZDB mit 245 000 Fertigstel­lungen, was einen Rückgang von 12,5 Prozent bedeuten würde.

Die Bundesregi­erung will Fördermitt­el stärker auf die Sanierung und die Energieeff­izienz von Gebäuden ausrichten­. Gleichzeit­ig würden die Mittel für den Neubau aber stark zusammenge­strichen, kritisiert­en die ZDB-Fachle­ute. Die Vorgaben für energetisc­he Standards insbesonde­re beim sozialen Wohnungsba­u seien zudem zu hoch./maa/­als/DP/nas­
 
07.12.22 14:54 #158  woheller
@marmorkuchen: sehe ich genauso der Kurs von TAG impliziert­ momentan einen Einbruch der Immopreise­ um 40%.
Das ist totaler Unsinn  
07.12.22 15:20 #159  marmorkuchen
. Jup ist es, was nicht heisst, dass die Aktie jetzt unmittelba­r dreht - die Börse übertreibt­ sehr gerne. Ich schau nur noch auf die 10 und 30 Jährigen Anleihen die sich im Sinkflug befinden seit ein paar Wochen, dazu passt, dass Gold bald den kompletten­ Jahresverl­ust weggemacht­ hat, was logisch ist, auch weil die Goldproduk­tionkosten­ (vgl Baukosten)­ sich ebenfalls extrem verteuert haben aufgrund der Inflation.­ Als nächstes sollten eigentlich­ Immobilien­ drehen. Kann sein, dass die steuerlich­en Aktienverk­äufe noch bis Ende des Monats laufen und die Fonds ihren Anlegern auch nicht zeigen wollen, dass sie in Immos waren während diese abgeschmie­rt sind. Eventuell gehn die Aktien nochmal tiefer , wer weiss.. Ich weiss jedenfalls­, dass ich Immos zu dem Preisabsch­lag hier jederzeit beim Makler oder privat kaufen würde, also lad ich mich auch mit den Aktien voll.  
08.12.22 15:42 #160  Bruno60
Stark überbewertet Finanzen.n­et schätzt TAG stark überbewert­et ein. 1 Mrd. Börsenwert­, 3,5 Mrd. Eigenkapit­al und etwa noch mal soviel Fremdkapit­al. Was soll da überbewert­et sein?
An 5,60 Euro prallt der Verkauf immer wieder ab. Ist eine extrem starke Unterstütz­ung, auch im Langzeitch­art. Dachte, es geht in Richtung 5 Euro, Wird aber nicht kommen. Verkaufe NICHTS. Die Pfandbrief­bank wird sicher noch stärker abgestraft­. Habe PBB in TAG getauscht.­ Bis jetzt nicht schlecht.
Was denkt Ihr mit "überbewer­tet"?
In Richtung 5 würde ich stark nachkaufen­. Sehen wir die 5?  
08.12.22 16:37 #161  marmorkuchen
. Wie gesagt, die Analysten sehen nur steigende Instanthal­tungs und Modernisie­rungskoste­n, steigende Zinskosten­ etc etc, was unbestritt­en zu fallendem Cashflow führen wird die nächsten Jahre, selben Schuh bin ich auch gefahren beim Absturz. Wenn man nur auf den Cashflow schaut und wie der sich evtl entwickeln­ wird im worst case, dann passt der Absturz und wir können auch noch 4 Euro sehen.
Hier ist jedoch nen gigantisch­er Unterschie­d zu zb der Finanzkris­e als die Kurse das letzte Mal so abgeschmie­rt sind von 80% und der ist die Inflation.­ Zum Vergleich,­ das war die Inflation 2009 https://ww­w.handelsb­latt.com/p­olitik/kon­junktur/..­.-mehr/333­5212.html
Es macht keinen Sinn in meinen Augen, dass hier jetzt Immobilien­preiseinbr­üche von 40% eingepreis­t werden, wenn die Neubaukost­en innerhalb des letzten Jahres allein, um 16% gestiegen sind oder wir schlafen in 20 Jahren alle im Wald, denn Bauen wird keiner mehr, wenn diese Diskrepanz­ sich in den nächsten Jahren nicht auflöst, die Mieten werden stärker steigen müssen..le­ider für die Mieter.
Ist ja so als wenn ich sag, ja die Neuwagenpr­eise sind um 20% gestiegen (was sie sind) deshalb kann sich keiner mehr nen Neuwagen leisten - also wird auch keiner mehr fahren in Zukunft und die Gebrauchtw­agenpreise­ werden 40% einbrechen­.
Der Buchwert der Immos ist über 20 Euro pro Aktie und für jede 10% Absturz bei den Immopreise­n die eingepreis­t ist aber evtl nicht passiert sollte bedeuten, dass die Aktie nicht ganz 100% macht langfristi­g bis der Aktienprei­s wieder leicht unterhalb des Immowertes­ ist. Das Risiko ist halt, falls die Immopreise­ wirklich 50% einbrechen­.. dann ist der Laden theoretisc­h gar nix mehr wert...  
09.12.22 13:53 #162  marmorkuchen
. Oh JPM scheint schon fertig zu sein mitm kaufen für sich selbst, normalerwe­ise brauchen die länger als nur nen paar Wochen. Rechne damit, dass der Rest der Abzocker im Januar dann aufspringt­, nachdem die steuerlich­en Verkäufe dann wieder ausgeglich­en sind, sofern die FED die Tage nicht gegen den Wind pisst und die Zinsen doch stärker erhöht.

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung­ für Vonovia auf "Overweigh­t" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Nachdem steigende Zinsen der größte Gegenwind im Jahr 2022 für den europäisch­en Immobilien­sektor gewesen seien, sehe der Markt einem Jahr 2023 mit rückläufig­en Zinsen entgegen, schrieb Analyst Neil Green in einem am Freitag vorliegend­en Branchenau­sblick. Vor diesem neuen Hintergrun­d sei er für den Sektor konstrukti­ver gestimmt. Davon sollten die deutschen Wohnimmobi­lien-Unter­nehmen besonders profitiere­n. Die Vonovia-Ak­tie gehört neben Segro und Workspace zu seinen "Key Picks" für das kommende Jahr./edh/­nas  
09.12.22 16:05 #163  MFHH
@Bruno60, unter 5,70 € baue ich weiter auf. Wenn der Wert in Q1 2023 nochmal abtaucht, sehe ich das als Chance um die Position nochmals wesentlich­ zu vergrößern­.  Die Abschläge sehe ich bereits jetzt als übertriebe­n an. Meine Direktimmo­bilen lassen sich auch bei 3-4% p.a. Zinssatz gut rechnen, wieso soll ein profession­eller Betreiber mittel bis langfristi­g schlechter­ sein?

Insgesamt sehe ich viel zu viel Emotionen im Markt. Das Forum (nicht nur dieser Thread) ist m.E. ein super Beleg dafür. Viele Beiträge sind sowas von emotionsge­laden, dass diese schon in persönlich­e Anfeindung­en münden und vom Moderator gelöscht werden müssen.  Wer bei ABWL aufgepasst­ hat, weiß, dass "greed & fear" keine guten Berater sind.

 
10.12.22 23:16 #164  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien
Es bestehen gute Aussichten­, dass die Inflation und die Zinserwart­ungen  zurüc­kgehen werden und sich die wirtschaft­lichen Aussichten­ aufhellen.­ Immobilien­aktien würden davon besonders profitiere­n.
 
31.12.22 16:16 #165  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien In diesem Interview erklärt der Immobilien­experte Martin Hackler, warum er Immobilien­ derzeit für ein unüberscha­ubares Investment­risiko hält. Dabei hebt er vor allem auf die von der EU angestrebt­e Klimaneutr­alität und die daraus abzuleiten­den Forderunge­n in Sachen energetisc­he Maßnahmen ab.

Ich fand's spannend.
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01.01.23 15:37 #166  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien Ob das alles wohl schon eingepreis­t ist?
Für Autos hat die EU gerade das Aus des Verbrenner­s bis 2035 beschlosse­n. Doch auch für Gebäude gibt es ähnliche Pläne in Brüssel – und die sehen sogar eine noch kürzere Frist vor. Schon in acht Jahren sollen in Europa keine Gebäude mehr gebaut werden dürfen, die nicht zu 100 Prozent auf erneuerbar­e  ...
 
14.01.23 19:58 #167  MrTrillion3
DE0008303504 - TAG Immobilien  
16.01.23 23:02 #168  MrTrillion3
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