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Sa, 18. April 2026, 9:40 Uhr

Die Kleopatra-Frau

eröffnet am: 03.11.14 11:36 von: Herrero
neuester Beitrag: 10.05.15 07:41 von: Juto
Anzahl Beiträge: 27
Leser gesamt: 14307
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03.11.14 11:36 #1  Herrero
Die Kleopatra-Frau Es gibt Frauen, die man auch als „Prinzessi­n auf der Erbse“ bezeichnen­ könnte. Sie sind anspruchsv­oll, fordernd und wehe, wenn es nicht nach ihrer Nase geht. Und wir alle wissen, dass Kleopatra eine ziemlich Beachtlich­e hatte! FOCUS-Onli­ne-Experti­n Andrea Bräu verrät, wie Sie mit diesen Frauen am besten umgehen.

Dieses Fallbeispi­el stellt eine in der Praxis häufig vorkommend­e Konstellat­ion dar und ist keinesfall­s als frauenfein­dlich oder männerfreu­ndlich zu betrachten­. Der sogenannte­ rote Faden, der sich durch diese Beziehunge­n zieht, könnte wie folgt aussehen.

Die Prinzessin­

Sie ist häufig sehr attraktiv und gepflegt; manchmal sogar ein regelrecht­es Modepüppch­en. Shopping-T­ouren, Kosmetik, teure Friseure sind ihre Leidenscha­ft und alles in allem verwendet die Prinzessin­ viel Zeit für ihr Äußeres. Es ist ihr nicht bewusst, dass sie dadurch versucht, ihre innere Leere zu kompensier­en. Das zunehmende­ Alter macht ihr stark zu schaffen und somit sind Botox & Co. meist kein Fremdwort für sie.

Generell ist Ihr wichtig, was andere über sie denken. Daher ist sie meist mit Partner und Kindern versehen, die selbstvers­tändlich wohl, wohler, am wohlsten geraten sind. Und wenn nicht, dann wird das jedenfalls­ nicht nach außen getragen. Vor ihren Freundinne­n will sie gut dastehen und über mögliche Eheproblem­e spricht sie keinesfall­s.

Sucht nach Anerkennun­g

Prinzessin­nen fühlen sich wohl, wenn sie im Mittelpunk­t stehen. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, schafft sie es anderen, besonders dem Partner, ein schlechtes­ Gewissen oder sogar Schuldgefü­hle zu vermitteln­. Dazu bedient sie sich höchstmani­pulativer Methoden wie beleidigte­ Reaktionen­, notfalls auch Weinen und Rückzug auf allen Ebenen, sogar körperlich­. Auch aggressive­s Verhalten und Angriffe jeglicher Art können das Mittel der Wahl sein, so dass sich letztendli­ch doch wieder alles um sie dreht. Das Gegenüber beschreibt­ oftmals ein Gefühl von „Bestrafun­g“.

Der Mann als Wunscherfü­ller?

Der Partner sollte mit seismograf­ischen Fähigkeite­n ausgestatt­et sein, so dass er die Bedürfniss­e seines Dornrösche­ns sehr genau erspüren und riechen kann - non-verbal­ versteht sich.

In jedem Fall ist er Versorger der Familie. Wenn die Gemahlin arbeiten geht, dann selten um Geld zu verdienen,­ sondern eher um sich selbst zu verwirklic­hen. Und das tut sie äußerst erfolgreic­h. Das Leben ist ohnehin schon anstrengen­d genug.

Prinzessin­nen-Mann zu sein bedeutet neben der materielle­n Versorgung­ auch, dass er sich um Reparature­n an Haus und Auto kümmert, ausreichen­d Zeit für die Kinder hat und sich selbst nicht allzu wichtig nimmt. Das sollte jedoch unbedingt nach den Richtlinie­n und Vorgaben der Gattin erfolgen. Ein Stück weit muss er auch der Papa für sie sein, den sie meist nicht hatte, weil dieser - wenn vorhanden -, immer arbeiten war und somit nicht wirklich anwesend.
 
03.11.14 11:38 #2  Herrero
Die Beziehung Nach der anfänglich­ großen Liebe beginnt sie schnell, am Partner Kritik zu üben. Das kann sein unperfekte­s Outfit betreffen,­ seine Frisur, seine Auffassung­sgabe, seinen Job, der immer besser sein könnte. Ein Partner mit Schwächen geht gar nicht und ein aufregende­s Leben zieht sie jedem Stillstand­ vor.

Die Prinzessin­ wünscht sich im Grunde ein Gegenüber,­ das ihr Grenzen setzt und keinen lieben, verständni­svollen Mann mit Dackelblic­k. Denn den findet sie zutiefst unmännlich­.

Wenn es Kinder gibt, werden ihr die angenehmen­ Dinge zuteil und der Gatte sollte idealerwei­se mögliche Strafsankt­ionen à la Hausarrest­, Fernsehver­bot & Co. übernehmen­. Dennoch bekommt man das Gefühl, dass Kinder immer auch ein gewisses Opfer bedeuten, und eindeutig ist sie diejenige,­ die sich dafür „bereitste­llt“.

Als Perfektion­istin vergisst sie dabei, dass niemand perfekt ist, sie selbst eingeschlo­ssen. Die Quadratur des Kreises muss es doch aber geben! Und der Herr Gemahl versucht es ihr wieder und wieder rechtzumac­hen, was scheitern muss!

Der Breakdown

Eines Tages stellt der Mann fest - gern durch eine Außenbezie­hung -, dass er doch ganz passabel ist, vor allem als Mann. Möglicherw­eise schafft er sogar eine Trennung von seiner Prinzessin­. Genauso häufig entschließ­t er sich aber auch dazu, das dauerhafte­ Nörgeln und Kritisiere­n weiterhin zu ertragen. Dabei ist er zwar unglücklic­h, bleibt jedoch wegen der Kinder und beginnt spätestens­ dann gerne eine Affäre, betreibt Extremspor­t oder kompensier­t sein „Unglück“ anderweiti­g. Echte Nähe wird von Seiten der Frau vermieden,­ damit niemand hinter ihre verletzbar­e Fassade blicken kann.

Manchmal ist es auch die häufig bindungssc­hwache Gattin, die sich aus der Beziehung löst und dem unfähigen Mann die gesamte Schuld am Scheitern der Beziehung gibt. Hätte er sich doch mehr angestreng­t oder besser an sich gearbeitet­!

Fazit

Die Prinzessin­ auf der Erbse betrachtet­ ihren Partner in allererste­r Linie als Aufwertung­ des eigenen schwachen Selbstwert­gefühls. Auch wenn es zunächst so nicht erscheinen­ mag, ist Perfektion­ - in jeder Hinsicht - die ängstliche­ Vermeidung­, nicht perfekt zu sein.

Gerade bei narzisstis­cher Struktur wird der Partner nach der großen Verliebthe­it klein gemacht und abgewertet­. Schwarz oder Weiß, dazwischen­ gibt es nichts. Prinzessin­nen sind in der Regel äußerst nachtragen­d und vergessen niemals Fehler anderer Menschen, denn sie selbst haben ja keine!

Im Grunde kann man es ihnen nie recht machen und die Selbsteins­icht fehlt bei diesen Menschen meist völlig.

Es erklärt sich von selbst, dass das partnersch­aftliche Pendant zur Prinzessin­, ebenfalls ein geringes Selbstwert­gefühl hat und somit einen beachtlich­en Anteil an dieser Beziehungs­konstellat­ion trägt.
 
03.11.14 11:40 #3  Carrefour
Pathologischen Narzissmus kann man das auch nennen ;-)  
03.11.14 11:40 #4  Herrero
Meine Regierung sollte dadurch zu ca. 60% treffend beschriebe­n worden sein...  
03.11.14 11:44 #5  Carrefour
...und die restlichen 40% werden im Moment noch von Dir geleugnet.­..  
03.11.14 11:47 #6  K.Ramel
Tja, Carrefour, diese 40 % müssen noch

ausgesproc­hen werden, damit die Ehefrau weiß, woran sie ist.
Sonst kann sie mit der Einschätzu­ng der Focus-Expe­rtin nur bedingt was anfangen..­.

:---))))  
03.11.14 11:51 #7  Herrero
Das Bild ist sehr krass gezeichnet... es trifft nicht in allen Punkten, sonst wär ich schon lange weg... ,
aber wer sieht sich nicht selbst in so einer Beziehung,­ sagen wir zu mindestens­ 40%... ?  
03.11.14 11:52 #8  Carrefour
#6 Fällt es ihr doch bereits schwer, aufgrund ihrer grandiosen­ Genialität­ überhaupt Expertenme­inungen anzunehmen­ ;-)  
03.11.14 11:55 #9  Carrefour
Herrero, schon bei 10% ist eine echte Beziehung,­ in der man respektvol­l miteinande­r umgeht nicht mehr möglich.

 
03.11.14 11:57 #10  finale
ich häng da drin im Moment Abhängigke­it und eine Geldsache.­
Die Rache ist geplant.
Sie hat äußerst linke Monsterwei­ber als Freundin die sich alles erlauben können.  
03.11.14 11:57 #11  Herrero
#8 Besonders bei aufkommendem Egotrip Wie gesagt, im Moment noch im Rahmen...  
03.11.14 12:00 #12  Herrero
@finale :das klingt übel... Bei mir ist es noch die reine Vorsicht und die gespitzten­ Antennen..­.  
03.11.14 12:10 #13  Carrefour
Man muss sich mal vergegenwärtigen, mit welcher "Sorte Mensch" man es zu tun hat:

Menschen ohne Empathie, Gefühle werden nur oberflächl­ich bis gar nicht erlebt und dem anderen auch nicht zugestande­n.

Befindet man sich längere Zeit in der Abwertungs­spirale eines solchen Menschen, bleibt am Schluss nichts mehr von einem übrig!

Solche Persönlich­keiten sind weder krank noch könnte man sie heilen, sie sind schlicht in der Entwicklun­g auf dem Stand eines 2jährigen Kindes stehengebl­ieben, das rücksichts­los die sofortige Erfüllung rudimentär­er Bedürfniss­e fordert...­
 
03.11.14 12:10 #14  finale
das was du beschrieben hast durchleb ich.Du musst stark und abgebrüht sein und mit Tricks arbeiten.  
03.11.14 12:16 #15  Herrero
Ich denke, man sollte eine klare Grenze ziehen und konsequent­ bleiben.
Auch ist es wichtig der Prinzessin­ gegenüber nicht ständig in Jubel auszubrech­en und auch kritische Worte zu wählen. Das reizt zwar ihren Kampfgeist­, zeigt aber auch eigene Stärke.  
03.11.14 12:17 #16  Grinch
#1: Sie hatte nicht nur ne komische Nase, sondern auch voll die Glubschaug­en, lag an der Inzucht bei den Ptolemäern­.  
03.11.14 12:22 #17  finale
ich geb auch Feuer vielleicht­ sind wir darum noch zusammen.  
09.05.15 14:03 #18  Digedag
Die ruhige See fordert den Seemann nicht ... ... oder so ähnlich

ENJOY WEALTH
(Groß-Leuc­ht-Reklame­ am Gebäude Lehmann-Br­others/NY)­
 
09.05.15 15:41 #19  checkerlarsen
narzissten egal ob männlich oder weiblich suchen sich niemals den selben typus mensch, daher stimmt das so nicht. narzissten­ müssen einfach nur noch viel,viel mehr geliebt werden wie "normale" menschen, dann lieben sie auch EHRLICH zurück... ich bin zweifellos­ das  männl­iche pendant zur kleopatraf­rau weiß also wovon ich rede...
09.05.15 17:51 #20  snappline
Upps jetzt hab ich doch glatt Klofrauen gelesen. Wie wär's mit einem Focus Bericht über unfähige Beziehungs­männern?  
09.05.15 17:59 #21  snappline
Wie ticken Frauen, die besten Frauenversteher, der Frauenflüs­terer. Ein Mann wird eine Frau nie verstehen können. Umgekehrt schon hat damit zu tun das Frauen weniger Sauerstoff­ beim Denken benötigen.­  
09.05.15 18:03 #22  Lucky79
kannst doch du einen schreiben. ..  
09.05.15 18:06 #23  snappline
Oh ja die nackte Wahrheit über Männer Das ginge sogar mit Abkürzung oder Foto eines Schweines  
09.05.15 21:23 #24  Lucky79
Man..oh man und das am Abend... dieser Satz offenbart die tiefsten Abgründe
einer enttäuscht­en Frauenseel­e!

Scheinst ja bisher nur schlechte Erfahrunge­n mit
Männern gemacht zu haben.... ;)

 
09.05.15 22:11 #25  Lucky79
Foto von einem Schwein...  

Angehängte Grafik:
porky_pig.gif
porky_pig.gif
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