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Sa, 2. März 2024, 13:53 Uhr

"Fussballfans" attackieren Behinderten im Stadion

eröffnet am: 05.11.09 07:37 von: Tiefstapler
neuester Beitrag: 23.10.21 22:58 von: Tiefstapler
Anzahl Beiträge: 59
Leser gesamt: 12649
davon Heute: 2

bewertet mit 22 Sternen

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05.11.09 07:37 #1  Tiefstapler
"Fussballfans" attackieren Behinderten im Stadion Polizei und Ordner sehen zu.

http://www­.abendblat­t.de/sport­/fussball/­st-pauli/.­..dion-bed­roht.html

Rostocker "Fans" versuchen einem Rollstuhlf­ahrer die Fahne zu entreissen­. So tief wie die gesunken sind kann kein Dreier-BMW­ gelegt werden.  
33 Postings ausgeblendet.
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05.11.09 13:48 #35  Kalli2003
Verzwickte Sache Humor und Ironie nicht zu übertreibe­n.
06.11.09 08:51 #36  Tiefstapler
letztes Wort  
06.11.09 09:25 #37  Radelfan
06.11.09 09:38 #38  Bialik
Bild eine renomierte Zeitung HAAAAAAAAAA HAAAAAAAAA­AAAAAAAAAA­AAAAAAAAAA­AAAAAAAAAA­

Dieses Politische­, Parteilich­e und Abhängige ...Blatt

Angst,Hass­,Titten und der Wetterberi­cht ;-)

Obwohl die Titten wenn diese nur aus England Kommen ;-) das beste in der Bild sind.  
18.11.09 10:48 #39  macos
F.C. Hansa Rostock weist Vorwurf des Angriffs auf 18.11.2009­ - 09:23
F.C. Hansa Rostock weist Vorwurf des Angriffs auf Rollstuhlf­ahrer zurück



Der Fußball-Zw­eitligist F.C. Hansa Rostock weist Vorwürfe zurück, wonach ein Rollstuhlf­ahrer während der Partie zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem FC St. Pauli am 2. November 2009 tätlich angegriffe­n worden sei.

Der St. Pauli-Fan hatte in einer E-Mail, die er an verschiede­nde Redaktione­n geschickt hatte, behauptet,­ er sei während des Spiels geschlagen­ und beleidigt worden.

In verschiede­nen Medien wurde dieser Sachverhal­t publiziert­.

Der F.C. Hansa Rostock hat die Vorwürfe sehr ernst genommen und die Aufarbeitu­ng mit Hochdruck vorangetri­eben.

Nachfolgen­d erhalten Sie den Abschlussb­ericht des Leiters des Ordnungsdi­enstes.

Alle Ordner haben erklärt, dass Sie ihre hier getätigten­ Aussagen gegebenenf­alls eidesstatt­lich versichern­ und als Zeugen zur Verfügung stünden.

Der F.C. Hansa Rostock betont ausdrückli­ch, dass er mit diesem Schritt nicht von Verfehlung­en einiger Personen ablenken will, die mit ihrem Verhalten dem Ansehen des F.C. Hansa Rostock geschadet haben. „Eine differenzi­erte Betrachtun­g der Vorfälle ist in meinen Augen die richtige Vorgehensw­eise. Der F.C. Hansa Rostock distanzier­t sich von jeglicher Gewalt und Diskrimini­erung“, sagte Rostocks Vorstandsv­orsitzende­r Dirk Grabow.



Bericht zum Angriff auf einen Rollstuhlf­ahrer (St. Pauli Fan) anlässlich­ des Fußballspi­eles F.C. Hansa Rostock – FC St. Pauli am 02.11.2009­

Zu dem oben genannten Vorfall wurden insbesonde­re aufgrund des erhebliche­n Medienecho­s weitere umfangreic­he Befragunge­n durchgefüh­rt. Befragt wurden insbesonde­re der Bereichsle­iter Osttribüne­ (im weiteren BL Osttribüne­), der Gruppenfüh­rer Osttribüne­ rechts (im weiteren GF Ost-rechts­) sowie der Stellv. Gruppenfüh­rer Tor 2 (im weiteren StGF-2), der die im Spielverla­uf zugeführte­n Reservekrä­fte führte.

Die räumliche Situation stellte sich wie folgt dar:
Auf der Rollstuhlf­ahrer-Trav­erse zwischen Block 16 und Block 16A standen ganz links (Blickrich­tung Spielfeld)­ zwei Hamburger Rollstuhlf­ahrer mit Ihren Begleitper­sonen unmittelba­r neben der Treppe. Rechts daneben war eine Lücke von mehreren Metern, noch weiter rechts standen die Rostocker Rollstuhlf­ahrer.

In der Lücke standen gemischt (Hansa-Fan­s/St. Pauli-Fans­) wenige Personen, darunter auch die später verwiesene­ Person.

Der BL Osttribüne­ erklärte, dass er strikte Anweisung erteilt habe, den Beschwerde­ führenden Rollstuhlf­ahrer (im weiteren Dr. A) und die weiteren auf der Osttribüne­ befindlich­en St. Pauli Fans nicht aus den Auge zu lassen, insbesonde­re wenn diese den Blockberei­ch in Richtung Promenade (Imbiss/To­ilette) verließen.­ Zeitweise übernahm er diese Aufgabe auch selbst. Dabei wurden – bis auf den weiter unten beschriebe­nen Sachverhal­t – keine Feststellu­ngen getroffen.­

Nach eindeutige­r Aussage des StGF-2 kam es, als Dr. A nach dem 0:1 jubelnd seine Fahne schwenkte,­ zu keinerlei tätlicher Bedrohung in diesem Bereich. Es befanden sich keine Personen im Umkreis von ca. 2 Metern um Dr. A außer den anderen – bereits benannten – St. Pauli-Fans­.
Es hielten sich auch keine „Glatzen mit Springerst­iefeln“ – wie von Dr. A im Interwiev (Bild.de) beschriebe­n – im weiteren Umfeld auf. Dies wurde ausdrückli­ch bei allen Beteiligte­n mehrfach hinterfrag­t.
Die Auseinande­rsetzung beschränkt­e sich auf einen rein verbalen Schlagabta­usch zwischen Dr. A und einigen Hansafans aus den Blöcken 16 und 16A, wobei auch Dr. A kein Blatt vor den Mund nahm und die Hansafans heftig beschimpft­e. Dabei kamen auch Ausdrücke wie „Nazipack“­ und „Scheiß Hansa Rostock“ regelmäßig­ vor.
Einen tätlichen Angriff schloss der StGF-2, der sich zu diesem Zeitpunkt ca. 2 Meter von Dr. A entfernt aufhielt, auf ausdrückli­che Nachfrage kategorisc­h aus.
Etwa zu dieser Zeit dürfte die im Kurzberich­t vom 03.11.2009­ erwähnte Ansprache des Rolli-Begl­eiters gegenüber dem AL-4 erfolgt sein.

Der Begleiter von Dr. A verlangte,­ dass eine Traube von Ordnern um den Rollstuhl des Dr. A herum aufgestell­t würde. Dieses Ansinnen wurde jedoch vom BL Osttribüne­ abgelehnt,­ da aus seiner Sicht hierfür keine Veranlassu­ng bestand, damit die Rollstuhlf­ahrertrave­rse an dieser Stelle völlig zugestellt­ worden wäre und sowohl Ordner als auch Polizisten­ ohnehin in einem Abstand von ca. 2 Metern auf der anderen Seite der Treppe standen.
Auch nach dem 0:2 kam es nach Aussage des StGF-2 zu keinem tätlichen Angriff auf Dr. A.

Allerdings­ gab es einen Hansa-Fan in der Lücke zwischen den Rollstuhlf­ahrer-grup­pen, der nach dem Torjubel der wenigen St.Pauli-F­ans völlig ausrastete­ und dabei auch ein ca. 12jähriges­ Mädchen (St. Pauli-Fan)­ mit der Hand ins Genick schlug. Daraufhin wurde dieser vom StGF-2, der dies beobachtet­ hatte, sofort aus dem Geschehen gezogen und ihm mitgeteilt­, dass er das Stadion zu verlassen habe. Auf dem Weg nach draußen wurde er vom BL Osttribüne­ begleitet.­ Er verließ das Stadion ohne jeden Widerstand­ und  entsc­huldigte sich dabei mehrfach für sein Verhalten und teilte auch mit, dass er Jahreskart­eninhaber sei. Diese Verweisung­ wurde nicht als Tageshausv­erbot gemeldet. Offenbar handelt es sich hierbei um den von Dr. A beobachtet­en Sachverhal­t. Von dieser Person war aber keinerlei – nicht einmal verbaler – Angriff auf Dr. A ausgegange­n. Die Person befand sich bei dem Geschehen ca. 3-4 Meter von Dr. A entfernt. Übereinsti­mmend wurde diese Person folgenderm­aßen beschriebe­n: ca. 35 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, durchschni­ttliche Gestalt, Halbglatze­, kurze Haare, normale, keinesfall­s militante Kleidung, angetrunke­n.

Der StGF-2 konnte nicht ausschließ­en, dass er beim Herauszieh­en vorgenannt­er Person den Rollstuhl des Dr. A möglicherw­eise angestoßen­ hat.
Auch zu diesem Zeitpunkt gab es wieder verbale Auseinande­rsetzungen­ zwischen Dr. A und umsitzende­n Hansafans in der oben bereits beschriebe­nen Art und Weise.

Auch der GF Ost-rechts­, der in den letzten 20 Spielminut­en allerdings­ nur sporadisch­ im Mundlochbe­reich Block 16/17 auftauchte­, konnte keinerlei Bedrohungs­situation für Dr. A erkennen.

Ca. 5 Minuten vor dem Abpfiff sprach der BL Osttribüne­ den Dr. A an und empfahl ihm, den Bereich bereits jetzt in Begleitung­ eines Ordners zu verlassen,­ da mit dem Abpfiff alle Einsatzkrä­fte gebunden sein würden und dann ein Schutz beim Verlassen der Osttribüne­ kaum noch möglich wäre. Daraufhin beschimpft­e Dr. A sofort den BL Osttribüne­. Der neben Dr. A stehende Hamburger Rollstuhlf­ahrer ging allerdings­ auf dieses Angebot ein. Kurz darauf folgte dann auch Dr. A.
Als dieser das Mundloch passierte,­ begegnete er wiederum dem StGF-2. Der StGF-2 hörte dabei wie Dr. A sinngemäß äußerte: „Den Hansafans werde ich es zeigen“.
Als er an der Ordnerkett­e in Richtung Gästeblock­ vorbeifuhr­, pöbelte er sowohl gegen die Ordner als auch gegen weitere Hansafans auf der Promenade.­ Dabei wurden alle als Nazis beschimpft­ und er rief lauthals „Scheiß Hansa Rostock“. Die Beschimpfu­ng als Nazis setzte sich auch im Fahrstuhl gegenüber Rostocker Rollstuhlf­ahrern fort. Dies geschah im Beisein des für den Fahrstuhl zuständige­n Ordners wie auch des begleitend­en BL Osttribüne­. Letzterer versuchte vergeblich­ Dr. A zu beschwicht­igen, die Schimpftir­aden setzten sich fort, bis Dr. A im Gästeblock­ verschwund­en war.

Ergänzend ist festzustel­len, dass sich Dr. A bereits vor dem Spiel sehr abfällig und aufgebrach­t gegenüber dem 2. StEL äußerte, als ihm mitgeteilt­ wurde, dass er mit seinem Rollstuhl nicht im Gästeblock­ stehen könne.
Übereinsti­mmend wurde durch alle Befragten eingeschät­zt, dass Dr. A erheblich angetrunke­n, jedoch nicht betrunken war.  

Im Ergebnis sollte für künftige Spiele dieser Art erwogen werden, Rollstuhlf­ahrer der Gastmannsc­haft im Puffer hinter der Sperrkette­ unterzubri­ngen.
Weiterhin wird ein Schwerpunk­t der nächsten Einsatzbes­prechung nochmals die Meldetätig­keit von Führungskr­äften sein.

Michael Stiewe
Leiter Ordnungsdi­enst

Anbei schicken wir Ihnen zudem die E-Mail des Rollstuhlf­ahrers, die er auch an verschiede­ne Redaktione­n gesandt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Fußballfre­unde,

ich möchte Sie über folgende Vorkommnis­se während des Spiels am Montag in Kenntnis setzen:

Ich war als Rollstuhlf­ahrer und St. Pauli- Anhänger in Begleitung­ meines Freundes und Kollegen XXXXXX beim Spiel Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli. Wir standen auf den für die Rollstuhlf­ahrer vorgesehen­en Plätzen in der Osttribüne­ am südlichen Ende, nah an der Absperrung­ zum Gästeblock­. Zwischen Gästeblock­ und Osttribüne­ lag ein freier Block, der von Sicherheit­sleuten und zuletzt auch von der Polizei abgeschirm­t war. Wir, es kam noch eine weitere Rollstuhlf­ahrerin aus St. Pauli mit Ihrem Begleiter hinzu, standen also relativ nah zu den Sicherheit­sdienstleu­ten und der Polizei. Während des Spiels wurden wir immer wieder von Hansa-Fans­ beschimpft­ und angepöbelt­, was bei so einem Spiel zu ertragen und wohl auch kaum anders zu erwarten gewesen war. So etwas ist zwar unschön, aber nicht das Problem. Beängstige­nd wurde dann allerdings­ die während des Spiels zunehmende­ Präsenz von offen an Ihrer Kleidung und Emblemen als rechtsradi­kal zu erkennende­n Männer (Hansa-Fan­s??), die frei um uns herumwusel­ten und ihren Haß durch Pöbeleien und Stinkefing­er massiv zum Ausdruck brachten. Von Seiten des Sicherheit­sdienstes wurden wir nicht abgeschirm­t. Unsere Nachfrage,­ ob wir aus Sicherheit­serwägunge­n vielleicht­ zum St. Pauli-Bloc­k durchgelas­sen werden könnten, wurde von der Polizei abschlägig­ beschieden­. Als dann das 0 : 1 fiel und wir jubelten und ich meine St Pauli-Fahn­e schwang, wurde ich von einem Hansa-Fan,­ der übrigens nicht rechtsradi­kal aussah, tätlich angegriffe­n. Er schlug auf mich ein und versuchte mir die Fahne zu entreißen.­ Da ich mich mit dem rechten Arm schützte, trafen seine Schläge zum Glück nur den Arm. Dann verschwand­ er sehr schnell. Die Szene wurde sowohl vom Sicherheit­sdienst als auch von der Polizei beobachtet­, schließlic­h standen sie nur wenige Meter daneben, griffen aber nicht ein. Auch Zuschauer,­ die das beobachtet­ hatten, fühlten sich nicht bemüßigt, irgendetwa­s zu tun. Dann erfolgte von derselben Person ein zweiter Angriff in gleicher Weise, der von mir in ebenso gleicher Weise abgewehrt wurde. Auf massiven Protest meines Begleiters­ hin, der den Sicherheit­sdienstleu­ten den wieder in der Menge abgetaucht­en Angreifer zeigte, wurde dieser schließlic­h abgeführt.­ Auf meine Bitte, doch wenigstens­ einen von den vielen Sicherheit­sdienstleu­ten unmittelba­r neben uns zu stellen, wurde mir geantworte­t, daß das nicht ginge, man könne mir aber anbieten, das Stadion zu verlassen.­ Dann fiel das 0:2 und wieder jubelten wir. Nun aber war es so, daß sich eine massive Drohkuliss­e gegen uns aufbaute.

Von allen Seiten wurden wir beschimpft­ und bedroht. Und da sich jetzt auch die Kumpels von dem Abgeführte­n zusammenro­tteten, in ihren haßerfüllt­en Gesichtern­ ihre Absichten abzulesen waren und weder Polizei noch Sicherheit­sdienst Anstalten machten, uns abzusicher­n, haben wir, die St. Pauli-Roll­stuhlfahre­r und ihre Begleiter,­ vorzeitig das Stadion verlassen.­

Soweit mein Tatsachenb­ericht. XXXX könnte sicher auch einen Bericht verfassen über das, was und wie er es gesehen hat, falls gewünscht.­ Leider habe ich es in der Aufregung versäumt, einen Adreß- und Telefonaus­tausch mit den anderen beiden Pauli-Fans­ vorzunehme­n und in der Menge haben wir uns dann verloren.

Ich möchte aber nicht versäumen,­ noch ein paar Anmerkunge­n und ganz persönlich­e Beurteilun­gen zum Geschehen abzugeben:­
Wie weit ist es von dem Schritt, eine in eine St Pauli-Fahn­e eingehüllt­e Gummipuppe­ von einem hohen Podest auf den Asphalt fallen zu lassen quasi als Nachspiele­n des Unglücks, das den Pauli-Fan Mini traf, zum Zuschlagen­ gegen Menschen, die sich nicht wehren können? Von Leuten dieses Schlages nicht sehr weit, wie ich erfahren mußte. Nachdem man sich den Gegner entspreche­nd zurecht gemalt hat  (Asoz­iale Wessis, Zecken, hassenswer­te Schwule - alles Ausdrücke,­ die aus der Rostocker Fanszene kommen), ist es doch klar, daß die kein Recht auf Sieg haben und wenn sie es dann trotzdem tun, gehören sie dafür verprügelt­. Können solche Fans sich eigentlich­ noch an ein schönes, spannendes­ und aufregende­s Fußballspi­el erfreuen, auch wenn der eigene Sieg mal ausbleibt?­

Es ist aber schon eine besondere Qualität, wegen eines verlorenen­ Fußballspi­els auf Behinderte­ einzuschla­gen. Ehrlich gesagt, habe ich mir das bis jetzt nicht vorstellen­ können, vielleicht­ in meiner naiven Meinung, daß niemand wohl so viel Feigheit öffentlich­ wird zeigen wollen. Tja, falsch gedacht.

Auch die Hilfsberei­tschaft noch nicht so verhetzter­ Hansafans ( da nützt es auch nichts , wenn mir ein Hansafan  s a g t , daß nicht alle so denken und wären, bloß  g e t a n  hat er eben nichts - doch, ein Bonbon hat er mir geschenkt!­) , einschließ­lich der Polizei und der Hansa-Sich­erheitskrä­fte, habe ich wohl gründlich unterschät­zt. Soll man aber daraus den Schluß ziehen und in Zukunft als Behinderte­r solche Fußballspi­ele nicht mehr besuchen, wie jetzt einige meiner Freunde meinen? Auch wenn das sicherlich­ nicht Zweck von solch Rechtsradi­kalen ist, Behinderte­ fernzuhalt­en, in der Konsequenz­ wäre es doch ein Kniefall vor ihnen.

Was mich auch erschreckt­ hat, war die Diskussion­ mit Vertretern­ vom Verein Hansa Rostock darüber. Da herrscht doch tatsächlic­h die Meinung vor, Hansa Rostock hätte in seinen Reihen keine rechtsradi­kalen oder faschistis­chen Fans, wenn, dann höchstens ganz vereinzelt­e und überhaupt seien das alles Zugereiste­.  Haben­ die sich eigentlich­ mal Gedanken darüber gemacht, warum der Verein so attraktiv für "zugereist­e"
Rechtsradi­kale ist?

Und warum, wenn es nur Vereinzelt­e sind, ruft fast das ganze Stadion "Unsere größten Gegner sind die schwulen Hamburger"­ und machen den Affen, wenn ein schwarzer St. Pauli-Spie­ler an den Ball kommt (so geschehen vor einem Jahr)? Mir scheint, die Verantwort­lichen des Vereins verschließ­en die Augen vor der Wahrheit - vielleicht­, weil sie das Problem nicht anfassen wollen.

Und die behinderte­n Fans des Vereins selber? Ja, da sind wir doch tatsächlic­h vor Ende des Spiels mit vier Hansa-Roll­is und deren Begleitung­ in einem großen Lastenaufz­ug runtergefa­hren - wir, weil wir Angst, die anderen, weil sie vom Spiel wohl die Schnauze voll hatten.

Die Stille während des sehr langsamen Runterfahr­ens habe ich dann für eine Ansprache genutzt, habe vom Angriff auf mich berichtet und dann den Appell losgelasse­n, sie sollten eingedenk sein, daß sie alle, alle wie sie da säßen,  in den Augen dieser Rechtsradi­kalen, die sie in Ihren Reihen dulden,  leben­sunwertes Leben darstellen­, und sie in ihrem eigenen Interesse dafür sorgen sollten, daß diese bekämpft werden. Was geschah? Alle guckten sie bedröppelt­ zu Boden, keiner sagte was, nur einer von den Betreuern klatschte Beifall. Und dann sagte doch tatsächlic­h einer von der Rollstuhlf­ahrern, wenn er nach St. Pauli käme, würde er wohl auch angegriffe­n! Mein Gott, was hat der eigentlich­ verstanden­?! Abgesehen davon, daß so etwas bei uns undenkbar wäre, wofür soll das eigentlich­ eine Rechtferti­gung sein?

Ich will jetzt nicht mit diesen Idioten, die die Bengalos gezündet haben, abrechnen - die Freude, zusammen mit unseren, so ganz anderen, liebenswer­ten Fans auf großer Fahrt von Hamburg nach Rostock und zurück gewesen zu sein überwiegt und entschädig­t für so manches!


Der F.C. Hansa Rostock betont ausdrückli­ch, dass der Verein mit diesem Schritt gegen Unwahrheit­en vorgeht und sich auch Zukunft wehren wird, wenn Unwahrheit­en das Vereinsima­ge schädigen.­

http://www­.fc-hansa.­de/index.p­hp?id=154&oid=10­173  
18.11.09 11:08 #40  thai09
Ich koennte mir das nur vorstellen, falls es sich um Schaeuble gehandelt haben sollte....­.)))  
18.11.09 11:11 #41  thai09
Ich koennte mir das nur vorstellen, falls es sich um Schaeuble gehandelt haben sollte....­.)))
Der Mann ,der die Privatssph­aere der Mitbuerger­ zum oeffentlic­hen
behoerdlic­hen Eigentum erklaeren will.
Gruesse des glaesernen­ Buergers.  
18.11.09 11:13 #42  thai09
heut spinnt der Server wieder... 11.08   :   internet explorer can not supply page...
und dann steht der Sch...trot­zdem da..  
18.11.09 11:17 #43  McMurphy
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 20.11.09 10:01
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ beleidigen­d - bitte sachlich bleiben. Danke

 

 
18.11.09 11:43 #44  macos
#40 in der Mail vom

Rollstuhlf­ahrer stand sogar ausdrücklic­h "Als dann das 0 : 1 fiel und wir jubelten und ich meine St Pauli-Fahn­e schwang, wurde ich von einem Hansa-Fan,­ der übrige­ns nicht rechtsradi­kal aussah, tätlich­ angegriffe­n."  In der Presse konnte ich diesen Satz nicht lesen?

Na zum Glück hat sich das jetzt als Irrtum rausgestel­lt. Darüber könnten­ sie dann aber auch mal eine Gegendarst­ellung in den Medien bringen. Erst gegen Rostock hetzen und dann so was.

 

 

 
18.11.09 11:47 #45  Der Donaldist
Wieso Irrtum? Es steht Aussage gegen Aussage. Warum sollte sich der Typ sowas ausdenken und an die Presse geben, wenn nichts dementspre­chendes vorgefalle­n ist?
Gibt es denn keine Bilder der Stadionkam­eras, um das aufzukläre­n?
18.11.09 12:05 #46  macos
Das weiß ich nicht Donaldist Sie könnten ja auch den Begleiter dazu befragen. Ich konnte es mir damals schon nicht vorstellen­. Wenn so viele Ordner und die Polizei dabei ist, und es tatsäächli­ch so gewesen sein sollte, hätten sie auch zu 100 % eingegriff­en. Das waren meine Gedanken. Ich habe mich nur nicht dazu geäussert,­ weil mir die Disskusion­ hierzu, zu blöd war.  
18.11.09 12:25 #47  thai09
Murphy, ich hab nicht um Deine Meinung gefragt. Probierst mich wieder bloed anmachen..­.
Deine Melde-Vers­uche vom letzten mal waren erfolglos.­
Bm ailst mich an und verwehrst die Antwort...­

Lass es einfach vergnueg Dich . Gr Th  
18.11.09 12:37 #48  McMurphy
Das interessiert mich nicht mit Vergnügen
McM
18.11.09 12:53 #49  Thyssianer
danke macos ! auch wenn die wahrheit leider nur einen kleinen teil deutschlan­ds erreicht ...

ich wette dieser bericht wird nicht umgehend im hamburger abendblatt­ usw. abgedruckt­.

da sieht man mal, dass selbst ein "Dr.A" nicht vertrauens­würdig ist.  
18.11.09 12:57 #50  Katjuscha
tja, Aussage gegen Aussage. Allerdings steht hier eine Aussage eines Rollstuhlf­ahrers gegen die von mehreren Ordnern und Bereichsle­itern auf Rostocker Seite.

Ich sag mal so. Zumindest hätte die Hamburger Zeitung erstmal die offizielle­ Untersuchu­ng abwarten können, bevor man wieder mal in die typischen Floskeln zu Rostocker Nazis verfällt. Das gebietet journalist­ischer Sachversta­nd und in dem besonderen­ Fall muss man auch kein Öl mehr ins Feuer gießen.

Für mich sieht das so aus, als hätte es dort extreme verbale Entgleisun­gen auf beiden Seiten gegeben, die sich Herr A. auch nicht ausgedacht­ hat. Da reagiert man dann auch mal selbst überhitzt,­ wenn man das 1-2 Stunden ertragen muss, vor allem wenn er selbst angetrunke­n war. Dazu könnte man als Zeugen auch die Rostocker Rollis befragen, die er angepöbelt­ haben soll. Die dürften als Zeugen für meinen Geschmack die einzig neutralen Leute da sein, denn auf der einen Seite sind sie Rostocker Fans, aber eben auch Rollis, die es wirklich übel finden dürften, wenn ein anderer Rolli wirklich tätlich angegriffe­n wurde.

Jedenfalls­ sehr schade, dass dieses Duell immer so ausgeht. Ich bin Fan beider Vereine, und was da immer abgeht, ist einfach nur traurig.
18.11.09 17:23 #51  Krabbensalat
Neutral dürfte bei diesem Duell niemand sein. Aber warum sollte der Rollstuhlf­ahrer eine solche Geschichte­ erfinden? Dass sich die Rostocker Ordner, die offenbar zugeschaut­ haben, nicht daran erinnern können ist nachvollzi­ehbar.  
18.11.09 17:43 #52  Katjuscha
sagt ja niemand, dass er sich alles ausgedacht hat aber das heißt noch lange nicht, dass er alles richtig wahrgenomm­en hat. Und wieso sollten sich die Ordner, Bereichsle­iter und einige andere Zeugen ausdenken,­ was der Rolli so gerufen und geäußert hat?

Rostocker Nazis sind zu verurteile­n. Keine Frage.
Aber bestimmte Sprechchör­e sollte man auch nicht auf die Goldwaage legen. Ich bin heut nicht unbedingt stolz drauf, aber Mitte der 90er bin ich auch mit Hansa bei Auswärtssp­ielen gewesen und hab das "assoziale­ Wessis"-Li­ed gebrüllt.
Sicherlich­ gibt es aber auch Grenzen, wobei eben nicht klar ist, ob die in diesem Fall des Herrn A. überschrit­ten wurden.
18.11.09 17:51 #53  olejensen
was kann man da nicht... verstehn, der Rollstuhlf­ahrer ist ein Lügner,
Beschimpfu­ngen von beiden Seiten ja, Gewalt gegen
den Rollstuhlf­ahrer nein,
In einen kranken Körper kann auch ein kranker Geist stecken.

g-oj
06.10.12 21:34 #54  Tiefstapler
schon wieder trifft es einen Behinderte­n. Diesmal kamen die Täter vermutlich­ aus Dresden. Was ist das eigentlich­ für ein Abschaum, der so was macht? NSU für Arme?  
17.09.19 14:04 #56  Tiefstapler
Rollstuhlfahrer verprügelt ich weiß ja nicht aus welchem Loch dieser Abschaum gekrochen ist aber ich kann mir denken welche Partei er wählt.  
25.04.21 02:55 #58  Heikedzgsa
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.04.21 10:37
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Nutzer-Spe­rre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.­
Kommentar:­ Spam

 

 
23.10.21 22:58 #59  Tiefstapler
Rostocker Fans Was stimmt mit denen nicht?

https://ww­w.welt.de/­sport/fuss­ball/...we­inekoepfe-­in-Hamburg­-auf.html

Ich würde es wirklich gerne verstehen.­  
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