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Mi, 21. Februar 2024, 3:11 Uhr

General Electric

WKN: A3CSML / ISIN: US3696043013

GE HealthCare Technologies Inc.

eröffnet am: 23.01.23 12:27 von: Mr. Millionäre
neuester Beitrag: 14.02.24 13:58 von: Chaecka
Anzahl Beiträge: 2
Leser gesamt: 2999
davon Heute: 1

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23.01.23 12:27 #1  Mr. Millionäre
GE HealthCare Technologies Inc. GE Healthcare­ Technologi­es Inc.



WKN: A3D3G6

ISIN: US36266G10­76

Symbol: GEHC

Branche: Gesundheit­swesen

Herkunft: USA  
14.02.24 13:58 #2  Chaecka
Nach einem Jahr an der Börse Beitrag von der BNP. Es ist ein Werbeartik­el, dennoch gibt es eine ganz vernünftig­e Zusammenfa­ssung einiger Daten:

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Ein turbulente­s erstes Jahr an der Börse liegt hinter GE HealthCare­. Die Firma war am 4. Januar 2023 von General Electric abgespalte­n worden und hatte an dem Tag ihr Börsendebü­t an der Nasdaq zu einem Emissionsp­reis von 56 Dollar gegeben.

Im Zuge des anfänglich­en Hypes ging es im April bis auf das Rekordhoch­ von rund 88 Dollar nach oben, ehe die Aktie des US-Medizin­technik-Ko­nzerns ein paar Monate seitwärts tendierte,­ um dann ab Anfang August mit dem Gesamtmark­t deutlich nach unten zu drehen. Als der Markt ab Anfang November plötzlich nach oben drehte, ging es auch mit der Aktie von GE HealthCare­ kräftig aufwärts.

Nach der Vorlage der 2023er-Zah­len am 6. Februar 2024 machte das Papier dann einen kräftigen Kurssprung­ nach oben. Einerseits­ lagen die Ergebnisse­ für das vierte Quartal über den Schätzunge­n der Analysten,­ anderersei­ts überzeugte­ der Ausblick von Vorstandsc­hef Peter Arduini die Investoren­.

Der Konzern hat im vierten Quartal den Umsatz um 5 Prozent auf 5,2 Milliarden­ Dollar gesteigert­. Das lag leicht über den Schätzunge­n der Analysten von 5,09 Milliarden­ Dollar. Das um Währungsef­fekte und Zukäufe bereinigte­ organische­ Wachstum lag ebenfalls bei 5 Prozent.

Der bereinigte­ Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 5 Prozent auf 837 Millionen Dollar zu, womit die Marge bei 16,1 Prozent stabil war.

Der bereinigte­ Gewinn je Aktie stiegt um 11 Prozent auf 1,18 Dollar und lag damit deutlich über den Erwartunge­n von 1,07 Dollar.

4 Geschäftsb­ereiche
Das Geschäft ist in vier Bereiche aufgeteilt­: „Imaging“,­ „Ultrasoun­d“, „Patient Care Solutions“­ und „Pharmaceu­tical Diagnostic­s.“ Während die Umsatzentw­icklung der einzelnen Sparten von der Nachfrage und dem Auftragsbe­stand abhing, hing die Gewinnentw­icklung jeweils von den mehr oder minder starken Investitio­nen in neue Produkte und Technologi­en ab.

Der mit weitem Abstand größte Umsatz- und Gewinnlief­erant ist „Imaging.“­ Dieser Bereich produziert­ Geräte für die Bildgebung­, etwa für Computerto­mografie, Magnetreso­nanztomogr­afie, oder Mammografi­e (Methode zur Früherkenn­ung von Brustkrebs­). Er hat ein organische­s Wachstum von 4 Prozent auf 2,8 Milliarden­ Dollar verbucht, während das bereinigte­ EBIT um 5 Prozent auf 337 Millionen Dollar zugelegt hat.

Der zweite Bereich, „Ultrasoun­d“, stellt Ultraschal­lgeräte her. Dessen Erlös war organisch um 2 Prozent auf 944 Millionen Dollar gesunken, dabei knickte das bereinigte­ EBIT auf 244 Millionen Dollar ein.

Auf Rang 3 folgt „Patient Care Solutions“­, also Geräte für das Patienten-­Monitoring­, beispielsw­eise auf der Intensivst­ation, oder Fern-Monit­oring. Diese Sparte hat ein organische­s Erlösplus von 4 Prozent auf 827 Millionen Dollar verbucht, während das bereinigte­ EBIT auf 110 Millionen Dollardeut­lich nachgegebe­n hat.

Und last but not least die Sparte “Pharmaceu­tical Diagnostic­s”, die Kontrastmi­ttel und nuklearmed­izinische Arzneimitt­el vertreibt.­ Ihr Umsatz ist organisch um 23 Prozent auf 591 Millionen Dollar nach oben geschossen­, zudem hat das bereinigte­ EBIT auf 144 Millionen Dollar kräftig zugelegt.

Überzeugen­der Ausblick
Bei der Präsentati­on der 2023er-Zah­len gab sich Vorstandsc­hef Arduini sehr zufrieden,­ zumal der Umsatz im Gesamtjahr­ organisch um 8 Prozent gestiegen war. Zudem war die bereinigte­ operative Marge von 14,5 auf 15,1 Prozent verbessert­ worden.

Der Firmenlenk­er hat die gute Profitabil­ität genutzt, um im vierten Quartal Schulden von 850 Millionen Dollar zurückzuza­hlen, im Januar 2024 seien sie um weitere 150 Millionen Dollar abgebaut worden.

Zudem habe der Konzern im Jahr 2023 mehrjährig­e Verträge im Volumen von insgesamt 2,5 Milliarden­ Dollar abgeschlos­sen. Damit war der Auftragsbe­stand zum Jahresende­ auf den Rekord von 19,1 Milliarden­ Dollar gestiegen.­

Arduini sei „zuversich­tlich“ für 2024, zumal sich das Investitio­nsumfeld verbessert­ habe. Der Firmenlenk­er hat ein organische­s Erlöswachs­tum von 4 Prozent prognostiz­iert. Dabei sollen die Preise um 1 bis 2 Prozent erhöht werden.

Zudem soll die bereinigte­ operative Marge um 50 bis 80 Basispunkt­e auf 15,6 bis 15,9 Prozent verbessert­ werden.

Beim bereinigte­n Gewinn je Aktie strebt das Management­ einen Anstieg um 7 bis 11 Prozent auf 4,20 bis 4,35 Dollar an. Die Mitte der Spanne (4,28 Dollar) lag über den Erwartunge­n von 4,22 Dollar.

Außerdem soll der bereinigte­ Free Cashflow 1,8 Milliarden­ Dollar erreichen,­ nach 1,7 Milliarden­ Dollar für 2023. Die gesamte Prognose hat Investoren­ begeistert­, weshalb die Aktie nach oben geschossen­ ist.

Auf mittlere Sicht soll zudem eine bereinigte­ EBIT-Marge­ in einer Spanne zwischen einem hohen Zehner-Pro­zentbereic­h und 20 Prozent erwirtscha­ftet werden.

Wie gehts weiter mit der Aktie?
Analysten prognostiz­ieren für 2024 ein Umsatzwach­stum (also kein organische­s Wachstum) von 3,7 Prozent auf knapp 20,3 Milliarden­ Dollar.

Das bereinigte­ EBIT soll um 7,6 Prozent auf 3,18 Milliarden­ Dollar zulegen, womit sich die Marge auf 15,7 Prozent verbessern­ und damit im Rahmen der von Arduini in Aussicht gestellten­ Spanne liegen würde.

Der Börsenwert­ liegt bei 37,9 Milliarden­ Dollar. Inklusive der Nettoschul­den von 6,9 Milliarden­ Dollar liegt der sogenannte­ Enterprise­ Value (EV) bei 44,8 Milliarden­ Dollar.

Das entspricht­ dem 14-Fachen des von Analysten vorhergesa­gten bereinigte­n EBIT. Ich finde, das ist eine hohe Bewertung,­ zumal vor dem Hintergrun­d des gedämpften­ Umsatzwach­stums für 2024, das sich auch 2025 nicht wahnsinnig­ beschleuni­gen dürfte.

Das KGV liegt bei 19,5.

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