GME - Short-Squeeze möglich
| eröffnet am: | 22.10.15 10:21 von: | stereotyp72 |
| neuester Beitrag: | 14.04.26 17:15 von: | Aktienwilli |
| Anzahl Beiträge: | 7755 | |
| Leser gesamt: | 3222055 | |
| davon Heute: | 1550 | |
bewertet mit 11 Sternen |
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26.01.26 19:19
#7651
Aktienwilli
Ganz nebenbei bemerkt
Es ist wahrscheinlicher das Bitcoin Ende 2026 bei 150.000 oder darüber steht als das der Kurs bei 50.000 steht !
27.01.26 11:06
#7652
Aktienwilli
Warnung!
An all jene welche Aktien im Depot zum verleihen freigeben. Ich finde das diejenigen gegen das Interesse von Kleianleger handeln und verurteile solche Aktionen!
Ich gebe keine Aktien zum verleihen frei!
Deshalb hier einmal ein Reddit Beitrag wie das bei eToro abläuft und sicherlich ähnlich bei den meisten Brokern in der EU/GB!:
https://www.reddit.com/r/Superstonk/comments/...ng_the_stock_lending/
Die Analyse eines solchen Sachverhalts:
Was diese Klausel praktisch bedeutet
Die Klausel sagt im Kern:
Deine voll bezahlten Aktien werden verliehen; der Borrower hinterlegt Sicherheiten (Collateral) von mindestens 102% des Aktienwerts.
Wenn der Borrower (oder der Lending-Agent) die Aktien nicht zurückgibt, wird das Collateral verwertet.
Reicht das Collateral bei einem Kurssprung nicht aus, um die nötigen Aktien zurückzukaufen, kann der Broker die Deckungslücke von dir holen (Kontobelastung, Schließen anderer Positionen, Verkauf deiner Assets).
Damit gehst du wirtschaftlich ein zusätzliches Risiko ein, das über das normale Marktrisiko einer Cash-Aktienposition hinausgeht: Du wirst teilweise in die Rolle eines Sicherungsgebers/Liquiditätsanbieters gedrängt, obwohl du "nur" deine Aktien verleihst.
Ist das in Deutschland / EU rechtlich zulässig?
Grundlage:
MiFID II / MiFIR
WpHG, BGB, AGB-Recht
zivilrechtliche Regeln zu Sachdarlehen / Wertpapierleihe und Haftungsbegrenzungen
Typische Anforderungen, damit so etwas zulässig ist:
Transparente Aufklärung
Der Broker muss klar und verständlich offenlegen, dass:
du Eigentum an den Aktien überträgst,
du ein Gegenparteirisiko trägst (Borrower/Lending Agent),
das Collateral nicht notwendigerweise alle Extremszenarien (GME-Moon) abdeckt,
und du im Extremfall einen Teil oder deine gesamte Kurschance verlieren kannst.
Wenn das nur versteckt in langen AGB steht oder missverständlich ist, kann das nach deutschem AGB-Recht (unangemessene Benachteiligung, Intransparenz) angreifbar sein.
Angemessenheit / Eignung (MiFID-Geeignetheits-/Angemessenheitstest):
Für Privatkunden muss der Broker prüfen, ob du die Risiken verstehst (Fragebogen, Risikohinweise).
Wenn ein Produkt für dich offensichtlich ungeeignet ist, aber trotzdem "durchgewunken" wird, kann das im Streitfall zu Haftungsfragen führen.
Haftungs- und Risikoabwälzung:
Ein vollständiges "Wir sind für nichts verantwortlich, du trägst alles" ist in Deutschland oft unwirksam, insbesondere bei grober Fahrlässigkeit oder Organisationsverschulden des Brokers.
Rechtlich macht es einen Unterschied, ob:
der Borrower einfach insolvent wird (reines Gegenparteirisiko), oder
der Broker / Lending-Agent schlecht überwacht, Sicherheiten falsch bewertet oder riskant arbeitet.
Für letzteres kann der Broker seine Haftung nicht unbegrenzt per AGB ausschließen.
102%-Collateral:
102% ist im institutionellen Wertpapierleihe-Geschäft Standard.
Problem:
Das schützt gut gegen "normale" Schwankungen, aber nicht gegen extreme Squeezes / GME-Moon-Szenarien.
Solange das als Geschäftsmodell und Risiko klar erklärt ist, ist es zivilrechtlich nicht automatisch unzulässig – aber es ist für Privatanleger sehr hart.
Fazit DE/EU:
Prinzipiell kann so eine Klausel legal sein, wenn sie klar offengelegt wird, du aktiv opt-in machst und der Broker seine Sorgfaltspflichten einhält.
Ob die konkrete Formulierung einer gerichtlichen AGB-Kontrolle standhält, ist offen.
In Extremfällen könnte ein Gericht einzelne Passagen als unwirksam ansehen, wenn sie den Kunden unangemessen benachteiligen oder unklar sind.
Meine Schlussfolgerung, keine Empfehlung oder Rechtsberatung!:
Diese Verleihgeschäfte sind hochriskant und rechtlich gesehen grenzwertig und ich lasse definitiv die Finger weg von derartigen "Angeboten", egal wie attraktiv diese erscheinen mögen
Ich gebe keine Aktien zum verleihen frei!
Deshalb hier einmal ein Reddit Beitrag wie das bei eToro abläuft und sicherlich ähnlich bei den meisten Brokern in der EU/GB!:
https://www.reddit.com/r/Superstonk/comments/...ng_the_stock_lending/
Die Analyse eines solchen Sachverhalts:
Was diese Klausel praktisch bedeutet
Die Klausel sagt im Kern:
Deine voll bezahlten Aktien werden verliehen; der Borrower hinterlegt Sicherheiten (Collateral) von mindestens 102% des Aktienwerts.
Wenn der Borrower (oder der Lending-Agent) die Aktien nicht zurückgibt, wird das Collateral verwertet.
Reicht das Collateral bei einem Kurssprung nicht aus, um die nötigen Aktien zurückzukaufen, kann der Broker die Deckungslücke von dir holen (Kontobelastung, Schließen anderer Positionen, Verkauf deiner Assets).
Damit gehst du wirtschaftlich ein zusätzliches Risiko ein, das über das normale Marktrisiko einer Cash-Aktienposition hinausgeht: Du wirst teilweise in die Rolle eines Sicherungsgebers/Liquiditätsanbieters gedrängt, obwohl du "nur" deine Aktien verleihst.
Ist das in Deutschland / EU rechtlich zulässig?
Grundlage:
MiFID II / MiFIR
WpHG, BGB, AGB-Recht
zivilrechtliche Regeln zu Sachdarlehen / Wertpapierleihe und Haftungsbegrenzungen
Typische Anforderungen, damit so etwas zulässig ist:
Transparente Aufklärung
Der Broker muss klar und verständlich offenlegen, dass:
du Eigentum an den Aktien überträgst,
du ein Gegenparteirisiko trägst (Borrower/Lending Agent),
das Collateral nicht notwendigerweise alle Extremszenarien (GME-Moon) abdeckt,
und du im Extremfall einen Teil oder deine gesamte Kurschance verlieren kannst.
Wenn das nur versteckt in langen AGB steht oder missverständlich ist, kann das nach deutschem AGB-Recht (unangemessene Benachteiligung, Intransparenz) angreifbar sein.
Angemessenheit / Eignung (MiFID-Geeignetheits-/Angemessenheitstest):
Für Privatkunden muss der Broker prüfen, ob du die Risiken verstehst (Fragebogen, Risikohinweise).
Wenn ein Produkt für dich offensichtlich ungeeignet ist, aber trotzdem "durchgewunken" wird, kann das im Streitfall zu Haftungsfragen führen.
Haftungs- und Risikoabwälzung:
Ein vollständiges "Wir sind für nichts verantwortlich, du trägst alles" ist in Deutschland oft unwirksam, insbesondere bei grober Fahrlässigkeit oder Organisationsverschulden des Brokers.
Rechtlich macht es einen Unterschied, ob:
der Borrower einfach insolvent wird (reines Gegenparteirisiko), oder
der Broker / Lending-Agent schlecht überwacht, Sicherheiten falsch bewertet oder riskant arbeitet.
Für letzteres kann der Broker seine Haftung nicht unbegrenzt per AGB ausschließen.
102%-Collateral:
102% ist im institutionellen Wertpapierleihe-Geschäft Standard.
Problem:
Das schützt gut gegen "normale" Schwankungen, aber nicht gegen extreme Squeezes / GME-Moon-Szenarien.
Solange das als Geschäftsmodell und Risiko klar erklärt ist, ist es zivilrechtlich nicht automatisch unzulässig – aber es ist für Privatanleger sehr hart.
Fazit DE/EU:
Prinzipiell kann so eine Klausel legal sein, wenn sie klar offengelegt wird, du aktiv opt-in machst und der Broker seine Sorgfaltspflichten einhält.
Ob die konkrete Formulierung einer gerichtlichen AGB-Kontrolle standhält, ist offen.
In Extremfällen könnte ein Gericht einzelne Passagen als unwirksam ansehen, wenn sie den Kunden unangemessen benachteiligen oder unklar sind.
Meine Schlussfolgerung, keine Empfehlung oder Rechtsberatung!:
Diese Verleihgeschäfte sind hochriskant und rechtlich gesehen grenzwertig und ich lasse definitiv die Finger weg von derartigen "Angeboten", egal wie attraktiv diese erscheinen mögen
27.01.26 11:46
#7653
Highländer49
GameStop
Über Monate hinweg dümpelte die GameStop-Aktie lustlos zwischen 20 und 25 US$ auf und ab. Doch in den letzten vier Handelstagen legte die berühmt-berüchtigte Meme-Aktie der Videospielkette um +14% zu. Gibt es wieder mal Nachrichten, die Meme-Aktionäre hinter dem Ofen hervorlocken?
https://www.finanznachrichten.de/...e-handfeste-ueberraschung-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...e-handfeste-ueberraschung-486.htm
30.01.26 10:16
#7655
Aktienwilli
Der Artikel aus dem Wallstreetjournal welchen
Du wahrscheinlich meinst:
GameStop-CEO Ryan Cohen besitzt über 9% der Anteile und ist der größte Einzelinvestor des Unternehmens.
Laut der Wall Street Journal (WSJ)-Fotografin Anastasia Samoylova sind die Aktien von GameStop – die um 3,51% gesunken sind, erkennbar am roten, nach unten zeigenden Dreieck – seit ihrem Höhenflug als König der Meme-Aktien im Jahr 2021 um rund 80% gefallen.
Der Vorsitzende und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens verfolgt jedoch einen ehrgeizigen Plan, diesen Absturz umzukehren – und hat dabei die Unterstützung von Michael Burry, dem aus The Big Short bekannten Investor.
Ryan Cohen sagte im Interview mit dem Wall Street Journal, er habe das Ziel, das derzeit 11 Milliarden US-Dollar schwere Unternehmen in einen Giganten mit einem Wert von über 100 Milliarden US-Dollar zu verwandeln. Diese größere Firma solle weit mehr tun, als nur Videospiele und Sammlerstücke zu verkaufen.
Um dies zu erreichen, peilt er den großen Erwerb eines börsennotierten Unternehmens an – wahrscheinlich aus der Konsumgüter- oder Einzelhandelsbranche, in der er die meiste Zeit seiner Karriere tätig war.
Er habe mehrere Unternehmen im Auge, die er jedoch nicht namentlich nennen wolle, und plane, mögliche Übernahmeziele in Kürze anzusprechen.
"Jeder Deal wird groß sein", sagte der 40-jährige Milliardär. "Am Ende wird es entweder genial oder völlig, völlig töricht sein."
Cohen gründete 2011 gemeinsam mit anderen den Online-Tierbedarfshändler Chewy.
Er war bis 2018 dessen CEO und führte das Unternehmen zu einem Verkauf im Wert von über 3 Milliarden US-Dollar an PetSmart. Anschließend widmete er sich zeitweise aktivistischem Investieren, forderte Veränderungen bei Unternehmen wie Nordstrom und Bed Bath & Beyond, wo ihm vorgeworfen wurde – was er bestritt – Investoren in die Irre geführt zu haben.
Er sagte, dass er vor einigen Jahren begonnen habe, seine Strategie nach den Vorbildern von Warren Buffett und Carl Icahn auszurichten – wie Buffett unterbewertete Aktien zu finden und wie Icahn auf Veränderungen zu drängen.
Anfang dieses Monats passte der GameStop-Verwaltungsrat Cohens Vergütungspaket an, um ihm zusätzliche Anreize zu geben, den Marktwert und die Rentabilität des Unternehmens zu steigern.
Er könnte bis zu 35 Milliarden US-Dollar in Aktien verdienen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden.
Ein Teil der Vergütung beginnt zu greifen, wenn GameStops Marktwert 20 Milliarden US-Dollar erreicht und eine Kennzahl des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) 2 Milliarden US-Dollar erreicht.
Um die volle Vergütung zu erhalten, müsste GameStop einen Marktwert von 100 Milliarden US-Dollar und ein Ebitda von 10 Milliarden US-Dollar erzielen.
Immer mehr Führungskräfte folgen damit dem Beispiel von Tesla-CEO Elon Musk, dessen milliardenschwere Vergütung aus dem Jahr 2018 den Weg für ähnliche Moonshot-Vergütungsvereinbarungen anderer Unternehmen ebnete.
Im November genehmigten Tesla-Aktionäre erneut ein rekordverdächtiges Vergütungspaket für Musk, das ihm bis zu 1 Billion US-Dollar in zusätzlichen Aktien einbringen könnte, falls bestimmte Ziele erreicht werden.
"Diese Struktur stellt sicher, dass die Interessen von Herrn Cohen direkt mit der Schaffung langfristiger Werte für die Aktionäre von GameStop übereinstimmen", erklärte GameStop in einer Mitteilung, in der die Änderungen erläutert wurden.
Währenddessen kaufte Cohen weitere GameStop-Aktien, zuletzt noch in diesem Monat.
Er hält nun über 9% der Unternehmensanteile und bleibt damit der größte Einzelaktionär des Unternehmens.
Die jüngsten Entwicklungen zogen auch die Aufmerksamkeit von Michael Burry auf sich – des Arztes und Hedgefonds-Managers, dessen Wetten gegen Subprime-Hypothekenanleihen im Buch The Big Short von Michael Lewis dokumentiert wurden.
Burry schloss seinen Fonds im vergangenen Jahr, um einen kostenpflichtigen Substack-Newsletter zu starten.
Burry schrieb zu Wochenbeginn, der Videospielhändler solle nach dem Berkshire-Hathaway-Muster vorgehen und seine umfangreichen Barreserven nutzen, um transformative Übernahmen zu tätigen.
Cohen, so Burry, "führt ein mieses Geschäft, das er so gut wie möglich ausschlachtet, während er das Phänomen der Meme-Aktien ausnutzt, um Kapital zu beschaffen und auf die Gelegenheit zu warten, ein großes, wirklich wachsendes und profitables Unternehmen zu kaufen."
Burry, selbst GameStop-Aktionär, schrieb in seinem Newsletter, er habe kürzlich weitere Aktien gekauft und sehe Potenzial für das Unternehmen, falls Cohen 10 Milliarden US-Dollar oder mehr für den Erwerb eines hochwertigen Unternehmens – etwa eines Versicherers mit großen Kundenprämien zum Investieren – ausgeben sollte.
GameStops beträchtliche steuerliche Verlustvorträge, die es dem Unternehmen erlauben, künftige Gewinne steuerlich zu verrechnen, könnten GameStop zudem zu einem idealen Käufer vieler Zielunternehmen machen, schrieb Burry.
Cohen sagte dem Journal, dass er seit mindestens 2019 keinen Kontakt mehr zu Burry gehabt habe.
"Er ist einer der wenigen Investoren, die ich respektiere", sagte er. "Er hat eine Erfolgsbilanz, frühzeitig zutreffende Prognosen zu treffen."
(Burrys jüngste Schriften enthalten außerdem Warnungen vor einer möglichen KI-Blase.)
Cohen gewann eine Kult-Anhängerbasis, nachdem er einen großen GameStop-Anteil aufgebaut und Ende 2020 das Unternehmen dafür kritisiert hatte, zu langsam in den E-Commerce zu wechseln.
Er trat im Januar 2021 in den GameStop-Vorstand ein, als das Unternehmen einen Marktwert von etwas mehr als 1 Milliarde US-Dollar hatte.
Später im selben Jahr wurde er zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt und versprach, den angeschlagenen Einzelhändler in einen E-Commerce-Riesen zu verwandeln.
Die Aktie stieg sprunghaft an.
Sogenannte Meme-Aktien-Investoren strömten in Scharen in GameStop-Aktien und lösten eine massive Rallye aus – viele davon in dem Bestreben, Short-Selling-Hedgefonds, die gegen das Unternehmen gewettet hatten, aus dem Markt zu drängen.
Die GameStop-Aktie erreichte vor genau fünf Jahren ihren Höchststand von 120,75 US-Dollar.
Am Donnerstag schloss sie bei 22,81 US-Dollar.
Cohen weist den Begriff "Meme-Aktie" zurück und sagte dem Journal, das sei "ein Etikett, das Leute verwenden, wenn sie keine Arbeit investieren wollen" in eine Aktie.
"Entweder man schafft im Laufe der Zeit Wert, oder man tut es nicht", sagte er.
Cohen erklärte, GameStop befinde sich nun in einer guten Position, um mutigere Schritte zu wagen, nachdem in jüngster Zeit mehr Sammlerstücke verkauft und schwache Filialen geschlossen wurden.
GameStop verfüge über rund 9 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und liquiden Wertpapieren in der Bilanz, die zur Finanzierung eines Deals beitragen könnten.
"Es gibt viele Rohdiamanten da draußen ... mit verschlafenen Management-Teams", sagte Cohen über die Einzelhandelsbranche.
"Ich habe GameStop nicht saniert, um dort aufzuhören."
GameStop-CEO Ryan Cohen besitzt über 9% der Anteile und ist der größte Einzelinvestor des Unternehmens.
Laut der Wall Street Journal (WSJ)-Fotografin Anastasia Samoylova sind die Aktien von GameStop – die um 3,51% gesunken sind, erkennbar am roten, nach unten zeigenden Dreieck – seit ihrem Höhenflug als König der Meme-Aktien im Jahr 2021 um rund 80% gefallen.
Der Vorsitzende und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens verfolgt jedoch einen ehrgeizigen Plan, diesen Absturz umzukehren – und hat dabei die Unterstützung von Michael Burry, dem aus The Big Short bekannten Investor.
Ryan Cohen sagte im Interview mit dem Wall Street Journal, er habe das Ziel, das derzeit 11 Milliarden US-Dollar schwere Unternehmen in einen Giganten mit einem Wert von über 100 Milliarden US-Dollar zu verwandeln. Diese größere Firma solle weit mehr tun, als nur Videospiele und Sammlerstücke zu verkaufen.
Um dies zu erreichen, peilt er den großen Erwerb eines börsennotierten Unternehmens an – wahrscheinlich aus der Konsumgüter- oder Einzelhandelsbranche, in der er die meiste Zeit seiner Karriere tätig war.
Er habe mehrere Unternehmen im Auge, die er jedoch nicht namentlich nennen wolle, und plane, mögliche Übernahmeziele in Kürze anzusprechen.
"Jeder Deal wird groß sein", sagte der 40-jährige Milliardär. "Am Ende wird es entweder genial oder völlig, völlig töricht sein."
Cohen gründete 2011 gemeinsam mit anderen den Online-Tierbedarfshändler Chewy.
Er war bis 2018 dessen CEO und führte das Unternehmen zu einem Verkauf im Wert von über 3 Milliarden US-Dollar an PetSmart. Anschließend widmete er sich zeitweise aktivistischem Investieren, forderte Veränderungen bei Unternehmen wie Nordstrom und Bed Bath & Beyond, wo ihm vorgeworfen wurde – was er bestritt – Investoren in die Irre geführt zu haben.
Er sagte, dass er vor einigen Jahren begonnen habe, seine Strategie nach den Vorbildern von Warren Buffett und Carl Icahn auszurichten – wie Buffett unterbewertete Aktien zu finden und wie Icahn auf Veränderungen zu drängen.
Anfang dieses Monats passte der GameStop-Verwaltungsrat Cohens Vergütungspaket an, um ihm zusätzliche Anreize zu geben, den Marktwert und die Rentabilität des Unternehmens zu steigern.
Er könnte bis zu 35 Milliarden US-Dollar in Aktien verdienen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden.
Ein Teil der Vergütung beginnt zu greifen, wenn GameStops Marktwert 20 Milliarden US-Dollar erreicht und eine Kennzahl des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) 2 Milliarden US-Dollar erreicht.
Um die volle Vergütung zu erhalten, müsste GameStop einen Marktwert von 100 Milliarden US-Dollar und ein Ebitda von 10 Milliarden US-Dollar erzielen.
Immer mehr Führungskräfte folgen damit dem Beispiel von Tesla-CEO Elon Musk, dessen milliardenschwere Vergütung aus dem Jahr 2018 den Weg für ähnliche Moonshot-Vergütungsvereinbarungen anderer Unternehmen ebnete.
Im November genehmigten Tesla-Aktionäre erneut ein rekordverdächtiges Vergütungspaket für Musk, das ihm bis zu 1 Billion US-Dollar in zusätzlichen Aktien einbringen könnte, falls bestimmte Ziele erreicht werden.
"Diese Struktur stellt sicher, dass die Interessen von Herrn Cohen direkt mit der Schaffung langfristiger Werte für die Aktionäre von GameStop übereinstimmen", erklärte GameStop in einer Mitteilung, in der die Änderungen erläutert wurden.
Währenddessen kaufte Cohen weitere GameStop-Aktien, zuletzt noch in diesem Monat.
Er hält nun über 9% der Unternehmensanteile und bleibt damit der größte Einzelaktionär des Unternehmens.
Die jüngsten Entwicklungen zogen auch die Aufmerksamkeit von Michael Burry auf sich – des Arztes und Hedgefonds-Managers, dessen Wetten gegen Subprime-Hypothekenanleihen im Buch The Big Short von Michael Lewis dokumentiert wurden.
Burry schloss seinen Fonds im vergangenen Jahr, um einen kostenpflichtigen Substack-Newsletter zu starten.
Burry schrieb zu Wochenbeginn, der Videospielhändler solle nach dem Berkshire-Hathaway-Muster vorgehen und seine umfangreichen Barreserven nutzen, um transformative Übernahmen zu tätigen.
Cohen, so Burry, "führt ein mieses Geschäft, das er so gut wie möglich ausschlachtet, während er das Phänomen der Meme-Aktien ausnutzt, um Kapital zu beschaffen und auf die Gelegenheit zu warten, ein großes, wirklich wachsendes und profitables Unternehmen zu kaufen."
Burry, selbst GameStop-Aktionär, schrieb in seinem Newsletter, er habe kürzlich weitere Aktien gekauft und sehe Potenzial für das Unternehmen, falls Cohen 10 Milliarden US-Dollar oder mehr für den Erwerb eines hochwertigen Unternehmens – etwa eines Versicherers mit großen Kundenprämien zum Investieren – ausgeben sollte.
GameStops beträchtliche steuerliche Verlustvorträge, die es dem Unternehmen erlauben, künftige Gewinne steuerlich zu verrechnen, könnten GameStop zudem zu einem idealen Käufer vieler Zielunternehmen machen, schrieb Burry.
Cohen sagte dem Journal, dass er seit mindestens 2019 keinen Kontakt mehr zu Burry gehabt habe.
"Er ist einer der wenigen Investoren, die ich respektiere", sagte er. "Er hat eine Erfolgsbilanz, frühzeitig zutreffende Prognosen zu treffen."
(Burrys jüngste Schriften enthalten außerdem Warnungen vor einer möglichen KI-Blase.)
Cohen gewann eine Kult-Anhängerbasis, nachdem er einen großen GameStop-Anteil aufgebaut und Ende 2020 das Unternehmen dafür kritisiert hatte, zu langsam in den E-Commerce zu wechseln.
Er trat im Januar 2021 in den GameStop-Vorstand ein, als das Unternehmen einen Marktwert von etwas mehr als 1 Milliarde US-Dollar hatte.
Später im selben Jahr wurde er zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt und versprach, den angeschlagenen Einzelhändler in einen E-Commerce-Riesen zu verwandeln.
Die Aktie stieg sprunghaft an.
Sogenannte Meme-Aktien-Investoren strömten in Scharen in GameStop-Aktien und lösten eine massive Rallye aus – viele davon in dem Bestreben, Short-Selling-Hedgefonds, die gegen das Unternehmen gewettet hatten, aus dem Markt zu drängen.
Die GameStop-Aktie erreichte vor genau fünf Jahren ihren Höchststand von 120,75 US-Dollar.
Am Donnerstag schloss sie bei 22,81 US-Dollar.
Cohen weist den Begriff "Meme-Aktie" zurück und sagte dem Journal, das sei "ein Etikett, das Leute verwenden, wenn sie keine Arbeit investieren wollen" in eine Aktie.
"Entweder man schafft im Laufe der Zeit Wert, oder man tut es nicht", sagte er.
Cohen erklärte, GameStop befinde sich nun in einer guten Position, um mutigere Schritte zu wagen, nachdem in jüngster Zeit mehr Sammlerstücke verkauft und schwache Filialen geschlossen wurden.
GameStop verfüge über rund 9 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und liquiden Wertpapieren in der Bilanz, die zur Finanzierung eines Deals beitragen könnten.
"Es gibt viele Rohdiamanten da draußen ... mit verschlafenen Management-Teams", sagte Cohen über die Einzelhandelsbranche.
"Ich habe GameStop nicht saniert, um dort aufzuhören."
30.01.26 10:27
#7656
Aktienwilli
Link Adresse vergessen(paywall)
https://www.wsj.com/finance/stocks/...6nlzQjKTyvtRMxtN4AqbBJ75g%3D%3D
30.01.26 10:37
#7657
Aktienwilli
Den Hedgefonds, Shorts und Genossen
geht der "Allerwerteste" auf grundeis. Spät Nachts und am frühen Morgen hier versuchen diese verzweifelt die aufkommende Euphorie im Keim zu ersticken ! Dumb Stormtroopers ;) OMG
30.01.26 13:48
#7658
Aktienwilli
Mögliche Aquisition durch GameStop
Ich greife hier eine mögliche Aquisition von ETSY durch GameStop auf(im Reddit Forum aufgetaucht).
Eine Kurzanalyse:
GameStop-Etsy-Akquisition:
Etsy ist ein kapitalleichter Marktplatz für Handmade-Produkte, Vintage-Artikel und Collectibles mit starkem Free Cashflow von rund 687 Millionen USD jährlich, aber schwachem Wachstum: Das GMV stagniert bei minus 2 Prozent, während der Aktienkurs von einem 52-Wochen-Hoch bei 76,52 Dollar auf aktuell 54,95 Dollar gefallen ist – das entspricht einer Marktkapitalisierung von 5,42 Milliarden Dollar bei einem P/E-Multiple von 33,7, was für die bescheidenen 1,8 Prozent Umsatzwachstum überteuert wirkt.
GameStop hingegen verfügt über 9 Milliarden Dollar Nettocash und 5 bis 6 Milliarden Dollar Net Operating Losses (NOLs), die eine Akquisition bei 6,8 Milliarden Dollar (25 Prozent Premium) problemlos finanzieren würden. Nach dem Deal bliebe GameStop mit 5,8 Milliarden Dollar Cash plus Etsys steuerfreiem FCF sitzen – die NOLs schirmen 147 Millionen Dollar Steuern pro Jahr ab und machen den Kauf um 20 Prozent günstiger.
Die zentrale strategische Logik liegt in den Synergien zwischen GameStops PSA-Partnerschaft (Professional Sports Authenticator für graded Trading Cards wie Pokémon oder Magic) und Etsys Vintage/Collectibles-Angebot. Kunden kaufen bei GameStop eine PSA-gradede Karte und ergänzen nahtlos über Etsy personalisierte PSA-Cases, Vintage-Konsolen-Mods oder Retro-Comics – ein 1-Click-Bundle, das GameStop PSA-Gebühren (2-3 Prozent) plus Etsys 23-prozentige Take-Rate einbringt und jährlich 200 Millionen Dollar Extra-Umsatz generieren könnte. GameStop Stores werden zu PSA-Drop-Off-Punkten, was das physisch-digitale Erlebnis abrundet.
Die bestehende PSA-eBay-Partnerschaft aus dem Jahr 2022 (Grading und Vaulting für Karten über 250 Dollar) wird überflüssig und ist kündbar: Sie enthält Change-of-Control-Klauseln mit 90 bis 180 Tagen Frist. GameStop kann PSA exklusiv kontrollieren, ohne eBay als Mittelsmann – ein direkter Value-Unlock, da PSA unabhängig bleibt und bereits mit anderen Partnern wie Dave & Adam's arbeitet.
Etsys institutionelle Investoren (85 Prozent Ownership) sind verkaufsbereit: Vanguard und BlackRock (25-30 Prozent) nehmen das sichere Premium statt des Value-Trap-Risikos, Renaissance und AQR (5-8 Prozent) drehen Arbitrage, Aktivisten (10-15 Prozent) pushen den Deal für sofortigen Wertfreisetzung. Regulatory-Hürden sind gering (HHI unter konzentriertem Niveau), kulturelle Unterschiede (Meme-Community vs. Creator-Szene) werden durch Beibehaltung des Etsy-Managements umgangen, und Execution-Risiken minimiert GameStop, indem es PSA-Synergien priorisiert, wo es bereits Erfolg hat.
Risiken wie Amazon oder PE-Fonds als Alternativkäufer sind überschaubar, da GameStop das höchste Premium zahlt und schneller closen kann. Die Timeline sieht vor: Leak nach Etsys Q4-Zahlen im Februar 2026, Bid im April, Abschluss im Juni, Launch des "GameStop Collectibles Ecosystem" im Q4 – mit doppeltem Revenue-Stream aus PSA und Etsy.
Zusammengefasst transformiert GameStop so von Meme-Retail zu Collectibles-Tech-Plattform: Etsy-Investoren kassieren Gewinn, GameStop holt sich FCF, NOLs und Synergien, PSA wird zum internen Powerhouse. Ein klassischer Win-Win-Deal mit hoher Machbarkeit.
Das Ganze ist pure Spekulation!
Dennoch halte ich einen Deal in dieser Richtung für sinnvoll.
Ob die Eckdaten aus der Analyse absolut korrekt sind ist zu hinterfragen ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/Etsy
Eine Kurzanalyse:
GameStop-Etsy-Akquisition:
Etsy ist ein kapitalleichter Marktplatz für Handmade-Produkte, Vintage-Artikel und Collectibles mit starkem Free Cashflow von rund 687 Millionen USD jährlich, aber schwachem Wachstum: Das GMV stagniert bei minus 2 Prozent, während der Aktienkurs von einem 52-Wochen-Hoch bei 76,52 Dollar auf aktuell 54,95 Dollar gefallen ist – das entspricht einer Marktkapitalisierung von 5,42 Milliarden Dollar bei einem P/E-Multiple von 33,7, was für die bescheidenen 1,8 Prozent Umsatzwachstum überteuert wirkt.
GameStop hingegen verfügt über 9 Milliarden Dollar Nettocash und 5 bis 6 Milliarden Dollar Net Operating Losses (NOLs), die eine Akquisition bei 6,8 Milliarden Dollar (25 Prozent Premium) problemlos finanzieren würden. Nach dem Deal bliebe GameStop mit 5,8 Milliarden Dollar Cash plus Etsys steuerfreiem FCF sitzen – die NOLs schirmen 147 Millionen Dollar Steuern pro Jahr ab und machen den Kauf um 20 Prozent günstiger.
Die zentrale strategische Logik liegt in den Synergien zwischen GameStops PSA-Partnerschaft (Professional Sports Authenticator für graded Trading Cards wie Pokémon oder Magic) und Etsys Vintage/Collectibles-Angebot. Kunden kaufen bei GameStop eine PSA-gradede Karte und ergänzen nahtlos über Etsy personalisierte PSA-Cases, Vintage-Konsolen-Mods oder Retro-Comics – ein 1-Click-Bundle, das GameStop PSA-Gebühren (2-3 Prozent) plus Etsys 23-prozentige Take-Rate einbringt und jährlich 200 Millionen Dollar Extra-Umsatz generieren könnte. GameStop Stores werden zu PSA-Drop-Off-Punkten, was das physisch-digitale Erlebnis abrundet.
Die bestehende PSA-eBay-Partnerschaft aus dem Jahr 2022 (Grading und Vaulting für Karten über 250 Dollar) wird überflüssig und ist kündbar: Sie enthält Change-of-Control-Klauseln mit 90 bis 180 Tagen Frist. GameStop kann PSA exklusiv kontrollieren, ohne eBay als Mittelsmann – ein direkter Value-Unlock, da PSA unabhängig bleibt und bereits mit anderen Partnern wie Dave & Adam's arbeitet.
Etsys institutionelle Investoren (85 Prozent Ownership) sind verkaufsbereit: Vanguard und BlackRock (25-30 Prozent) nehmen das sichere Premium statt des Value-Trap-Risikos, Renaissance und AQR (5-8 Prozent) drehen Arbitrage, Aktivisten (10-15 Prozent) pushen den Deal für sofortigen Wertfreisetzung. Regulatory-Hürden sind gering (HHI unter konzentriertem Niveau), kulturelle Unterschiede (Meme-Community vs. Creator-Szene) werden durch Beibehaltung des Etsy-Managements umgangen, und Execution-Risiken minimiert GameStop, indem es PSA-Synergien priorisiert, wo es bereits Erfolg hat.
Risiken wie Amazon oder PE-Fonds als Alternativkäufer sind überschaubar, da GameStop das höchste Premium zahlt und schneller closen kann. Die Timeline sieht vor: Leak nach Etsys Q4-Zahlen im Februar 2026, Bid im April, Abschluss im Juni, Launch des "GameStop Collectibles Ecosystem" im Q4 – mit doppeltem Revenue-Stream aus PSA und Etsy.
Zusammengefasst transformiert GameStop so von Meme-Retail zu Collectibles-Tech-Plattform: Etsy-Investoren kassieren Gewinn, GameStop holt sich FCF, NOLs und Synergien, PSA wird zum internen Powerhouse. Ein klassischer Win-Win-Deal mit hoher Machbarkeit.
Das Ganze ist pure Spekulation!
Dennoch halte ich einen Deal in dieser Richtung für sinnvoll.
Ob die Eckdaten aus der Analyse absolut korrekt sind ist zu hinterfragen ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/Etsy
30.01.26 15:58
#7659
köln64
Gme
Schöne Idee! Eine Fusion dann bitte mit einer neuen Handelsnummer. Darüber würden sich die Nacked Shorts sehr freuen:-)33573464
30.01.26 16:46
#7660
Aktienwilli
Um nochmals Klarheit zu schaffen!
Es gibt immer wieder die Beschwerden das durch Ausgabe neuer Aktien der Kurs verwässert wird.
In diesem Fall der ZERO BONDS welche zweimal ausgegeben wurden um CASH zu generieren(neben dem rund 4,8 Mrd an Cash Bestand!).
GameStop hat kürzlich zwei Tranchen von Zero-Coupon-Wandelanleihen (Convertible Bonds) ausgegeben, um Kapital für Investitionen (z. B. Bitcoin) und Unternehmenszwecke zu beschaffen. Die erste Emission erfolgte im Frühjahr 2025 (ca. 1,3 Mrd. USD, Fälligkeit April 2030, ISIN US36467WAD11), die zweite im Sommer 2025 (1,75 Mrd. USD plus Option auf 250 Mio. USD, Fälligkeit Juni 2032).
Laufzeiten:
2030-Bonds: Emission April 2025, Fälligkeit 1. April 2030. Keine Rückzahlung vor April 2028; danach möglich bei Aktienkurs-Trigger (z. B. wenn Kurs 130% des Wandlungspreises übersteigt).
2032-Bonds: Emission Juni 2025, Fälligkeit 15. Juni 2032 (sofern nicht früher umgewandelt oder zurückgekauft).
Beide sind Zero-Coupon (0% Zins), wandelbar in GameStop-Aktien (Class A) und richten sich an institutionelle Investoren (Reg S / 144A).
Wandelungsbedingungen:
Wandlung ist unter bestimmten Bedingungen möglich:
Zeiträume: Für 2030-Bonds vor 1. Januar 2030 in festen Perioden; danach jederzeit bis zum letzten Handelstag vor Fälligkeit. Details zum Wandlungspreis (Conversion Price) variieren, typisch mit Prämie zum Aktienkurs bei Emission (nicht öffentlich detailliert, aber abhängig von Kursentwicklung).
Put-Option für Inhaber: Bei 2030-Bonds am 3. April 2028 oder bei "fundamental change" (z. B. Übernahme). Ähnlich bei 2032-Bonds möglich.
Bondinhaber erhalten oft Warrants/Optionsscheine (z. B. Sonderdividende Oktober 2025, as-converted Basis).
Genauer Wandlungspreis und Ratio erfordern die Indenture (Bond-Vertrag), die nicht öffentlich snippet-basiert verfügbar ist – typisch flexibel mit Caps/Floors.
Am Fälligkeitstag (2030 oder 2032) – einfach erklärt:
GameStop muss den vollen Marktwert der Bonds zahlen (Anzahl Aktien × Aktienkurs an Fälligkeit).
GameStop entscheidet die Form: 100% Cash, 100% Aktien oder Kombi.
a) Niedriger Aktienkurs (z.B. $20)
Wert pro $1.000 Bond: $692 (34,6 Aktien × $20)
GameStop-Optionen:
100% Cash: $692 zahlen
100% Aktien: 34,6 Aktien ausgeben
Kombi: z.B. $300 Cash + 19 Aktien
GameStop wählt: Cash (spart 34 neue Aktien, kostet wenig)
b) Hoher Aktienkurs (z.B. $100)
Wert pro $1.000 Bond: $3.459 (34,6 Aktien × $100)
GameStop-Optionen:
100% Cash: $3.459 zahlen (sehr teuer!)
100% Aktien: 34,6 Aktien ausgeben (massive Verwässerung)
Kombi: $1.000 Cash + 24,6 Aktien (Standard)
GameStop wählt: Kombi (spart Cash, limitiert Verwässerung)
Das Entscheidende:
Bondinhaber bekommt IMMER den vollen Marktwert – egal Kurs.
GameStop optimiert nur Cash vs. Aktien bei gleichem Wert.Bondinhaber hedgen oft (legal short), daher Akzeptanz trotz Risiko.
Absolut klar:!!!
GameStop entscheidet immer über die Tilgungsform.
GameStop hat bei jeder Umwandlung, Rückzahlung oder Fälligkeit das alleinige Wahlrecht, ob in Cash, Aktien (Class A Common Stock) oder einer Kombination aus beidem zu zahlen – basierend auf dem Wandlungswert (Conversion Value). Dies gilt für beide Emissionen (2030- und 2032-Bonds). Bondinhaber können nicht erzwingen, Aktien zu erhalten; sie haben nur Anspruch auf den Wert (mindestens Nennwert), die Form liegt beim Emittenten.
Bondinhaber-Rechte im Detail
Wandlungsoption: Inhaber können jederzeit (innerhalb definierter Perioden) wandeln, z. B. wenn Aktienkurs > Wandlungspreis (ca. 28–30 USD, je Tranche). Aber GameStop wählt dann die Auszahlung: Cash statt Aktien möglich, um Verwässerung zu vermeiden.
Put-Option: Ab 2028 (2030-Bonds) oder bei "Fundamental Change" (z. B. Übernahme) können Inhaber Rückkauf zu 100% Nennwert in Cash verlangen – hier keine Aktienwahl.
Call-Option (GameStop): Ab 2028/Trigger kann GameStop vorzeitig aufrufen und in Cash/Aktien/Kombi tilgen. Bondinhaber haben nie einen automatischen Anspruch auf Aktien – nur auf den wirtschaftlichen Wert. GameStop kann Dilution komplett vermeiden, indem es Cash zahlt (sofern liquide Mittel vorhanden). Dies schützt Aktionäre, macht Bonds aber für Inhaber risikoreicher bei Kursanstiegen.
Soviel zu den "Verwässerungsmöglichkeiten" durch die Zero Bonds ;)
Und dann noch diesen Beitrag von Regionl Formal(blue box;)) - sehr lesenswert:
https://www.reddit.com/r/Superstonk/comments/...in_2024_in_the_early/
In diesem Fall der ZERO BONDS welche zweimal ausgegeben wurden um CASH zu generieren(neben dem rund 4,8 Mrd an Cash Bestand!).
GameStop hat kürzlich zwei Tranchen von Zero-Coupon-Wandelanleihen (Convertible Bonds) ausgegeben, um Kapital für Investitionen (z. B. Bitcoin) und Unternehmenszwecke zu beschaffen. Die erste Emission erfolgte im Frühjahr 2025 (ca. 1,3 Mrd. USD, Fälligkeit April 2030, ISIN US36467WAD11), die zweite im Sommer 2025 (1,75 Mrd. USD plus Option auf 250 Mio. USD, Fälligkeit Juni 2032).
Laufzeiten:
2030-Bonds: Emission April 2025, Fälligkeit 1. April 2030. Keine Rückzahlung vor April 2028; danach möglich bei Aktienkurs-Trigger (z. B. wenn Kurs 130% des Wandlungspreises übersteigt).
2032-Bonds: Emission Juni 2025, Fälligkeit 15. Juni 2032 (sofern nicht früher umgewandelt oder zurückgekauft).
Beide sind Zero-Coupon (0% Zins), wandelbar in GameStop-Aktien (Class A) und richten sich an institutionelle Investoren (Reg S / 144A).
Wandelungsbedingungen:
Wandlung ist unter bestimmten Bedingungen möglich:
Zeiträume: Für 2030-Bonds vor 1. Januar 2030 in festen Perioden; danach jederzeit bis zum letzten Handelstag vor Fälligkeit. Details zum Wandlungspreis (Conversion Price) variieren, typisch mit Prämie zum Aktienkurs bei Emission (nicht öffentlich detailliert, aber abhängig von Kursentwicklung).
Put-Option für Inhaber: Bei 2030-Bonds am 3. April 2028 oder bei "fundamental change" (z. B. Übernahme). Ähnlich bei 2032-Bonds möglich.
Bondinhaber erhalten oft Warrants/Optionsscheine (z. B. Sonderdividende Oktober 2025, as-converted Basis).
Genauer Wandlungspreis und Ratio erfordern die Indenture (Bond-Vertrag), die nicht öffentlich snippet-basiert verfügbar ist – typisch flexibel mit Caps/Floors.
Am Fälligkeitstag (2030 oder 2032) – einfach erklärt:
GameStop muss den vollen Marktwert der Bonds zahlen (Anzahl Aktien × Aktienkurs an Fälligkeit).
GameStop entscheidet die Form: 100% Cash, 100% Aktien oder Kombi.
a) Niedriger Aktienkurs (z.B. $20)
Wert pro $1.000 Bond: $692 (34,6 Aktien × $20)
GameStop-Optionen:
100% Cash: $692 zahlen
100% Aktien: 34,6 Aktien ausgeben
Kombi: z.B. $300 Cash + 19 Aktien
GameStop wählt: Cash (spart 34 neue Aktien, kostet wenig)
b) Hoher Aktienkurs (z.B. $100)
Wert pro $1.000 Bond: $3.459 (34,6 Aktien × $100)
GameStop-Optionen:
100% Cash: $3.459 zahlen (sehr teuer!)
100% Aktien: 34,6 Aktien ausgeben (massive Verwässerung)
Kombi: $1.000 Cash + 24,6 Aktien (Standard)
GameStop wählt: Kombi (spart Cash, limitiert Verwässerung)
Das Entscheidende:
Bondinhaber bekommt IMMER den vollen Marktwert – egal Kurs.
GameStop optimiert nur Cash vs. Aktien bei gleichem Wert.Bondinhaber hedgen oft (legal short), daher Akzeptanz trotz Risiko.
Absolut klar:!!!
GameStop entscheidet immer über die Tilgungsform.
GameStop hat bei jeder Umwandlung, Rückzahlung oder Fälligkeit das alleinige Wahlrecht, ob in Cash, Aktien (Class A Common Stock) oder einer Kombination aus beidem zu zahlen – basierend auf dem Wandlungswert (Conversion Value). Dies gilt für beide Emissionen (2030- und 2032-Bonds). Bondinhaber können nicht erzwingen, Aktien zu erhalten; sie haben nur Anspruch auf den Wert (mindestens Nennwert), die Form liegt beim Emittenten.
Bondinhaber-Rechte im Detail
Wandlungsoption: Inhaber können jederzeit (innerhalb definierter Perioden) wandeln, z. B. wenn Aktienkurs > Wandlungspreis (ca. 28–30 USD, je Tranche). Aber GameStop wählt dann die Auszahlung: Cash statt Aktien möglich, um Verwässerung zu vermeiden.
Put-Option: Ab 2028 (2030-Bonds) oder bei "Fundamental Change" (z. B. Übernahme) können Inhaber Rückkauf zu 100% Nennwert in Cash verlangen – hier keine Aktienwahl.
Call-Option (GameStop): Ab 2028/Trigger kann GameStop vorzeitig aufrufen und in Cash/Aktien/Kombi tilgen. Bondinhaber haben nie einen automatischen Anspruch auf Aktien – nur auf den wirtschaftlichen Wert. GameStop kann Dilution komplett vermeiden, indem es Cash zahlt (sofern liquide Mittel vorhanden). Dies schützt Aktionäre, macht Bonds aber für Inhaber risikoreicher bei Kursanstiegen.
Soviel zu den "Verwässerungsmöglichkeiten" durch die Zero Bonds ;)
Und dann noch diesen Beitrag von Regionl Formal(blue box;)) - sehr lesenswert:
https://www.reddit.com/r/Superstonk/comments/...in_2024_in_the_early/
30.01.26 16:54
#7661
Aktienwilli
Keine Fusion und keine neue WKN
Region-Formal lesen(s.o.).
Es gibt viele Aquisitionsmöglichkeiten.
Angefangen von Hasbro(zu teuer aus meiner Sicht) über TAG(kleine Aquisition mit Potential, allerdings mögliches Konfliktpotential mit PSA) über Collectors Universe(rechtlich machbar? und Steve Cohen als alter Feind nun neuer Freund??) bis hin zu Ubissoft(meiner Meinung nach völlig falsche Richtung) oder Etsy https://en.wikipedia.org/wiki/Etsy ( Marktplatz und meiner Meinung nach die richtige Richtung für Gamestop)
Es gibt viele Aquisitionsmöglichkeiten.
Angefangen von Hasbro(zu teuer aus meiner Sicht) über TAG(kleine Aquisition mit Potential, allerdings mögliches Konfliktpotential mit PSA) über Collectors Universe(rechtlich machbar? und Steve Cohen als alter Feind nun neuer Freund??) bis hin zu Ubissoft(meiner Meinung nach völlig falsche Richtung) oder Etsy https://en.wikipedia.org/wiki/Etsy ( Marktplatz und meiner Meinung nach die richtige Richtung für Gamestop)
30.01.26 22:28
#7662
Aktienwilli
Ich nuss mich korrigieren ;)
Habsro ist zu klein ;)
https://www.cnbc.com/2026/01/30/...en-targets-consumer-mega-deal.html
“It’s gonna be really big. Really big. Very, very, very big,” Cohen said of the size of the acquisition. “It’s transformational. Not just for GameStop, but ultimately, within the capital markets … this is something that really has never been done before within the history of the capital markets.”
have a nice weekend ....it's gona be the Super Talk @ Waalstreet the next days,weeks and month ;)
https://www.cnbc.com/2026/01/30/...en-targets-consumer-mega-deal.html
“It’s gonna be really big. Really big. Very, very, very big,” Cohen said of the size of the acquisition. “It’s transformational. Not just for GameStop, but ultimately, within the capital markets … this is something that really has never been done before within the history of the capital markets.”
have a nice weekend ....it's gona be the Super Talk @ Waalstreet the next days,weeks and month ;)
01.02.26 13:19
#7665
metoo
#7663 - Tipp
Meine Tipps ;-)
Costco - mehrere 100Milliarden und wahnsinniger Deal (wobei KI das für unmöglich hält)
alternativ: Kohl's
Costco - mehrere 100Milliarden und wahnsinniger Deal (wobei KI das für unmöglich hält)
alternativ: Kohl's
02.02.26 21:19
#7666
Bauchlauscher
Alles Quatsch
GME hat das gekauft:
Angehängte Grafik:
ich_habe_alles_verkauft.png

ich_habe_alles_verkauft.png
02.02.26 21:20
#7667
Bauchlauscher
Shido ETH USD
zur Ergänzung ;-)
Was Yahoo Finance so alles darstellt....
Was Yahoo Finance so alles darstellt....
03.02.26 11:34
#7668
Aktienwilli
Vieleicht kommt auf diesem Weg etwas ;)
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/2097376/...9/ea0264845-02.htm
03.02.26 13:33
#7670
Aktienwilli
GameStop Forum
kein SHITcoin Forum ;)
geht in die entsprechenden Foren und lasst dort euer "...." ab.
GameStop hat nichts mit dem Mist am Hals.
Bitcoin war eine Absicherung gegen Dollarabwertung(10-20%) in Peanuts Größenordnung.
Ist noch nicht einmal sicher das die Bitcoins noch im Portfolio sind(nächsten Q-Zahlen um den 23.03. abwarten) ;)
geht in die entsprechenden Foren und lasst dort euer "...." ab.
GameStop hat nichts mit dem Mist am Hals.
Bitcoin war eine Absicherung gegen Dollarabwertung(10-20%) in Peanuts Größenordnung.
Ist noch nicht einmal sicher das die Bitcoins noch im Portfolio sind(nächsten Q-Zahlen um den 23.03. abwarten) ;)
03.02.26 16:26
#7671
Aktienwilli
Das wird ein Teil des Superdeals sein...
nur meine Spekulation!
Neues Bed Bath & Beyond ist heute eine Holding-Gesellschaft. In der aktuellen Unternehmensstruktur tritt Bed Bath und Beyond Inc. (NYSE: BBBY) als Holding auf, die laut ihrer eigenen Pressemitteilung mehrere Marken und Beteiligungen bundelt - darunter die Retail-Marken Bed Bath und Beyond, buybuy BABY, Overstock sowie ein Portfolio an Blockchain- und Fintech-Assets (z.B. tZERO, GrainChain).
Gestrige Meldung: Tokens.com soll nach Closing zu 100 Prozent dieser neuen Bed Bath und Beyond-Gesellschaft gehören und in deren bestehendes Blockchain- und Finanz-Okosystem integriert werden.
Wichtig zu wissen:
Keine offene BBBY-Klage gegen Cohen. Die einzige relevante Klage, die mit der Firma, die fruhere BBBY hies, in Verbindung steht, ist 2025 von einem Rechtsnachfolger (DKButter-1 Inc., einem Post-Insolvenz-Entity) gegen Cohen und RC Ventures gestartet worden. Diese Klage zielt auf 47,2 Mio. USD short-swing profits ab (Gewinne aus Kauf und Verkauf innerhalb 6 Monaten 2022). Das ist nicht die Borsennotierte BBBY-Holding (mit Overstock, Tokens.com etc.), sondern ein separates Insolvenz-Nachfolge-Unternehmen.
Unternehmensstatus: BBBY ist eine Borsennotierte Holding (NYSE: BBBY) mit Marktkap. 430 Mio. USD - regulare Ubernahme moglich via Aktienkauf oder Tender Offer.
Perfekter Fit: Overstock plus Tokens.com fur GameStop. Overstock-Synergien: Overstock bringt bewahrte E-Commerce-Plattform, Logistik-Netzwerk und Home-Goods-Know-how (Mobel, Deko, BABY-Artikel). GameStop konnte das nutzen, um von reinen Games zu einem breiteren Lifestyle-Retailer zu werden - denk an Bundles wie Konsole plus Gaming-Stuhl oder NFT-Collectibles plus Home-Setup.
Tokens.com-Power: Tokenisierte Real-World-Assets (Immobilien, Equity, RWA) passen perfekt zu Cohens Bitcoin-Reserven und Web3-Fokus bei GME. GameStop konnte eine Gaming plus Finance-Plattform bauen: Spieler tokenisieren In-Game-Assets, verdienen Home-Equity oder nutzen NFT-Markte mit echter Liquiditat.
Markenrechte-Bonus: BBBY halt IP zu Bed Bath und Beyond, buybuy BABY, Kirklands (via Brand House), plus tZERO und GrainChain - alles skalierbare Retail-Assets mit Millionen Kundendaten. Fur GME ein Instant-Portfolio zum Cross-Selling.
Risiko: Lemonis (BBBY-CEO) konnte Widerstand leisten, aber bei starkem GME-Angebot (Aktien und Schulden-Mix) ware ein Deal machbar. Regulatorik (SEC und Hart-Scott-Rodino) kein Showstopper bei dieser Grose.
GameStop sitzt auf 4,6 Mrd. USD Cash plus 5 Mrd. USD aus den Bonds (insgesamt 9,6 Mrd. USD liquide Schlagkraft), was BBBY mit seinen 430 Mio. USD Marktkap zu einem absoluten No-Brainer macht. Dealpreis 600 Mio USD.
NOLs: Der Gamechanger fur GameStop. Net Operating Loss Carryforwards sind hier der Hammer: BBBY hat aus Insolvenz und Jahren davor Milliarden USD an NOLs (vermutlich 2-4 Mrd. USD), die zukunftige Gewinne steuerfrei machen. Fur GameStop perfekt: GME konnte diese NOLs nutzen, um Steuern auf zukunftige Profite (E-Commerce, Bitcoin-Gewinne) zu tilgen - enormer Wert (500-800 Mio. USD Steuerersparnis bei Gewinnnutzung). NOL-Bonus: Die 2-4 Mrd. USD Steuerverlustvortrage machen den Deal noch attraktiver - GME spart Steuern auf zukunftige Gewinne (Wert: 500-800 Mio. USD).
Das ware ein Masterstroke - GME wurde von Gaming-Retailer zu Next-Gen Consumer Platform mutieren. Und das mit kleinem Geldeinsatz.
Neues Bed Bath & Beyond ist heute eine Holding-Gesellschaft. In der aktuellen Unternehmensstruktur tritt Bed Bath und Beyond Inc. (NYSE: BBBY) als Holding auf, die laut ihrer eigenen Pressemitteilung mehrere Marken und Beteiligungen bundelt - darunter die Retail-Marken Bed Bath und Beyond, buybuy BABY, Overstock sowie ein Portfolio an Blockchain- und Fintech-Assets (z.B. tZERO, GrainChain).
Gestrige Meldung: Tokens.com soll nach Closing zu 100 Prozent dieser neuen Bed Bath und Beyond-Gesellschaft gehören und in deren bestehendes Blockchain- und Finanz-Okosystem integriert werden.
Wichtig zu wissen:
Keine offene BBBY-Klage gegen Cohen. Die einzige relevante Klage, die mit der Firma, die fruhere BBBY hies, in Verbindung steht, ist 2025 von einem Rechtsnachfolger (DKButter-1 Inc., einem Post-Insolvenz-Entity) gegen Cohen und RC Ventures gestartet worden. Diese Klage zielt auf 47,2 Mio. USD short-swing profits ab (Gewinne aus Kauf und Verkauf innerhalb 6 Monaten 2022). Das ist nicht die Borsennotierte BBBY-Holding (mit Overstock, Tokens.com etc.), sondern ein separates Insolvenz-Nachfolge-Unternehmen.
Unternehmensstatus: BBBY ist eine Borsennotierte Holding (NYSE: BBBY) mit Marktkap. 430 Mio. USD - regulare Ubernahme moglich via Aktienkauf oder Tender Offer.
Perfekter Fit: Overstock plus Tokens.com fur GameStop. Overstock-Synergien: Overstock bringt bewahrte E-Commerce-Plattform, Logistik-Netzwerk und Home-Goods-Know-how (Mobel, Deko, BABY-Artikel). GameStop konnte das nutzen, um von reinen Games zu einem breiteren Lifestyle-Retailer zu werden - denk an Bundles wie Konsole plus Gaming-Stuhl oder NFT-Collectibles plus Home-Setup.
Tokens.com-Power: Tokenisierte Real-World-Assets (Immobilien, Equity, RWA) passen perfekt zu Cohens Bitcoin-Reserven und Web3-Fokus bei GME. GameStop konnte eine Gaming plus Finance-Plattform bauen: Spieler tokenisieren In-Game-Assets, verdienen Home-Equity oder nutzen NFT-Markte mit echter Liquiditat.
Markenrechte-Bonus: BBBY halt IP zu Bed Bath und Beyond, buybuy BABY, Kirklands (via Brand House), plus tZERO und GrainChain - alles skalierbare Retail-Assets mit Millionen Kundendaten. Fur GME ein Instant-Portfolio zum Cross-Selling.
Risiko: Lemonis (BBBY-CEO) konnte Widerstand leisten, aber bei starkem GME-Angebot (Aktien und Schulden-Mix) ware ein Deal machbar. Regulatorik (SEC und Hart-Scott-Rodino) kein Showstopper bei dieser Grose.
GameStop sitzt auf 4,6 Mrd. USD Cash plus 5 Mrd. USD aus den Bonds (insgesamt 9,6 Mrd. USD liquide Schlagkraft), was BBBY mit seinen 430 Mio. USD Marktkap zu einem absoluten No-Brainer macht. Dealpreis 600 Mio USD.
NOLs: Der Gamechanger fur GameStop. Net Operating Loss Carryforwards sind hier der Hammer: BBBY hat aus Insolvenz und Jahren davor Milliarden USD an NOLs (vermutlich 2-4 Mrd. USD), die zukunftige Gewinne steuerfrei machen. Fur GameStop perfekt: GME konnte diese NOLs nutzen, um Steuern auf zukunftige Profite (E-Commerce, Bitcoin-Gewinne) zu tilgen - enormer Wert (500-800 Mio. USD Steuerersparnis bei Gewinnnutzung). NOL-Bonus: Die 2-4 Mrd. USD Steuerverlustvortrage machen den Deal noch attraktiver - GME spart Steuern auf zukunftige Gewinne (Wert: 500-800 Mio. USD).
Das ware ein Masterstroke - GME wurde von Gaming-Retailer zu Next-Gen Consumer Platform mutieren. Und das mit kleinem Geldeinsatz.
05.02.26 16:18
#7672
Aktienwilli
Wer wirklich Expertise sucht
und auf genialen Sachverstand setzt, der sollte Dr. Michael Burry(der Mann der den 2008 Crash vorhergesehen hat und auf dessen handeln der Film "The Big Short" gedreht wurd-sehenswert und lehrreich!) folgen.
Vor 45 min gepostet:
x.com/michaeljburry/status/2019416792968622598?s=46
Ryan Cohen und Team sind auf diesem Level unterwegs, im realen Business ;)
Vor 45 min gepostet:
x.com/michaeljburry/status/2019416792968622598?s=46
Ryan Cohen und Team sind auf diesem Level unterwegs, im realen Business ;)
05.02.26 16:22
#7673
Aktienwilli
Sorry link funktioniert nicht - nochmals der link
https://x.com/michaeljburry/status/2019416792968622598?s=46
05.02.26 16:56
#7674
Aktienwilli
Weil ich in einem andern Forum
darauf aufmerksam wurde das Ariva Moderatoren einen Beitrag zu Dark Pools gelöscht hatten.
Hier ein link auf eine Seite wo es den Nachweis gibt!!! das seit Monaten der weitaus größte Teil an gehandelten GME Aktien über Dark Pools läuft:
https://redstripedtie.com/_/GME
Damit es auch dem letzten Leser/der letzten Leserin klar wird!:
Es gibt diese Dark Pools über welche Aktien gehandelt werden damit diese Umsätze NICHT über die normalen Börsenplätze laufen und somit den Aktienkurs in ehrlicher und rechtlich sauberer Weise abgebildet werden.
Eines der Maniplationsinstrumente der korrupten und kriminellen Finanzindustrie!
Ken Griffin CEO(Citadell als größter Market Maker in den USA in bester Verbindung zu Blackrock).
Ken Griffin: "Markets are efficient because of active managers setting the prices of securities... trying to drive the value of companies towards where we think they should be valued"
https://x.com/DystopWorld/status/...t=2dsS4Wki_7tx62XFFoPqBA&s=19
Hier ein link auf eine Seite wo es den Nachweis gibt!!! das seit Monaten der weitaus größte Teil an gehandelten GME Aktien über Dark Pools läuft:
https://redstripedtie.com/_/GME
Damit es auch dem letzten Leser/der letzten Leserin klar wird!:
Es gibt diese Dark Pools über welche Aktien gehandelt werden damit diese Umsätze NICHT über die normalen Börsenplätze laufen und somit den Aktienkurs in ehrlicher und rechtlich sauberer Weise abgebildet werden.
Eines der Maniplationsinstrumente der korrupten und kriminellen Finanzindustrie!
Ken Griffin CEO(Citadell als größter Market Maker in den USA in bester Verbindung zu Blackrock).
Ken Griffin: "Markets are efficient because of active managers setting the prices of securities... trying to drive the value of companies towards where we think they should be valued"
https://x.com/DystopWorld/status/...t=2dsS4Wki_7tx62XFFoPqBA&s=19
05.02.26 20:17
#7675
Bauchlauscher
GME & Bitcoins
Also falls sich GME vor paar Tagen wirklich von einigen Copins getrennt hat, dann war das ja ein Moove zur richtigen Zeit.

