Mehr Indianer, weniger Häuptlinge
19.07.17 09:42
#1
Disagio
Mehr Indianer, weniger Häuptlinge
Liebe Bürger, es gibt genug Akademikerkinder die studieren wollen.
Wir brauchen keinen Bildungsaufstieg, wir brauchen Nachschub für die Leiharbeitsfirmen.
Und schließlich muss uns auch jemand die Toilette putzen und später den Ar.ch abwischen.
Also geht nicht zur Uni, macht Karriere im "Mittelstand"
Wir brauchen keinen Bildungsaufstieg, wir brauchen Nachschub für die Leiharbeitsfirmen.
Und schließlich muss uns auch jemand die Toilette putzen und später den Ar.ch abwischen.
Also geht nicht zur Uni, macht Karriere im "Mittelstand"
19.07.17 13:45
#2
Tim Buktu
Ich kenne ne Menge Handwerker
Denen steht die Arbeit bis zum Hals und sie finden schlecht Personal. Vor allem kein gutes.
Da haben wir doch Aufgaben für die Einwanderer. Ne ordentliche Lehre gemacht und los gehts...
Da haben wir doch Aufgaben für die Einwanderer. Ne ordentliche Lehre gemacht und los gehts...
19.07.17 13:56
#3
Nokturnal
Wenn du kein Deutsch kannst
bringt dir die schönste Ausbildungsstelle nichts.
Siehe die 3. Generation der Migranten, da hat es auch nur ein Teil geschafft im wahren Leben anzukommen.
Siehe die 3. Generation der Migranten, da hat es auch nur ein Teil geschafft im wahren Leben anzukommen.
19.07.17 13:57
#4
badtownboy
Frage der Entlohnung und Anerkennung
gerade beim zweiten Punkt wird den zukünftigen Arbeitnehmern ja bereits früh beigebracht, dass Arbeit mit Händen und unter Körpereinsatz wenig chic ist.
19.07.17 14:11
#5
Lucky79
Ja, dem Handwerk geht das....
Menschenmaterial aus... zu Neudeutsch "Humanresource"
Wenn man sich die Abiturjahrgänge ansieht, die heutzutage die Schulen verlassen...
sollte einem schon ein wenig übel werden.
Zum Teil sind diese nicht zu harter Arbeit imstande...
Entweder das Handwerk stirbt aus...
oder aber die Handwerkerstunde wird irgendwann unbezahlbar... ;)
Wenn man sich die Abiturjahrgänge ansieht, die heutzutage die Schulen verlassen...
sollte einem schon ein wenig übel werden.
Zum Teil sind diese nicht zu harter Arbeit imstande...
Entweder das Handwerk stirbt aus...
oder aber die Handwerkerstunde wird irgendwann unbezahlbar... ;)
19.07.17 14:13
#6
Woodstore
Mmmh... #4
z.Bsp. Kaufleute sind auch meist ausgebildete Fachkräfte...
Es immer so plakativ am Handwerker in Form des Dachdeckers festzumachen
ist zu einfach. Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft mit entsprechendem
Überhang in der Jobverteilung.
Der Fachkräftemangel ist real. Der Zugang zu akademischer Bildung durch die
Verschulung des Studiums (Bachelor etc.) ist schlicht überstürzt gewesen und hat
die Qualität der Absolventen reduziert, und das Reallohnniveau akademischer
Angestellter nachhaltig geschädigt.
(Leistungs-) Latten höher hängen und das Gro des Problem löst sich von ganz allein.
Es immer so plakativ am Handwerker in Form des Dachdeckers festzumachen
ist zu einfach. Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft mit entsprechendem
Überhang in der Jobverteilung.
Der Fachkräftemangel ist real. Der Zugang zu akademischer Bildung durch die
Verschulung des Studiums (Bachelor etc.) ist schlicht überstürzt gewesen und hat
die Qualität der Absolventen reduziert, und das Reallohnniveau akademischer
Angestellter nachhaltig geschädigt.
(Leistungs-) Latten höher hängen und das Gro des Problem löst sich von ganz allein.
19.07.17 14:20
#7
badtownboy
# 6 die Studienabbrecherquote ist ja z. zt. recht
hoch und anders als früher, wo ein Studienabbrecher keine Chance hatte eine Lehrstelle zu bekommen, buhlen heute die Ausbildungsbetriebe gerade um Studienabbrecher.
Teilweise mit abstrusen unterstellten skills wie, dass gerade diese Auszubildenden besonders geeignet seien, weil sie die Erfahrung des Scheiterns gemacht haben oder sich ganz bewusst für eine betriebliche Ausbildung entschieden haben.
Teilweise mit abstrusen unterstellten skills wie, dass gerade diese Auszubildenden besonders geeignet seien, weil sie die Erfahrung des Scheiterns gemacht haben oder sich ganz bewusst für eine betriebliche Ausbildung entschieden haben.
19.07.17 14:28
#8
hokai
hab 2 Flüchtlingen letztes Jahr
Praktikumsstelle vermittelt und die jetzt dort Lehrstellen anfangen, zu #3 bin immer wieder erstaunt wie schnell die, die gewillt sind Deutsch lernen, Level 2 haben gerade die Jüngeren nach einem 1 Jahr Schule schon gut drauf, Angst vor Hände schmutzig machen und körperlichen Anstrengungen auch nicht. Älterer Handwerkskumpel meinte mal, uij wenn XXX da ist nimmt er mir immer sofort die schweren Sachen aus der Hand, echt noch Respekt vorm Alter.
21.07.17 11:25
#11
Disagio
Studienanfängerquote über 50%?
Kann mir nicht vorstellen, dass über 50% eines kompletten Jahrgangs studieren.
Irgend etwas fehlt doch da.
Quote der Abiturienten eines Jahrgangs?
Irgend etwas fehlt doch da.
Quote der Abiturienten eines Jahrgangs?

