Suchen
Login
Anzeige:
Mi, 1. Dezember 2021, 17:20 Uhr

Munich Re

WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026

Mein antizykliker langzeit Depot Finanzwerte

eröffnet am: 13.09.11 13:35 von: DrShnuggle
neuester Beitrag: 06.05.20 09:54 von: Zyzol
Anzahl Beiträge: 361
Leser gesamt: 264714
davon Heute: 34

bewertet mit 15 Sternen

Seite:  Zurück      |  2  |  3  |  4  |  5    von   15   Weiter  
13.09.11 13:35 #1  DrShnuggle
Mein antizykliker langzeit Depot Finanzwerte Dies ist ein virtuelles­ Depot und kein Disskussio­nthread,
Zeithorizo­nt 5 Jahre mit Verlängeru­ngsmöglich­keit auf 10 Jahr
Anfangsbet­rag 12.000€
Da nur 3 Werte oben eingetrage­n werden können, beschränke­ ich mich auf diese, die ca. 33% des Gesamtdepo­ts von 36.000€ ausmachen,­ da sonst zu Finanzwert­lastig in Zeiten der Finanzkris­e.

Da ich alle Kurse dieser Werte bei historisch­er Betrachtun­g als maßlos unterbewer­tet betrachte und eine Rendite von mindestens­ 10% p.a. anstrebe, mit 15% p.a. rechne habe ich die beiden Dividentit­el gewählt, da sie auf lange Sicht von den momentanen­ Kursen über 6% Dividende p.a. bringen werden. Die Deutsche Bank fällt hier etwas aus dem Rahmen, ist aber dermassen unterbewer­tet, wegen der Panik um den Euro mehr als nachvollzi­ehbar.
Investiert­ wird in drei Tranchen bei gleicher Aufteilung­ (4000€)!

Das bedeutet heute der Griff ins fallende Messer, 40% Tranche (1600€) :
Munich Re 1659€ zu 79,00€ >> 21 Stück
Allianz 1596€ zu 57,00€ >> 28 Stück
DB: 1575€ zu 21,00 >> 75 Sück
Restsumme von 12.000€ 4.830€ investiert­, 7170 € Bargeld!

Nächste Tranche frühesten zum Tag der deutschen Einheit! Dann wird der Markt neu bewertet und eben besonders diese 3 Werte!
02.10.11 11:42 #2  DrShnuggle
Keine Handlung - Woche abwarten Mein Ziel ist ein schließlic­h der Aufbau eines Langzeitde­pots, welches man getrost einige Jahre liegen lassen kann und da holt man die meiste Rendite bei einem günstigen Einkauf. Die Kurse halte ich immer noch auf Sicht einiger Jahre für sehr günstig, aber die tubulente letzte Woche mit teilweisen­ Anstiegen von über 10 % an einem Tag bei den drei Instituten­ sind wirklich außergewöh­nlich und auf Wochensich­t Steigerung­en um 25% genauso.

1. Nur ist dies weder eine Trendwende­, die man jetzt schon  erken­nen könnte!
2. Mit der Aufstockun­g des EFSF wurde immer noch nicht das zugrunde liegende Problem angegangen­, welches zu den so günstigen Kursen geführt hat. Es könnte also wieder nur ein kurzzeitig­es Durchatmen­ sein. Doch zeigen die extrem schnell ansteigend­en Kurse, dass die Marktteiln­ehmer die Einstiegsc­hancen bei diesen Kursen auch nicht verpassen wollen. Euro, PIIGS und Griechenla­nd wird uns also wahrschein­lich noch einige Zeit beschäftig­en bzw. wieder einholen. Zeit heilt nicht immer alle Wunden, manchmal läßt Zeit auch die Geschwüre weiter wachsen.
3. In wenigen Wochen startet die Quartalsbe­richtsaiso­n, die die Phase dieser Kellerkurs­e beenden könnte. Zumindest gewinnen die fundamenta­len Daten eine größere Bedeutung,­ falls sie nicht vollkommen­ ausreißen und auf einmal Verluste melden, da dan schon drei Viertel des Geschäftja­hres vorüber sind.

Mein Plan ist:
Tranche 1 zu einem sehr günstigen Zeitpunkt
Tranche 2 zu einem noch günstigere­n Zeitpunkt bzw. ebenfalls sehr günstigen Kurs, der mir als Tiefstpunk­t vorkommt, aber mit einer gewissen Zeitlichen­ Distanz!
Tranche 3 nach der Trendwende­, die zum jetzigen Zeitpunkt sehr viel höher liegt.

Aktuell halte ich jedoch Kurse für die DB z.B. im Februar 2012 von 15 bis 60 Euro möglich, es gibt also unglaublic­h viele unterschie­dliche Szenarien,­ die die kurz bis mittelfris­tige Entwicklun­g der Kurse so schwierig machen. Im Fall der DB wird es wohl zu einem Jahresgewi­nn von ca. 9 Mrd. kommen (5,5 im ersten Halbjahr),­ welches wegen der Postbanküb­ernahme auch bestimmt eine günstige Steuerquot­e haben wird. Wenn dann vermutlich­ 6 Mrd. netto heraus kommen wird nach den Jahren niedrigste­r Dividende wohl auch wieder eine bessere Dividende fließen. Wenn dann 2,50€ ausgezahlt­ werden würden, also 2,3 Mrd., würde dies aktuell eine Dividenden­rendite von fast 10% bedeuten. Sollte es dazu kommen, sich zumindest nach und nach andeuten, werden wir auch ganz andere Kurse sehen. Aber so lange uns andere Dinge wie der Euro und die wirtschaft­liche Entwicklun­g primär beschäftig­en und über die fundamenta­len Daten so viel Ungewisshe­it schwebt, solange könnte es zu noch günstigere­n Einstiegsk­ursen kommen. Das wird sich zu einem gewissen Maße zu den Quartalsza­hlen ändern, oder eben einige Befürchtig­ungen bestätigen­, glaube aber nicht.

Also, deswegen werde ich jetzt noch einmal 1 bis 2 Wochen abwarten, welche Entwicklun­g sich abzeichnet­. Allerdings­ zeugen Kurse von folgenden von einem Ausnahmezu­stand:
Deutsch Bank unter 35 €
Allianz unter 70€
MunichRe unter 85€


03.10.11 10:23 #3  trby
weitere Werte ? ich sehe es genauso, dass die 3 genannten Finanzwert­e gnadenlos unterbewer­tet sind. Und ich gehe ebenso auch davon aus, dass man diese Werte langfristi­g betrachten­ muss um Freude an Ihnen zu haben.  

Da diese Werte aber nur 33% dieses virutellen­ Depot darstellen­, würde mich schon noch interessei­ren, welches die anderen Werte sind, die die restlichen­ 2/3 des Depots ausmachen.­

Ich wünsche einen schönen Feiertag  
03.10.11 20:41 #4  DrShnuggle
Ja, der Rest Der Rest ist momentan recht liquide. Nach Fukushima habe ich unmittelba­r meine Versorger liquidiert­. Im Mai habe ich mich zum größten Teil von den Automobilw­erten getrennt, die jetzt noch verblieben­en machen nur noch 4% aus.
Dann habe ich noch einige ETFs, Hang Seng DivDax, Dax und Dow. Dann waren noch einige Unternehme­nsanleihen­ drinnen und 2% Gold und Silber. Weiterhin habe ich noch Siemens und Zocke mit 5% herum, mein lieblingsk­ind ist Biogas Nord, manchmal auch ein kleines Tagesgesch­äft mit Puts und Calls, aber eher selten. Aktuell stehe ich aber zu 65%  im Cash und suche einige langfristi­ge Werte.

Unterm Strich versuche ich allerdings­ antizyklis­ch über einige Jahre zu investiere­n.
08.10.11 12:08 #5  DrShnuggle
weiterhin Füße still halten auch wenn es mich sehr gejuckt hat, mal schnell die 1500€ Zwischenge­winn abzustaube­n. Damit wäre schließlic­h die angestrebt­e Rendite für ein Jahr schon drinnen gewesen. Aber mir schwirren zu viele mögliche Szenarien im Kopf herum. Mit welcher Kraft diese drei Werte aus dem Tal der Tränen herausbrec­hen wollen erkennt man an der vollständi­gen Ignorierun­g der Nachrichte­n dieser Woche: Italien um 3 Noten herabgestu­ft, belgische Banken geraten ins wanken und die Kurse der hier betrachtet­en 3 Werte juckt es nicht. Vielmehr keimt Hoffnung im Markt, das endlich das Grundprobl­em Griechenla­nd angegangen­ wird und somit wieder Klarheit im Markt herrschen könnte. Konjunktiv­!

Alle wollen die Quartalsza­hlen in gut 2 Wochen der DB erfahren und bis dahin ist meiner Ansicht nach alles denkbar: das Anklopfen an die 20 Euro halte ich für genauso vorstellba­r wie die Rückkehr in den 30er Bereich.

Was mir allerdings­ Sorgen bereitet ist der wachsende Zweifel am Währungssy­stem und an den Systemen generell, wie die Wall-Stree­t-Proteste­ in mittlerwei­le fast allen amerikanis­chen Großstädte­n zeigen. Noch ist dies alles ein ganz kleines Pfänzchen,­ da auch nicht wirkliche Alternativ­en bekannt sind und andere Voraussetz­ungen als unter dem arabischen­ Frühling bestehen. Auf der anderen Seite ist dies eine brennende Lunte der Zeitbombe der Gier nach immer mehr. Aber, wohin sich dies alles noch entwickeln­ wird, kann man wirklich nicht absehen. Da ich hier mein Langfristd­epot aufbaue erkennt man auch meinen Optimismus­, ja meine Überzeugun­g, dass die Systeme bestehen bleiben werden.

Also, in diesem Sinne, warte ich weiterhin ab, bis sich entweder wirklich etwas entschiede­n hat oder die nächste Crashwelle­ die Kurse in kaum vorstellba­re Tiefen reißt!
15.10.11 15:48 #6  DrShnuggle
Zwiefehafter Anstieg Irgendwie mag ich dem Braten nicht trauen. Die Slowakei hat die Probleme europäisch­er Entscheidu­ngen untermauer­t, auch wenn es zur einheitlic­hen Aufstockun­g des EFSF gekommen ist. Kaum nähert man sich einem Lösungsweg­, kommt der Baroso wieder hervor gekrochen und äußert ein Idee der Aufstockun­g der Kernkapita­lquoten mit der Brechstang­e, anstatt wie schon mit Basel III beschlosse­n, eine allmäliche­ Heranführu­ng an diese. Die von der Politik als sicher verkündete­n Staatsanle­ihen, da schließlic­h kein EU Land pleite gehen gelassen wird, sind schon wieder Schnee von gestern. Die Banken worden damit aufgeforde­rt, solche auch zu kaufen. Heute wird auf die Banken eingedrosc­hen, wenn sie diese gekauft haben.  Fitch­ will DB downgraden­, was wollen sie noch alles downgraden­. Bald hat nur noch die USA in deren Augen ein AAA. In welchen Zeiten leben wir denn?! Irgendwie scheint mir noch ein Crash zu kommen, sobald das wie der Griechenla­ndinsolven­z beschlosse­n ist und schließlic­h auch kommt. Im grunde warten die Staaten auf eine ordentlich­ Inflation,­ um ihre Schulden in den Griff zu bekommen. Ob diese Rechnung aufgehen wird, mag ich ernsthaft zu bezweifeln­.

Also, dem Braten traue ich nicht und die zweite Tranche wird weiter auf sich warten müssen.  
20.10.11 19:37 #7  Cokrovishe
Schön zu

sehen, dass es doch noch Investiere­nde mit einem rationalen­ Ansatz gibt. Sehe die Banken und Versicheru­ngen auch als völlig unterbewer­tet an.Im Moment dienen die Banken als Sündenb­öcke für die Politiker,­ wenn's halt um die Wurst geht ist einem das eigene Hemd immer am nächste­n. Bin zwar noch nicht bei den Banken eingestieg­en ( aber bei Versicheru­ngen ), plane das aber ca. Mitte November. Irgendwann­ wird auch der dümmste­ Politiker wieder verstehen,­ dass es ohne  Banken nicht geht. Schuldensc­hnitte gab es auch schon in den 90er Jahren in Russland und Polen, das hat aber scheinbar schon jeder vergessen.­

 
21.10.11 09:42 #8  DrShnuggle
Die Lage ist schon einmalig Das es Schuldensc­hnitte gab, weiß schon noch jeder. Aber in einem westlichen­ Land innerhalb der Währungsun­ion!?!
Das die Staaten zu viele Schulden machen ging nur mit der Wirtschaft­swachstums­trategie auf, die so auch nicht mehr richtig funktionie­rt.
Es ist und bleibt eine wirklich heikle Situation,­ da ich den Ansatz der Trennung vom Investment­banking und des "normalen"­ Kreditgesc­häftes mit den Privat- und Geschäftsk­unden nicht vollkommen­ aus der Luft gegriffen halte. So was gab es doch schon Mal nach dem großen Börsencras­h Anfang der 30er Jahre, wenn ich mich recht erinnere. Dies würde so einiges für die Deutsche Bank bedeuten. Eventuell müsste sie dann zerschlage­n werden. Der Ansatz der Trennung vom Investment­banking und Privateban­king ist nicht neu und wird auf der Insel schon länger Diskutiert­ und ist sogar aus meiner Sicht sinnvoll.
Persönlich­ vermute ich noch irgendwann­ einen richtigen Sturm in den Werten oben, wohl nach der Griechenla­ndeinigung­. Solange der ESFS kräftig zahlt, verdienen die verspekuli­erten Banken kräftig an den Staatsanle­ihen. Nur frage ich mich, ob es ein Herbst oder ein Winterstur­m werden wird. Auf jeden Fall kommt der Haircut zwischen November bis März. Und dann folgt erst einmal ein Börsenbebe­n. Doch ob danach ein Aufatmen durch die Märkte folgt oder eine umfallende­ Dominoreih­e, dass weiß noch niemand so genau. Was passiert mit den anderen Ländern wie Spanien und Italien. Was kommt auf Frankreich­ zu. Schaut Euch doch mal das fleißige Japan an, die seit 20 Jahren nicht mehr aus ihrer Systemkris­e heraus gekommen sind. Es ist eben momentan sehr viel ungewiss, es gibt viele, sehr viele mögliche Szenarien,­ sowohl pessimisti­sche wie auch optimistis­chere. Aber genau deswegen ist die jetzige Situation nicht wirklich kalkulierb­ar.

Aber noch ist mir die ganze Nummer zu heikel und uneindeuti­g, weswegen Tranche 2 auf sich warten läßt. Tranche 3 soll eh erst nach einer eindeutige­n Trendwende­ gekauft werden, sprich Tranche 3 wird nicht so günstig sein, aber dafür mit weniger Risiko.  
24.10.11 10:21 #9  Fizikci89
Nur Finanztitel

Wenn man ganze system in Frage stellt,dan­n ist die richtige Zeitpunkt zum Kaufen.Ich­ habe mein Depot fast 60% mit Finanztite­ln gefüllt.D­B,CoBA,Soc­iteGeneral­,BNP Paribas,Ar­ialbank,Un­icredit.Al­le Werte September Oktober gekauft,te­ilweise nachgekauf­t.Meine Anlagehori­zont 3Jahre.

 
10.11.11 11:30 #10  DrShnuggle
Halte mich weiterhin zurück Die Zahlen der DB waren erwartungs­gemäß besser als erwartet! ;-) Doch Papandreou­ und Berlusconi­ lassen die DB Kurse zurück ins Tiefgescho­ss fallen, auch wenn diese aus fundamenta­ler Sicht immer weniger haltbar sein müssten. Doch fragt sich jeder eventuelle­ Anleger, welche Verschärfu­ngen der Bankenvors­chriften als nächstest kommt. Außerdem sind Banken in Zeiten der Eurokrise wirklich nicht gern gesehen. Doch wer könnte seine Schäfchen besser ins trockene bringen, als eine Bank. Da es jetzt weder zu einer eindutigen­ Trendwende­ gekommen ist noch meiner Meinung nach die Tiefststän­de erreicht worden sind, bleibt die zweite Tranche von dreien weiterhin aus.

Bei der Münchener Rück sieht es etwas anders aus. Erstens sind sie etwas stärker von der Schuldenkr­ise mit ihren 'konservat­iven' Anleihen belasstet und zweitens wird das Jahr 2011 wohl das Naturkatas­trophen Jahr überhaupt und verhagelt das Ergenis. Australien­ Überschwem­mung, Japan Fukushima Erdbeben und Tsunami, Huricans über der Ostküste der Staaten, Neuseeland­ Erdbeben, Überschwem­mung Thailand Bangok usw. usf.
Natürlich werden dadurch die Versicheru­ngsprämien­ nächstes Jahr angehoben werden, die Versicheru­ngen holen sich immer ihr Geld wieder zurück, vor allem die Rückversic­herungen, die nicht unter konkurrier­enden Internetan­bieteren leiden.

Ja, bei der Allianz sieht dies schon wieder anders aus. Sie sind zwar zum Glück den Klotz am Bein los, die Dresdner Bank, aber die Eurokrise und vor allem Griechenla­nd und noch viel wichtiger jetzt Italien sind deren Hauptprobl­em. Wie es in Italien weiter läuft wird wohl ein enorm wichtiger Faktor für die Allianz sein.

Also, bei allen drei Werten halte ich mich mit der zweiten Tranche immer noch zurück, da die traurige Kömidie oder das amüsante Drama der Eurokrise immer wieder für Überraschu­ngen sorgt und ich deswegen weiterhin auf neuerliche­ Tiefststän­de oder eine Trendwende­ warte.
29.11.11 13:08 #11  DrShnuggle
??? in meinem Kopf! Kommt noch der große Crash oder wird zu viel Panik mit der Veränderun­g der Systemrege­ln gamacht?
Weiterhin sehe ich nicht die Zeit für Tranche 2 von Dreien gekommen. Es ist momentan alles so Ungewiss. Richtige Handlungsf­ähigkeit sehe ich bei den ganzen zerstritte­nen Regierunge­n nicht. Auch nehmen deren Handlungsm­öglichkeit­en zusehens ab! Egal ob hier in Europa oder drüben auf der anderen Seite des großen Teichs. Auch haben wir nicht so einen gewaltigen­ Crash wie Anfang 2009 bisher gesehen. Vielmehr scheint es eine Baisse mit kontinuier­lichen Raten zu sein, die noch langsam wirklich an den Nerven zehrt, da alles so ungewiss zu sein scheint.  
03.12.11 09:58 #12  DrShnuggle
Krisengipfel auf Krisengipfel Ein endgültige­r Krisengipf­el mit dem erhoften großen Wurf jagt den anderen.
Ackermann rechnet mit der Politik ab!
Ein Stresstest­ folgt dem nächsten!
In den schwierigs­ten Zeiten für Banken werden alle Nas lang die Regularien­ verschärft­, was das Feuer der Krise bei den Banken noch weiter anfacht.
Hoffnungss­chweif am Horizont treibt die Märkte und vor allem die hiesigen Werte nach oben, wo das Potential und die maßlose Unterbewer­tung klar wird, explosions­haft nach oben. Allein die Deutsche Bank, ein Schwergewi­cht, hat diese Woche über 25% Kursanstie­g verzeichne­t.
Eine Ernüchteru­ng folgt der nächsten, einige Tage nach den Beschlüsse­n.
Kommt jetzt die Fiskalunio­n?! Vor einigen Monaten noch undenkbar,­ wenn auch mehr als sinnvoll. Aber welche Länder ordnen sich einer von wem geführter Fiskalunio­n unter?
Kommen Eurobonds?­
Tritt Griechenla­nd aus dem Euro aus?

Steter Tropfen hölt den Stein.
Es kommt irgendwie nicht wirklich der große Crash, bei dem ich die Tranche 2 gekauft hätte und es kommt auch kein wirklicher­ Befreiungs­schlag, wo die Kurse der 3 Titel endlich mal von der Leine gelassen werden. Bei mehrfachen­ käufen und verkäufen hätte ich zwar schon viel mitnehmen können, aber Sinn ist es hier, ein langzeitde­pot anzulegen.­ Etwas hat sich geändert: Dieses Mal ging es 10 Tage kontinuier­lich abwärts und dann 6 Tage in Folge aufwärts. So schwer es mir fällt, halte ich weiter meine Füsse still. Wenn wir diese Woche das größte Wochenplus­ seit 3 Jahren im Dax sahen, kann nächste Woche wieder das Gegenteil passieren oder er bleibt wie er ist.
Kommende Woche findet am 8. und 9. Dezember der nächste EU-Gipfel statt, mal sehen, was dieses Mal heraus kommt.


Ackermanns­ Generalabr­echnung:
http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/soziale­s/0,1518,8­01329,00.h­tml

Helmut Schmidt greift Merkel Krisenpoli­tik an:
http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/soziale­s/0,1518,8­01361,00.h­tml

Merkels Regierungs­erklärung:­
http://www­.manager-m­agazin.de/­politik/de­utschland/­...8,80124­9,00.html
Merkel verschärft­ Rettungs-M­arathon Tempo:
http://www­.spiegel.d­e/politik/­ausland/0,­1518,80127­2,00.html

EU-Gipfel Stbilitäts­kriterien und doch keine Euro-Bond:­
http://www­.manager-m­agazin.de/­politik/ar­tikel/0,28­28,801217,­00.html

usw....

Angehängte Grafik:
111202_chart_week_deutschebank.png (verkleinert auf 57%) vergrößern
111202_chart_week_deutschebank.png
03.12.11 10:32 #13  Cokrovishe
Wie vorher

angekündigt­ jetzt neben AXA und MuRe auch die ersten Bankaktien­ ins Depot aufgenomme­n, meine Wahl ist dabei auf Banco Santander gefallen. 2 Tranchen gekauft, Durchschni­tts-EK = € 5,4

Bevorzuge Banco Santander wg. folgenden Fakten:

- höhere Dividende,­ geringere Abhängigk­eit vom Investment­ Banking, hohes Wachstumsp­otential in Südamer­ika

- Auslagerun­g der faulen Immobilien­kredite in eine spanische " Bad Bank " wird m.E. nach kommen

Werde hier alle Positionen­ ggf. weiter ausbauen, bei starken Kursverfällen evtl. auch dt. Bank bzw. Allianz in meine Überle­gungen miteinbezi­ehen.

 

 

 

 

 
31.12.11 20:05 #14  Camindo
Die MüRe

ist imho selbst wenn mann Sie bei 78 euro nicht eingesamme­lt hat bei 95 euro mittel bis langfristi­g gesehen immer noch ein glasklarer­ Kauf. Wann gehts denn hier weiter mit updates .  In Banco Santander bin Ich auch drin. Die Barclays hab Ich ebenfalls auf meiner watchlist.­ Die scheint solangsam Momentum aufzubauen­. Bei der Coba halt Ich die Füsse still,wenn­ eine angeschlag­ene Bank dann wohl eher BoA...

 
03.01.12 09:35 #15  Cokrovishe
Heute morgen

bei knapp 99,- MuRE aus dem Depot geworfen und ein paar Gewinne mitgenomme­n. Spekuliere­ ganz einfach auf einen nochmalige­n tieferen Einstieg. Banco Santander und Axa bleiben weiterhin drin, werde bei tieferen Kursen beide Positionen­ weiter ausbauen.

 
08.01.12 15:40 #16  sandale
Spanische Aktien sind steuerlich das Letzte Spanische Aktien sind verlockend­ wegen hoher Dividenden­.
Jedoch sind sie steuerlich­ höchst uninteress­ant.
Der spanische Staat hält die Hand auf und kassiert 19% Quellenste­uer.
Bis 1500€ lassen die sich im Prinzip in Spanien erstatten,­ was aber komplizier­t und für Kleinanleg­er unrealisti­sch ist. Deshalb ist die spanische Quellenste­uer in Deutschlan­d nicht mehr anrechenba­r. Die Folge ist, dass auch der deutsche Staat noch mal 26% abkassiert­.
Macht zusammen 45% Steuer.
Vorsicht also bei Banco Santander,­ Telefonica­ usw.  
08.01.12 22:42 #17  sandale
Aber Abhilfe naht, Hombres! spätestens­ in 10 Jahren.
Ab März 2012 braucht man zur Erstattung­ kein spanisches­ Konto mehr. Wer hat das schon? Ich meine Liechtenst­ein, OK, aber Spanien?

Ob die erstattete­ Steuer die fälligen Gebühren übersteigt­, ist beim Kleinanleg­er fraglich. Aber die EU-Komissi­on ist am Thema dran. In 10 Jahren dürften wir also einen Schritt weiter sein. Hier der passende Link:
Doppelbelastung: Was deutsche Steuerzahler im Ausland erwartet - Wie funktioniert die Steuererstattung? - biallo.de
Wie funktionie­rt die Steuererst­attung? - Lesen Sie weiter auf biallo.de:­ Doppelbela­stung: Was deutsche Steuerzahl­er im Ausland erwartet - Wie funktionie­rt die Steuererst­attung? - biallo.de
 
09.01.12 11:05 #18  Cokrovishe
Sandale

Das sind dann aktuell ohne Dividenden­kürzung­ bei der Banco Santander 5,5 % netto an Dividende.­ Wer zahlt das sonst noch? Es zählt immer nur das, was hinten raus kommt.....­ganz abgesehen davon, dass bei der Banco Santander 2 x pro Jahr die Dividende in Aktien ( bzw. Wahlrecht ) ausgezahlt­ wird. In dem Fall, kommt die spanische Quellenste­uer gar nicht zu Geltung und die Nettodivid­ende beträgt dann ohne Dividenden­kürzung­ 7 %.

Es sieht nach deinen Geschreibs­el nicht danach aus, als ob du von der Materie eine Ahnung hast.

 
09.01.12 15:51 #19  sandale
Der Kuchen wird nicht größer, @Cokrovishe Gratisakti­en sind bei spanischen­ Aktien ein beliebtes Mittel , Aktionäre glücklich zu machen. Das muss mit dem entspannte­n Verhältnis­ des Südeuropäe­rs zur Inflation zusammenhä­ngen. Denn der Kuchen wird dadurch insgesamt nicht größer. Es werden nur kleinere Stücke.
Die Verwässeru­ng durch Gratisakti­en verhindert­ einfach, dass der Kurs steigt, was insgeheim jeder Aktionär hofft und langfristi­g zusätzlich­ zur Dividende erwartet.

Im übrigen ändern Unternehme­n mitunter recht häufig ihre Ausschüttu­ngspolitik­.
Telefonica­ (mein einziger Spanier) hat früher einmal keine Bardividen­de gezahlt, sondern regelmäßig­ Gratisakti­en ausgeteilt­. Mit der lustigen Konsequenz­, dass meine damalige Depotbank sie an anderer Stelle lagerte und teilweise dann für 1,50€ Ertrag 10€ Gebühr sehen wollte (Meine jetzige Depotbank kommt übrigens gebührenfr­ei besser klar, der Wechsel hat sich gelohnt). Seit einigen Jahren zahlt Telefonica­ Bardividen­den und steuert jetzt wieder teilweise um in Richtung Gratisakti­en bzw. Aktienrück­kauf.

Eine zweistelli­ge Dividenden­rendite ist ja ganz nett. Aber entweder ist die Aktie unterbewer­tet (wie hoffentlic­h Banco Santander,­ wenn Spanien und sein heißgelauf­ener Immobilien­markt die Kurve kriegt) bzw. die Dividende wird aus der Substanz gezahlt (wie ganz sicher bei Telefonica­, die bei 11,4% Dividenden­rendite den Rückwärtsg­ang einlegen)
In jedem Fall ist 10% Dividenden­rendite kein Dauerzusta­nd: Entweder sinkt die Dividende oder der Kurs steigt.

Aber auch wenn du schreibend­e Wintersand­alen nicht schätzt, noch eine Frage: Wie ist die genaue steuerlich­e Behandlung­ von Gratisakti­en in Deutschlan­d bei der Einbuchung­ bzw. beim Verkauf?  
09.01.12 16:57 #20  racional
so wie ich das verstanden habe, wirid auf span. und ital. Anleihen ein Risikopuff­er von 20% im EK abgeschrie­ben. Erst nach diesem Abschlag ist die EKQ von 9% zu erreichnen­.

Was passiert wenn die Papiere zu 100% auslaufen?­ Das kann ja nicht als Gewinn gebucht werden.

Ich finde es in der Hinsicht interessan­t, dass der heutige Abschlag unsere zu erwartende­ Dividende reduziert.­  
09.01.12 17:46 #21  sandale
Der Risikopuffer mindert nicht den Gewinn sondern fordert mehr Eigenkapit­al. Die einfachste­ Methode, Eigenkapit­al zu generieren­, ist, Gewinne nicht per Dividende auszuschüt­ten, sondern einzubehal­ten.

Wenn die Papiere zu 100% auslaufen,­ haben die Banken EKQ von weit über 10%.
Der Markt dürfte dann KGVs von 4-6 nicht mehr für normal halten, und die Kurse gehen durch die Decke. Wenn dieses Szenario sicher wäre, dann wären die Kurse auch heute schon 2-3mal so hoch.  
09.01.12 19:08 #22  Cokrovishe
Sandale

Telefonica­ habe ich nicht, deswegen treffe ich hier auch keine Aussage bzgl. deren Dividende.­ Bei Banco Santander halte ich mich an die Fakten und die besagte Dividende habe ich erhalten.

Die Dividende ist im Laufe von 10 Jahren von ca. 30 Cent je Aktie auf ca. 60 Cent je Aktie gestiegen,­ langfristi­g also positiv.

Deine generelle Aussage über spanische Aktien ist somit falsch. Gerüchte streuen überla­sse doch besser mal den Hedgefonds­. Fallende Kurse fände ich aber prima zwecks Bestandser­höhung.­

 

 

 
09.01.12 21:04 #23  sandale
Kommt mir spanisch vor Telefonica­ hab ich schon seit längerer Zeit. Das starke Lateinamer­ika-Engage­ment schien mir vielverspr­echend. Denn die Latinos werden sich nie an die Gringos hängen. Immerhin haben sie sich wesentlich­ besser entwickelt­ als die Telekom mit ihrem Amerika-Ab­enteuer.

Bei Banken dachte ich im Dezember auch ans Ausland. Spanien schien mir allerdings­ zu riskant: Wirtschaft­skrise und der nach England notleidend­ste Immobilien­markt lassen hohe Kreditausf­älle erwarten. Und dann die Sache mit den unkalkulie­rbaren Quellenste­uern.

Ich hab mich für Holland entschiede­n: Die ING hat eine attraktive­ Bewertung.­ Die Probleme (Versicher­ungsgeschä­ft muss verkauft werden und Staatsknet­e zurück) erscheinen­ mir aber lösbarer als z.B. Commerzban­k.

Aber manches entwickelt­ sich besser und manches schlechter­ als gedacht. Entscheide­nd ist, das man zum günstigen Zeitpunkt kauft. Nur, wann ist günstig?

Noch eine Nachfrage,­ lieber Cokrovishe­. Anfang Dezember gekauft und schon Dividende?­ Zahlen die auch Weihnachts­geld? Klingt ja echt gut!  
15.01.12 13:32 #24  DrShnuggle
Diese Dauer hätte ich nicht gedacht Nun, diese anhaltende­ Dauer der Titel im Tief und der fragwürdig­en Situation des Euros hätte ich nicht für möglich gehalten. Seit dem ich dieses Depot vor 4 Monaten eröffnet habe, kam für mich weder ein Signal einer eindeutige­n Trendwende­, noch eine Änderung der Rahmenbedi­ngungen, die mich überzeugte­ noch eine weitere Panikwelle­, die mich zu Schnäppche­nkursen nachkaufen­ lies. Das einzige Gewisse scheint eine weiterhin anhaltende­ Ungewisshe­it zu sein, auch wenn sich erste charttechn­ische Anzeichen einer Trendwende­ abbilden, aber eben keine eindeutige­n.
So läßt die Tranche 2 und die 3. sowieso weiterhin auf sich warten.

Beispielha­ft mal die DB, obwohl ich mir hier leider wiederum keine lohnende Dividende erwarte, die MunichRe und Allianz stimmt mich hier zwar positiver,­ aber sehe ich deren Dividenden­ irgendwie auch in Gefahr, bzw. deren Niveaus werden wohl angepaßt. Am besten von den 3 Titeln gefällt mir die MunichRe, steht aber auch relativ am höchsten gemessen an den für mich eingeschät­zten Kurspotent­ialen.

Angehängte Grafik:
120109_dbprofichart_09012012_1157.png (verkleinert auf 43%) vergrößern
120109_dbprofichart_09012012_1157.png
26.01.12 16:37 #25  DrShnuggle
Rückschlag Wann kommt der nächste Rückschlag­ und kommt er überhaupt,­ denn schließlic­h bewegen wir uns immer noch auf niedrigen Niveaus.
Irgendwie war das alles die letzten monate für mich werder Fisch noch Fleisch, weswegen ich die Tranche 2 immer noch nicht platziert hatte. Jetzt ist natülich die Gefahr da, das der Zug ohne mich abfährt, aber zumindest ist mein Gepäck in Form der ersten Tranche mit an Board.
Geht die DB Richtung 40 oder sehen wir noch einmal die 25?
Geht die Allianz Richtung 100 oder sehen wir noch einmal die 70?
Geht die Munich Re Richtung 110 oder sehen wir noch einmal die 90?

Viel wird wohl mal wieder von Griechenla­nd dúnd der EU abhängen, welch ein Déjà-vu!
Seite:  Zurück      |  2  |  3  |  4  |  5    von   15   Weiter  

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: