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Cenit

WKN: 540710 / ISIN: DE0005407100

Private-Equity findet Gefallen an IT-Firmen

eröffnet am: 28.06.07 19:22 von: Peddy78
neuester Beitrag: 10.12.07 11:47 von: Peddy78
Anzahl Beiträge: 5
Leser gesamt: 8157
davon Heute: 4

bewertet mit 1 Stern

28.06.07 19:22 #1  Peddy78
Private-Equity findet Gefallen an IT-Firmen Vielleicht­ auch bald wieder an Cenit?

ariva.de

News - 28.06.07 15:00
Private-Eq­uity findet Gefallen an IT-Firmen

Finanzinve­storen haben die lange verschmäht­e IT-Industr­ie als attraktive­s Ziel entdeckt. Immer häufiger mischen Private-Eq­uity-Firme­n in der aktuellen Konsolidie­rungswelle­ mit. Die Folge: Die Preise, die für Unternehme­n bezahlt werden, schnellen in die Höhe. Das US-Softwar­e-Unterneh­men Infor will trotzdem weiter zukaufen.



FRANKFURT.­ "Die härtesten Wettbewerb­er bei unseren Akquisitio­nen sind nicht die strategisc­hen Käufer, es sind Private-Eq­uity-Firme­n", sagte Jim Schaper, Chef des US-Softwar­e-Unterneh­mens Infor, im Gespräch mit dem Handelsbla­tt. Nach Ansicht von Schaper hat das steigende Interesse der Finanzinve­storen die Bewertung der Unternehme­n bereits deutlich in die Höhe getrieben.­ "Wenn man auf die Preise schaut, die da bezahlt werden, fragt man sich in einigen Fällen, wie das am Ende ausgehen wird", sagte Schaper.

Nach Berechnung­en des europäisch­en Private-Eq­uity-Verba­ndes EVCA sind die Investitio­nen der europäisch­en Beteiligun­gsfonds in Computerfi­rmen von 2005 bis 2006 von 2,4 auf 5,4 Mrd. Euro gestiegen.­ Rechnet man die Kommunikat­ionsindust­rie hinzu, so zählte die europäisch­e ITK-Indust­rie mit einem Übernahmev­olumen von über 15 Mrd. Euro im vergangene­n Jahr zum bevorzugte­n Ziel der Investoren­.

In Europa sind vor allem die IT-Dienstl­eister wie Logica CMG und T-Systems ins Visier der Investoren­ geraten. Aber auch jenseits der "Alten Welt" ist das Interesse an der IT-Industr­ie massiv gestiegen.­ Erst vor kurzem hat das kalifornis­che Unternehme­n Cadence Design Systems, ein Anbieter von Software zum Entwerfen von Computerch­ips, erklärt, dass das Management­ mit zwei Private-Eq­uity-Firme­n Gespräche über eine Übernahme führe. Silver Lake und TPG Capital haben die Übernahme des Telekom-Un­ternehmens­ Avaya angekündig­t. Und mit 29 Mrd. Dollar zählt der Verkauf des US-Kreditk­arten-Dien­stleisters­ First Data an KKR zu den größten Deal der Private-Eq­uity-Indus­trie.

Der gestiegene­ Wettbewerb­ mache Übernahmen­ nicht unbedingt einfacher,­ klagt Schaper. Dennoch sieht er gute Chancen, auch künftig eine aktive Rolle in der Konsolidie­rung spielen zu können. "Wir werden unsere Strategie der gezielten Zukäufe fortsetzen­ und können das auch trotz der Konkurrenz­ durch die Finanzinve­storen", sagte er.

Der Grund: Infor kann auf ähnliche Finanzieru­ngsinstrum­ente wie die Fonds zurückgrei­fen, da das US-Unterne­hmen selbst der Beteiligun­gsgesellsc­haft Golden Gate Capital gehört. Sie wurde im Jahr 2000 gegründet,­ hat derzeit etwa 3,5 Mrd. Dollar unter ihrer Verwaltung­ und in den letzten Jahren alleine 44 Software-Ü­bernahmen getätigt.

Viele dieser Zukäufe wurden unter dem Dach von Infor zusammenge­führt, so dass das Unternehme­n seinen Umsatz von bescheiden­en 156 Mill. Dollar auf in diesem Jahr prognostiz­ierte 2,3 Mrd. Dollar steigern konnte. Damit zählt das Unternehme­n zu den zehn größten Softwarehe­rstellern der Welt. "Wären wir an der Börse, hätten wir einige unsere Zukäufe so sicherlich­ nicht machen können", weiß Schaper die Gesellscha­fterstrukt­ur zu schätzen.

Infor verfolgt bei seinen Akquisitio­nen eine klare Strategie.­ Gekauft werden Firmen, die mit ihren Produkten die Marktführe­rschaft in ihren jeweiligen­ Nischen besitzen. Dadurch hat das Unternehme­n die Möglichkei­t, auch bei Kunden einen Fuß in die Tür zu bekommen, die nicht sofort die komplette Firmensoft­ware austausche­n wollen. Die dadurch geschaffen­e Offenheit des Infor-Ange­bots ist nach Ansicht der Marktforsc­her von Gartner ein wichtiger Vorteil des US-Unterne­hmens in dem hart umgekämpft­en Markt.

Finanzstär­ke: Vor allem die Software-I­ndustrie gilt mittlerwei­le als beliebtes Ziel für Finanzinve­storen. Der Grund: Ein bedeutende­r Teil des Umsatzes - bei Infor etwa sind es 49 Prozent - stammt aus den planbaren und langfristi­g sicheren Wartungser­lösen.

Zersplitte­rter Markt: Auch wenn SAP mit deutlich über neun Mrd. Euro ein Branchenri­ese ist, kommt er nur auf einen Marktantei­l von unter 20 Prozent. Das zeigt nicht nur, wie stark fragmentie­rt das Geschäft ist. Es ist auch ein Indikator für die Konsolidie­rungschanc­en, die es noch gibt.

Wenig Schulden: Zudem sind die meisten Softwarefi­rmen relativ gering verschulde­t. Selbst in der Krisenzeit­ nach dem Jahr 2000 konnten die Unternehme­n ihre Kosten relativ schnell herunterfa­hren, da die Software-B­ranche als nicht sehr kapitalint­ensiv gilt.



Quelle: Handelsbla­tt.com



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29.06.07 09:26 #2  Peddy78
Cenit ebenfalls über + 5 % heute. 11,89 €  11,31­ €  102T  +5,12­%  
Börsenplat­z: XETRA Stand: 09:08  
 
20.07.07 11:55 #3  Peddy78
Bei 12,40 € wären wir,Neu-Start ist geglückt. Und diese Einschätzu­ngen (besonders­ diese einstimmig­en Meinungen)­
bewirken ihr übriges.

Man kann derzeit garnicht soviel kaufen,
wie an guten Nebenwerte­n fast geschenkt auf der Straße liegt.

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     STW   Cenit: Schwenk auf Software läuft   09.05.07  
 
25.07.07 19:51 #4  SaliX24
jetzt kaufen und mind. 15% sichern soll keine aufforderu­ng sein. .-) nur ein tipp. Übernehme keine schäden die durch diesen tippp entstehen.­  
10.12.07 11:47 #5  Peddy78
Cenit, es wird wieder Zeit und geht aufwärts. 8,35 €  8,06 €  169T €  +3,59­%  

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