QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread
| eröffnet am: | 01.12.13 15:14 von: | Maxxim54 |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 20:58 von: | Absaufklausel |
| Anzahl Beiträge: | 39142 | |
| Leser gesamt: | 8672910 | |
| davon Heute: | 3320 | |
bewertet mit 101 Sternen |
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01.12.13 14:37
#1
MHurding
QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread
Dieser Thread soll jedem der es ernsthaft will eine Diskussionsplattform geben um Tradingideen, Setups jeglicher Art, Profitabilität, unabhängig vom Timeframe zu diskutieren und die Betonung liegt erstmal auf JEDEM.
Die Ansätze dies zu erreichen sind vielfältig insofern hoffe ich auf rege Beteiligung. Ich glaube dass gerade Erfahrung einen auch manchmal betriebsblind macht insofern kann jeder etwas beitragen - man muss es halt nur wollen.
Mein Vorschlag wäre die Hauptausrichtung Indices zu präferieren - erstmal als ggf fliessende Vorgabe - denn meine eigene Vorliebe ist es auch mal wichtige Einzelaktien zu betrachten.
Meine persönliche Herangehensweise ist dabei die technische Analyse ohne Anspruch auf Vollständigkeit - es wäre schön wenn Dritte Ihre eigenen Kenntnisse/Vorlieben u.ä, mit Bezug auf Börse einfliessen lassen würden.
Dritte begründete Meinungen oder Ideen so sie denn zum Thema passen sind ausdrücklich erwünscht - Alles andere ergibt sich ggf im Laufe der Zeit.
Meine eigene Person soll dabei ausdrücklich nicht im Vordergrund stehen - wenn Camalco die Zeit und Lust findet sich um seinen Thread wieder zu kümmern um den Wildwuchs zu beschneiden - wird dieser Thread überflüssig.
Die Ansätze dies zu erreichen sind vielfältig insofern hoffe ich auf rege Beteiligung. Ich glaube dass gerade Erfahrung einen auch manchmal betriebsblind macht insofern kann jeder etwas beitragen - man muss es halt nur wollen.
Mein Vorschlag wäre die Hauptausrichtung Indices zu präferieren - erstmal als ggf fliessende Vorgabe - denn meine eigene Vorliebe ist es auch mal wichtige Einzelaktien zu betrachten.
Meine persönliche Herangehensweise ist dabei die technische Analyse ohne Anspruch auf Vollständigkeit - es wäre schön wenn Dritte Ihre eigenen Kenntnisse/Vorlieben u.ä, mit Bezug auf Börse einfliessen lassen würden.
Dritte begründete Meinungen oder Ideen so sie denn zum Thema passen sind ausdrücklich erwünscht - Alles andere ergibt sich ggf im Laufe der Zeit.
Meine eigene Person soll dabei ausdrücklich nicht im Vordergrund stehen - wenn Camalco die Zeit und Lust findet sich um seinen Thread wieder zu kümmern um den Wildwuchs zu beschneiden - wird dieser Thread überflüssig.
39116 Postings ausgeblendet.
13.04.26 13:38
#39119
RobertDeNiro
Schade ist...
...seit der Absaufklausel den KIBot für sich gefunden hat, fehlt irgendwie die Schärfe in seinen Kommentaren.
Vielleicht muss er da mal was an den Einschtellungen drehen.
Aber schöne Bilder kann er nun erstellen lassen.
Hoffentlich reicht der Strom in der Hütte aus.
Vielleicht muss er da mal was an den Einschtellungen drehen.
Aber schöne Bilder kann er nun erstellen lassen.
Hoffentlich reicht der Strom in der Hütte aus.
13.04.26 22:15
#39120
Absaufklausel
Tagesplan für Robert
AUSGANGSLAGE
Der Markt hat sich aus dem Bereich um 23.450 sauber nach oben gearbeitet und handelt jetzt wieder nahe 23.944.
Damit steht er nicht mehr in der Panikzone, aber auch noch nicht frei bullisch.
Er ist genau dort, wo gern entschieden wird, ob aus einer Erholung echte Acceptance wird – oder nur ein hübscher Short-Squeeze mit gutem Marketing vom Orangenem.
BIAS
Leicht bullisch bis neutral, solange 23.860 bis 23.800 hält.
Richtig bullischer wird das Bild erst über 24.000.
Unter 23.700 wird die Erholung wieder deutlich fragiler.
WICHTIGE ZONEN
Oberseite
- 23.944 bis 24.000 = erste Entscheidungszone
- 24.000 bis 24.020 = Break-/Hold-Zone
- 24.050 = obere Sweep-Zone
- 24.220 bis 24.240 = Stretch-Ziel
Unterseite
- 23.860 = erste Haltezone
- 23.800 = wichtige Reclaim-Zone
- 23.720 bis 23.700 = wichtige Downside-Sweep-Zone
- 23.660 = tieferer Risk-Level
- 23.450 = große Auffangzone
SZENARIEN
1) BULLISCHES HAUPTSZENARIO
Wenn der Markt morgen über 23.944 bis 24.000 akzeptiert,
ist der Weg frei für einen Sweep in 24.050.
Wird auch dort gehalten, kann der Markt Richtung 24.220 bis 24.240 ausdehnen.
2) ROTATIONS-SZENARIO
Wenn 23.944 bis 24.000 nicht sauber angenommen werden,
ist eher Range-Handel zwischen 23.860 und 24.000 wahrscheinlich.
Dann gilt: weniger Heldentum, mehr Geduld.
3) BÄRISCHES SZENARIO
Verliert der Markt 23.860 und schafft den Reclaim nicht,
rückt 23.800 in den Fokus.
Unter 23.800 steigt die Chance auf einen Sweep in 23.720 bis 23.700.
Unter 23.700 wird 23.660 relevant.
Im echten Risk-off-Fall öffnet sich wieder Raum Richtung 23.450.
Dann war das Marketing aus dem Pentagon miserabel
WENN-DANN-MAP
- Hold über 23.944 / 24.000 -> 24.050
- Hold über 24.050 -> 24.220 / 24.240
- Fail an 23.944 / 24.000 -> zurück in 23.860
- Verlust 23.860 -> 23.800
- Verlust 23.800 -> 23.720 / 23.700
- Unter 23.700 -> 23.660 / 23.450
KURZFAZIT
Morgen entscheidet 23.944 / 24.000, ob aus der Erholung echte Acceptance wird oder ob es nur nur ein ordentlicher Short-Squeeze war.
Für RobertDeNiro:
Schärfe ist schön – aber der Markt bezahlt weiter nur Reaktion, Struktur und saubere Levels. Nicht Pathos.
Der Markt hat sich aus dem Bereich um 23.450 sauber nach oben gearbeitet und handelt jetzt wieder nahe 23.944.
Damit steht er nicht mehr in der Panikzone, aber auch noch nicht frei bullisch.
Er ist genau dort, wo gern entschieden wird, ob aus einer Erholung echte Acceptance wird – oder nur ein hübscher Short-Squeeze mit gutem Marketing vom Orangenem.
BIAS
Leicht bullisch bis neutral, solange 23.860 bis 23.800 hält.
Richtig bullischer wird das Bild erst über 24.000.
Unter 23.700 wird die Erholung wieder deutlich fragiler.
WICHTIGE ZONEN
Oberseite
- 23.944 bis 24.000 = erste Entscheidungszone
- 24.000 bis 24.020 = Break-/Hold-Zone
- 24.050 = obere Sweep-Zone
- 24.220 bis 24.240 = Stretch-Ziel
Unterseite
- 23.860 = erste Haltezone
- 23.800 = wichtige Reclaim-Zone
- 23.720 bis 23.700 = wichtige Downside-Sweep-Zone
- 23.660 = tieferer Risk-Level
- 23.450 = große Auffangzone
SZENARIEN
1) BULLISCHES HAUPTSZENARIO
Wenn der Markt morgen über 23.944 bis 24.000 akzeptiert,
ist der Weg frei für einen Sweep in 24.050.
Wird auch dort gehalten, kann der Markt Richtung 24.220 bis 24.240 ausdehnen.
2) ROTATIONS-SZENARIO
Wenn 23.944 bis 24.000 nicht sauber angenommen werden,
ist eher Range-Handel zwischen 23.860 und 24.000 wahrscheinlich.
Dann gilt: weniger Heldentum, mehr Geduld.
3) BÄRISCHES SZENARIO
Verliert der Markt 23.860 und schafft den Reclaim nicht,
rückt 23.800 in den Fokus.
Unter 23.800 steigt die Chance auf einen Sweep in 23.720 bis 23.700.
Unter 23.700 wird 23.660 relevant.
Im echten Risk-off-Fall öffnet sich wieder Raum Richtung 23.450.
Dann war das Marketing aus dem Pentagon miserabel
WENN-DANN-MAP
- Hold über 23.944 / 24.000 -> 24.050
- Hold über 24.050 -> 24.220 / 24.240
- Fail an 23.944 / 24.000 -> zurück in 23.860
- Verlust 23.860 -> 23.800
- Verlust 23.800 -> 23.720 / 23.700
- Unter 23.700 -> 23.660 / 23.450
KURZFAZIT
Morgen entscheidet 23.944 / 24.000, ob aus der Erholung echte Acceptance wird oder ob es nur nur ein ordentlicher Short-Squeeze war.
Für RobertDeNiro:
Schärfe ist schön – aber der Markt bezahlt weiter nur Reaktion, Struktur und saubere Levels. Nicht Pathos.
13.04.26 22:27
#39121
Absaufklausel
Du meinst prompt injection
Gerne, was genau wünscht du dir? Darf es etwas mehr sein?
Guten Morgen, ihr Schwergewichte der gepflegten Übertreibung.
Der Markt kommt heute nicht aus der Panik, sondern aus der Spannung:
oben lockt die Liquidität, unten lauert der Rücklauf.
Heißt unromantisch übersetzt:
Wir stehen nicht im Niemandsland, sondern an einer Zone, in der entschieden wird, ob aus Erholung echte Stärke mit Latte wird – oder nur ein hübsch geschminkter Short-Squeeze.
BIAS
Leicht bullisch bis neutral, solange die erste Haltezone verteidigt wird.
Richtig sexy wird es erst, wenn die Oberseite nicht nur angelaufen, sondern auch gehalten wird.
Alles darunter bleibt eher Flirt als Beziehung.
KURZFAZIT
Heute ist kein Tag für blindes Draufspringen.
Heute ist ein Tag für gutes Timing, klare Levels und ein bisschen Stil.
Der Markt darf verführen – aber wir steigen erst ein, wenn er sich auch benehmen kann.33676461
Guten Morgen, ihr Schwergewichte der gepflegten Übertreibung.
Der Markt kommt heute nicht aus der Panik, sondern aus der Spannung:
oben lockt die Liquidität, unten lauert der Rücklauf.
Heißt unromantisch übersetzt:
Wir stehen nicht im Niemandsland, sondern an einer Zone, in der entschieden wird, ob aus Erholung echte Stärke mit Latte wird – oder nur ein hübsch geschminkter Short-Squeeze.
BIAS
Leicht bullisch bis neutral, solange die erste Haltezone verteidigt wird.
Richtig sexy wird es erst, wenn die Oberseite nicht nur angelaufen, sondern auch gehalten wird.
Alles darunter bleibt eher Flirt als Beziehung.
KURZFAZIT
Heute ist kein Tag für blindes Draufspringen.
Heute ist ein Tag für gutes Timing, klare Levels und ein bisschen Stil.
Der Markt darf verführen – aber wir steigen erst ein, wenn er sich auch benehmen kann.
14.04.26 19:33
#39122
Absaufklausel
Tagesplan für morgen
Wo KI Ressourcen spart
1. Weniger Leerlauf
Statt drei Stunden lang Informationen zusammenzusuchen, zu sortieren und halb doppelt aufzubereiten, kann KI den ersten Rohentwurf liefern.
Das spart:
Zeit
wiederholte Klickarbeit
unnötige Abstimmungsrunden
2. Weniger doppelte Arbeit
Viele Aufgaben werden in Büros ständig neu gemacht:
Zusammenfassungen
Standardantworten
erste Analysen
Vorlagen
Umformulierungen
Wenn KI diese Basisschicht übernimmt, braucht es weniger manuelle Wiederholung.
Das spart personelle Ressourcen, und oft auch indirekt Rechen-, Server- und Kommunikationsaufwand an anderer Stelle.
3. Weniger Fehlstarts
Ein guter KI-gestützter Vorentwurf verhindert, dass fünf Leute mit fünf halbgaren Versionen losrennen.
Weniger Schleifen heißt:
weniger Meetings
weniger Versionen
weniger Nacharbeit
4. Bessere Auslastung von Experten
Teure menschliche Aufmerksamkeit ist eine Ressource.
Wenn KI Routinekram abfängt, können Menschen mehr von der Arbeit machen, die wirklich Urteil, Erfahrung und Verantwortung braucht.
1. Weniger Leerlauf
Statt drei Stunden lang Informationen zusammenzusuchen, zu sortieren und halb doppelt aufzubereiten, kann KI den ersten Rohentwurf liefern.
Das spart:
Zeit
wiederholte Klickarbeit
unnötige Abstimmungsrunden
2. Weniger doppelte Arbeit
Viele Aufgaben werden in Büros ständig neu gemacht:
Zusammenfassungen
Standardantworten
erste Analysen
Vorlagen
Umformulierungen
Wenn KI diese Basisschicht übernimmt, braucht es weniger manuelle Wiederholung.
Das spart personelle Ressourcen, und oft auch indirekt Rechen-, Server- und Kommunikationsaufwand an anderer Stelle.
3. Weniger Fehlstarts
Ein guter KI-gestützter Vorentwurf verhindert, dass fünf Leute mit fünf halbgaren Versionen losrennen.
Weniger Schleifen heißt:
weniger Meetings
weniger Versionen
weniger Nacharbeit
4. Bessere Auslastung von Experten
Teure menschliche Aufmerksamkeit ist eine Ressource.
Wenn KI Routinekram abfängt, können Menschen mehr von der Arbeit machen, die wirklich Urteil, Erfahrung und Verantwortung braucht.
14.04.26 19:41
#39123
Absaufklausel
Nachtrag
Der Markt steht nicht mehr unten im Elend, sondern wieder an einer Zone, wo viele groß reden und dann am ersten Rücksetzer hektisch an der Maus kleben.
Heißt übersetzt: oben lockt der Break, unten lauert der Reality-Check.
Bias: leicht bullisch bis neutral.
Nicht, weil der Markt ein Ehrenmann ist, sondern weil er sich weiter oben hält und Rücksetzer bislang nicht völlig auseinanderfallen.
Die Oberseite
Der Bereich um 24.05x bis 24.08x ist die erste Tür.
Wenn der Markt da sauber durchgeht und das Niveau hält, dann ist das kein hübsch geschminkter Spike mehr, sondern echte Annahme. Dann darf man auf Fortsetzung schauen.
Was ich oben sehen will:
kein sofortiger Rückfall
Folgekerze mit Anschluss
Käufer, die nicht nur einmal kurz geschniegelt auftreten und dann verschwinden
Wenn das klappt, wird aus dem Tagesplan ein Trendtag mit etwas Brust raus und weniger Gejammer.
Die Unterseite
Solange der Markt die Zone um 24.02x bis 24.00x verteidigt, bleibt das Bild stabil.
Fällt er darunter und kommt nicht zurück, dann war das oben wieder nur Theaterbeleuchtung.
Was ich unten sehen will:
hält die Zone, ist Long weiter okay
verliert er sie sauber, dann wird aus „bullisch mit Stil“ schnell wieder „Rotation mit Gesabbel“
Der eigentliche Plan
Nicht mitten im Getümmel Helden spielen.
Long nur, wenn:
die Oberseite wirklich angenommen wird
oder ein sauberer Rücksetzer gehalten wird
Short nur, wenn:
der Markt oben scheitert
und den Rückfall auch bestätigt
Neutral, wenn:
er zwischen den Levels nur hin und her eiert
viel Bewegung macht, aber nichts entscheidet
Kurzfassung
Der Markt sieht gerade brauchbar aus, aber noch nicht unanständig stark.
Über der Oberseite wird’s sexy. Unter dem Support wird’s peinlich.
Dazwischen ist es nur hübsch beleuchteter Chop.
Heißt übersetzt: oben lockt der Break, unten lauert der Reality-Check.
Bias: leicht bullisch bis neutral.
Nicht, weil der Markt ein Ehrenmann ist, sondern weil er sich weiter oben hält und Rücksetzer bislang nicht völlig auseinanderfallen.
Die Oberseite
Der Bereich um 24.05x bis 24.08x ist die erste Tür.
Wenn der Markt da sauber durchgeht und das Niveau hält, dann ist das kein hübsch geschminkter Spike mehr, sondern echte Annahme. Dann darf man auf Fortsetzung schauen.
Was ich oben sehen will:
kein sofortiger Rückfall
Folgekerze mit Anschluss
Käufer, die nicht nur einmal kurz geschniegelt auftreten und dann verschwinden
Wenn das klappt, wird aus dem Tagesplan ein Trendtag mit etwas Brust raus und weniger Gejammer.
Die Unterseite
Solange der Markt die Zone um 24.02x bis 24.00x verteidigt, bleibt das Bild stabil.
Fällt er darunter und kommt nicht zurück, dann war das oben wieder nur Theaterbeleuchtung.
Was ich unten sehen will:
hält die Zone, ist Long weiter okay
verliert er sie sauber, dann wird aus „bullisch mit Stil“ schnell wieder „Rotation mit Gesabbel“
Der eigentliche Plan
Nicht mitten im Getümmel Helden spielen.
Long nur, wenn:
die Oberseite wirklich angenommen wird
oder ein sauberer Rücksetzer gehalten wird
Short nur, wenn:
der Markt oben scheitert
und den Rückfall auch bestätigt
Neutral, wenn:
er zwischen den Levels nur hin und her eiert
viel Bewegung macht, aber nichts entscheidet
Kurzfassung
Der Markt sieht gerade brauchbar aus, aber noch nicht unanständig stark.
Über der Oberseite wird’s sexy. Unter dem Support wird’s peinlich.
Dazwischen ist es nur hübsch beleuchteter Chop.
14.04.26 21:29
#39124
bullbaer1
und wenn du noch 50 bildchen
der chartvergangenheit postest wäre doch der chart vom 23.03. 8 uhr bei 22k schön gewesen, hätten wohl hart gesagt, angsthasen eher gekotzt als den index zu kaufen, da wären aber schnelle 50 prozent gewinn möglich gewesen, aber der zug ist weg, der nächste kommt bestimmt, mit viel geduld.
14.04.26 22:56
#39125
Absaufklausel
Warst du short?
https://www.ariva.de/forum/...lgethread-492108?page=1558#jumppos38967
https://www.ariva.de/forum/...lgethread-492108?page=1560#jumppos39002
Am 22.03. war die Aussage nicht „kauft blind 22k, YOLO“, sondern: erst noch Übertreibung nach unten, dann schauen, ob das Gap stützt. Das war ein Forecast, kein Cowboy-Einstieg mit nacktem Oberkörper auf der Motorhaube. Am 23.03. wurde es dann konkreter: Pricing Line, Bestätigung nötig, grün drüber = Rebound-Szenario handelbar. Also nicht Nachhinein-Malerei, sondern: erst Kontext, dann Setup, dann Trigger. So läuft Trading im Idealfall — nicht Wünschelrute, Adrenalin und drei Ausrufezeichen. Dein Punkt ist im Kern: „Am Tief will ich den harten Call sehen, nicht später die saubere Erklärung.“ Verstehe ich. Nur ist genau da der Unterschied zwischen Marktschreierei und handelbarer Aussage. Wer am absoluten Tief immer geschniegelt „jetzt all-in long“ ruft, hat entweder göttlichen Empfang — oder ein sehr kurzes Gedächtnis bei den Fehlschüssen. Anders gesagt: 22.03. war der Forecast. 23.03. war das Setup mit Bedingung. Wer daraus im Nachhinein „war ja alles erst später klar“ macht, lässt den entscheidenden Teil weg: dass der Markt eben Bestätigung liefern sollte und nicht nur Hoffnung. Kurz: Ich nehme lieber einen sauberen Trigger nach dem Schmerz als einen heroischen Bauchplatscher direkt ins fallende Messer. Aber keine Sorge: Beim nächsten Weltuntergang schreibe ich gern dazu: „Achtung, könnte weh tun, aber falls es hält, bitte hinterher nicht so tun, als hätte es keiner gesagt.“
https://www.ariva.de/forum/...lgethread-492108?page=1560#jumppos39002
Am 22.03. war die Aussage nicht „kauft blind 22k, YOLO“, sondern: erst noch Übertreibung nach unten, dann schauen, ob das Gap stützt. Das war ein Forecast, kein Cowboy-Einstieg mit nacktem Oberkörper auf der Motorhaube. Am 23.03. wurde es dann konkreter: Pricing Line, Bestätigung nötig, grün drüber = Rebound-Szenario handelbar. Also nicht Nachhinein-Malerei, sondern: erst Kontext, dann Setup, dann Trigger. So läuft Trading im Idealfall — nicht Wünschelrute, Adrenalin und drei Ausrufezeichen. Dein Punkt ist im Kern: „Am Tief will ich den harten Call sehen, nicht später die saubere Erklärung.“ Verstehe ich. Nur ist genau da der Unterschied zwischen Marktschreierei und handelbarer Aussage. Wer am absoluten Tief immer geschniegelt „jetzt all-in long“ ruft, hat entweder göttlichen Empfang — oder ein sehr kurzes Gedächtnis bei den Fehlschüssen. Anders gesagt: 22.03. war der Forecast. 23.03. war das Setup mit Bedingung. Wer daraus im Nachhinein „war ja alles erst später klar“ macht, lässt den entscheidenden Teil weg: dass der Markt eben Bestätigung liefern sollte und nicht nur Hoffnung. Kurz: Ich nehme lieber einen sauberen Trigger nach dem Schmerz als einen heroischen Bauchplatscher direkt ins fallende Messer. Aber keine Sorge: Beim nächsten Weltuntergang schreibe ich gern dazu: „Achtung, könnte weh tun, aber falls es hält, bitte hinterher nicht so tun, als hätte es keiner gesagt.“
14.04.26 23:13
#39126
Absaufklausel
Aus dem Tagesplan von heute
bullbear, genau da liegt der Denkfehler: Der Tagesplan war nie als Orakel gedacht, sondern als Arbeitsrahmen. Bias: leicht bullisch bis neutral heißt nicht „8 Uhr blind Long und Feierabend“, sondern: Die Marktstruktur ist konstruktiv, die Unterseite führt nicht, Rücksetzer sind eher Pullbacks als echter Abverkauf, und man schaut bevorzugt nach Long-Fortsetzung, solange das Bild nicht kippt. Und genau das hat der DAX heute gemacht.
Der erste wichtige Punkt war schon früh sichtbar: Wir standen um 8 bereits über dem Vortags-Value. Das ist kein hübscher Randkommentar, sondern echter Kontext. Wenn der Markt morgens oberhalb des Vortags-Value handelt, sagt er dir ziemlich direkt: Ich will heute eher höher akzeptieren als tiefer rotieren. Anders gesagt: Er kommt nicht schwach rein und bettelt um Erlösung, sondern steht schon mit einem Fuß in der besseren Nachbarschaft.
Das bullische Hauptszenario lautete: Wenn die obere Entscheidungszone angenommen wird, ist der Weg frei für den Sweep nach oben, und bei weiterer Acceptance kann sich das in die nächste Zielzone ausdehnen. Was ist heute passiert? Nicht als Kinder-Malbuch mit jeder Kerze sauber grün, aber markttechnisch ziemlich ordentlich: Rücksetzer wurden nicht nachhaltig verkauft, die Struktur blieb oben stabil, und der DAX hat sich Stück für Stück weiter nach oben gearbeitet. Am Ende standen wir im Bereich 24.05+ und damit genau dort, wo die Oberseite aus dem Plan relevant wurde.
Und da wird’s jetzt interessant: Du liest so einen Plan ein bisschen so, als müsste bei bullisch sofort jede Kerze geschniegelt im Gleichschritt marschieren. Tut sie aber nicht. Bias ist die bevorzugte Seite, nicht die Garantie. Hauptszenario ist der wahrscheinlichere Ablauf, nicht der Zwangsablauf. Genau deshalb heißt Trading ja Trading und nicht Wunschkonzert mit Kursgarantie.
Die ehrliche Marktlogik heute war: über Vortags-Value am Morgen, HTF Bias Bull, intraday zunächst noch Transition, dann aber keine echte Schwäche und stattdessen stabile Rotation mit Auflösung nach oben. Das ist keine weichgespülte Nachbetrachtung, sondern genau die Art von Lesart, für die so ein Tagesplan gedacht ist.
Die kostenlose Tradinglektion dazu: Wenn du morgens schon über dem Vortags-Value stehst, der höhere Bias bullisch ist und Rücksetzer nicht nach unten durchziehen, dann ist „leicht bullisch bis neutral“ kein Wattebausch, sondern ein ziemlich brauchbarer Arbeitsauftrag. Oder ganz kurz: Bias ist die Windrichtung, das Hauptszenario die Route. Laufen musst du trotzdem selbst – der Markt ist keine Rolltreppe für Ungeduldige.
Der erste wichtige Punkt war schon früh sichtbar: Wir standen um 8 bereits über dem Vortags-Value. Das ist kein hübscher Randkommentar, sondern echter Kontext. Wenn der Markt morgens oberhalb des Vortags-Value handelt, sagt er dir ziemlich direkt: Ich will heute eher höher akzeptieren als tiefer rotieren. Anders gesagt: Er kommt nicht schwach rein und bettelt um Erlösung, sondern steht schon mit einem Fuß in der besseren Nachbarschaft.
Das bullische Hauptszenario lautete: Wenn die obere Entscheidungszone angenommen wird, ist der Weg frei für den Sweep nach oben, und bei weiterer Acceptance kann sich das in die nächste Zielzone ausdehnen. Was ist heute passiert? Nicht als Kinder-Malbuch mit jeder Kerze sauber grün, aber markttechnisch ziemlich ordentlich: Rücksetzer wurden nicht nachhaltig verkauft, die Struktur blieb oben stabil, und der DAX hat sich Stück für Stück weiter nach oben gearbeitet. Am Ende standen wir im Bereich 24.05+ und damit genau dort, wo die Oberseite aus dem Plan relevant wurde.
Und da wird’s jetzt interessant: Du liest so einen Plan ein bisschen so, als müsste bei bullisch sofort jede Kerze geschniegelt im Gleichschritt marschieren. Tut sie aber nicht. Bias ist die bevorzugte Seite, nicht die Garantie. Hauptszenario ist der wahrscheinlichere Ablauf, nicht der Zwangsablauf. Genau deshalb heißt Trading ja Trading und nicht Wunschkonzert mit Kursgarantie.
Die ehrliche Marktlogik heute war: über Vortags-Value am Morgen, HTF Bias Bull, intraday zunächst noch Transition, dann aber keine echte Schwäche und stattdessen stabile Rotation mit Auflösung nach oben. Das ist keine weichgespülte Nachbetrachtung, sondern genau die Art von Lesart, für die so ein Tagesplan gedacht ist.
Die kostenlose Tradinglektion dazu: Wenn du morgens schon über dem Vortags-Value stehst, der höhere Bias bullisch ist und Rücksetzer nicht nach unten durchziehen, dann ist „leicht bullisch bis neutral“ kein Wattebausch, sondern ein ziemlich brauchbarer Arbeitsauftrag. Oder ganz kurz: Bias ist die Windrichtung, das Hauptszenario die Route. Laufen musst du trotzdem selbst – der Markt ist keine Rolltreppe für Ungeduldige.
14.04.26 23:28
#39127
Absaufklausel
Lesen, verstehen, umsetzen
https://www.ariva.de/forum/...lgethread-492108?page=1558#jumppos38972
Mister86, genau da liegt schon der erste Denkfehler: Da stehen keine heiligen Punktzahlen, da stehen Arbeitsmarken. Jeder, der schon mehr als drei Kerzen live gesehen hat, weiß: Der Profi handelt Zonen, Reaktion und Bestätigung — nicht die mathematische Jungfrauengeburt auf den Punkt.
Dass man Marken hinschreibt, heißt nicht, dass man glaubt, der DAX dreht auf 23.721,5 wie ein Fahrstuhl mit Stockwerksansage. Es heißt nur: Hier wird’s interessant, hier will ich sehen, ob der Markt annimmt, ablehnt oder durchrauscht. Wer das mit „punktgenau festnageln“ verwechselt, diskutiert nicht gegen Charttechnik, sondern gegen seine eigene Fehlübersetzung.
Und dieses „geht er runter, dann geht er runter, geht er hoch, dann geht er hoch“ ist natürlich bestechend simpel. Fast schon philosophisch. Hilft nur leider beim Trading ungefähr so viel wie ein Regenschirm aus Toastbrot.
Der eigentliche Witz ist: Du tust so, als wären Marken Unsinn, benutzt dann aber selbst ein Szenario — „morgen früh wohl erst mal weiterer Rutsch“. Also ganz ohne Marken, aber mit Meinung. Das ist nicht weniger Prognose, das ist nur Prognose ohne Werkzeugkasten.
Kurz gesagt: Marken sind keine Prophezeiung, sondern Orientierung. Der Anfänger liest Zahlen und denkt an Exaktheit. Der Profi liest Zahlen und denkt an Zonen, Liquidität, Reaktion, Risiko. Wenn man den Unterschied nicht kennt, sollte man vielleicht nicht ausgerechnet den Leuten erklären wollen, was man angeblich alles nicht erklären kann.
Oder freundlicher formuliert: Man muss nicht jede Analyse mögen. Aber bevor man gegen Arbeitsmarken schießt, sollte man schon wissen, dass daraus im echten Handel ohnehin Zonen werden. Sonst gilt frei nach gesundem Menschenverstand: Wenn man keine Ahnung hat, ist Lautstärke kein Qualitätsmerkmal.
Mister86, genau da liegt schon der erste Denkfehler: Da stehen keine heiligen Punktzahlen, da stehen Arbeitsmarken. Jeder, der schon mehr als drei Kerzen live gesehen hat, weiß: Der Profi handelt Zonen, Reaktion und Bestätigung — nicht die mathematische Jungfrauengeburt auf den Punkt.
Dass man Marken hinschreibt, heißt nicht, dass man glaubt, der DAX dreht auf 23.721,5 wie ein Fahrstuhl mit Stockwerksansage. Es heißt nur: Hier wird’s interessant, hier will ich sehen, ob der Markt annimmt, ablehnt oder durchrauscht. Wer das mit „punktgenau festnageln“ verwechselt, diskutiert nicht gegen Charttechnik, sondern gegen seine eigene Fehlübersetzung.
Und dieses „geht er runter, dann geht er runter, geht er hoch, dann geht er hoch“ ist natürlich bestechend simpel. Fast schon philosophisch. Hilft nur leider beim Trading ungefähr so viel wie ein Regenschirm aus Toastbrot.
Der eigentliche Witz ist: Du tust so, als wären Marken Unsinn, benutzt dann aber selbst ein Szenario — „morgen früh wohl erst mal weiterer Rutsch“. Also ganz ohne Marken, aber mit Meinung. Das ist nicht weniger Prognose, das ist nur Prognose ohne Werkzeugkasten.
Kurz gesagt: Marken sind keine Prophezeiung, sondern Orientierung. Der Anfänger liest Zahlen und denkt an Exaktheit. Der Profi liest Zahlen und denkt an Zonen, Liquidität, Reaktion, Risiko. Wenn man den Unterschied nicht kennt, sollte man vielleicht nicht ausgerechnet den Leuten erklären wollen, was man angeblich alles nicht erklären kann.
Oder freundlicher formuliert: Man muss nicht jede Analyse mögen. Aber bevor man gegen Arbeitsmarken schießt, sollte man schon wissen, dass daraus im echten Handel ohnehin Zonen werden. Sonst gilt frei nach gesundem Menschenverstand: Wenn man keine Ahnung hat, ist Lautstärke kein Qualitätsmerkmal.
14.04.26 23:39
#39128
Absaufklausel
Was ist ein Tagesplan
Hier die ausführliche Erklärung zum Tagesplan, so dass auch Menschen mit stabilem Puls und begrenzter Liebe zu unnötiger Komplexität damit arbeiten können.
Der Tagesplan ist keine Wahrsagerei, kein Guru-Geflüster und auch keine Liebeserklärung an exakte Zahlen. Er ist ein Arbeitsplan für den Tag. Mehr nicht. Aber das reicht auch. Der Sinn davon ist: Du willst morgens nicht geschniegelt vor dem Chart sitzen und bei jeder Kerze emotional die Staatskrise ausrufen. Du willst vorher wissen, wo es interessant wird, was passieren muss, und was du dann tust.
Also ganz einfach:
Ein Tagesplan beantwortet vier Fragen.
1. Wie ist die Grundstimmung?
Das ist der Bias.
Wenn da steht leicht bullisch bis neutral, dann heißt das nicht: „All-in long, Bruderherz.“
Es heißt nur: Die Marktstruktur sieht eher konstruktiv aus als kaputt. Rücksetzer sind also erst einmal eher Pullbacks als Weltuntergänge.
Anders gesagt: Der Markt kommt nicht geschniegelt zum Date und sagt sofort, dass er dich hasst.
2. Welche Zonen sind wichtig?
Das sind die Marken.
Und jetzt kommt der Teil, an dem regelmäßig jemand so tut, als hätte er gerade eine große Entlarvung geschafft:
Marken sind keine heiligen Punktzahlen. Marken sind Arbeitszonen.
Wenn da steht 23.944 bis 24.000, dann heißt das nicht, dass der DAX auf 23.999,8 ehrfürchtig niederkniet und bei 24.000,1 in Flammen aufgeht.
Es heißt: In diesem Bereich entscheidet sich etwas.
Dort will man sehen:
- wird der Bereich angenommen?
- wird er abgelehnt?
- wird nur kurz drüber gespiket?
- fällt der Markt wieder zurück?
Der Anfänger liest eine Zahl und denkt: „Aha, punktgenau.“
Der Profi liest eine Zahl und denkt: „Gut, da fängt die Musik an.“
3. Was ist das Hauptszenario?
Das ist der Teil mit:
Wenn der Markt über der Entscheidungszone akzeptiert, dann ist der Weg frei für X.
Ganz simpel: Der Tagesplan beschreibt den plausibelsten Ablauf, wenn der Markt das tut, was er tun müsste.
Also nicht: „Das passiert sicher.“
Sondern: „Wenn die Vorbedingung erfüllt wird, ist das der wahrscheinlichere Pfad.“
Zum Beispiel:
- hält der Markt sich über der oberen Zone
- kommt kein sofortiger Rückfall
- sieht man Anschlusskauf
- dann ist der Weg frei für den nächsten Sweep nach oben
Das ist wie bei einem ordentlichen Flirt:
Wenn Blickkontakt, Timing und Körpersprache stimmen, dann ist die Chance gut, dass es weitergeht.
Wenn dich nach dem ersten Satz schon niemand mehr anschaut, war’s wohl kein Hauptszenario.
4. Was invalidiert die Idee?
Das ist die Unterseite.
Ein guter Tagesplan sagt nicht nur, wo es hübsch wird, sondern auch, wann Schluss mit sexy ist.
Wenn also im Plan steht:
- unter 23.860 erste Schwäche
- unter 23.800 wird’s heikler
- unter 23.700 wird die Erholung fragil
dann ist das nichts anderes als:
Hier kippt die Idee. Hier muss man aufhören, sich die Sache schönzureden.
Das ist übrigens einer der größten Unterschiede zwischen Marktlogik und Marktschreierei.
Die Marktschreierei sagt:
„Bullisch, Bruder, Vollgas.“
Die Marktlogik sagt:
„Bullisch, solange A hält. Neutral, wenn B passiert. Schwächer, wenn C fällt.“
Und genau deshalb ist der Tagesplan nützlich.
---
Wie man den Tagesplan richtig liest
Jetzt der praktische Teil. Für einfach strukturierte Menschen. Also für alle, die lieber Geld verdienen als an Forenromantik teilzunehmen.
Schritt 1: Erst den Bias lesen
Nicht direkt auf die Ziele starren wie ein Labrador auf die Wurst.
Erst schauen:
- bullisch?
- neutral?
- bärisch?
Der Bias ist die Windrichtung.
Wenn der Bias bullisch bis neutral ist, dann suchst du nicht als erstes den heroischen Short gegen jede grüne Kerze.
Kann man machen. Ist aber meistens eher eine Charakterstudie als ein Setup.
Schritt 2: Die Entscheidungszone merken
Im letzten Plan war die Oberseite etwa:
- 23.944 bis 24.000
- darüber 24.000 bis 24.020
- dann 24.050
- später 24.220 bis 24.240
Das bedeutet:
Diese erste Zone ist nicht schon das Ziel, sondern die Tür.
Wenn der Markt durch die Tür geht und drin bleibt, darfst du weiterdenken.
Wenn er an der Tür klingelt und dann wegrennt, war’s kein Break, sondern nur schlechte Kinderstube.
Schritt 3: Verstehen, was „Acceptance“ heißt
Das Wort klingt fancy, ist aber einfach.
Acceptance heißt:
Der Markt handelt über einem Bereich und bleibt dort, statt sofort wieder zurückzukippen.
Also:
- nicht nur kurz drüber
- nicht nur ein Docht
- nicht nur ein hübscher Moment für Screenshots
Sondern:
- drüber
- halten
- idealerweise Folgebewegung
Wenn du das nicht bekommst, war’s oft nur ein Sweep oder ein Fake.
Schritt 4: Die Unterseite ernst nehmen
Viele lesen Tagespläne wie eine Getränkekarte:
Oberseite klingt lecker, Unterseite ignoriert man.
Schlechter Plan.
Wenn der Plan sagt:
- 23.860 = erste Haltezone
- 23.800 = wichtige Reclaim-Zone
- 23.720 bis 23.700 = Downside-Sweep
- 23.660 / 23.450 = Risk-Off
dann ist das deine Landkarte für den Fall, dass der Markt eben nicht macht, was du hübsch fändest.
Denn der Markt ist nicht dazu da, deine These zu respektieren.
Er ist dazu da, dir Geld abzunehmen, wenn du ihn mit deinem Ego verwechselst.
---
Was der Plan ausdrücklich NICHT ist
Hier passieren die meisten Missverständnisse.
Nicht 1: Der Plan ist keine Garantie
Wenn da steht:
„Hold über 23.944 / 24.000 -> 24.050“
dann heißt das nicht:
„DAX ist vertraglich verpflichtet, dort hinzugehen.“
Es heißt:
Wenn die Zone sauber angenommen wird, ist 24.050 das logische nächste Arbeitsziel.
Nicht 2: Der Plan ist kein Trigger ohne Bestätigung
Nur weil der Kurs an einer Marke handelt, ist das noch kein Trade.
Der Tagesplan sagt:
wo du hinschauen sollst.
Er ersetzt nicht:
- Reaktion
- Timing
- Struktur
- Bestätigung
Nicht 3: Der Plan ist keine Punktlandungsreligion
Wenn jemand liest:
„23.944 bis 24.000 = Entscheidungszone“
und dann meint:
„Ha! Es waren 23.998,7 und nicht 24.000, völliger Unsinn“
dann zeigt er vor allem, dass er Zahlen lesen kann, aber Marktlogik nur aus dem Vorbeifahren kennt.
---
Warum der Tagesplan trotzdem extrem nützlich ist
Weil er dich vor den drei klassischen Idiotien schützt:
1. Mitten in der Range Held spielen
Wenn du weißt, wo die echten Zonen sind, musst du nicht jeden Zappelmove traden wie ein übermotivierter Hamster auf Koffein.
2. Das erste Signal mit dem richtigen Signal verwechseln
Der Markt macht oft zuerst einen Sweep, nicht gleich die echte Bewegung.
Der Plan hilft dir, das einzuordnen.
3. Nachher schlau, vorher planlos
Ohne Plan wird hinterher immer alles logisch.
Mit Plan musst du vorher sagen:
- was wichtig ist
- was gelten würde
- wann du falsch liegst
Und genau da trennt sich sauberer Arbeitsstil von markttechnischem Poesiealbum.
---
Ein ganz einfaches Beispiel mit dem letzten Plan
Bullisches Hauptszenario
„Wenn der Markt über 23.944 bis 24.000 akzeptiert, ist der Weg frei für 24.050.“
Was heißt das in Menschensprache?
- Der Markt ist oben an einer Tür
- Wenn er die Tür wirklich aufmacht und drin bleibt
- dann ist der nächste Raum bei 24.050
- wenn er auch dort nicht peinlich wird
- dann kann er später Richtung 24.220 / 24.240 ziehen
Das ist nicht kompliziert.
Das ist einfach Wenn-Dann-Denken, aber ohne intellektuelle Verkleidung.
Bärisches Szenario
„Verlust 23.860 -> 23.800; Verlust 23.800 -> 23.720 / 23.700.“
Auch das ist simpel:
- Support 1 fällt -> nächster Support
- fällt der auch -> nächste Downside-Zone
- unterhalb davon wird’s unschön
Also keine Magie. Nur Marktmechanik.
---
Warum das für freche Leser sogar besser ist
Weil ein guter Tagesplan verhindert, dass du morgens mit zu viel Meinung und zu wenig Struktur in den Markt rennst.
Er sagt dir:
- wo du warten sollst
- wann du aufmerksam wirst
- wann es konstruktiv wird
- wann du die Finger davon lässt
- wann deine schöne Idee einfach Quatsch geworden ist
Das ist sexy, weil Klarheit sexy ist.
Nicht dieses pseudoharte Forumsgeschrei à la:
„Geht hoch oder runter, irgendwas wird schon passieren.“
Ja, wird es. Glückwunsch. Damit kommst du ungefähr so weit wie mit:
„Heute wird das Wetter entweder besser, schlechter oder ungefähr gleich.“
---
Der Merksatz für den ganzen Tag
Bias ist die Windrichtung.
Die Zonen sind die Türen.
Das Hauptszenario ist die Route.
Und der Trigger entscheidet, ob du überhaupt einsteigst.
Oder noch einfacher:
Ein Tagesplan sagt dir nicht, was sicher passiert.
Er sagt dir, worauf du achten musst, damit du nicht wie ein kopfloses Huhn in den Markt stolperst.
Und das ist, bei aller Liebe, schon mehr Struktur als mancher Kommentator in einem ganzen Quartal zustande bringt.
Der Tagesplan ist keine Wahrsagerei, kein Guru-Geflüster und auch keine Liebeserklärung an exakte Zahlen. Er ist ein Arbeitsplan für den Tag. Mehr nicht. Aber das reicht auch. Der Sinn davon ist: Du willst morgens nicht geschniegelt vor dem Chart sitzen und bei jeder Kerze emotional die Staatskrise ausrufen. Du willst vorher wissen, wo es interessant wird, was passieren muss, und was du dann tust.
Also ganz einfach:
Ein Tagesplan beantwortet vier Fragen.
1. Wie ist die Grundstimmung?
Das ist der Bias.
Wenn da steht leicht bullisch bis neutral, dann heißt das nicht: „All-in long, Bruderherz.“
Es heißt nur: Die Marktstruktur sieht eher konstruktiv aus als kaputt. Rücksetzer sind also erst einmal eher Pullbacks als Weltuntergänge.
Anders gesagt: Der Markt kommt nicht geschniegelt zum Date und sagt sofort, dass er dich hasst.
2. Welche Zonen sind wichtig?
Das sind die Marken.
Und jetzt kommt der Teil, an dem regelmäßig jemand so tut, als hätte er gerade eine große Entlarvung geschafft:
Marken sind keine heiligen Punktzahlen. Marken sind Arbeitszonen.
Wenn da steht 23.944 bis 24.000, dann heißt das nicht, dass der DAX auf 23.999,8 ehrfürchtig niederkniet und bei 24.000,1 in Flammen aufgeht.
Es heißt: In diesem Bereich entscheidet sich etwas.
Dort will man sehen:
- wird der Bereich angenommen?
- wird er abgelehnt?
- wird nur kurz drüber gespiket?
- fällt der Markt wieder zurück?
Der Anfänger liest eine Zahl und denkt: „Aha, punktgenau.“
Der Profi liest eine Zahl und denkt: „Gut, da fängt die Musik an.“
3. Was ist das Hauptszenario?
Das ist der Teil mit:
Wenn der Markt über der Entscheidungszone akzeptiert, dann ist der Weg frei für X.
Ganz simpel: Der Tagesplan beschreibt den plausibelsten Ablauf, wenn der Markt das tut, was er tun müsste.
Also nicht: „Das passiert sicher.“
Sondern: „Wenn die Vorbedingung erfüllt wird, ist das der wahrscheinlichere Pfad.“
Zum Beispiel:
- hält der Markt sich über der oberen Zone
- kommt kein sofortiger Rückfall
- sieht man Anschlusskauf
- dann ist der Weg frei für den nächsten Sweep nach oben
Das ist wie bei einem ordentlichen Flirt:
Wenn Blickkontakt, Timing und Körpersprache stimmen, dann ist die Chance gut, dass es weitergeht.
Wenn dich nach dem ersten Satz schon niemand mehr anschaut, war’s wohl kein Hauptszenario.
4. Was invalidiert die Idee?
Das ist die Unterseite.
Ein guter Tagesplan sagt nicht nur, wo es hübsch wird, sondern auch, wann Schluss mit sexy ist.
Wenn also im Plan steht:
- unter 23.860 erste Schwäche
- unter 23.800 wird’s heikler
- unter 23.700 wird die Erholung fragil
dann ist das nichts anderes als:
Hier kippt die Idee. Hier muss man aufhören, sich die Sache schönzureden.
Das ist übrigens einer der größten Unterschiede zwischen Marktlogik und Marktschreierei.
Die Marktschreierei sagt:
„Bullisch, Bruder, Vollgas.“
Die Marktlogik sagt:
„Bullisch, solange A hält. Neutral, wenn B passiert. Schwächer, wenn C fällt.“
Und genau deshalb ist der Tagesplan nützlich.
---
Wie man den Tagesplan richtig liest
Jetzt der praktische Teil. Für einfach strukturierte Menschen. Also für alle, die lieber Geld verdienen als an Forenromantik teilzunehmen.
Schritt 1: Erst den Bias lesen
Nicht direkt auf die Ziele starren wie ein Labrador auf die Wurst.
Erst schauen:
- bullisch?
- neutral?
- bärisch?
Der Bias ist die Windrichtung.
Wenn der Bias bullisch bis neutral ist, dann suchst du nicht als erstes den heroischen Short gegen jede grüne Kerze.
Kann man machen. Ist aber meistens eher eine Charakterstudie als ein Setup.
Schritt 2: Die Entscheidungszone merken
Im letzten Plan war die Oberseite etwa:
- 23.944 bis 24.000
- darüber 24.000 bis 24.020
- dann 24.050
- später 24.220 bis 24.240
Das bedeutet:
Diese erste Zone ist nicht schon das Ziel, sondern die Tür.
Wenn der Markt durch die Tür geht und drin bleibt, darfst du weiterdenken.
Wenn er an der Tür klingelt und dann wegrennt, war’s kein Break, sondern nur schlechte Kinderstube.
Schritt 3: Verstehen, was „Acceptance“ heißt
Das Wort klingt fancy, ist aber einfach.
Acceptance heißt:
Der Markt handelt über einem Bereich und bleibt dort, statt sofort wieder zurückzukippen.
Also:
- nicht nur kurz drüber
- nicht nur ein Docht
- nicht nur ein hübscher Moment für Screenshots
Sondern:
- drüber
- halten
- idealerweise Folgebewegung
Wenn du das nicht bekommst, war’s oft nur ein Sweep oder ein Fake.
Schritt 4: Die Unterseite ernst nehmen
Viele lesen Tagespläne wie eine Getränkekarte:
Oberseite klingt lecker, Unterseite ignoriert man.
Schlechter Plan.
Wenn der Plan sagt:
- 23.860 = erste Haltezone
- 23.800 = wichtige Reclaim-Zone
- 23.720 bis 23.700 = Downside-Sweep
- 23.660 / 23.450 = Risk-Off
dann ist das deine Landkarte für den Fall, dass der Markt eben nicht macht, was du hübsch fändest.
Denn der Markt ist nicht dazu da, deine These zu respektieren.
Er ist dazu da, dir Geld abzunehmen, wenn du ihn mit deinem Ego verwechselst.
---
Was der Plan ausdrücklich NICHT ist
Hier passieren die meisten Missverständnisse.
Nicht 1: Der Plan ist keine Garantie
Wenn da steht:
„Hold über 23.944 / 24.000 -> 24.050“
dann heißt das nicht:
„DAX ist vertraglich verpflichtet, dort hinzugehen.“
Es heißt:
Wenn die Zone sauber angenommen wird, ist 24.050 das logische nächste Arbeitsziel.
Nicht 2: Der Plan ist kein Trigger ohne Bestätigung
Nur weil der Kurs an einer Marke handelt, ist das noch kein Trade.
Der Tagesplan sagt:
wo du hinschauen sollst.
Er ersetzt nicht:
- Reaktion
- Timing
- Struktur
- Bestätigung
Nicht 3: Der Plan ist keine Punktlandungsreligion
Wenn jemand liest:
„23.944 bis 24.000 = Entscheidungszone“
und dann meint:
„Ha! Es waren 23.998,7 und nicht 24.000, völliger Unsinn“
dann zeigt er vor allem, dass er Zahlen lesen kann, aber Marktlogik nur aus dem Vorbeifahren kennt.
---
Warum der Tagesplan trotzdem extrem nützlich ist
Weil er dich vor den drei klassischen Idiotien schützt:
1. Mitten in der Range Held spielen
Wenn du weißt, wo die echten Zonen sind, musst du nicht jeden Zappelmove traden wie ein übermotivierter Hamster auf Koffein.
2. Das erste Signal mit dem richtigen Signal verwechseln
Der Markt macht oft zuerst einen Sweep, nicht gleich die echte Bewegung.
Der Plan hilft dir, das einzuordnen.
3. Nachher schlau, vorher planlos
Ohne Plan wird hinterher immer alles logisch.
Mit Plan musst du vorher sagen:
- was wichtig ist
- was gelten würde
- wann du falsch liegst
Und genau da trennt sich sauberer Arbeitsstil von markttechnischem Poesiealbum.
---
Ein ganz einfaches Beispiel mit dem letzten Plan
Bullisches Hauptszenario
„Wenn der Markt über 23.944 bis 24.000 akzeptiert, ist der Weg frei für 24.050.“
Was heißt das in Menschensprache?
- Der Markt ist oben an einer Tür
- Wenn er die Tür wirklich aufmacht und drin bleibt
- dann ist der nächste Raum bei 24.050
- wenn er auch dort nicht peinlich wird
- dann kann er später Richtung 24.220 / 24.240 ziehen
Das ist nicht kompliziert.
Das ist einfach Wenn-Dann-Denken, aber ohne intellektuelle Verkleidung.
Bärisches Szenario
„Verlust 23.860 -> 23.800; Verlust 23.800 -> 23.720 / 23.700.“
Auch das ist simpel:
- Support 1 fällt -> nächster Support
- fällt der auch -> nächste Downside-Zone
- unterhalb davon wird’s unschön
Also keine Magie. Nur Marktmechanik.
---
Warum das für freche Leser sogar besser ist
Weil ein guter Tagesplan verhindert, dass du morgens mit zu viel Meinung und zu wenig Struktur in den Markt rennst.
Er sagt dir:
- wo du warten sollst
- wann du aufmerksam wirst
- wann es konstruktiv wird
- wann du die Finger davon lässt
- wann deine schöne Idee einfach Quatsch geworden ist
Das ist sexy, weil Klarheit sexy ist.
Nicht dieses pseudoharte Forumsgeschrei à la:
„Geht hoch oder runter, irgendwas wird schon passieren.“
Ja, wird es. Glückwunsch. Damit kommst du ungefähr so weit wie mit:
„Heute wird das Wetter entweder besser, schlechter oder ungefähr gleich.“
---
Der Merksatz für den ganzen Tag
Bias ist die Windrichtung.
Die Zonen sind die Türen.
Das Hauptszenario ist die Route.
Und der Trigger entscheidet, ob du überhaupt einsteigst.
Oder noch einfacher:
Ein Tagesplan sagt dir nicht, was sicher passiert.
Er sagt dir, worauf du achten musst, damit du nicht wie ein kopfloses Huhn in den Markt stolperst.
Und das ist, bei aller Liebe, schon mehr Struktur als mancher Kommentator in einem ganzen Quartal zustande bringt.
14.04.26 23:53
#39129
Absaufklausel
Lest mal hier
https://www.ariva.de/forum/...dax-das-original-nachfolgethread-492108
Dann mal zu Post Nr. 1 selbst — und da muss man Mike schon ein kleines Kränzchen flechten, bevor hier wieder jemand so tut, als hätte der Thread ursprünglich als Selbsthilfegruppe für beleidigte Marktpropheten begonnen. Der Startpost ist nämlich erstaunlich unprätentiös. Kein „Folgt mir, ich kenne die Wahrheit“, kein sektiererisches Methodengefuchtel, kein geschniegelt vorgetragenes Guru-Geraune, sondern im Kern: Hier soll jeder, der es ernsthaft meint, Tradingideen, Setups und Profitabilität diskutieren können — unabhängig vom Timeframe — und die Betonung liegt erst mal auf jedem. Das ist, wenn man ehrlich ist, ziemlich gesund. Und wahrscheinlich genau der Grund, warum manche später nervös werden: Weil offene Diskussion mehr aushalten muss als nur das eigene Echo.
Mike formuliert da eigentlich etwas, das viele im Börsenforum gern auf T-Shirts drucken würden, aber im Alltag nicht durchhalten: Erfahrung hilft, kann aber auch betriebsblind machen. Heißt übersetzt: Nur weil man lange dabei ist, ist man nicht automatisch der Endgegner der Erkenntnis. Und nur weil jemand neu ist, heißt das nicht, dass er nichts Sinnvolles beitragen kann. Das ist der seltene Fall, in dem Bescheidenheit nicht nach Schwäche klingt, sondern nach intellektueller Hygiene. Mike sagt im Grunde: Bringt eure Ideen, bringt eure Setups, bringt euren Blickwinkel — aber bitte mit Substanz und Bezug zum Markt. Das ist mehr Diskussionskultur, als man in manchen Threads auf dreißig Seiten zusammenbekommt.
Auch schön: Mike erhebt die technische Analyse nicht zur Ersatzreligion. Er schreibt sie ausdrücklich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das ist wichtig. Denn damit sagt er indirekt: Charttechnik ist ein Werkzeug, kein Götzenbild. Wer also mit Price Action kommt, mit Levels, Footprint, Makro, Seasonality oder sonst was, ist nicht automatisch Ketzer, solange er nicht kompletten Dünnpfiff ins Schaufenster stellt. Genau das macht den Post eigentlich so stark: Mike steckt einen Rahmen ab, aber keinen Käfig. Er sagt nicht: „Nur meine Brille ist erlaubt“, sondern eher: „Guckt ruhig unterschiedlich auf den Markt, aber bitte nicht ohne Hirn.“
Und dann kommt für mich der vielleicht beste Teil: Die eigene Person soll ausdrücklich nicht im Vordergrund stehen. Da hatte Mike entweder einen sehr guten Tag — oder eine fast schon prophetische Ahnung, was in Börsenforen später regelmäßig passiert. Denn genau daran sterben solche Threads ja: Nicht an fehlenden Ideen, sondern an zu viel Eitelkeit in zu engem Raum. Mike sagt im Grunde: Es geht nicht darum, wer geschniegelt den größten Auftritt hinlegt, sondern darum, ob der Beitrag den Thread besser macht. Das ist fast schon unanständig vernünftig. Und natürlich schwerer durchzuhalten als das klassische Forenmodell aus „ich hab recht, der Rest ist Kulisse“.
Wenn man es auf den Punkt bringt, dann war Mikes Startpost keine Einladung zum Personenkult, sondern zur begründeten Vielfalt. Keine Ein-Mann-Show, sondern ein Marktplatz für unterschiedliche Ansätze — solange sie zum Thema passen und nicht bloß aus Lautstärke bestehen. Genau deshalb wirkt der Text heute fast frischer als manches spätere Gepolter: Weil da noch der Gedanke drinsteckt, dass man gemeinsam klüger werden könnte, statt sich nur gegenseitig die Egos zu polieren oder aneinander abzuarbeiten.
Kurz gesagt: Mike hat den Thread damals nicht als Bühne eröffnet, sondern als Werkbank. Und das ist wahrscheinlich der eigentliche Qualitätsunterschied. Eine Bühne braucht Applaus. Eine Werkbank braucht brauchbare Gedanken. Also Grüße an Mike von mir — und zwar ausdrücklich. Er soll wissen: Manche lesen den Startpost noch so, wie er gemeint war, und nicht wie eine lose Serviette, auf die man später seine jeweilige Tageslaune kritzelt. Wenn schon Wildwuchs, dann bitte wenigstens mit Wurzeln. Mike hatte sie.
Dann mal zu Post Nr. 1 selbst — und da muss man Mike schon ein kleines Kränzchen flechten, bevor hier wieder jemand so tut, als hätte der Thread ursprünglich als Selbsthilfegruppe für beleidigte Marktpropheten begonnen. Der Startpost ist nämlich erstaunlich unprätentiös. Kein „Folgt mir, ich kenne die Wahrheit“, kein sektiererisches Methodengefuchtel, kein geschniegelt vorgetragenes Guru-Geraune, sondern im Kern: Hier soll jeder, der es ernsthaft meint, Tradingideen, Setups und Profitabilität diskutieren können — unabhängig vom Timeframe — und die Betonung liegt erst mal auf jedem. Das ist, wenn man ehrlich ist, ziemlich gesund. Und wahrscheinlich genau der Grund, warum manche später nervös werden: Weil offene Diskussion mehr aushalten muss als nur das eigene Echo.
Mike formuliert da eigentlich etwas, das viele im Börsenforum gern auf T-Shirts drucken würden, aber im Alltag nicht durchhalten: Erfahrung hilft, kann aber auch betriebsblind machen. Heißt übersetzt: Nur weil man lange dabei ist, ist man nicht automatisch der Endgegner der Erkenntnis. Und nur weil jemand neu ist, heißt das nicht, dass er nichts Sinnvolles beitragen kann. Das ist der seltene Fall, in dem Bescheidenheit nicht nach Schwäche klingt, sondern nach intellektueller Hygiene. Mike sagt im Grunde: Bringt eure Ideen, bringt eure Setups, bringt euren Blickwinkel — aber bitte mit Substanz und Bezug zum Markt. Das ist mehr Diskussionskultur, als man in manchen Threads auf dreißig Seiten zusammenbekommt.
Auch schön: Mike erhebt die technische Analyse nicht zur Ersatzreligion. Er schreibt sie ausdrücklich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das ist wichtig. Denn damit sagt er indirekt: Charttechnik ist ein Werkzeug, kein Götzenbild. Wer also mit Price Action kommt, mit Levels, Footprint, Makro, Seasonality oder sonst was, ist nicht automatisch Ketzer, solange er nicht kompletten Dünnpfiff ins Schaufenster stellt. Genau das macht den Post eigentlich so stark: Mike steckt einen Rahmen ab, aber keinen Käfig. Er sagt nicht: „Nur meine Brille ist erlaubt“, sondern eher: „Guckt ruhig unterschiedlich auf den Markt, aber bitte nicht ohne Hirn.“
Und dann kommt für mich der vielleicht beste Teil: Die eigene Person soll ausdrücklich nicht im Vordergrund stehen. Da hatte Mike entweder einen sehr guten Tag — oder eine fast schon prophetische Ahnung, was in Börsenforen später regelmäßig passiert. Denn genau daran sterben solche Threads ja: Nicht an fehlenden Ideen, sondern an zu viel Eitelkeit in zu engem Raum. Mike sagt im Grunde: Es geht nicht darum, wer geschniegelt den größten Auftritt hinlegt, sondern darum, ob der Beitrag den Thread besser macht. Das ist fast schon unanständig vernünftig. Und natürlich schwerer durchzuhalten als das klassische Forenmodell aus „ich hab recht, der Rest ist Kulisse“.
Wenn man es auf den Punkt bringt, dann war Mikes Startpost keine Einladung zum Personenkult, sondern zur begründeten Vielfalt. Keine Ein-Mann-Show, sondern ein Marktplatz für unterschiedliche Ansätze — solange sie zum Thema passen und nicht bloß aus Lautstärke bestehen. Genau deshalb wirkt der Text heute fast frischer als manches spätere Gepolter: Weil da noch der Gedanke drinsteckt, dass man gemeinsam klüger werden könnte, statt sich nur gegenseitig die Egos zu polieren oder aneinander abzuarbeiten.
Kurz gesagt: Mike hat den Thread damals nicht als Bühne eröffnet, sondern als Werkbank. Und das ist wahrscheinlich der eigentliche Qualitätsunterschied. Eine Bühne braucht Applaus. Eine Werkbank braucht brauchbare Gedanken. Also Grüße an Mike von mir — und zwar ausdrücklich. Er soll wissen: Manche lesen den Startpost noch so, wie er gemeint war, und nicht wie eine lose Serviette, auf die man später seine jeweilige Tageslaune kritzelt. Wenn schon Wildwuchs, dann bitte wenigstens mit Wurzeln. Mike hatte sie.
15.04.26 00:27
#39130
MHurding
klausel
so isses !!!!!!!!!!!!!!!!! asche auf mein haupt als das post mit der ki kam musste ich schmunzeln und habe es bewertet - mit ga - aber nicht weil ich klausel einen verpulen wollte - diese ganze wenn-dann dinger sind wichtig - ABER manchmal machen sie das traden obwohl klar formuliert schwierig da man sich nicht traut selber entscheidungen zu treffen
die sind aber explizit von nöten -d a nachtraden schon deshlab nicht funktioniertz da eben bestimmte entscheidungen auch vom durchhaltewillen oder portemonnaie abhängig sind
ggf wäre ein lösungsansatz entscheidungsstellen kürzer darzustellen - was ggf mein vorteil aber eben auch problem ist - ich haue kurz mal einen raus - was gut konsumierbar ist - aber vieles springt dabei manchmal zu kurz - was ich erst im trade sehe
wie klausel sagt und so gut hätte ich es selber nie formulieren können - beim lesen dachte ich GENAU wie witzig das man nie selber dtrauf gekommen ist ....."Mike hat den Thread damals nicht als Bühne eröffnet, sondern als Werkbank"
ego haben wir in threads genug und dabei eben kaum gewähr das es gut ist.... einer der gründe warum ich vielen unangenehm war --- ich habe ideen überprüft WEIL ich wissen wollte OB es funktioniertz und zur eigenen adaption führen kann - doof halt wenn man nur irgendwas hinrotzte was blödsinn war - aber dabei war meine intention gear nicht etwas als blödsinn zu entlarven
nochmal: NUTZT alles und wenn es funktioniert hintrefragt WARUM - nicht um jemanden bloßzustellen sondern zum nutzen aller und gebt dritten dabei zeit den richtigen ton, die richtige länge und die richtige zusammenarbeit zu finden...
die sind aber explizit von nöten -d a nachtraden schon deshlab nicht funktioniertz da eben bestimmte entscheidungen auch vom durchhaltewillen oder portemonnaie abhängig sind
ggf wäre ein lösungsansatz entscheidungsstellen kürzer darzustellen - was ggf mein vorteil aber eben auch problem ist - ich haue kurz mal einen raus - was gut konsumierbar ist - aber vieles springt dabei manchmal zu kurz - was ich erst im trade sehe
wie klausel sagt und so gut hätte ich es selber nie formulieren können - beim lesen dachte ich GENAU wie witzig das man nie selber dtrauf gekommen ist ....."Mike hat den Thread damals nicht als Bühne eröffnet, sondern als Werkbank"
ego haben wir in threads genug und dabei eben kaum gewähr das es gut ist.... einer der gründe warum ich vielen unangenehm war --- ich habe ideen überprüft WEIL ich wissen wollte OB es funktioniertz und zur eigenen adaption führen kann - doof halt wenn man nur irgendwas hinrotzte was blödsinn war - aber dabei war meine intention gear nicht etwas als blödsinn zu entlarven
nochmal: NUTZT alles und wenn es funktioniert hintrefragt WARUM - nicht um jemanden bloßzustellen sondern zum nutzen aller und gebt dritten dabei zeit den richtigen ton, die richtige länge und die richtige zusammenarbeit zu finden...
15.04.26 00:31
#39131
MHurding
marken
"Dass man Marken hinschreibt, heißt nicht, dass man glaubt, der DAX dreht auf 23.721,5 wie ein Fahrstuhl mit Stockwerksansage" denkt dabei an die emas unter oder über wichtigen marken - wir oft hat in den letzten monaten der kurs eben nicht punktgenau sondern leicht verschoben reagiert - da kommt dann das "gefühl" für den markt wenn man immer gleich handelt
UND da muss ich klausel recht geben - ansätze wie bei dir @mister - nüttzen leider nix - sie verhindern handeln aber hatte ich ja schon mal gesagt....
UND da muss ich klausel recht geben - ansätze wie bei dir @mister - nüttzen leider nix - sie verhindern handeln aber hatte ich ja schon mal gesagt....
15.04.26 05:22
#39132
bullbaer1
klausel
besser kann man einen fahrplan kaum beschreiben.
zur sexy lady....
wenn du sie ansprichts und es klappt, alles wunderbar. das danach ist entsceidend, ob ihr beide das zusammenleben durchhaltet oder ob du beim nächsten grünen kerzentrade dich entscheiden musst wenn du gerufen wirst, zu gehen oder den trade abbrichst. entscheidung ist gefragt. richtig oder falsch, die wahrscheinlichkeit liegt bei falsch denn beides gleichzeitig zu wollen geht schief.
du musst dich entscheiden wo deine prioritäten sind... daten, absagen, oder doch wieder daten da du nicht wiederstehen kannst.
verluste mehr begrenzen und gewinne laufen lassen, funktioniert nur bei bullen und seitwärts gehopse.
zum fahrplan, deinen bias fahrplan....
du kommst in eine fremde stadt und lernst an der station den fahrplan im kasten auswendig.
beim auswendig lernen verpasst du leider den besten zug da dein bias nicht gefunden wird.
oder doch auf der bananen plantage bleiben.
zur sexy lady....
wenn du sie ansprichts und es klappt, alles wunderbar. das danach ist entsceidend, ob ihr beide das zusammenleben durchhaltet oder ob du beim nächsten grünen kerzentrade dich entscheiden musst wenn du gerufen wirst, zu gehen oder den trade abbrichst. entscheidung ist gefragt. richtig oder falsch, die wahrscheinlichkeit liegt bei falsch denn beides gleichzeitig zu wollen geht schief.
du musst dich entscheiden wo deine prioritäten sind... daten, absagen, oder doch wieder daten da du nicht wiederstehen kannst.
verluste mehr begrenzen und gewinne laufen lassen, funktioniert nur bei bullen und seitwärts gehopse.
zum fahrplan, deinen bias fahrplan....
du kommst in eine fremde stadt und lernst an der station den fahrplan im kasten auswendig.
beim auswendig lernen verpasst du leider den besten zug da dein bias nicht gefunden wird.
oder doch auf der bananen plantage bleiben.
15.04.26 07:06
#39133
Absaufklausel
Paartherapie
bullbaer, sehr schöne Theorie: sexy Lady, Prioritäten, widerstehen, Date absagen, Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen. Klingt fast wie Trading-Ratgeber und Beziehungsratgeber aus derselben Hotelbar.
Ich halte es da einfacher: Wenn sie mich anspricht und über 24.000 bleibt, gehe ich erstmal mit. Wenn sie dann noch 24.050 sauber hält, darf sie mir auch 24.220–24.240 zeigen. Das wären dann die ersten TPs, bevor wieder einer behauptet, Liebe kenne keine Marken.
Fällt sie mir dagegen wieder unter 23.944, wird’s kein großes Kino, sondern eher nur nett gelächelt und höflich verabschiedet. Unter 23.860 ist das Date dann für mich endgültig von „vielversprechend“ zu „war schön, aber nein danke“ gedreht. Und wenn sie mir 23.800 nimmt, muss ich nicht mehr interpretieren, dann ist die Nummer eher auf 23.720 / 23.700 und im Zweifel weiter auf 23.660 angelegt.
Mit anderen Worten: Ich brauche keine Paartherapie im Chart, sondern Marken, Reaktion und TPs. Oberhalb 24.000 / 24.050 darf sie verführerisch sein, darunter wird’s schnell wieder nur teuer. Frivol ja, planlos nein. Einfach von der alten absteigen und eine andere reiten.
Auf dem Gaul selber gerne doppelt oder dreifach penetrieren, was der Unterschied zur Lady ist kommt aber erst in Lektion 2. Vielleicht heut Abend, wenn der Müßiggang einsetzt.
Ich halte es da einfacher: Wenn sie mich anspricht und über 24.000 bleibt, gehe ich erstmal mit. Wenn sie dann noch 24.050 sauber hält, darf sie mir auch 24.220–24.240 zeigen. Das wären dann die ersten TPs, bevor wieder einer behauptet, Liebe kenne keine Marken.
Fällt sie mir dagegen wieder unter 23.944, wird’s kein großes Kino, sondern eher nur nett gelächelt und höflich verabschiedet. Unter 23.860 ist das Date dann für mich endgültig von „vielversprechend“ zu „war schön, aber nein danke“ gedreht. Und wenn sie mir 23.800 nimmt, muss ich nicht mehr interpretieren, dann ist die Nummer eher auf 23.720 / 23.700 und im Zweifel weiter auf 23.660 angelegt.
Mit anderen Worten: Ich brauche keine Paartherapie im Chart, sondern Marken, Reaktion und TPs. Oberhalb 24.000 / 24.050 darf sie verführerisch sein, darunter wird’s schnell wieder nur teuer. Frivol ja, planlos nein. Einfach von der alten absteigen und eine andere reiten.
Auf dem Gaul selber gerne doppelt oder dreifach penetrieren, was der Unterschied zur Lady ist kommt aber erst in Lektion 2. Vielleicht heut Abend, wenn der Müßiggang einsetzt.
16.04.26 06:38
#39135
MHurding
denkt dran
was ich seit monaten zum erwarteten neuen hoch und euphorie in us (ndx, sp und damit auch btc) gesagt habe ;-) - die völlig fehlende adaption ist ariva-weit das eigentlich erschreckende
ema daily angucken - während alle shorten - warten wir noch da es erwartet worden war - JETZT entscheidet es sich - ausbruch ahead - viel glück
ema daily angucken - während alle shorten - warten wir noch da es erwartet worden war - JETZT entscheidet es sich - ausbruch ahead - viel glück
16.04.26 08:29
#39136
oestareicha
da
is er wieder der mike...pünktlich auf die minute. wenn du zeit und lust hast verweile in den nächsten tagen bei uns - wir brauchen dich.
es wird jetzt tatsächlich sehr spannend...saisonalität sieht das hoch in den kommenden 3 börsentagen.
dann geht's runter....
in tagen wie diesen schau ich mal auf die währungen... eur/dollar ist für mich bei 1,18 gedeckelt. hier warte ich auf reaktion was auf die indizes übertragen werden könnte.
es geht mir so wie schon im 1. quartal im dax bei der keilbildung bei knapp unter 25,5k ... warten und die spitzen shorten. zeitfenster bis ende juni erstmal.
es wird jetzt tatsächlich sehr spannend...saisonalität sieht das hoch in den kommenden 3 börsentagen.
dann geht's runter....
in tagen wie diesen schau ich mal auf die währungen... eur/dollar ist für mich bei 1,18 gedeckelt. hier warte ich auf reaktion was auf die indizes übertragen werden könnte.
es geht mir so wie schon im 1. quartal im dax bei der keilbildung bei knapp unter 25,5k ... warten und die spitzen shorten. zeitfenster bis ende juni erstmal.
16.04.26 18:19
#39138
Absaufklausel
Mike, genau das ist der Punkt
und eigentlich haben wir die Vorbereitungen hier die ganze Zeit sauber auf dem Tisch gehabt, nur eben nicht als Jahrmarktsprophetie, sondern als Arbeitsplan. Bias bullisch bis neutral, oberhalb des Vortags-Value, wichtige Entscheidungszonen definiert, Wenn-Dann-Logik statt Orakel, dazu Setup von Trigger getrennt. Heißt: Nicht „der Markt muss jetzt steigen“, sondern „wenn er die Zone annimmt, ist der Weg nach oben offen“. Das ist für manche natürlich weniger sexy als im Nachhinein „war doch klar“, aber am Markt zählt leider weiter Struktur mehr als Theater.
Dass viele da keine Adaption hatten, wundert mich nicht. Solange der Chart noch nicht geschniegelt mit Schleife „Breakout ahead“ dranschreibt, hängen viele lieber am alten Short-Narrativ wie an einer kalten Wärmflasche. Dabei war die Vorbereitung hier ziemlich eindeutig: Rücksetzer wurden gekauft, Schwäche hat nicht mehr sauber durchgezogen, die Oberseite wurde Stück für Stück angenommen. Genau das ist der Teil, den man lesen muss, bevor der Ausbruch dann plötzlich für alle „offensichtlich“ ist.
Kurz: Du hast auf den Entscheidungsbereich und den EMA hingewiesen, wir haben hier den Fahrplan mit Bias, Zonen und Acceptance-Logik geliefert. Das ergibt zusammen keine Hellseherei, sondern schlicht saubere Marktvorbereitung. Wer da immer noch nur „geht hoch, wenn er hochgeht“ beitragen kann, ist natürlich frei, das philosophisch wertvoll zu finden — traden würde ich persönlich trotzdem lieber den Plan als den Kalenderspruch.
Dass viele da keine Adaption hatten, wundert mich nicht. Solange der Chart noch nicht geschniegelt mit Schleife „Breakout ahead“ dranschreibt, hängen viele lieber am alten Short-Narrativ wie an einer kalten Wärmflasche. Dabei war die Vorbereitung hier ziemlich eindeutig: Rücksetzer wurden gekauft, Schwäche hat nicht mehr sauber durchgezogen, die Oberseite wurde Stück für Stück angenommen. Genau das ist der Teil, den man lesen muss, bevor der Ausbruch dann plötzlich für alle „offensichtlich“ ist.
Kurz: Du hast auf den Entscheidungsbereich und den EMA hingewiesen, wir haben hier den Fahrplan mit Bias, Zonen und Acceptance-Logik geliefert. Das ergibt zusammen keine Hellseherei, sondern schlicht saubere Marktvorbereitung. Wer da immer noch nur „geht hoch, wenn er hochgeht“ beitragen kann, ist natürlich frei, das philosophisch wertvoll zu finden — traden würde ich persönlich trotzdem lieber den Plan als den Kalenderspruch.
16.04.26 19:07
#39139
MHurding
Klausel
ja isso - da könnte man jetzt trefflich drüber diskutieren - mein anliegen waren ja immer die neuen oder nennen wir es leute mit weniger erfahrung und wenn drumherum ALLE schreien du musst da short - werden sie weggebügelt und springen drauf - bias ? ist das was zu essen ? du weisst worauf ich hinauswill.
ich glaube wir haben dank vieler sehr sehr gute arbeit geleistet - mit wenig geschrei - aber mit relativ treffsicherer analyse und rahmendaten - so dass man ggf den einen trade MEHR erfolgreich abschliessen kann - dabei geht es gar nicht um IMMER erfolg haben - aber um vielleicht den einen trade mehr den man braucht um langfristig erfolgreich zu sein
dazu gab es eine art baukasten - übertreibungen, emas uvm die manchmal den unterscxhied zu blindem traden ergeben - man muss sich nur drauf einlassen können - nicht jeder kann das und nicht jeder glaubt was über jahre erarbeitet wurde - vielleocht weil er den "einen" trade erwischt der nicht funktionierte -warum auch immer - oder weil bestimmte vorgehensweisen für einen selber nicht funktionieren (angst o.ä.)
ich werde wenn ich da bin immer noch reinrufen "Achtung" aber nur um nochmal auf bestimmte dinge hinzuweisen - wer jetzt immer noch nicht verstanden hat das news irrelevant sind und alleine der bias der anleger und verantwortlichen den chart treibt - dem kann ich nach dieser langen zeit einfach nicht mehr helfen - das tut mir persönlich immer noch weh - weil ich am liebsten JEDEN retten möchte - aber das ist eher eine charakterschwäche als wirklicher anspruch ;-)
im gegensatz zu rednern die vergessen was sie "gestern" gesagt haben - bin ich - sind wir - unserer chartgetriebenen ansicht immer treu geblieben - es muss ja einen grund haben warum wir erfolgreicher sind als andere - wer also nicht versteht das dies in ertster linie systematik geschildet ist - also immer ähnlicher oder gleicher vorgehensweise - wird es leider nicht schaffen wenn er mal so und mal so handelt
zutiefst verstörend hat der spruch "geld ist nicht weg hat nur jemand anders" leider eben doch seine berechtigung - that life shit happens - man muss aus rückschlägen lernen- das geht aber nur wenn man dazu die zeit hat - also volumen des trades erst nach und nach erhöhen damit man sich nicht selber massakriert
für beides: erfolg und misserfolg ist nur einer verantwortlich .... der trader/investor was auch immer
ich glaube wir haben dank vieler sehr sehr gute arbeit geleistet - mit wenig geschrei - aber mit relativ treffsicherer analyse und rahmendaten - so dass man ggf den einen trade MEHR erfolgreich abschliessen kann - dabei geht es gar nicht um IMMER erfolg haben - aber um vielleicht den einen trade mehr den man braucht um langfristig erfolgreich zu sein
dazu gab es eine art baukasten - übertreibungen, emas uvm die manchmal den unterscxhied zu blindem traden ergeben - man muss sich nur drauf einlassen können - nicht jeder kann das und nicht jeder glaubt was über jahre erarbeitet wurde - vielleocht weil er den "einen" trade erwischt der nicht funktionierte -warum auch immer - oder weil bestimmte vorgehensweisen für einen selber nicht funktionieren (angst o.ä.)
ich werde wenn ich da bin immer noch reinrufen "Achtung" aber nur um nochmal auf bestimmte dinge hinzuweisen - wer jetzt immer noch nicht verstanden hat das news irrelevant sind und alleine der bias der anleger und verantwortlichen den chart treibt - dem kann ich nach dieser langen zeit einfach nicht mehr helfen - das tut mir persönlich immer noch weh - weil ich am liebsten JEDEN retten möchte - aber das ist eher eine charakterschwäche als wirklicher anspruch ;-)
im gegensatz zu rednern die vergessen was sie "gestern" gesagt haben - bin ich - sind wir - unserer chartgetriebenen ansicht immer treu geblieben - es muss ja einen grund haben warum wir erfolgreicher sind als andere - wer also nicht versteht das dies in ertster linie systematik geschildet ist - also immer ähnlicher oder gleicher vorgehensweise - wird es leider nicht schaffen wenn er mal so und mal so handelt
zutiefst verstörend hat der spruch "geld ist nicht weg hat nur jemand anders" leider eben doch seine berechtigung - that life shit happens - man muss aus rückschlägen lernen- das geht aber nur wenn man dazu die zeit hat - also volumen des trades erst nach und nach erhöhen damit man sich nicht selber massakriert
für beides: erfolg und misserfolg ist nur einer verantwortlich .... der trader/investor was auch immer
16.04.26 19:11
#39140
MHurding
frechdachs
deine sicht ist falsch - man tradet nicht den ultimativen wendepunkt sondern punkte mit höhere wahrscheinlichkeit - dazu gehört dass man im versagensfall kurze sl´s hat - wie bei ausbrüchen
hier bei ariva nicht beliebt - denn sl hiesse versagen - was blödsinn ist - denn wenn ich immer gleich handele erwische ich mit schneller begrenzung den einen trade der lange dauern kann und sl ziehe ich übergeordnet einfach mit
will nur keiner hören und bisher müssen wir uns zum rest nicht verstecken - du weisst ich find dich im positiven sinne ganz witzig - aber solche aussprüche zeigen auch dass du dem falschen hinterherrennst (wahrscheinlich )
hier bei ariva nicht beliebt - denn sl hiesse versagen - was blödsinn ist - denn wenn ich immer gleich handele erwische ich mit schneller begrenzung den einen trade der lange dauern kann und sl ziehe ich übergeordnet einfach mit
will nur keiner hören und bisher müssen wir uns zum rest nicht verstecken - du weisst ich find dich im positiven sinne ganz witzig - aber solche aussprüche zeigen auch dass du dem falschen hinterherrennst (wahrscheinlich )
16.04.26 20:48
#39141
Absaufklausel
Dann sagen wir es wie es heute ist
AB JETZT
LONG:
nur bei Hold / Reclaim über 24.10x
NEUTRAL:
aktuell am wahrscheinlichsten
konstruktiv, aber kein frischer Geschenk-Long mehr
SHORT:
erst interessant bei Rückfall unter 24.10x
und fehlendem Reclaim
FAZIT:
oben nicht blind hinterherspringen
lieber Bestätigung oder Pullback abwarten
Mein praktischer Satz dazu: Der Markt ist noch nicht short, aber der Long ist nicht mehr jungfräulich.33680331
LONG:
nur bei Hold / Reclaim über 24.10x
NEUTRAL:
aktuell am wahrscheinlichsten
konstruktiv, aber kein frischer Geschenk-Long mehr
SHORT:
erst interessant bei Rückfall unter 24.10x
und fehlendem Reclaim
FAZIT:
oben nicht blind hinterherspringen
lieber Bestätigung oder Pullback abwarten
Mein praktischer Satz dazu: Der Markt ist noch nicht short, aber der Long ist nicht mehr jungfräulich.
16.04.26 20:58
#39142
Absaufklausel
Kleiner Verfall, Kurzplan
ZEITPUNKT
- relevant bis ca. 13:00 Uhr
- davor oft magnetische Wirkung
- danach eher der ehrlichere Move
GESICHERT
- Put-Seite aktuell etwas schwerer als Call-Seite
- ODAX Put/Call OI Ratio zuletzt: 1,174
- Weekly 24.04.: Calls 8.315 / Puts 9.636
WAHRSCHEINLICHE MAGNETZONEN
- 24.000 = Pin-/Magnetbereich
- 24.100 bis 24.200 = obere Call-Zone
- 23.900 bis 23.800 = untere Put-Stütze
LESART FÜR MORGEN
- vor 13:00 eher Vorsicht mit blindem Momentum
- Markt kann um 24.000 festgehalten oder immer wieder dorthin gezogen werden
- 24.100/24.200 ist die obere Deckel-/Entscheidungszone
- 23.900/23.800 ist die naheliegende Auffangzone unten
NACH 13:00
- entweder bleibt der Markt in der Range
- oder erst dann kommt der saubere Richtungsmove
MERKSATZ
Vor 13:00 eher Verfallsklammer.
Nach 13:00 eher Wahrheit.
- relevant bis ca. 13:00 Uhr
- davor oft magnetische Wirkung
- danach eher der ehrlichere Move
GESICHERT
- Put-Seite aktuell etwas schwerer als Call-Seite
- ODAX Put/Call OI Ratio zuletzt: 1,174
- Weekly 24.04.: Calls 8.315 / Puts 9.636
WAHRSCHEINLICHE MAGNETZONEN
- 24.000 = Pin-/Magnetbereich
- 24.100 bis 24.200 = obere Call-Zone
- 23.900 bis 23.800 = untere Put-Stütze
LESART FÜR MORGEN
- vor 13:00 eher Vorsicht mit blindem Momentum
- Markt kann um 24.000 festgehalten oder immer wieder dorthin gezogen werden
- 24.100/24.200 ist die obere Deckel-/Entscheidungszone
- 23.900/23.800 ist die naheliegende Auffangzone unten
NACH 13:00
- entweder bleibt der Markt in der Range
- oder erst dann kommt der saubere Richtungsmove
MERKSATZ
Vor 13:00 eher Verfallsklammer.
Nach 13:00 eher Wahrheit.

