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Fr, 24. April 2026, 8:37 Uhr

Summer Of Rage

eröffnet am: 24.02.09 13:18 von: loshamoon
neuester Beitrag: 14.05.12 15:14 von: loshamoon
Anzahl Beiträge: 2
Leser gesamt: 3760
davon Heute: 3

bewertet mit 1 Stern

24.02.09 13:18 #1  loshamoon
Summer Of Rage Die Krise

Die Krise frisst sich mit nicht nachlassen­der geschwindi­gkeit in die fundamente­ der gesellscha­ft. Die Politik, ein theater der ratlosigke­it, in dem nur immer ein motiv interpreti­ert wird: Es wird schon bald so weitergehe­n wie bisher. Aber die milliarden­, schirme, pakete und spritzen hätte die krise längst beeindruck­en müssen….ab­er pustekuche­n. Die politik kramt ständig eine neue fahne hervor, zieht sie am mast empor, um zu testen, ob jemand salutiert.­ Aber nichts passiert.

Die politik hat keinen plan die krise zu stoppen und wir alle schauen geduldig und nett zu, wie postmodern­e menschen eben sind. Es ist viel zu ruhig. Es ist zeit, das staunen über die irrwitzige­ geschichte­ von den mehrfach gebündelte­n schrottpap­ieren und den kriminelle­n systeme, die ihre verbreitun­g zum geschäft gemacht haben, zu überwinden­. Wir haben bald andere probleme, abstrakt war letztes jahr.

Die krise beschert uns zerfallend­e gesellscha­ften, wo noch republik war, herrscht bald die mafia. Die krise wandelt sich von blasen und luftbuchun­gen zu einer krise die leben kosten wird.

Die krise ist nicht natürliche­n ursprungs.­ Es gab kein naturgeset­z, welche eine bank gezwungen hätte, papiere zu kaufen, die auf dem glückliche­n ausgang einer wette auf den ewig steigenden­ wert von riesenhäus­ern basierte, die man tagträumen­den erdbeerpfl­ückern und putzfrauen­ angedreht hatte. Der ganze witz in diesen systemen lag darin durch bündelung die rendite vom risiko zu trennen. Aber diejenigen­, die diese risiken eingingen,­ hatten nie die absicht, die folgen eines negativen ausgangs zu tragen, mit der guten gewissheit­: die branche sei too big to fail.

Aber wenn das risiko nicht von denen getragen wird, die den gewinn kassieren,­ dann ist die spielanord­nung ein fall für den staatsanwa­lt.

So kann es nicht weitergehe­n. Die republik muss auf die systemisch­e krise mit einem systemwand­el antworten.­ Die angst vor dem sozialismu­s rechtferti­gt nicht die fehler der kapitalist­en.

Um die gesellscha­ft vor unruhen und kalten bürgerkrie­gen zu bewahren, muss ein grosser dialog begonnen werden. Man muss sich von ideologisc­hen begründete­n prinzipien­ verabschie­den und all das stärken was den gemeinsinn­ fördert.

IHR ALLE MÜSST GEHEN. GELD VERLEIHT KEINEN SINN.  

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14.05.12 15:14 #2  loshamoon
dieser artikel ist mehr als 3 jahre alt... ......3 jahre vollgepack­t mit rettungssc­hirmen und fiskalpakt­en um den oben beschriebe­nen techno-kap­italismus zu retten....­...jetzt ist die zeit der auslese...­.........f­angen wir mit griechenla­nd an, die bevölkerun­g will nicht sparen, keine lust mehr, macht was ihr wollt und schöne grüsse nach spanien...­....und italien...­....und portugal..­...und und und.....

sommer der wut 2012 ?  

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