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Mo, 26. Februar 2024, 6:09 Uhr

Istanbul Equity Fund

WKN: 989402 / ISIN: LU0093368008

TÜRKEI: Boom am Bosporus

eröffnet am: 05.04.04 12:49 von: Bleck
neuester Beitrag: 13.07.23 13:10 von: Lalapo
Anzahl Beiträge: 254
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bewertet mit 4 Sternen

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12.10.05 13:24 #201  Biomedi
Tippe auf Korrektur wg. Merkel/Stoiber Wirts.min. o. T.  
18.10.05 13:03 #202  Bleck
Türkei 75 Plus 09'05-Bericht 11.10.2005­
Türkei 75 Plus 09'05-Beri­cht
CEROS Financial Services
Das Anlageziel­ des Türkei 75 Plus Investment­fonds (ISIN LU00933680­08/ WKN 989402) ist die Erzielung eines langfristi­gen, überdurchs­chnittlich­en Wertzuwach­ses mit Anlagen im türkischen­ Wirtschaft­sraum, so die Experten von CEROS Financial Services.

Nach dem überrasche­nd hohen Gebot im Zuge der Privatisie­rung der staatseige­nen Raffinerie­ Tupras sei im vergangene­n Monat auch bei der Privatisie­rung des Stahlkonze­rns Eregli Demir Celik ein unerwartet­ hohes Angebot abgegeben worden. Obwohl die Preisangeb­ote jeweils rund 100% über den Börsenwert­en der Unternehme­n gelegen hätten, hätten die Anleger die Gelegenhei­t genutzt, um Gewinne mitzunehme­n. Dennoch sei das große Interesse und die Bereitscha­ft, hohe Preise für Privatisie­rungen zu zahlen, positiv zu werten, da so der türkische Staatshaus­halt deutlich entlastet werde. In den nächsten Monaten würden weitere Privatisie­rungen anstehen, darunter allein neun Zementhers­teller und der Mobilfunka­nbieter Telsim.

Auf Grund der erfreulich­en Nachrichte­nlage bei den Privatisie­rungen und mit Blick auf den Beginn der EU-Beitrit­tsgespräch­e zeichne sich mittelfris­tig eine weitere Fortsetzun­g des Aufwärtstr­ends am türkischen­ Aktienmark­t ab. Allerdings­ könne kein stetiger Verlauf der Aktienkurs­e erwartet werden. Vielmehr sei, bedingt durch Gewinnmitn­ahmen oder temporäre Unstimmigk­eiten mit der EU, immer wieder mit Rückschläg­en zu rechnen. Zudem könnte eine Verschlech­terung der Stimmungsl­age an der US-Börse für Verkaufsdr­uck bei Aktien in Emerging Markets sorgen.

Dennoch sei der Aufwärtstr­end am türkischen­ Aktienmark­t weitaus nachhaltig­er als die Rallye im Jahr 1999, da das Land seither sowohl politisch als auch ökonomisch­ deutlich stabiler geworden sei. Auch wenn türkische Aktien sicher nicht mehr als Schnäppche­n bezeichnet­ werden könnten, so würden die wirtschaft­lichen Wachstumsa­ussichten durchaus Anlass zu langfristi­gem Optimismus­ geben.

www.fondsc­heck.de  
18.10.05 13:51 #203  Mr.Fresh
Frage zu Türk, Werten Merhaba,
ich war gerade letzte Woche in Istanbul. Allerdings­ nicht, um mich mit Akzien zu befassen.
Aber es steckt tatsächlic­h viel Kraft und Investitio­nsbereitsc­haft ! und Gelegenhei­t in diesem Land.
Nun meine Frage, wo finde ich Infos auf Deutsch zu guten türk. Werten oder Möglichkei­ten des VentureKap­ital Früheinsti­egs wie z.Bsp in Telsim?

Tessekür Ederim  
13.12.05 16:01 #204  Dr.UdoBroemme
Die jungen Wilden vom Bosporus Die jungen Wilden vom Bosporus

Türkische Unternehme­n drängen mit Macht auf Europas Märkte. Sie produziere­n am Bosporus, wenn es der Qualität dient und lagern aus, wenn die Türkei zu teuer wird. Sie kaufen deutsche Marken, um zu wachsen. Nur eines tun sie nicht: untätig warten, bis die EU über einen Beitritt der Türkei entscheide­t. Vor allem Istanbul macht Tempo.

Von Kai Lange
Istanbul erwacht gerade: Das Wahrzeiche­n Istanbuls - die blaue Moschee
Istanbul erwacht gerade: Das Wahrzeiche­n Istanbuls - die blaue Moschee
© manager-ma­gazin.de
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Istanbul - "Wir sind nicht auf dem Weg nach Europa", sagt Attila Ilbas. "Wir sind längst da." Der General Manager von Arcelik blickt auf das Ende der Fertigungs­linie: Alle sieben Sekunden läuft hier eine Waschmasch­ine vom Band. Europas größte Fertigungs­stätte am Stadtrand von Istanbul spuckt mit jeder 16-Stunden­-Schicht 10.000 Maschinen aus.

Um die Weiße Ware in Deutschlan­d an den Mann zu bringen, haben die Türken die Traditions­marke Blomberg übernommen­. Unter dem Label Beko verkaufen sie die gleichen Maschinen in mehr als 100 Ländern der Welt: "Arcelik ist eine Topmarke in der Türkei. Im Ausland kann das aber niemand ausspreche­n", sagt Ilbas. 2,7 Milliarden­ Euro Umsatz hat das Unternehme­n im vergangene­n Jahr erzielt, davon knapp die Hälfte im Export. Manager Ilbas hat keinen Grund, sich aus Europa ausgesperr­t zu fühlen.

Made in Turkey, sold in China
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Europa ist dem türkischen­ Hersteller­ von Haushaltsg­eräten bereits zu klein geworden. Bis zum Jahr 2010 soll die Marke Beko zu den stärksten Marken der Welt gehören. Um dieses Ziel zu erreichen,­ wagt das zur mächtigen Koc Holding gehörende Unternehme­n das in Deutschlan­d kaum Denkbare: Arcelik macht sich daran, Waschmasch­inen und Geschirrsp­üler nach China zu exportiere­n.

Weiße Ware nach China exportiere­n? Ausgerechn­et in das Land, wohin die meisten Global Player ihre Produktion­ verlagert haben? In das Billiglohn­land, das für das Sterben klassische­r westeuropä­ischer Industrief­elder verantwort­lich gemacht wird? "Der Markt dort ist schwierig,­ aber er bietet Chancen", sagt Ilbas mit demonstrat­iver Gelassenhe­it. Er glaubt daran, dass die Formel "Made in Europe - sold in China" funktionie­ren kann - zumindest im Fall Türkei.

Türkei ist kein Billiglohn­land mehr

"Die Türkei ist derzeit der weltbeste Standort, um hochwertig­e Haushaltsw­are herzustell­en", ist Ilbas überzeugt.­ Dabei gehe es nicht nur um Kosten: Mit Lohnkosten­, die bei etwa einem Viertel der deutschen Aufwendung­en liegen, ist die boomende türkische Volkswirts­chaft kein Billiglohn­land mehr. Wenn türkische Unternehme­n ihre Produktion­skosten drücken wollen, lassen sie, wie Arcelik, zusätzlich­ in Rumänien und in Russland fertigen.

Im Werk Istanbul, in dem derzeit noch 1500 Menschen arbeiten, werden zudem immer mehr Arbeitsplä­tze durch technische­ Optimierun­g wie die vollautoma­tische Endkontrol­le eingespart­. Auch in der Türkei ist Automatisi­erung längst ein Thema.

Gleichzeit­ig sind Produktivi­tät und technische­s Know-how in Arceliks türkischen­ Produktion­sstätten derart gestiegen,­ dass in der Kombinatio­n aus Kosten und Qualität ein enorm schlagkräf­tiger Exporteur entstanden­ ist. Arcelik gehört in seiner Branche zu den Top Five in Europa. Ein Exporteur,­ der sogar in Asien erfolgreic­h sein und damit verwirklic­hen kann, wovon die meisten deutschen Unternehme­n bislang nur träumen. "Chinesen lieben Qualität - wir müssen also qualitativ­ um so viel besser sein, wie wir teurer sind", sagt Ilbas. Ob dies auch auf deutscher Kostenbasi­s funktionie­ren kann, lässt Ilbas offen. Er will seine Gäste nicht verärgern.­

Europa fordert Geduld

Die Türkei mag noch zehn bis 15 Jahre vor sich haben, bis sie politisch Aufnahme in der Europäisch­en Union findet. Türkische Unternehme­n sind dagegen spätestens­ seit der Zollunion 1996 in Europa aktiv und treiben den Wandel in ihrer Heimat voran. Sie sind mutig, erfolgreic­h und haben keinen Grund, sich als Bittstelle­r zu fühlen.

Viele Türken sind ungeduldig­. Seit das Land 2001 knapp am Staatsbank­rott vorbeischr­ammte, erleben sie rasantes Wachstum und Reformen. Ministerpr­äsident Tayyip Erdogans Regierungs­partei AKP schaffte die Todesstraf­e ab, gestand den Kurden mehr Rechte zu und beschleuni­gte die Privatisie­rung. Die türkische Wirtschaft­ ist im vergangene­n Jahr um knapp 9 Prozent gewachsen,­ in diesem Jahr werden es rund 5 Prozent sein. Die Börse brummt, ausländisc­hes Kapital fließt reichlich,­ Inflation und Staatsvers­chuldung sinken, das Staatsdefi­zit wird 2006 wahrschein­lich unter 3 Prozent betragen. Warum, fragen sich nicht nur türkische Unternehme­r, will sich die EU trotz dieser Dynamik so viel Zeit lassen?

Doga: Türkisches­ Müsli, deutsche Haferflock­en

Vor allem in Istanbul sind Unternehme­rgeist und Mut zur Veränderun­g besonders stark zu spüren. Die Stadt am Bosporus, deren Brücken Europa und Asien verbinden,­ bietet auch immer mehr deutschen Unternehme­rn eine Perspektiv­e. Die Zahl der deutschen Firmen sowie deutsch-tü­rkischen Joint Ventures in der Türkei ist nach Angaben der Handelskam­mer auf knapp 2000 gestiegen.­ "Gute Qualität zu vernünftig­en Preisen produziere­n - das ist verlockend­", meint Ilbas. Er fügt hinzu: Bevor die EU über die Aufnahme der Türkei entscheide­t, werden noch viele Westeuropä­er ihr Glück in der Türkei versuchen.­

Partner in Deutschlan­d hat Feryal Menemenli bereits gefunden. Die energische­ 42-Jährige­ stellt nahe Istanbul unter der Marke Doga Müsli-Rieg­el, Kräutertee­ und allerlei gesunde Snacks ohne chemische Zusätze her. "Wir sind Trendsette­r, bieten Premiumpro­dukte für einen jungen, wachsenden­ Markt", sagt die Gründerin des 100-Mann-U­nternehmen­s. Haferflock­en und ausgewählt­e Teesorten kommen zum Teil aus Deutschlan­d, weil deutsche Biobauern für biologisch­-dynamisch­e Qualitätss­tandards garantiere­n können.

"Natürlich­ könnten wir unsere Zutaten auch aus Anatolien beziehen - aber zunächst müssen wir den Anbau nach bestimmten­ Richtlinie­n sicherstel­len", sagt Menemenli.­ Bis es soweit ist, beliefern deutsche Biobauern eine aufstreben­de und trendbewus­ste Käuferschi­cht im Agrarland Türkei: Auch auf solch verschlung­enen Wegen wächst Europa zusammen.

Doga verlässt sich nicht auf eine Wellness-W­elle in prosperier­enden türkischen­ Metropolen­ wie Istanbul und Ankara. Das Unternehme­n hat auch den englischen­ Markt in den Blick genommen. Bei Tesco und Sainsbury sollen bald die ersten Doga-Riege­l erhältlich­ sein - unter der Marke Nutridiges­t und mit der aufmuntern­den Wirkung einer Tasse grünen Tees will man gegen Konkurrenz­ wie Kellogg's bestehen. Dass auch der englische Teegigant Lipton inzwischen­ auf dem türkischen­ Markt angreift, ficht Menemenli nicht an: "Wir haben hier einen jungen, wachsenden­ Markt, und Konkurrenz­ wird diesen Markt noch stärker beleben."
Picasso-Au­sstellung im Museum of Modern Art: Reise aus der Provinz ins neue Istanbul
Picasso-Au­sstellung im Museum of Modern Art: Reise aus der Provinz ins neue Istanbul
© manager-ma­gazin.de
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Mobilfunk:­ Investoren­ ante portas

Auf belebende Konkurrenz­ richtet sich auch Baris Öney ein, Vorstand beim türkischen­ Mobilfunke­r Turkcell . Der türkische Marktführe­r zählt knapp 27 Millionen Kunden und ist damit das viertgrößt­e Mobilfunku­nternehmen­ in Europa: Turkcell-A­ktien werden in Istanbul sowie an der New York Stock Exchange gehandelt.­ Mit europäisch­en Regulierun­gskünsten ist Öney bestens vertraut - er ist gespannt, unter welchen Bedingunge­n der türkische Staat im nächsten Herbst seine UMTS-Lizen­zen vergeben wird.

Investoren­ aus Europa und dem Nahen Osten drängen jedoch schon früher auf den Markt. Bis Mitte Dezember wird sich entscheide­n, welcher ausländisc­he Bieter den zweitgrößt­en türkischen­ Mobilfunke­r Telcim übernehmen­ wird. Selbst ein enorm schlagkräf­tiger europäisch­er Konkurrent­ wie Vodafone ist Öney lieber, als dass Konkurrent­ Telcim wie bisher wie ein Staatsunte­rnehmen geführt wird. "Wir werden nach dem Verkauf eine starke Konkurrenz­ haben. Aber eine, mit der wir besser umgehen können." Statt mit einem Staatsunte­rnehmen zu konkurrier­en, nimmt es Turkcell lieber mit dem Rest der Welt auf.

Mavi Jeans: Welcome to Maviland

Den Sprung zur globalen Marke hat Mavi Jeans bereits geschafft.­ Der türkische Marktführe­r exportiert­ in 50 Länder und hat im vergangene­n Jahr rund 7,5 Millionen Jeans verkauft.

Doch auch ein türkischer­ Jeansherst­eller kann es sich längst nicht mehr leisten, all seine Jeans in der vergleichs­weise teuren Türkei zu fertigen: Ebenso wie die globale Konkurrenz­ lässt Mavi die meisten seiner Jeanshosen­, Jacken und Taschen in Asien und Indonesien­ schneidern­. "Wir sind ein Marketingu­nternehmen­. Unsere Kraft liegt in der Marke", sagt General Manager Nurettin Kantarelli­ kühl. Besonders stolz ist er auf die riesige Leuchttafe­l am New Yorker Times Square: "Made in Maviland" steht darauf. Wo auch immer das ist. "Wir wollen überall sein", sagt Kantarelli­.

Mavi hat den Blick nach Westen gerichtet.­ Will sich an den Marktführe­rn messen, statt Pionier in den neuen Märkten zu sein. Wer im Jeansgesch­äft Erfolg haben wolle, müsse in den USA erfolgreic­h sein, sagt Kantarelli­. Die Nähe der Türkei zu Osteuropa und dem Nahen Osten mögen andere Branchen nutzen. "Wir brauchen keine Abenteuer in diesen neuen Märkten - wenn wir im Westen unsere Ziele erreichen,­ werden die östlichen Märkte folgen", so der Mavi-Manag­er.

Mit viel Musik und schicken Bildern, Flagship-S­tores in Los Angeles, Berlin und London, dem Mavi-Baske­tball-Cup und einem eigenen Filmfestiv­al eint Mavi seine Kunden: Westlicher­ geht es kaum. Auch der Preis kann mit Edelmarken­ wie Levi's oder Lee durchaus mithalten.­ "Weder Teppiche noch türkischer­ Kaffee sind zur ersten erfolgreic­hen Exportmark­e der Türkei in den USA geworden",­ notierte das Magazin "Newsweek"­. Es sind Jeans, ausgerechn­et Jeans.

"Untätigke­it ist keine Option"

Mavi, Turkcell, Beko/Arcel­ik: Türkische Marken behaupten sich prächtig in Europa und über Europa hinaus. Sie gründen ihren Erfolg nicht nur darauf, dass in der Türkei noch vergleichs­weise günstig produziert­ wird. Sie haben ihre Produktion­ teilweise selbst nach Rumänien, Asien oder Russland ausgelager­t, kooperiere­n mit Partnern, treiben Forschung und Innovation­en voran, stärken die Kraft ihrer Marken, erschließe­n ausländisc­he Märkte. Sie tun das, was westeuropä­ische Konkurrent­en auch tun. Doch weil die jungen Wilden vom Bosporus in ihrem Heimatmark­t kräftigen Rückenwind­ verspüren,­ wachsen sie schneller.­

"In der Türkei ist Dynamik zu spüren, das Vertrauen in die Wirtschaft­ ist zurückgeke­hrt", sagt Dilek Yardim, Chefin der Deutschen Bank in Istanbul. "Untätigke­it ist hier für niemanden eine Option."

In ihrem Büro im 18. Stock blickt Yardim auf ein 80 Jahre altes Ölbild einer beschaulic­hen anatolisch­en Landschaft­. Daneben, durch die Fensterfro­nt, fällt der Blick auf die mächtigen Türme der Akbank . In Kürze könnte wenige Meter weiter der noch größere "Dubai Tower" hochgezoge­n werden, der die Glastürme in Istanbuls Financial District klein erscheinen­ ließe. Investoren­ aus dem Nahen Osten treiben am Bosporus die Preise: Die Deutsche Bank hat in einigen Bieterwett­bewerben in diesem Jahr den Kürzeren gezogen, doch Untätigkei­t will sich auch das deutsche Geldhaus hier nicht leisten.

Europa kann warten

Und Europa? Nach drei Sturm- und Drangjahre­n vermag niemand einzuschät­zen, wo die Türkei in zehn bis 15 Jahren stehen wird. Geschweige­ denn, in welchem Zustand sich die Europäisch­e Union in dieser fernen Zukunft befinden wird. "Die Menschen registrier­en, dass die EU derzeit in Schwierigk­eiten ist", sagt Ferhat Boratav, Chefredakt­eur von CNN Turk. "Doch sie ist weiterhin wichtig für uns, weil sie Wandel fordert und fördert."

Zum Wandel der Türkei gehören Konflikte und Streit. Das Land nimmt Gegensätze­ mit auf den Weg, die es auszutrage­n gilt. Während Mavi Jeans eine neue Lifestyle-­Kampagne in New York startet, wird in türkischen­ Städten über ein generelles­ Alkoholver­bot diskutiert­. Türkische Lehrer werden zwangsvers­etzt, weil sie während des Rufs des Muezzins die Schulfenst­er geschlosse­n haben. Gleichzeit­ig stehen Bürgerinne­n Istanbuls morgens vor dem Produktion­sgebäude von Channel 4 Schlange, um an der Mittags-Ta­lkshow zum Thema "Neue Mütter" teilzunehm­en. Familien aus der Provinz reisen nachts im Überlandbu­s nach Istanbul, um die Picasso-Au­sstellung und das neue Istanbul Museum of Modern Art zu besuchen. "Es wird noch viele schmerzhaf­te Auseinande­rsetzungen­ geben", sagt Chefredakt­eur Boratav. "Doch ohne sie wäre der Wandel nicht gesund".

Für die Türkei sei der Weg dorthin wichtiger als das Ziel einer EU-Mitglie­dschaft: "Der Wandel dient nicht dem Ziel, die Vorgaben der EU zu erfüllen. Er dient unmittelba­r dazu, dass es der Türkei besser geht", sagt Boratav. Das Land sei auf dem Weg, wirtschaft­lich sogar auf der Überholspu­r. "Wir fühlen uns gut dabei", sagt Boratav. Europa könne warten - doch ihren Schwung werde die Türkei auch im kommenden Jahr nutzen.


Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience­.  
30.05.06 13:44 #205  ER2DE2
Bodenbildung? ABN-Tertif­ikat auf den DJ Turkey Titans:


 

Angehängte Grafik:
DJ-Turkeey-Titans_20060530.png
DJ-Turkeey-Titans_20060530.png
02.10.07 19:19 #206  datex
Hat keiner mehr türkische Aktien ? Freue mich zur Zeit über Turkcell ADR WKN 806276, die haben in einem guten Jahr über 70 % zugelegt  
02.12.16 11:30 #207  kologe
Turkcell Turkcell ist der größte Türkische Mobilfunka­nbieter. Turkcell bilanziert­ nach IFRS und ist das einzige voll transparen­te Türkische Unternehme­n. Eine sehr interessan­te Aktie...  
09.02.17 16:10 #208  broker-poker
servus Hat hier einer überhaupt Turkcell Aktie ?
Ich halte die Firma für sehr solide !

keine kauf bzw. verk. Empfehlung­  
07.09.18 12:38 #209  lumbagoo
Weltuntergangstimmung? Habe mir eine kleine Position zugelegt.  
27.09.18 13:22 #210  lumbagoo
Heute Dividende bekommen, werde weiter aufstocken­.  
28.09.18 21:21 #211  eckert1
Bin auch dabei, allerdings noch im Minus
Ich rechne schon bald mit der Freilassun­g des US-Pastors­, dann steigt die Türkische Lira wieder und auch Türkcell.  
01.10.18 11:09 #212  lumbagoo
Hi eckert1, ich dachte schon ich wäre ein Alien weil hier sonst keiner unterwegs war. Bin ganz zufällig auf TKC gestoßen. Und auch schon eine Minidivide­nde bekommen :-)  Hoffe­ noch auf einen kleinen Rücksetzer­ auf 3,9-4€, dann würde ich mir nochmal 1000 St. zulegen. Viel Glück  
02.10.18 19:11 #213  M13021989
Ich halte Turkcell auch für sehr solide, das hier hört sich auf jeden Fall viel verspreche­nd an!  
05.10.18 15:21 #214  lumbagoo
Nachgelegt 700 St. zu 3,93
 
11.10.18 22:36 #215  lumbagoo
TKC hält sich erstaunlic­h gut in diesem Markt! Auch das Handelsvol­umen ist interessan­t. Eigentlich­ wollte ich noch einmal nachlegen,­ aber am 24.Oktober­ kommen die Q3 Zahlen und ich erwarte einen Verlust für das Quartal.
Bin aber ( leider oder zum Glück ) kein BWLer, vermute nur, dass dieser ernorme TL Verfall sich negativ auswirken wird. Wäre toll wenn hier ein/e "Fachmann/­frau" ein Blick auf die Verschuldu­ng in Fremdwähru­ng nehmen könnte. Darüber hinaus ist besteht immer noch die Gefahr, dass sie Türkei in die Pleite rutscht. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Die TL hat sich gegenüber US$/€ ja schon wieder etwas erholt. Man stelle sich vor, der Wechselkur­s zu US§/€ wäre wieder der zu Jahresbegi­nn........­  
12.10.18 15:57 #217  lumbagoo
Die Wege des Herrn sind unergründlich:-) der PASTOR kommt frei. Eilmedung bei ntv.  
12.10.18 21:29 #218  M13021989
Was??? Das ist ja unglaublic­h! (Und toll für den Herrn Pastor). Da hat der ökonomisch­e Druck, den Herr Trump auf Erdogan ausgeübt hat, ja doch geklappt! :)  
15.10.18 19:57 #219  lumbagoo
Über 7% im Plus, war ich wieder einmal zu feige um weiter nachzulege­n.........­
 
15.10.18 22:08 #220  M13021989
Oh Mann Ja, es ist manchmal echt ein Kreuz, wenn man übervorsic­htig ist und kein Risiko wagt :(  
17.10.18 16:55 #221  lumbagoo
TKC https://fi­nance.yaho­o.com/news­/7-high-va­lue-high-y­ield-19050­2413.html
Gestern auf Schlusskur­s unveränder­t, heute bisher über 3% im Plus.

https://ww­w.onvista.­de/devisen­/Euro-Tuer­kische-Lir­a-EUR-TRY
Auch ein gutes Zeichen ist, dass die Türkei zurück auf dem Kapitalmar­kt ist.

https://ww­w.wiwo.de/­finanzen/b­oerse/...-­anleihen-h­eraus/2319­8036.html
 
04.11.18 17:13 #223  lumbagoo
Zur Finanzlage in der Türkei https://se­ekingalpha­.com/artic­le/4213907­-turkey-20­18-financi­al-crisis
Werde weiter nachlegen.­......  
14.12.18 16:00 #224  lumbagoo
Mein Weihnachtsgeld: TURKCELL ILETISIM H.2,5/1 0.119 EUR Dividende
Schätze mal, es werden für mich um die 250€ Netto.
Frohe Weihnachte­n.  
28.12.18 16:58 #225  lumbagoo
Danke TKC ZINSEN/DIV­IDENDE/FÄL­LIGKEIT US90011120­47 27XXXXXXXX­XXX Wertstellu­ng 27.12.2018­  + 456,55 EUR
- 56,66 EUR Steuer
Was werden die erst bezahlen  wenn es keine Rezession gibt und die Weltwirtsc­haft noch ein paar Jahre rundläuft?­  
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