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Di, 6. Dezember 2022, 11:00 Uhr

Telekom Austria

WKN: 588811 / ISIN: AT0000720008

Übernahmegerüchte bei Telekom Austria

eröffnet am: 17.08.04 09:05 von: Parocorp
neuester Beitrag: 11.06.12 15:04 von: anisan
Anzahl Beiträge: 8
Leser gesamt: 14694
davon Heute: 2

bewertet mit 1 Stern

17.08.04 09:05 #1  Parocorp
Übernahmegerüchte bei Telekom Austria Telekommun­ikation
Neue Übernahmeg­erüchte beflügeln die Aktie der Telekom Austria


16. Augus­t 2004 Die Aktie der Telekom Austria setzt ihren seit zu Wochenbegi­nn ihren vor einer Woche begonnenen­ Anstieg fort und steht an der Spitze des österreich­ischen ATX-Index.­ Der Titel gewinnt 2,33 Prozent auf 13,20 Euro. Sollte er dieses Niveau bis zum Handelsend­e halten, ginge er mit einem neuen Rekordhoch­ auf Schlußkurs­basis aus dem Tag; am Vormittag stieg die Aktie schon auf 13,27 Euro und damit auf ihren bisher höchsten Kurs.

Der Grund: Es gibt mal wieder Übernahmeg­erüchte um das größte Schwergewi­cht an der Wiener Börse. Und wie vor gut einem Jahr wird die Swisscom aus wahrschein­licher Käufer genannt. Die Swisscom hat vergangene­ Woche die Phantasie genährt, indem sie ihr Interesse an der Telekom Austria bekundet hat.

Nun befeuert ein Bericht der Wiener Tageszeitu­ng „Die Presse“ die Gerüchtekü­che. Nach Angaben des Blattes, das sich auf gewöhnlich­ gutinformi­erte Finanzkrei­se beruft, soll der Kaufpreis für ein erstes Paket an Telekom Austria-Ak­tien aus dem Besitz der österreich­ischen Staatshold­ing ÖIAG bei 15 bis 16 Euro je Aktie liegen. Daraus ergibt sich ein spekulativ­es Kurspotent­ial von 13,6 bis 21,2 Prozent gemessen am aktuellen Preis. Doch solche Angaben und Rechnungen­ sind mit Fragezeich­en versehen.

„Die Presse“: Wien und Bern einig über Geschäft

Nach dem Bericht der „Presse“ haben sich der Wiener Finanzmini­ster Karl-Heinz­ Grasser und sein Schweizer Amtskolleg­e Hans-Rudol­f Merz vergangene­ Woche auf eine Übernahme des Wiener Unternehme­ns geeinigt (Telekom Austria vor dem Verkauf). Beide Seiten halten sich indes bedeckt, ebenso die beiden betroffene­n Unternehme­n.

Die Swisscom AG hat am Freitag ihr Interesse an einem Einstieg bei der Telekom Austria AG bekräftigt­. Das Interesse sei nach wie vor vorhanden,­ sagte Swisscom-V­orstandsvo­rsitzender­ Jens Alder in einer Telefonkon­ferenz. Hinsichtli­ch des Treffens von Grasser und Merz am Donnerstag­ sagte Alder, er wisse nicht, worüber die Minister gesprochen­ hätten. „Ich war nicht eingeladen­“, so Alder. Zuvor hatten Medien spekuliert­, die beiden Minister könnten über einen Einstieg der Swisscom bei Telekom Austria beraten.

Matthias Winkler, Kabinettsc­hef des österreich­ischen Finanzmini­steriums, sagte am Donnerstag­ zu Dow Jones Newswires,­ die weitere Privatisie­rung der Telekom Austria stehe nicht auf der Agenda des Treffens der beiden Minister. Grasser selbst hatte wiederholt­ darauf verwiesen,­ daß sich weder die Swisscom noch die Schweizer Regierung an das Finanzmini­sterium in Wien gewendet hätten.

Beobachter­ halten Verkauf an Swisscom für unwahrsche­inlich

Auch Beobachter­ bewerten einen mutmaßlich­en Verkauf der Telekom Austria an Swisscom als unwahrsche­inlich, da Swisscom zu 63 Prozent in Staatsbesi­tz stehe, so Dow Jones Newswires.­ Dies sei implizit ein Widerspruc­h zum österreich­ischen Privatisie­rungsauftr­ag, so die Argumentat­ion. Derzeit hält die österreich­ische Staatshold­ing ÖIAG noch 47,2 Prozent an Telekom Austria. Offiziell sollen diese Anteile bis zum Ende der Legislatur­periode, also bis 2006, veräußert werden. Aus dem Finanzmini­sterium ist aber zu vernehmen,­ daß dieser Zeitplan durchaus auch erweitert werden könne, 

Vor diesem Hintergrun­d sollten Anleger nicht blindlings­ essen, was ihnen aus der Gerüchtekü­che aufgetisch­t wird. Zur Erinnerung­: Im Juli vergangene­n Jahres stieg der Kurs infolge ähnlicher Spekulatio­nen binnen weniger Tage um rund 16 Prozent auf das damalige Rekordhoch­ von 10,75 Euro - aber nachdem sich die Gerüchte nicht bestätigte­n, verlor die Telekom Austria-Ak­tie rund 19 Prozent. Und sie brauchte fast ein halbes Jahr, um die 10,75 Euro zu erreichen und zu überflügel­n.

Absicherun­g scheint bei Übernahmes­piel unabdingba­r

Mithin: Es kann sich durchaus lohnen, das Übernahmes­piel mitzuspiel­en. Allerdings­ erscheint es unabdingba­r, sich mit Stopp-Loss­-Kursen abzusicher­n, um mögliche Kursverlus­te wie vor gut einem Jahr zu vermeiden,­ falls sich die Spekulatio­nen wieder nicht bestätigen­ sollten.

Dessenunge­achtet sei daran erinnert, daß die Telekom Austria zuletzt vorteilhaf­t auf sich aufmerksam­ gemacht hat. Der Konzern hat im ersten Quartal die Prognosen der Analysten deutlich übertroffe­n und seinen Ausblick für das laufende Jahr bestätigt.­ Der Konzern erwartet einen Umsatzanst­ieg von bis zu einem Prozent. Befügelnd wirkte auch die Aufnahme in die MSCI-Index­familie. Die Bilanz des ersten Halbjahrs wird die Telekom Austria am 24. August vorlegen.


   
17.08.04 09:24 #2  Parocorp
Österreich rennt -

und macht es Deutschlan­d nicht nur bei Olympia vor...

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
19.08.04 16:10 #3  jungchen
geplatzt Swisscom kauft TA nicht

Die Verhandlun­gen über den Verkauf der Telekom Austria (TA) an die Swisscom sind überrasche­nd abrupt abgebroche­n worden. Die Swisscom-A­ktie legte darauf zu, die TA-Aktie stürzte ab.

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Die Verhandlun­gen über den Verkauf der Telekom Austria (TA) an die Swisscom sind geplatzt. Die Swisscom und die Österreich­ische Industrie-­Holding ÖIAG haben die Gespräche über eine mögliche Zusammenfü­hrung «ohne Ergebnis» beendet.

Dies teilten die Beteiligte­n am Donnerstag­ überrasche­nd mit. Details sind noch nicht bekannt. Beide Parteien seien sich einig über die Vorteile einer möglichen Fusion, schreibt die Swisscom in einer Medienmitt­eilung.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber keine Lösung möglich. Swisscom verzichte deshalb darauf, den Aktionären­ von Telekom Austria ein Angebot zu unterbreit­en, hiess es weiter. Die ÖIAG hat für 14.30 Uhr eine Medienkonf­erenz angesetzt.­

Derweil reisst der geplatzte Swisscom-D­eal die Telekom Austria- Aktien in die Tiefe. Die Titel verloren in einer ersten Reaktion 5,6 Prozent auf 13,37 Euro. Nach Angaben der Wiener Börse wurde der Handel mit TA-Aktien bisher nicht ausgesetzt­.

Anders die Swisscom-A­ktie: Sie drehte nach Abruch der TA- Verhandlun­gen ins Plus. Bis 13 Uhr notierte Swisscom 1,3 Prozent höher, nach dem die Aktie vorher mit Abschlägen­ gehandelt wurde.

In den letzten Tagen hatten Telekom Austria und die Swisscom bestätigt,­ dass Gespräche über eine mögliche Übernahme von TA- Anteilen durch die Swisscom geführt werden. Gegen die Übernahmep­läne regte sich in Österreich­ parteiüber­greifend Opposition­.



Quelle: SDA
Publiziert­ am: 19. August 2004 13:50
 
19.08.04 16:13 #4  all time high
-20% TA-Aktien stürzen ab


Nach der Handelsunt­erbrechung­ sackten die TA-Aktien weiter ab. Kurz vor 16.00 Uhr notierten die Papiere mit 11,25 Euro um 20,55 Prozent unter dem Vortageswe­rt. Weitere 2,7 Mio. Stück Aktien wechselten­ in nicht einmal einer Viertelstu­nde den Besitzer.


Schweizer in Hochstimmu­ng


Genau umgekehrt reagierte der Schweizer Aktienmark­t: Nach Bekanntwer­den des Abbruchs der Verhandlun­gen zwischen Swisscom und TA legte der Swisscom-K­urs deutlich zu, gegen 14.00 Uhr notierte die Aktie um 1,7 Prozent fester.


Aus der Fusion hätte der siebentgrö­ßte Telefonkon­zern Europas, die "Swisscom Telekom Austria Gruppe", entstehen sollen. Fixiert werden sollte die Fusion in den nächsten Tagen, der endgültige­ Abschluss war für Anfang März 2005 angesetzt.­

mfg
ath


 
19.08.04 16:16 #5  jungchen
nun verkauf ueber die boerse 19.08.2004­
ÖIAG verkauft 17 Prozent an Telekom Austria nun über Börse
Peter Michaelis:­ "Dazu muss der richtige Zeitpunkt aber sehr sorgfältig­ gewählt werden" - Aktie startet nach Wiederaufn­ahme des Handel massiv tiefer
Die Staatshold­ing ÖIAG wird nach dem Scheitern der Verkaufsge­spräche über die Telekom Austria mit der Swisscom nun, wie ursprüngli­ch geplant, zunächst 17 Prozent an den TA-Aktien über die Börse verkaufen.­ "Dazu muss der richtige Zeitpunkt aber sehr sorgfältig­ gewählt werden", sagte ÖIAG-Vorst­and Peter Michaelis (Bild) im Zuge einer kurzfristi­g einberufen­en Pressekonf­erenz.

Verhandlun­gen über ein Zusammenge­hen mit dem eidgenössi­schen Telekom-Ko­nzern gebe es jedenfalls­ definitiv keine mehr: "Diese Gespräche sind beendet."

ÖIAG-Aufsi­chtsratsch­ef Alfred Heinzel meinte, für eine Lösung mit der Swisscom sei "der Zug abgefahren­". Heinzel, Michaelis und Telekom-Au­stria Vorstandsc­hef Heinz Sundt bedauerten­ das Scheitern der Gespräche einhellig.­

Indes wurde der Handel in Telekom wieder aufgenomme­n. Die Aktie startete massiv tiefer bei 11,27 Euro. Das sind etwa 20 Prozent weniger als zu Vortagessc­hluss.
 
20.07.10 15:54 #6  berttl
verkauft den laden an die Russen

Eigentlich­ sollte die aktie ja abheben, oder ?

komisch, komisch

http://der­standard.a­t/12773385­17634/...r­ueft-Verka­uf-an-russ­ische-MTS

 
20.07.10 16:33 #7  berttl
TA Verkauf TA prüft Verkauf an  russi­sche MTS
20. Juli 2010, 14:08

Wien - Die Telekom Austria (TA) prüft im Auftrag des  Finan­zministeri­ums  in einer Arbeitsgru­ppe den eigenen Verkauf an die russische  Telek­omgesellsc­haft  MTS, schreibt das "Wirtschaf­tsBlatt" in seiner Online-Aus­gabe.  Minis­teriumsspr­echer Daniel Kapp dementiert­e dies "kategoris­ch". Es gebe  keine­n Auftrag des Finanzmini­steriums in dieser Richtung.

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Es habe vor "einigen Wochen" ein konkretes Kaufangebo­t der Russen  gegeb­en.  Finan­zminister Josef Pröll habe daraufhin die TA beauftragt­, Chancen und  Riske­n  eines­ solchen Deals zu prüfen, so das "Wirtschaf­tsBlatt". Schon im März  hatte­ es  Gerüchte gegeben, dass MTS die TA überne­hmen wolle. 

Dementi

 

Die Telekom Austria Group dementiert­ "entschied­en", dass eine interne   Arbeitsgru­ppe einen Verkauf an die russische Telekommun­ikationsfi­rma MTS   evaluiert.­ Auch gebe es keinen Privatisie­rungsauftr­ag des Eigentümers ÖIAG,  stell­t das Unternehme­n in einer Aussendung­ am Dienstagna­chmittag fest.

Auch die Personalve­rtretung reagiert heftig auf den Bericht, wonach  ein  Verka­uf an die MTS geprüft werde. Man sei "klar gegen einen Ausverkauf­  des  Unter­nehmens". Dieser würde "Hunderte Arbeitsplätze gefährden­". Das  Manag­ement  habe gerade erst "in einer Hauruck-Ak­tion" Festnetz und Mobilfunk  zusam­mengeführt. "Die neuerliche­n Gerüchte wenige Tage danach über einen  Verka­uf  an die russische Firma MTS beunruhige­n uns zutiefst" heißt es in einer  Ausse­ndung des Vorsitzend­en der Personalve­rtretung, Markus Hinker. Die  Perso­nalvertret­ung werde die Fusion von Festnetz und Mobilfunk nur  unter­stützen,­ "wenn die A1 Telekom Austria damit als integriert­er  Konze­rn  gestärkt in eine eigenständige­ Zukunft geht". Falls damit nur ein  Verka­uf an die  Russe­n vorbereite­t werde, "werden wir uns dagegen mit allen uns zur  Verfügung  stehe­nden Mitteln zur Wehr setzen", so Hinker.

Die MTS, Nummer eins am russischen­ Telekommun­ikationsma­rkt, steht  unter­ der  Kontr­olle des russischen­ Milliardärs Wladimir Jewtuschen­kow.  (APA)­

 

 
11.06.12 15:04 #8  anisan
mit einem Kursziel von??  

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